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bet-at-home.com Entertainment 
GmbH
Bewertung

Es überwiegt die Enttäuschung

2,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT bei bet-at-home.com Entertainment GmbH in Linz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

man "reisst sich keinen Fuß aus"

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Persönlicher Umgang von Management mit Mitarbeitern sehr unzureichend
Micromanagement
fehlendes Vertrauen untereinander
Blockade von Innovation
abwesene Geschäftsführung
roboterartige Kommunikation aus der HR
fehlende Flexibilität in der Entwicklung von Produkten

Verbesserungsvorschläge

darüber nachdenken, dass Mitarbeiter das wichtigste Kapital für ein Unternehmen sind, und sie nicht wie C-Güter behandeln

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre definiere ich als die Art, wie unter Kollegen Austausch und Leistung stattfindet. Auf der untersten Ebene der Organisation versteht man sich sehr gut und da stimmt dann auch der Output und die Atmosphäre. Sobald es aber zu Entscheidungen kommt heißt es Auge um Auge zwischen Teams und Abteilungen. Es wird hier keine Geschlossenheit gelebt, was die Arbeit am Ende des Tages einfach Mühsam und zum Teil sehr unbefriedigend macht.
Man wünscht sich einfach eine Führung, die ein ordentliches Arbeitsklima vorlebt, leider wurde und wird hier einfach viel versäumt.

Kommunikation

Um es nüchtern zu formulieren, Kommunikation gestaltest du dir selbst. Aktive Information und Transparenz seitens des Unternehmens gibt es kaum. Versuche sind meist sehr plump und machen den Eindruck, dass kein Wert auf die Kommunikation nach "unten" gelegt wird.
Auf der anderen Seite ist die Kommunikation zwischen Mitarbeitern sehr persönlich und auch gut, man muss halt proaktiv fordern, sonst bekommt man nichts.
Mein Tipp an den Arbeitgeber: wenn Mitarbeiter nicht im Ungewissen stehen, und auch aktiv über wichtige Vorgehen informiert werden, dann könnten sie am Ende des Tages auch zufriedener sein.

Kollegenzusammenhalt

Eines der Aushängeschilder der Marke bet-at-home.com ist sicher der Zusammenhalt unter Kollegen. Es sind viele freundliche und humorvolle Personen engagiert, mit denen man den Alltag auch aushält. Es wird auch privat Einiges zusammen unternommen, was aber kein Benefit der Firma ist, sondern der Leute selbst.

Work-Life-Balance

Wenn man nicht will muss man nicht. Die Arbeitsauslastung ist sehr gering und man macht eigentlich keine Überstunden. Manchmal wirkt aber der Arbeitstag schon richtig langweilig und das kostet auch Energie, die man in der Freizeit gerne investieren würde. Viele Kleinkriege von Abteilungen und Personen untereinander und auch aktiv gelebtes Micromanagement wirken den guten Arbeitszeiten so stark entgegen, dass die Balance am Ende bei gleich Null steht.
Das Argument Work-Life-Balance kann nur gelten, wenn das Umfeld weniger toxisch ist, als es aktuell der Fall ist. Arbeitet bitte an eurer Einstellung gegenüber den Mitarbeitern.

Vorgesetztenverhalten

Man wird mit einer Vorgesetztenrolle belohnt, wenn man nur lange in der Firma war und nie den Mund aufgemacht hat. Es gehen tolle Experten verloren, in dem man ungeeignete Personen in Führungsrollen verpuffen lässt.
Mein Feedback: es gibt zu viele unnötige Hierarchieebenen, welche Prozesse ungemein verlangsamen. Das hochgelobte "Innovationsbeschleunigungsprojekt" wird von sogenannten Führungskräften als Argument missbraucht, um keine Entscheidungen treffen zu müssen.

Interessante Aufgaben

Auf den ersten Blick stellten sich Aufgaben sehr abwechslungsreich und interessant dar, da es doch viele Plattformen und Technologien gibt, mit denen gearbeitet wird. Taucht man aber in die Materie ein, bleibt einem oft nur dir Rolle eines Dokumentationsassistenten, was sehr frustrierend und wenig interessant ist.

Gleichberechtigung

"Wer lange durchhält, wird bevorzugt." In 90% der Fälle trifft dieser Spruch zu. Oftmals mischen sich aber von Seiten des Management und der HR Entscheidungen und Vorhaben dazu, die absolut nicht nachvollziehbar sind. Gleichberechtigung gibt es offen gesagt nur aus dem Gesichtspunkt der Geschlechterrollen.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt keine älteren Kollegen, da keiner lange genug im Unternehmen bleibt. Die Wenigen, die da sind, werden aber respektiert.

Arbeitsbedingungen

Ein solider Arbeitsplatz ist vorhanden. Man bekommt auch Ausstattung die man benötigt, jedoch kann das auch schon mal Monate dauern, denn "so ist ja der Prozess". Als Beispiel darf man hier die Bestellung von Kopfhörern nennen, welche gleich zur Angelegenheit für das Topmanagement wird und so ewig dauert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Neutral, ich kann hierzu keine positiven oder negativen Beispiele anführen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist unterdurchschnittlich und bei Gehaltsverhandlungen zählen offensichtliche Argumente kaum. Ich selbst habe wochenlang auf Feedback gewartet mit der ersten Information "deine Forderung ist ohnehin nicht realistisch", ohne aber eine ordentliche Argumentation zu Grunde zu legen. Bis zum Ende meines Dienstverhältnisses, das ich beendet habe, wurde nie mehr ein Wort darüber gesprochen.

Image

Es ist die Glücksspielbranche, das Image ist denkbar nicht gut. Wohl das einzige das man der Firma selbst nicht vorwerfen kann.

Karriere/Weiterbildung

Man wirbt damit, dass man sich weiterbilden darf und die Firma aufgeschlossen für Kurse ist. Das stimmt bedingt, denn eine Buchbestellung (im relevanten Firmenkontext) dauert ewig und wird oft einfach unter den Tisch fallen gelassen, Kurse kann man machen, jedoch hat man das Gefühl, dass erworbenes Wissen dann völlig unnütz ist, da keiner nach deiner Meinung fragt oder neue Methoden überhaupt zulässt. Es wird ein "das haben wir immer schon so gemacht" Mindset gelebt, was Fortbildung obsolet macht.