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Bevorzugung am Arbeitsplatz
  1. chilibee
    chilibee
    Erfahren
    53 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    hey leute wollte euch mal so fragen, wie ihr damit umgeht, wenn mitarbeiter ganz offensichtlich von ihrem vorgesetzen am arbeitsplatz bevorzugt werden. also in meiner arbeit zB is es so, dass wir ab und zu kleine geschenke bekommen (warum auch immer), jedoch für manche gibts immer größere geschenke und für andere kleinere obwohl wir alle die gleiche arbeit machen. abgesehen davon, dass ich nicht unbedingt geschenke von meinem chef brauche, ist es doch irgendwie daneben, dass wenn ers schon tut, dann auch noch unterschiede macht, speziell wenn es gar keinen anlass für geschenke gibt, oder????
    ich frag mich da immer was er damit bezwecken will... wir verstehen uns alle super in der arbeit und haben manchmal das gefühl, der chef will damit unruhe stiften, was ja eigentlich gar nicht sein kann...

  2. Profile
    Profile
    Weiser
    184 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Hallo chilibee,

    Du siehst an Deinem Beispiel, wie schnell ein eventuell gut gemeinter Zug das Gegenteil bewirken kann. Nun kenne ich Deinen Chef nicht und der Gedanke, dass er Unruhe stiften will, ist nicht ganz abwegig. Auch das habe ich schon erlebt. Kommt ganz darauf an, welche Firmenphilosophie bzw. welchen Führungsstil er bevorzugt. Ist er ein sehr authoritärer und diktatorischer Chef kann es schon sein, dass er eurer Einigkeit ("wir verstehen uns alle super") zunehmend misstrauisch gegenüber steht.
    Ist es ein moderner Chef dann hat er´s nett gemeint und vielleicht blos nicht richtig nachgedacht. Dann wäre da noch Sympathie und Antipathie. Dies aber deutlich zu zeigen, wäre sehr unprofessionell.
    Wenn Du alle meine Hinweise nicht bestätigen kannst, dann nimm die Geschenke einfach als nette Geste, völlig ohne zu werten, und freu Dich drüber. Spekulieren hilft dann auch nicht weiter.
    Viele Grüße, Jürgen

  3. User has not uploaded an avatar
    bodrum56
    Neuling
    22 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Ich habe das mit unseren Vorgesetzten auch schon oft erlebt. Manche Mitarbeiter bekommen, wenn sie z.B. für abwesende Kollegen einspringen, kleine Geschenke, andere nicht. Weiter hieß es schon oft, wenn Mitarbeiter länger als sechs Wochen krank sind oder/bzw. wenn sie im Krankenhaus lagen, würden sie von der Geschäftsleitung einen Blumenstrauß bekommen. Auch hier ist es so, daß dies bei den einen eingehalten wurde und bei anderen Mitarbeitern nicht. Wurde aber für bestimmte Anlässe Geld gesammelt, wurde es als Selbstverständlichkeit betrachtet, daß sich alle Mitarbeiter beteiligen. Das sind Dinge, die den Kollegen nicht entgehen und für sehr viel Mißstimmung untereinander gesorgt haben.

  4. chilibee
    chilibee
    Erfahren
    53 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    @profile
    tja, da es schon mehrmals vorgekommen ist, würde ich nicht meinen, dass er zu wenig nachgedacht hat. es ist auch nicht so, dass wir ein so super team sind und uns gegen den chef verschworen haben... ich frage mich einfach, was sich solche leute denken, was sind ihre absichten. also weniger, dass die mit den kleineren geschenken tod unglücklich sind, weil es im grunde eh egal ist, vielmehr sinn und zweck der aktion... :roll:
    @ bodrum56
    sowas kenne ich auch, typischer fall von bevorzugung, aber da wird es gemacht wenn einer eben krank ist und halt nicht im büro. bei uns werden die geschenke während der arbeitszeit ausgeteilt... irgendwie ja fast komisch was er da macht mit uns.. :)

  5. Infinity
    Infinity
    Legende
    754 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    @ Profile. Siehste :!: Auch du vemittelst uns das es in deiner Firma alles toll ist. ops: Deine Leute machen alle gerne länger :arrow: :-:

    Zitat: Ist er ein sehr authoritärer und diktatorischer Chef kann es schon sein, dass er eurer Einigkeit ("wir verstehen uns alle super") zunehmend misstrauisch gegenüber steht.
    Ist es ein moderner Chef dann hat er´s nett gemeint und vielleicht blos nicht richtig nachgedacht.

  6. Profile
    Profile
    Weiser
    184 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Hallo Infinity,
    langsam verstehe ich Dein Problem nicht und mach mir ernsthaft Sorgen um Dich.
    Aber vielleicht hilfst Du mir, und wirst mal deutlicher.
    Viele Grüße, Jürgen

  7. Muellina
    Muellina
    Erfahren
    75 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Hallo an alle,

    zu der Krankheitsblumenstrauß-Aktion: das ist für mich (leider) ziemlich eindeutig und gängige Praxis in vielen Firmen. Dieser obligatorische Blumenstrauß ist in den meisten Fällen nicht wirklich als fürsorgliche, nette Geste dem Kranken gegenüber gedacht. Bedenkt, daß diese Blumen nicht per Kurierdienst übersendet und anonym übergeben werden, sondern daß sie persönlich von wem-auch-immer, jedenfalls aber von einem Mitarbeiter des Unternehmens überreicht werden.

    Das heißt im Klartext: die Blümchen gibt es zwar, sie dienen aber der Firmenleitung in der Regel dazu, nachzuschauen, wann wieder mit dem Arbeitseinsatz des Kranken zu rechnen ist, möglicherweise auch, zu sehen, ob er denn tatsächlich krank ist oder gar ein Simulant - wer auch immer das wagen möchte, zu beurteilen.

    Ich würde keinen Mitarbeiter, der einen solchen Strauß erhält, als bevorzugten Mitarbeiter betrachten!

  8. chilibee
    chilibee
    Erfahren
    53 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    @muellina
    das kann allerdings auch sein, daran habe ich gar nicht gedacht, wie hinterhältig unternehemen sein können.. :evil:
    tja, und was sagst du zu geschenken generell? einfach nur miese stimmung schaffen oder wie?

  9. Muellina
    Muellina
    Erfahren
    75 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    @chilibee

    leider kann das nicht nur sein - normalerweise ist genau das die Motivation, die dahinter steckt und das meiner Erfahrung nach üblicherweise genau wie beschrieben nach sechs Wochen. Weil nach sechs Wochen (in Deutschland jedenfalls) die Lohnfortzahlung des Arbeitgebers endet und dieser sich damit dem Verdacht entzieht, detektivisch tätig zu sein.

    Zu Geschenken generell habe ich lediglich (m)eine Meinung. Die kann ja auch falsch sein, aber das ist für mich wie mit der Kinder-Erziehung und hier gilt (nicht nur für mich, sondern auch für die Wissenschaft!), daß weder Bestrafung noch Belohnung Positives bewirken können. Beides ist deutlich keine Motivation. Und selbstverständlich schon erst recht und schon gar nicht, wenn, wie bei Euch, Unterschiede in dieser Bewertungsform gemacht werden.

    Ein Vorgesetzter sollte keinesfalls personenbedingt mehr oder weniger wertvolle Geschenke verteilen. Wenn überhaupt, sollte er dies einheitlich für alle gleich gestalten - im Übrigen siehst Du doch deutlich an Dir selbst, wie diese Aktion bei Mitarbeitern ankommt, nämlich gar nicht! Ich kann mir auch kaum vorstellen, daß die reichlicher beschenkten Kollegen sich nun glücklicher oder besser fühlen, als Du.

    :idea: Wenn Du ansonsten mit Deinem Job zufrieden bist, würde ich das alles allerdings nicht überbewerten. Die meisten Menschen denken sich nun mal leider überhaupt gar nichts zu den Aktionen, die sie mal eben in Bewegung setzen. Es geht nichts über ein positives, kollegiales Arbeitsklima; das ist inzwischen eher selten und damit kann man zufrieden sein. Wenn das bei Dir so ist: herzlichen Glückwunsch, bleib dabei und versuche, das genau so zu belassen. :)

  10. chilibee
    chilibee
    Erfahren
    53 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    @Muellina
    überbewerten tu ich es zum glück nicht, mal sehen wie das ganze weiterläuft. solange der chef zu allen nett ist, kann sich ja keiner beklagen... :wink:


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