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Muellina Weiser 216 Beiträge |
vor 4 Monate veröffentlicht |
@basia @blumenwelt33 Trotzdem hast Du vollkommen Recht: es SOLLTE so sein, dass auch der Arbeitnehmer die Wahl hat; leider ist es wahrscheinlich in den meisten Fällen so, dass er aber glaubt, diese Wahl nicht zu haben. Aus Existenzängsten, aus Minderwertigkeitsgefühlen oder aus was-weiß-ich heraus. Genau deswegen finde ich Deinen Beitrag so wertvoll: man sollte sich nicht auf den Standpunkt stellen, dass man etwas vom potentiellen Arbeitgeber erbetteln müsste, sondern auf den, dass man, wenn die Arbeitsbedingungen, die man prüfen sollte, stimmen, gute Leistung zu einem entsprechenden Preis zu verkaufen hat – und dafür muss man weder seine Seele verkaufen, noch sich in Sklaverei begeben. Ich weiß, auch und gerade ich muß da umdenken und arbeite daran. Die Theorie habe ich jedenfalls schon mal, fehlt nur noch die Praxis. Ich bleibe jedenfalls dran und bewerbe mich tüchtig weiter. Danke jedenfalls für Deine netten und weisen Worte und für’s Daumen-Drücken! |
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MantaFan Legende 513 Beiträge |
vor 4 Monate veröffentlicht |
Hall ihr alle, Zuerst einmal möchte ich sagen, das diese Beiträge sicherlich vielen helfen können. Man sollte aber auch aufpassen nicht immer wieder in das selbe Muster hineinzuschlittern. Mobbing ist immer eine blöde Sache. Wenn man sich nicht traut jemanden anzusbrechen der einen Mobbt, dann ist es sicherlich besser die Firma zu wechseln. Aber ich wünsche trotzdem jeden Glück den so was wiederfahren ist, das er dann wenigstens einen vernünftigen Job bekommt. mantafan |
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blumenwelt33 Neuling 4 Beiträge |
vor 4 Monate veröffentlicht |
@ Mantafan http://www.kununu.com/job-forum/bb-images/smilies/icon_idea.gif - was verstehst Du für Dich unter "selbe Muster" und wie erkennt man - was könnten aus Deiner / Eurer Erfahrung "klassische Mobbing-Muster" - zu dem Aspekt "den/die ansprechen der/die mobbt": was, wenn diese Person der/die Vorgesetzte selbst ist (bossing)? was, wenn zwar klar ist, daß "offensichtlich" gemobbt wird, aber man ... diese und andere Punkte. Mobbing ist immerhin eine Wissenschaft für sich, die nicht gerade selten vorkommt und nicht nur menschlichen, sondern auch wirtschaftlichen Schaden anrichtet. Und über theoretische Lösungen redet sich meist leichter, als über praktisch durchführbare Mittel und Wege ... Bin sehr gespannt auf Eure Kommentare. Viele Grüße, blumenwelt33 |
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Muellina Weiser 216 Beiträge |
vor 3 Monate veröffentlicht |
@blumenwelt33 und @all natürlich erkennt man niemals ein Muster, bevor man nicht angefangen hat zu arbeiten und selbstverständlich kann man gegen Mobbing nicht wirklich etwas machen - Mobbing heißt nicht einer-gegen-einen, also fairer Zweikampf, sondern alle-gegen-einen. Dann gibt es zwar noch Bossing und das ist zwar einer-gegen-einen, allerdings zählt der erstere "eine" dann schon mindestens dreifach. Tja, und ein Mensch, der sich im Kampf gegen mehrere Boxer mit Fragen und Diskussion zur Wehr setzt, wird wohl schon gleich im Vorfeld verloren haben. Wie auch immer, ich bin in meinem neuen Job nicht gemobbt worden, sondern war einfach nur persönlich, arbeitstechnisch, systemtechnisch sowie menschlich absolut fehl am Platze. Daraus habe ich die Konsequenzen gezogen und gekündigt. Tatsache ist, daß mein durch den vorherigen Job ohnehin schon angeknackstes Selbstwertgefühl dort täglich und stündlich immer mehr abhanden kam und ich mich einfach unerträglich furchtbar gefühlt habe. Leider ist (in Deutschland) die sogenannte Probezeit eine einseitige Geschichte. D.h. wenn man selbst kündigt, hat man mit einer zwölfwöchigen Arbeitslosengeldsperre zu rechnen. Die Gesetze sind da ziemlich eindeutig, trotzdem liegt alles jeweils letzten Endes im Ermessen des zuständigen Sachbearbeiters bei der Arbeitsagentur. ABER: ich bin, ganz egal, welche Folgen ich tragen muß, glücklich und zufrieden mit meiner Kündigung. Sie mag unvernünftig und auch total unwirtschaftlich gewesen sein, aber Geld ist nicht alles - jeder einzelne Mensch ist wichtiger als alles Geld der Welt und daher auch der Selbsterhaltungstrieb, der mich bei meiner Entscheidung geleitet hat. Wer auch immer dies hier liest: bitte, drückt mir die Daumen, daß mir die Ämter wohlgesonnen sind und sollten sie es nicht sein, dann wünscht mir einfach Glück... |
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MantaFan Legende 513 Beiträge |
vor 3 Monate veröffentlicht |
Hallo blumenwelt, Hallo Muellina, Geld ist sicherlich nicht alles, aber leider brauchen wir es. mantafan |
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basia Erfahren 110 Beiträge |
vor 3 Monate veröffentlicht |
@ Hallo Muellina, Seit unserem letzten Gespräch ist bereits einige Zeit vergangen. |
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rosanne Weiser 202 Beiträge |
vor 3 Monate veröffentlicht |
Hi Muellina, Du hast die richtige Entscheidung getroffen. Du wirst schon einen Job finden wo du dich wohlfühlst und der dir auch Spass macht. Ich kann auch nur sagen, das Geld nie so wichtig sein kann, leider ist es ein notwendiges Übel. liebe grüße |
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Muellina Weiser 216 Beiträge |
vor 3 Monate veröffentlicht |
@basia, wieder einmal herzlichen Dank für den seelischen Aufbau - das ist sehr lieb von Dir und ich kann im Augenblick wirklich jeden Zuspruch sehr gut gebrauchen. Die mehr oder weniger schlimmen Folgen werden sich innerhalb der nächsten drei Tage klären lassen, da ich in Sachen Papiere und Arbeitsagentur alles sehr schnell regeln konnte. Darüber bin ich auch sehr froh, denn das Unerträglichste für mich sind Unklarheiten. Mit negativen Klarheiten komme ich weitaus besser klar, als mit ungeklärten Angelegenheiten. Demgemäß verläuft im Augenblick tatsächlich für mich alles relativ positiv. Auch wenn wir uns nicht persönlich kennen ist es für mich sehr aufbauend und gut zu wissen, daß es wenigstens einen Menschen gibt, der mich und meine Entscheidungen versteht und das alles nachvollziehen kann. Nochmals: Ganz viel Danke für Deine netten Worte und auch Dir alles Liebe und Gute!!! @rosanne, auch Dir sehr vielen Dank für Deine netten Worte, die mir ebenfalls sehr gut getan haben. Und Du hast Recht: auf die eine oder andere Art und Weise wird schon alles gut werden. Ich bin mir nur nicht mehr wirklich sicher, ob es das erstrebenswerte Ziel meines Lebens ist, eine Arbeit zu finden. Das Ziel ist für mich zwar, für meinen Lebensunterhalt selbst aufkommen zu können, aber dafür werde ich nie und nimmer meine Seele verkaufen. Auch Dir jedenfalls vielen, lieben Dank für Deine netten Worte! @all: Nehmt Euch bloß kein Beispiel an mir. Ich hatte einfach in letzter Zeit ein bißchen zu viel Pech und habe aus Existenzängsten heraus einen möglicherweise folgenschweren Fehler gemacht. Bzw. vielleicht nehmt Ihr meine Erfahrungen zur Kenntnis und macht nicht den Fehler, einfach nur um des lieben Geldes Willen irgendeinen Job anzunehmen, den Ihr dann nicht halten könnt. Zwar weiß ich noch nicht, wie diese Geschichte ausgehen wird, aber sicher ist, daß die möglichen Folgen die Existenz weitaus mehr bedrohen, als wenn man besser gleich auf eine wirklich passende (bzw. zunächst mal wenigstens passend erscheinende) Arbeit gewartet hätte. Liebe Grüße und allen alles Gute! |
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kitabiv Neuling 40 Beiträge |
vor 3 Monate veröffentlicht |
Hallo Muellina, Zuerst einmal wünsch ich dir alles Gute und viel Glück. Wird schon alles glatt gehen. Du hast Recht wenn du sagst, man soll seine Seele nicht verkaufen. Das ist das letzte, denn dann bist du wirklich verkauft. Aber du hast ja den rechten Weg eingeschlagen und du wirst sehen, das alles wieder gut wird. Ich halte dir auf jeden Fall meine Daumen. liebe Grüße |
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Muellina Weiser 216 Beiträge |
vor 3 Monate veröffentlicht |
@kitabiv ja, es wird irgendwie gut werden, denn das hat bisher noch immer geklappt - danke auch Dir für Dein Verständnis und den Zuspruch; das kommt gerade richtig gut!!! Und auch danke für das Daumen-Drücken - man sagt ja, daß geballte Energien vieles bewirken können und vielleicht ballt sich da ja ernsthaft etwas zusammen, das meine Existenz positiv beeinflussen könnte. |
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