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Kündigen ja oder nein?


  1. mw1
    mw1
    Neuling
    42 Beiträge
    vor 3 Monate veröffentlicht

    Hallo 8schritte,

    ich wurde auch von der Teamleiterin ohne Ende gemobbt und der Geschäftsführer war der Meinung, wenn man mit IHR nicht klarkommt, daß man sich versetzen lassen sollte oder einen Aufhebungsvertrag unterschreiben sollte.
    So ein Sch. :lol: ..millionär.
    Hauptsache sein Schützling macht weiter so.
    Ich werde kündigen. ops:
    Habe der Bezirksleiterin schon gemailt, aber noch keine Antwort erhalten. :evil:
    Ich habe einen Monat Kündigungsfrist zum Monatsende, daß heißt doch, das ich zum 31.08.08 kündige ???

    Liebe Grüße :o und good luck :wink:

    mw1 :D

    P.S. Hast Du auch keine finanziellen Verluste zu befürchten und hast es nicht nötig, dann schmeiß´ den Job hin.

    Ich bin gerade deswegen bei einer Frauenberatungsstelle und lasse mir helfen,aber...ohne diesen Job, der taugt nix mit so einer gelernten Maurerin :evil: , die im Einzelhandel 8O arbeitet...lächerlich sowas...

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    darelaxa
    Neuling
    6 Beiträge
    vor 1 Woche veröffentlicht

    Servus 8schritte
    Mobbing am Arbeitsplatz
    Rund 1,5 Millionen Menschen erleben jeden Tag in der Bundesrepublik Psychoterror am Arbeitsplatz. Viele dieser Betroffenen, aber auch Vorgesetzte und Kollegen, stehen oftmals hilflos vor diesem Problem. Mobbing-Betroffene werden gekündigt oder sind durch die langen Quälereien am Arbeitsplatz arbeitsunfähig geworden.
    Mobbing ist was anderes als die alltäglichen Konflikte und Streitereien. Und: Das Thema ist keineswegs neu. Mobbing war schon immer ein Problem in der Arbeitswelt. Mit der zunehmenden Verschärfung von Leistungsdruck und Konkurrenz im Betrieb jedoch ist es wieder besonders aktuell geworden.
    In unseren Informationen wird das Phänomen Mobbing dargestellt und Orientierungs- und Handlungshilfen für Betroffene, Personal- und Betriebsräte werden vorgestellt. Rechtliche Informationen und eine Musterbetriebsvereinbarung sowie ein Überblick über Selbsthilfegruppen und andere Informationsquellen ergänzen die Seiten.
    Ursachen von Mobbing
    Untersuchungen und Fallstudien zeigen, dass es im wesentlichen vier Gründe sind, die für die Entstehung von Mobbing verantwortlich sind. Dabei tritt selten einer der Gründe allein auf, sondern es handelt sich häufig um eine Mischung aus verschiedenen Gründen.
    die Organisation der Arbeit
    das Führungsverhalten der Vorgesetzten
    die besondere soziale Stellung der Betroffenen
    Mängel in der Organisation der Arbeit
    Häufig entzündet sich der Konflikt, aus dem dann später ein Mobbing-Prozess wird, an arbeitsorganisatorischen Mängeln. Typische Mängel in der Arbeitsorganisation, die als Auslöser für Mobbing wirken können, sind z.B.
    unbesetzte Stellen,
    hoher Zeitdruck,
    starre Hierarchie mit unsinnigen Anweisungen,
    hohe Verantwortung bei geringem Handlungsspielraum,
    geringe Bewertung der Tätigkeit.
    Das Führungsverhalten der Vorgesetzten
    In einigen Fällen geht Mobbing direkt von dem Vorgesetzten aus. Leider nicht selten ist es geradezu Firmenpolitik, Zwietracht unter den Mitarbeitern zu säen und alle, die eine eigene Meinung haben, zu ducken. Gerade wenn Entlassungen anstehen, dulden viele Unternehmen Mobbing unter den Mitarbeitern oder fördern es sogar. Mobbing ist aus der Sicht solcher Unternehmen billiger als ein Sozialplan.
    Mobbing von oben ist aber nur ein Teil des Problems. In der Untersuchung von Leymann wurde auch gefragt, von wem die Mobbing-Handlungen ausgehen. Dabei waren die Angreifer:
    zu 44% Kollegen,
    zu 37% Vorgesetzte,
    zu 10% Kollegen und Vorgesetzte und
    zu 9% Untergebene
    Wenn Mobbing zwischen Kollegen entsteht, ist der Vorgesetzte gefragt. Er hat nicht nur die Weisungsbefugnis, sondern auch eine Fürsorgepflicht für alle seine Mitarbeiter. Ein guter Vorgesetzter wird schnell merken, wenn einzelne Kollegen gemobbt werden, und er wird rechtzeitig eingreifen. Je früher er eingreift, um so besser sind seine Chancen, den Mobbing-Prozess schon im Ansatz zu stoppen.
    Die besondere soziale Stellung der Betroffenen
    Es kann vorkommen, dass besondere Merkmale einer Person den Mobbing-Prozess auslösen. Das heißt aber keineswegs, dass der von Mobbing Betroffene "selbst schuld" ist.
    Für die Entstehung der Mobbing-Situation kann es ausreichen, dass eine Person in einer bestimmten Gruppe aufgrund ihrer Persönlichkeit, ihres Geschlechts, Hautfarbe, kulturellen oder nationalen Identität in eine sozial herausgehobene Stellung geraten ist. Die gleiche Person kann in einer anderen Gruppe vollkommen akzeptiert und sehr beliebt sein. In Schweden ist festgestellt worden, dass Frauen in typischen Männerberufen, aber auch Männer in typischen Frauenberufen häufig von Mobbing betroffen sind.
    Mobbing trifft oft sozial Schwächere; alleinerziehende Mütter beispielsweise oder Behinderte. Eine schwedische Untersuchung wurde in einer sozialen Organisation durchgeführt, die viele Behinderte eingestellt hat, weil der schwedische Staat diese Einstellungen finanziell unterstützt. Es ergab sich, dass 4% der Nicht-Behinderten von Mobbing betroffen waren. Diese Zahl entspricht dem schwedischen Durchschnitt. Von den Behinderten waren allerdings 21,5% von Mobbing betroffen, also mehr als fünfmal soviel.
    Anforderungen an die betriebliche Moral
    Mobbing-Attacken gegen Kollegen werden nur selten von wirklich bösartigen Menschen geführt. Viel häufiger entwickelt sich ein schleichender Mobbing-Prozess, in dem sich die "Täter" nur wenig Gedanken über die Auswirkungen ihres Handelns machen. Neben den Personen, die sich bewußt Mobbing-Handlungen ausdenken, die also den Betroffenen gezielt schaden wollen, gibt es auch noch eine Vielzahl von Beteiligten, die Mobbing überhaupt erst möglich machen. Es sind Personen, die aus Unbedachtheit oder Nachlässigkeit am Mobbing teilnehmen oder dem Mobbing zusehen, ohne einzuschreiten.

    Mobbing kann häufig nur deshalb auftreten, weil es geduldet wird. Wenn es gelingt, eine gemeinsame moralische Grenzlinie zu ziehen, die Mobbing-Handlungen im Betrieb als inakzeptabel erscheinen läßt, dann wird Mobbing viel seltener auftreten. Wohlgemerkt geht es nicht darum, "Konflikte zu verbieten". Konflikte sind notwendig und auch durch Verbote nicht zu verhindern. Aus ungelösten Konflikten kann jedoch nur dann Mobbing entstehen, wenn sich niemand mehr um den Konflikt kümmert und er unbeachtet weiter wuchern darf. Mobbing kann durch ein mutiges Auftreten von Kollegen und Vorgesetzten, die klar ihre Meinung sagen, verhindert werden.

    www.lass-dich-beim-jobben-nicht-mobben.de

    Also:
    Wenn es in dem Betrieb einen Betriebsrat gibt,hast Du die möglichkeit diesen schriftlich zu bitten,dein problem gemeinsam mit der Geschäftsleitung aus der Welt zu schaffen. Ist dieser BR eher Cheffreundlich gesinnt(Arschkriecher,Schleimer,Dickdarmakrobaten...du weisst was ich meine) dann hilft dir deine Gewerkschaft auf jeden fall.
    Du musst nur was tun.
    Mach den/die Mobber einfach lächerlich.
    Suche Verbündete. Vereinbare einen termin mit Kollegen die zu dir stehen und arbeitet gemeinsam einen Plan aus,wie man diese Mobbingschweine zur verantwortung ziehen kann.
    Selber kündigen ist b l ö d.
    Damit haben diese (Mobbing)Affen doch das erreicht,was sie wollen.
    Wie hat schon Pancho Villa gesagt: Lieber aufrecht Sterben,als Kniend Leben....

    Gruss aus der Region
    wo der Lohn ist ein Hohn.
    Wo die Einfalt grassiert
    und (m)ein Chef spekuliert
    wie man mit wenig Geld,
    seine Dumpfbacken am Leben erhält.
    Dafür setzt er mobber ein
    weil er dafür selber zu feig' ist, das Schwein.
    Diese tun dann Grässlich Hässlich
    ihre Untaten zuverlässlich,
    nur um dem Cheffe zu gefallen
    nicht vielleicht weil sie es etwa müssen,
    sondern weil sie gerne Cheffepopos küssen! :wink:

  3. wurzel
    wurzel
    Weiser
    326 Beiträge
    vor 1 Woche veröffentlicht

    @darelaxa

    Welcome on board!

    Hab deinen Kommentar sehr interessiert gelesen!

    das Führungsverhalten der Vorgesetzten
    die besondere soziale Stellung der Betroffenen
    Typische Mängel in der Arbeitsorganisation, die als Auslöser für Mobbing wirken können, sind z.B.
    unbesetzte Stellen,
    hoher Zeitdruck,
    starre Hierarchie mit unsinnigen Anweisungen,
    geringe Bewertung der Tätigkeit.
    Das Führungsverhalten der Vorgesetzten
    In einigen Fällen geht Mobbing direkt von dem Vorgesetzten aus. Leider nicht selten ist es geradezu Firmenpolitik, Zwietracht unter den Mitarbeitern zu säen und alle, die eine eigene Meinung haben, zu ducken. Gerade wenn Entlassungen anstehen, dulden viele Unternehmen Mobbing unter den Mitarbeitern oder fördern es sogar. Mobbing ist aus der Sicht solcher Unternehmen billiger als ein Sozialplan.

    Irgendwie hab ich das Gefühl, dass ich den Monat März von diesem Jahr noch einmal erlebe. Das von mir aus deinem Text kopierte, kann ich voll und ganz bestätigen. MAN IST ABER ALS MITARBEITER VÖLLIG MACHTLOS UND KÄMPFT OHNE AUSSICHT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Vorgesetzte haben fast immer einen Schutzengel, denn es darf ja nicht sein, dass es Mitarbeitende gibt, die Situationen besser und schneller erkennen und dann erst noch versuchen eine gangbare Lösung zu finden. Traurig, aber Realität.

    Danke für deinen Beitrag.

    wurzel

    Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag
  4. User has not uploaded an avatar
    darelaxa
    Neuling
    6 Beiträge
    vor 1 Woche veröffentlicht

    Servus wurzel

    Ein Teamleiter aus der Firma wo ich mich Produktiv betätige,hat gemeint meine Kolleginnen Sexuell belästigen zu dürfen indem er sie betatschte,oder morgens mit den Worten grüsste : Na,gut Gef***t heut Nacht usw...
    Zuerst haben wir eine Unterschriftenaktion gegen diese Teamleitersau gestartet,diese unserem Chef überreicht. Dieser meinte das sowas ab sofort nicht mehr passiert.
    Drei Wochen gingen ins Land,und siehe da ,das Teamleiterarschloch konnte sich wieder nicht beherrschen. Wir baten nochmals unseren Boss hart durchzugreifen.
    Dieser stellte sich plötzlich auf die seite des Übeltäters,und meinte wir sollten doch mit dem Theater aufhören,wir wären doch hier nicht im Kindergarten.
    Kaum zwei Wochen danach haben wir mit hilfe unserer Gewerkschaft einen Betriebsrat gegründet,und unser Teamleiter samt Cheffe wurden vor Gericht zitiert,wo ein Richter beide zusammengestaucht hat das sie beide nicht wussten wie ihnen geschah.
    Der Richter meinte noch das bei zuwiederhandlung der Teamleiter fristlos entlassen werden muss,oder der Chef 250 € für jeden tag zahlen muss,an dem der besagte Teamleiter weiter beschäftigt wird.

    Ich kann jedem nur raten,sich ein Betriebsverfassungsgesetzbuch zu besorgen,dieses zu lesen,und danach zu handeln!
    Weil,wie heisst es so trefflich: WER SICH NICHT WEHRT,LEBT VERKEHRT !

    Ich habe zB. folgende Situation als Mobbing empfunden.
    Dieser Teamleiter hat nachdem ich als BR Mitglied Demokratisch gewählt wurde gemeint, das ich nicht mehr so fleissig meine arbeit verrichte wie vor der Wahl. Er sagte zu mir ich soll meinen Arsch bewegen.
    Das tat ich dann auch weil ich wusste das Kundschaft in unserer Firma erwartet wurde. Der Chef und vier Kunden kamen just vorbei,als ich schon zwei minuten lang mit meinem Popo wackelte. Mein Chef fragte was das zu beduten hat,und ich antwortete ihm das ich nur das mache,was mein Teamleiter von mir verlangt.(Arsch bewegen halt)Ich sagte noch das ich nicht eher aufhören werde,bis der Teamleiter mir gegenüber eine präzise anweisung ausspricht.
    Zwei tage später wurde mir mein neuer Teamleiter vorgestellt.Mit diesem verstehe ich mich super,und meine Kolleginnen und Kollegen auch.

    Hier noch'n Tipp

    Die 45 Mobbing-Handlungen
    Manche der 45 Handlungen sind für sich genommen eher harmlos. Kritik an der Arbeit oder am Privatleben kann sehr verletzend sein. Aber eine solche einmalige Verletzung ist noch kein Mobbing - die erdrückende Gewalt entwickeln solche Handlungen erst, wenn sie systematisch ausgeübt werden.
    Andere Mobbing-Handlungen sind schon für sich ein massiver Angriff auf die persönliche Würde oder die berufliche Identität. Wenn qualifizierte Ingenieure dazu abkommandiert werden, Akten im Archiv einzusortieren, hat diese einzelne Handlung schon das Ziel, zu verletzen. Mobbing ist es jedoch nur dann, wenn solche degradierenden oder beleidigenden Handlungen systematisch ausgeübt werden. Eine einmalige "Strafaktion" ist noch kein Mobbing.
    Leymann hat in seinen Forschungen (1993) insgesamt 45 verschiedene solcher Handlungen gefunden und sie in fünf Bereiche aufgeteilt:
    1. Angriffe auf die Möglichkeiten, sich mitzuteilen
    2. Angriffe auf die sozialen Beziehungen
    3. Angriffe auf das soziale Ansehen
    4. Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation
    5. Angriffe auf die Gesundheit

    1. Angriffe auf die Möglichkeiten, sich mitzuteilen
    Der Vorgesetzte schränkt die Möglichkeiten ein, sich zu äußern.

    Man wird ständig unterbrochen.

    KollegInnen schränken die Möglichkeiten ein, sich zu äußern.

    Anschreien oder lautes Schimpfen.

    Ständige Kritik an der Arbeit.

    Ständige Kritik am Privatleben.

    Telefonterror.

    Mündliche Drohungen unter vier Augen.

    Schriftliche Drohungen (sind selten- wegen des Beweises).
    Kontaktverweigerung durch abwertende Blicke oder Gesten.
    Kontaktverweigerung durch Andeutungen, ohne dass man etwas direkt ausspricht.

    2. Angriffe auf die sozialen Beziehungen
    Man spricht nicht mehr mit dem/der Betroffenen.

    Man lässt sich nicht ansprechen.

    Versetzung in einen Raum weitab von den KollegInnen.

    Den ArbeitskollegInnen wird verboten, den/die Betroffene(n) anzusprechen.

    Man wird "wie Luft" behandelt.

    3. Angriffe auf das soziale Ansehen
    Hinter dem Rücken des/der Betroffenen wird schlecht über ihn/sie gesprochen.

    Man verbreitet Gerüchte.

    Man macht jemanden lächerlich.

    Man verdächtigt jemanden, psychisch krank zu sein.

    Man will jemanden zu einer psychiatrischen Untersuchung zwingen.

    Man macht sich über eine Behinderung lustig.

    Man imitiert den Gang, die Stimme oder Gesten, um jemanden lächerlich zu machen.

    Man greift die politische oder religiöse Einstellung an.

    Man macht sich über das Privatleben lustig.

    Man macht sich über die Nationalität lustig.

    Man zwingt jemanden, Arbeiten auszuführen, die das Selbstbewusstsein verletzen.

    Man beurteilt den Arbeitseinsatz in falscher oder kränkender Weise.

    Man stellt die Entscheidungen des/der Betroffenen in Frage.

    Man ruft ihm/ihr obszöne Schimpfworte oder andere entwürdigende Ausdrücke nach.

    Sexuelle Annäherungen oder verbale sexuelle Angebote.

    4. Angriffe auf die Qualität der Berufs- und Lebenssituation
    Man weist dem/der Betroffenen keine Arbeitsaufgaben zu.

    Man nimmt ihm/ihr jede Beschäftigung am Arbeitsplatz, so dass er/sie sich nicht einmal selbst Aufgaben ausdenken kann.

    Man gibt ihm/ihr sinnlose Arbeitsaufgaben.

    Man gibt ihm/ihr Aufgaben weit unter seinem/ihren eigentlichen Können.

    Man gibt ihm/ihr ständig neue Aufgaben.

    Man gibt ihm/ihr "kränkende" Arbeitsaufgaben.

    Man gibt dem/der Betroffenen Arbeitsaufgaben, die seine/ihre Qualifikation übersteigen, um ihn/sie zu diskreditieren.

    5. Angriffe auf die Gesundheit
    Androhung körperlicher Gewalt.
    Anwendung leichter Gewalt, zum Beispiel um jemandem einen "Denkzettel" zu verpassen.
    Zwang zu gesundheitsschädlichen Arbeiten.
    Körperliche Misshandlung.
    Man verursacht Kosten für den/die Betroffene, um ihm/ihr zu schaden.
    Man richtet physischen Schaden im Heim oder am Arbeitsplatz des/der Betroffenen an.
    Sexuelle Handgreiflichkeiten.

  5. User has not uploaded an avatar
    darelaxa
    Neuling
    6 Beiträge
    vor 1 Woche veröffentlicht

    An all diejenigen,die sich in irgendeiner Weise Ausgebeutet fühlen.

    Tu dir was gutes,und kopiere den unten stehenden Text.(20-30 mal)
    Diesen verteilst du dann in dem Betrieb wo du dich tagtäglich abrackerst,deine Knochen schindest,und wo du an jedem Monatsende eine Finanzielle Diskriminierung erfährst.
    Du wirst mit eigenen Augen sehen,wie Luft auch ohne irgendwelche Zusätze brennen kann :wink:

    Miesmacher –
    Was die Belegschaft frustriert

    Motivieren ist eine Kunst, demotivieren dagegen ist ganz leicht. Was dabei besonders effektiv wirkt, haben Managementexperten am National Business Research Institute in Texas untersucht. Und das ist zugleich der letzte Teil meiner Gute-Laune-Wochen-Serie – folgende Dinge bringen umgehend Bosse in Verruf und die Belegschaft um ihre gute Laune:

    1. Mangelhafte Kommunikation.
    Nichts frustriert Mitarbeiter schneller als die selbstgewählte Isolation an der Spitze – also Chefs, die sich hinter dicken Türen verschanzen, fehlendes Feedback, Nicht-zuhören-können und überwiegende Kommunikation per E-Mail statt von Angesicht zu Angesicht.

    2. Unfaire Bezahlung.
    Relativ wie absolut hat die Höhe der Gehälter großen Einfluss auf die Stimmung.
    Relativ: Erstaunlich viele Mitarbeiter haben ein sicheres Gespür dafür, wer mehr und wer weniger verdient – vor allem aber, ob dies gerechtfertigt ist. Kollegen, die mit Prämien überschüttet werden, obwohl andere die Arbeit machen, sind Motivationskiller für den ganzen Betrieb.
    Absolut: Das Gehalt ist immer auch Ausdruck von Wertschätzung. Wer überdurchschnittlich viel leistet ohne dass sich das auf dem Lohnzettel spiegelt, schiebt irgendwann nur noch Dienst nach Vorschrift.

    3. Jobunsicherheit.
    Outsourcing, Downsizen, Change Management – das sind nicht nur hässliche Anglizismen. Sie verunsichern Mitarbeiter auch. Das lässt sich zwar konjunkturbedingt manchmal nicht vermeiden. Perfide aber wirken Chefs, die diese Unsicherheit auch noch schüren – und sei es nur, um ihren Machthunger zu stillen. Fakt ist: Wer ständig um seine Existenz fürchten muss, kann nicht kreativ werden.

    4. Geringschätzung.
    Kaum etwas sagt deutlicher, wie egal einem das so gelobte „Humankapital“ in Wahrheit ist, wenn sich Kollegen wochenlang abschuften und anschließend nicht einmal ein Danke hören.

    5. Vetternwirtschaft.
    Chefs sind auch nur Menschen. Das schließt ein, dass sie manche Kollegen sympathischer finden als andere. Der Umstand sollte sie allerdings nie zu Favoritentum verführen. Vetternwirtschaft hat eine enorm destruktive Wirkung auf die Moral der Truppe. Sie sagt: Es ist egal, was du leistest; was zählt, ist allein die Gunst des Chefs.

    6. Überlastung.
    Wird überdurchschnittliche Arbeitsbelastung chronisch, führt das nicht selten zu psychischen wie physischen Störungen. Dauerstress kann Fehlzeiten, aber auch Produktionsfehler und Fluktuationsraten erhöhen. Neben schlechter Bezahlung und gefühlter Ausbeutung hat Überlastung die schnellste Wirkung auf die Motivation der Mitarbeiter.

    7. Mikromanagement.
    Klar muss ein Chef wissen, was in seinem Laden läuft. Aber Kontrollfreaks sind die Hölle. Ein Boss, der weder delegieren kann, noch seinen Mitarbeitern vertraut, raubt ihnen letztlich jede Chance, den Job selbst zu erledigen. Ursache hierfür sind oft Unsicherheit und eine ausgewachsene Profilneurose bei den Vorgesetzten.

    8. Unrealistische Erwartungen.
    Psychologen, wie der Kreativitätsforscher Mihaly Csikszentmihalyi beschreiben jenen optimalen Zustand, in dem wir maximal für eine Aufgabe motiviert sind, als „Flow“. Flow entsteht an der Grenze zwischen Überforderung (Folge: Angst) und Unterforderung (Langeweile). Flow entsteht allerdings nicht exakt auf dieser Grenze, sondern leicht darüber. Wir sind also genau dann optimal motiviert, kreativ, produktiv, wenn uns eine Aufgabe nicht langweilt, aber immer noch herausfordert. Nur so lernen wir hinzu und behalten den Spaß am Job. Sind die gesteckten Ziele jedoch völlig überzogen, folgen nicht Flow und Fröhlichkeit, sondern Frust und Fehler.

    9. Ungenaue Leistungsziele.
    Zielvereinbarungen und variable Gehaltsanteile als Führungs- und Motivationsinstrument sind heute Gang und Gäbe. Es spricht ja auch einiges dafür. Doch sie werden zur Katastrophe, wenn die Ziele sowie die dafür nutzbaren Ressourcen schwammig bleiben. Das öffnet Willkür Tür und Tor.

    10. Gläserne Decken.
    Jeder Mensch möchte sich in seinem Beruf weiterentwickeln, verändern, aufsteigen. Wenn jedoch klar wird, dass dies auf absehbare Zeit nicht möglich ist, hat auch überdurchschnittliches Engagement keinen Sinn.

  6. wurzel
    wurzel
    Weiser
    326 Beiträge
    vor 1 Woche veröffentlicht

    @darelaxa

    Deine Ausführungen sind umfassend und interessant für mich. Du musst aber wissen, dass wir hier in der CH in Bezug auf Betriebsrat etc. nicht so organisiert sind, wie Deutschland. Wie es in Austria ist, weiss ich nicht.
    Wir haben sehr wohl einen sogenannten Personalausschuss (gilt für Kaufmännische Betriebe). Dieser setzt sich i.d.R. aus Mitarbeitenden und dem Personaldienst zusammen. Dieses Gremium ist aber in allen Kaufmännischen Betrieben nur eine Alibiübung. Hier besteht keine Macht irgendwelchen Druck auszuüben, auch wenn noch bei den Ämtern eine Gewerkschaft hinten dran steht.
    Klar kannst du dort deine Probleme abladen, was ich auch in schriftlicher und mündlicher Form seinerzeit gemacht habe. Ich hatte sogar eine vollständige Abfolge der Geschehnisse protokolliert. Der Ausschuss hat mich darauf hingewiesen, dass mein Fall ein offensichtlicher Mobbingfall von Seiten des Vorgesetzten sei und sie sich entsprechend einsetzen werden bei der Amtsleitung. Pustekuchen kann ich da nur sagen, denn die Leitung des Ausschusses hat sich so eingesetzt, dass ihm mit der Kündigung gedroht wurde. Was passiert in so einem Fall, damit Ruhe einkehrt. "Man" zieht den Schw..... ein.
    Ich war so oder so psychisch nicht mehr in der Verfassung irgend etwas noch weiter zu ziehen und meine sogenannten Kollegen hatten zu viel Angst, dass ihnen auch noch irgend etwas "angekreidet" wird.

    Was soll's: c'est la vie!

    Wurzel

  7. User has not uploaded an avatar
    bodrum56
    Erfahren
    91 Beiträge
    vor 1 Woche veröffentlicht

    @ Wurzel
    @ darelaxa

    Der Betriebsrat hat in vielen Unternehmen leider nicht mehr die Funktion wie vor vielen Jahren. Ich habe es selbst erlebt. Bis vor ca. 12 Jahren, zu dieser Zeit wechselte die Betriebsratsvorsitzende in den wohlverdienten Ruhestand, wurde einem dort geholfen. Dann folgten Betriebsratsmitglieder, von denen einige auf Seiten der Geschäftsleitung standen, gemeinsam mit der Geschäftsleitung Vetternwirtschaft u.a. betrieben. Mobbing wurde hartnäckig geleugnet. Ab einem gewissen Zeitpunkt wurden dann zu vergebende Stellen manchmal nicht mehr in der Stellenbörse ausgeschrieben, sondern heimlich vergeben. Ein einziges Betriebsratsmitglied, welches noch versucht hat, Mitarbeitern zu helfen, wurde oft als Störenfried dargestellt.

    Ich habe dann so reagiert wie Wurzel und einige andere hier im Forum. Nachdem ich einige Zeit zu Hause war, erging es einer anderen Kollegin ähnlich.

    bodrum

  8. wurzel
    wurzel
    Weiser
    326 Beiträge
    vor 1 Woche veröffentlicht

    @bodrum

    ach, lieber bodrum

    Man hat es wirklich nicht immer einfach, aber schau doch mal in die Gedankenwühlkiste, was ich heute für einen Mist erlebt habe. Es reicht ja nicht, dass ich im Moment ohne Job bin. Ich könnte mich selbst ohrfeigen, aber da muss ich jetzt halt auch noch durch. Naivität soll bestraft werden oder so.........

    Machs gut und einen ganz schönen Abend.

    Wurzel

  9. User has not uploaded an avatar
    gandarufu
    Weiser
    159 Beiträge
    vor 6 Tage veröffentlicht

    hi

    mobbing am arbeitsplatz ist kein einzelfall mehr nur dass sich eben nicht alle darüber reden trauen weil sie um den job fürchten müssen.was kann schon ein einzelner kleiner arbeiter ausrichten wenn im büro oder eben in der oberen etage die gesammte belegschaft zusammen hält.der betriebsrat kann sich da auch oft meistens gar nicht helfen oder will es vielleicht auch gar nicht um die oberetage nicht zu ärgern.

    lg.gandarufu

  10. User has not uploaded an avatar
    darelaxa
    Neuling
    6 Beiträge
    vor 6 Tage veröffentlicht

    Servus gandarafu

    Mobbing,Bossing und all die anderen Grässlich-hässlichen sachen sind kein einzelfall W E I L sich die Leute nichts zutrauen.
    Nun ,wollen wir uns fürchten? Und das ein Leben lang?
    Wir machen uns nur allzuoft ZU KLEIN.
    Beim Jobben lassen wir uns mobben,wenn auf der Strasse am hellichten Tag jemand verprügelt wird schauen wir besser schnell weg anstatt die Polizei zu rufen,wenn des Nachbars Kind schreit und am nächsten Tag Tot aufgefunden wird,haben wir natürlich nichts gehört.....

    Ich habe folgendes zu Papier gebracht , und an meine Arbeitskolleg(inn)en verteilt:

    Meine Sicht der dinge

    Liebe Kolleginnen und Kollegen
    Ich möchte Euch mit diesem Schreiben ein paar Gedanken, Wünsche und Hoffnungen mitteilen.
    Ich arbeite seit fast sechzehn Jahren in dieser Firma und habe jeden Tag meine Pflicht getan. Ich war stets pünktlich und flexibel. Ob Nacht/Früh/Spätschicht oder Samstag/Sonntagsarbeit, ich habe alles mitgemacht.
    In all den Jahren gab es an meiner Arbeit kaum was zu bemängeln.
    Seit ich ein Mitglied des Betriebsrates der Firma ix bin, hat sich so manches geändert.
    Ich kann es nur schwer verstehen dass man in einer Demokratie nicht seine Meinung frei äußern kann ohne angemacht zu werden.
    Wer mich gut kennt weiß aber das ich mich jedem Problem stelle und meinen Senf zu allem dazugebe.
    Was ich mag sind Menschen mit Rückgrat die zu ihrer Meinung stehen, die aufrichtig und
    zuvorkommend sind. (Respektiere den anderen genauso wie Du Respektiert werden willst)
    Was ich hasse sind Feige, Arrogante Arschkriecher die keine eigene Meinung haben.
    Am wenigsten mag ich Leute die zu allem Ja und Amen sagen. Der letzte Dreck sind für mich Schleimer die sich durch ihr Verhalten irgendwelche Vorteile versprechen, auch wenn sie damit anderen Schaden zufügen.
    Ich bin eigentlich ein sehr harmoniebedürftiger Mensch der sich aber vehement gegen alles Unrecht zu wehren versteht.
    Mein Wunsch ist es das das Betriebsklima in dieser Firma sich zum positiven ändert.
    Der Umgang miteinander sollte besser werden da wir letztendlich acht bis zehn oder mehr Stunden am Tag hier Verbringen.(und das bis wir 67 Jahre alt sind)
    Ich hoffe das die Geschäftsleitung auch dafür ist, das keiner wegen seiner Herkunft, Rasse, Religion, Geschlecht, Politischen Gesinnung, Sexuellen Neigung diskriminiert werden darf.
    Des Weiteren hoffe ich dass sich Fleiß auch in dieser Firma bald bezahlt macht.
    Als ich vor vielen Jahren hier zu arbeiten begann, wusste ich noch nicht das mein Stundenlohn nach so langer zeit gerade Mal um zweieinhalb € höher sein wird als am Anfang.
    Bei steigenden Stückzahlen und Arbeitsstunden kann ich es nicht glauben dass es der Firma schlecht gehen soll. Außerdem ist die Zahl der Mitarbeiter um einiges Gestiegen, und das heißt für mich, es gibt mehr Arbeit (was ich sehr gut finde).
    Ich finde es jedoch schrecklich das es hier unter uns Kolleginnen und Kollegen gibt die im Monat unter 1000€ Netto verdienen aber acht Stunden/Tag und länger dafür arbeiten.
    Die Geschäftsleitung kann es gerne mal ausprobieren mit 800 - 900 € im Monat über die Runden zu kommen.
    Die Geschäftsleitung sollte es auch zu schätzen wissen dass nur durch unseren Fleiß die Firma so groß werden konnte.
    Diejenigen die mich nicht gewählt haben ,und die die mich gewählt haben,
    Euch allen sei gesagt: Ich bin für euch alle da und habe ein offenes Ohr für alle kleineren und
    Größeren Problemen.
    Das man uns Urlaubstage geklaut hat, den Urlaubszuschlag von 25% auf 15% gesenkt hat, und jetzt vielleicht noch das Weihnachtsgeld streichen will und von uns verlangt 41-42 Stunden pro Woche zu arbeiten ohne Lohnausgleich finde ich einfach Abscheulich!
    Wenn die Geschäftsleitung sagt dass es bei anderen Firmen all diese Sachen schon gibt, dann sage ich das andere Firmen deutlich bessere Löhne an ihre Mitarbeiter zahlen.
    Ich bin der Meinung man sollte zuerst das gute von anderen Firmen übernehmen, und nicht Kürzungen und Streichungen die im Endeffekt die Leute unzufriedener machen.
    Bis bald euer A.K

    Diese Zeilen habe ich natürlich auch für meine Kolleginnen und Kollegen aus Kasachstan,Russland,Usbekistan und Tschetschenien in die Russische Sprache Übersetzen lassen,weil diese der Deutschen Sprache nicht mächtig sind.

    Nach der Verteilung von ''Meiner Sicht'' wollten mich meine vor Schleim triefenden,Arschkriechenden,Cheffepopoküssenden Betriebsratskollegen aus dem Betriebsrat raus haben.Zwei von denen gingen zu einem Anwalt um den zu fragen,ob sie vor Gericht mit dieser sache erfolg hätten.
    Der Anwalt sagte ihnen das die sache auf jeden fall schiefgeht,weil ich Gewerkschaftsmitglied bin.
    Mein Chef hat mir dann auch noch ziemlich druck machen wollen,bis ich ihm klarmachte,das ich ohne druck noch nicht einmal auf der Toilette irgendwas verrichten kann.

    Ich finde das man in diesem einen Leben das man hat,sich auf keinen fall ducken soll. Man sollte aufrecht durchs Leben gehen,und angst ist sowieso ein schlechter Ratgeber,wenn man etwas ändern will.

    Vielleicht liegt es an meiner mentalität,das ich so bin wie ich bin.
    Ich bin in 7buergen Geboren und aufgewachsen,und habe mir schon von den dreckspackKommunisten nichts sagen lassen.
    Hier im Westen sind die Menschen zu Ja-sagern erzogen worden,und können vielleicht gar nicht anders.


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