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Deloitte Österreichals Arbeitgeber

Österreich Branche Beratung / Consulting
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Deloitte Österreich Erfahrungsberichte mit Antworten

Bewertungsfaktoren

Wohlfühlfaktor

Arbeitsatmosphäre
3,41
Vorgesetztenverhalten
3,09
Kollegenzusammenhalt
3,88
Interessante Aufgaben
3,72
Kommunikation
3,04
Arbeitsbedingungen
3,51
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,23
Work-Life-Balance
2,93

Karrierefaktor

Gleichberechtigung
3,51
Umgang mit älteren Kollegen
3,49
Karriere / Weiterbildung
3,59
Gehalt / Sozialleistungen
2,73
Image
3,84
Benefits

Folgende Benefits werden geboten

flex. Arbeitszeit bei 114 von 179 Bewertern Homeoffice bei 79 von 179 Bewertern Kantine bei 4 von 179 Bewertern Essenszulagen bei 138 von 179 Bewertern Kinderbetreuung bei 6 von 179 Bewertern Betr. Altersvorsorge bei 16 von 179 Bewertern Barrierefreiheit bei 40 von 179 Bewertern Gesundheitsmaßnahmen bei 83 von 179 Bewertern Betriebsarzt bei 104 von 179 Bewertern Coaching bei 34 von 179 Bewertern Parkplatz bei 12 von 179 Bewertern gute Verkehrsanbindung bei 123 von 179 Bewertern Mitarbeiterrabatte bei 113 von 179 Bewertern Firmenwagen bei 5 von 179 Bewertern Mitarbeiterhandy bei 129 von 179 Bewertern Mitarbeiterbeteiligung bei 7 von 179 Bewertern Mitarbeiterevents bei 94 von 179 Bewertern Internetnutzung bei 103 von 179 Bewertern Hunde geduldet bei 5 von 179 Bewertern
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Bewertungen

Arbeitsatmosphäre

Kommt ausschließlich auf das jeweilige Team an.

Gehalt / Sozialleistungen

Das Gehalt ist sehr, sehr, sehr schlecht! Das einzige Argument, das für Deloitte spricht ist das gute Image. Dieses Argument gehört aber der Vergangenheit an und die Erfahrung kann man auch in anderen Unternehmen sammeln. Was sie einem Absolventen zahlen ist schon fast lächerlich.

Arbeitsbedingungen

Nur der Umsatz zählt. Über Klienten wird ohne vorgehaltener Hand gelästert. Ist aber wahrscheinlich bei allen Big 4 gleich.

Verbesserungsvorschläge

  • Die Unternehmensführung ist eine Katastrophe. Der Betriebsrat ist ein verlängerter Arm des Board.
Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00
  • Firma
    Deloitte
  • Stadt
    Wien
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege, vielen Dank für Ihre Bewertung. Wir nehmen kritische Kommentare sehr ernst und wollen gemeinsam an Verbesserungen arbeiten. Dafür nimmt sich das Deloitte HR-Team gerne Zeit und geht auf Ihre persönlichen Anliegen ein. Bitte wenden Sie sich an peopleandcareer@deloitte.at und wir koordinieren gerne einen Termin für ein persönliches Gespräch. Wir sichern Anonymität und Vertraulichkeit zu und melden uns zeitnah bei Ihnen. Vielen Dank und beste Grüße.

Ihr HR-Team
Human Resources Deloitte Österreich

Wie ist die Unternehmenskultur von Deloitte Österreich? Mit deinen Einblicken in das Unternehmen hilfst du anderen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
  • 03.März 2013
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Betriebsklima ist in der Realität ein Fremdwort.

Die immer wieder geäußerte Behauptung "unsere MA sind unser größtes Kapital" ist wörtlich zu verstehen:
Kapital hat keine Ansprüche zu stellen, Kapital hat zu arbeiten, damit die Erträge aus dem Kapital den Eigentümern zu Gute kommen - nicht dem Kapital.

Vorgesetztenverhalten

zu Vorgesetzten gibts nur eines zu sagen:
gehts dem Partner schlecht, gehts allen schlecht
gehts dem Partner gut, gehts dem Partner gut.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt funktioniert, aber nur auf gleicher Ebene und solange es "um Nichts" geht. Bei Problemen wird hingegen geduckt, nach oben gebuckelt und nach unten getreten.
Der Betriebsrat ist ein sinnloser, da völlig zahnloser Witz: die Wahlbeteiligung von knapp 10% bei der letzten BR-Wahl spricht hier für sich.

Interessante Aufgaben

verlässliche Auslastungsplanung ist ein Fremdwort, denn es werden (unhaltbare) Zusagen an Kunden gemacht, die die Ma dann ausbaden dürfen. Selbständige Einteilung der Arbeit nur soweit, als die Arbeit zum Stichtag fertig zu sein hat. Wie man das schafft ist egal, Hauptsache, es fallen keine bzw nicht zu viele Überstunden an. Um die Einhaltung gesetzlicher Höchstgrenzen für Arbeitszeiten oder verpflichtende Ruhezeiten kümmert sich dabei absolut niemand.

Junge Kollegen werden zu kurz eingeschult und aktiv begleitet und dann zu früh ins kalte Wasser gestoßen und mit Aufgaben, für die sie noch nicht bereit sind, überlastet, bis sie ausgebrannt nach kurzer Zeit das Unternehmen verlassen.

Kommunikation

interne Kommunikation existiert nicht.
Wichtige betriebliche Neuigkeiten erfährt man in der Kaffeeküche, im Raucherhof oder aus der Zeitung. Aber NIEMALS von der Geschäftsführung.

Gleichberechtigung

Gleichberechtigung wird offiziell natlich überall behauptet, in der Praxis aber nur im Sinne von "alle werden gleich schlecht behandelt" gegeben.

Geschlechtsspezifisch braucht man sich ja nur die Liste der Partner und Geschäftsführer ansehen: die paßt kaum noch auf eine Seite, die Frauen darunter kann man aber an den Fingern einzeln abzählen.

Umgang mit älteren Kollegen

die wenigsten halten so lange durch und wenn, dann sind sie bereits in höheren Positionen, also kein wirklicher Maßstab mehr

Karriere / Weiterbildung

die interne Weiterbildung wird dadurch behindert, dass sie zwar eingefordert wird (Weiterbildung ist eine Hohlschuld), die beantragten Kurse dann aber nicht genehmigt werden. Erreicht man dann sein Fortbildungsziel nicht, fällt das natürlich ausschließlich auf den Mitarbeiter zurück.

Gehalt / Sozialleistungen

Das Gehalt fängt niedrig an und steigt wenig. Das wirtschaftliche Umfeld ist ja angeblich so furchtbar schlecht - drum meldet man als Unternehmen ja auch jubelnd jährlich neue Rekordzahlen.
Jährliche Gehaltssteigerungen sind gering, Versprechen für spätere kräftigere Steigerungen werden nicht eingehalten, ohnehin geringe Boni beliebig gewährt oder gestrichen.

Arbeitsbedingungen

Heizung und Lüftung sind ein Witz und nur schwer regelbar. In manchen Räumen funktionieren die Regler, in vielen nicht bzw nicht zufriedenstellend. Im Sommer ist die Klima absolut ungenügend.

DFie Büros der Partner werden regelmäßig runderneuert, die MA dürfen aber auf uralten Tischen und wackligen Sesseln sitzen. Die mistigen 14"-Notebooks entsprechen keinerlei Bildschirmarbeitsplatzerfordernis, das wird aber fadenscheinig wegargumentiert und der Betriebsrat ist sowieso untätig. Externe Monitore sind nur auf Antrag zu bekommen, und da auch nicht leicht.

Work-Life-Balance

allzeite Arbeitsbereitschaft wird bei hoher Arbeitsbelastung vorausgesetzt. Überstunden sind kein Thema, sie gelten als völlig normal. Aber bitte nicht zu viele, denn zu viele Überstunden sind ein Zeichen von Ineffizienz des MA, nicht von Fleiß.
Auszahlung von Überstunden am Papier durch KV und 2 gültige Betriebsvereinbarungen in der Theorie gegeben, in der Praxis aber vom Gutdünken des Referatsleiters abhängig.

Image

wie Deloitte sein super Image schafft, ist jedem, der länger dort arbeitet völlig unbegreiflich.
Aber Deloitte ist sicher ein guter Platz "to START" a career" (aber nicht "to MAKE"): wer dort durchhält, der IST leidensfähig und optimal auf andere, besser bezahlte und weniger stressige Jobs vorbereitet. Eine Chance, die SEHR VIELE nützen.
Daher: top-recruiter müssen sie notgedrungen sein, um all die Stellen nachzubesetzen, wo die Leute das Handtuch geworfen haben. Abteilungsweise herrscht ja eine Fluktuation von weit über 50% in den ersten 3 Jahren.

Verbesserungsvorschläge

  • sinnlos, werden ohnehin nicht umgesetzt.

Pro

das Image der Firma. Es ist aber nicht alles Gold, was glänzt.

Contra

siehe die Bewertungen im Detail

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Essenszulagen wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Deloitte
  • Stadt
    Wien
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin / Lieber Kollege, wir nehmen Ihr Feedback sehr ernst und sind laufend bemüht, mit den Verantwortlichen und Entscheidungsträgern im Haus daran zu arbeiten, dass sich unsere Mitarbeiter wohlfühlen und so eine positive Arbeitsatmosphäre geschaffen wird. Auch der Betriebsrat spielt in diesem Zusammenhang immer eine wichtige Rolle. Umso mehr trifft mich das Bild, das Sie selbst von Deloitte gewonnen haben. Statt hier aber im Detail auf einzelne Punkte einzugehen, würde ich ein persönliches Gespräch – gerne gemeinsam mit dem Betriebsrat – vorschlagen, um so konkrete Schritte zur Verbesserung Ihrer Situation zu besprechen und zu setzen. Als erste Ansprechperson stehe ich dafür gerne zur Verfügung (mholz@deloitte.at, Tel. 01 537 00-2550). Beste Grüße

Margareta Holz

Deloitte Österreich

  • 21.Jan. 2013
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Vorgesetztenverhalten

interne Machtkämpfe; MA sind meist nur "gesichtslose Diener" d.h. keine Wertschätzung durch Geschäftsführung; Realität sieht ganz anders aus, als sich Deloitte nach außen hin gibt

Kollegenzusammenhalt

das einzig positive an diesem Unternehmen; kein/kaum Konkurrenzdenken; allerdings sehr hohe Fluktuation

Umgang mit älteren Kollegen

Kollegen 45+ (außer Geschäftsführung und Verwaltung) gibt es aufgrund der hohen Fluktuation nicht; Deloitte hat offenbar auch kein Interesse daran, MA langfristig an das Unternehmen zu binden

Karriere / Weiterbildung

Weiterbildungsmöglichkeiten gut (v.a. für Berufseinsteiger); Karrierechancen -> Fehlanzeige, Deloitte hat im wesentlichen kein Interesse daran MA längerfristig an das Unternehmen, man bekommt dies regelmäßig durch das Verhalten der Geschäftsführer zu spüren

Gehalt / Sozialleistungen

absolut unfaire und leistungsfeindliche Entlohnung; (real) keine Gehaltserhöhungen oder sogar Kürzungen weil "die Geschäfte ja sooo schlecht laufen und wir ALLE den Gürtel enger schnallen müssen", trotzdem leistet man sich ein ganzes Heer an Geschäftsführern (die natürlich adäquat entlohnt werden), sponsored jede Sinnlosigkeit, usw.; beim Thema Gehalt merkt man am schnellsten wie groß die Wertschätzung seitens Deloitte gegenüber den MA ist

Work-Life-Balance

Viel work - wenig life, was von den Geschäftsführern als selbständlich erachtet wird; dem Arbeitsrecht entsprechende Erfassung/Vergütung von Überstunden gibt es natürlich nicht

Pro

die Kollegen

Contra

schlechte Entlohnung, kaum Entwicklungsmöglichkeiten, gierige und arrogante Geschäftsführer, usw.

Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
3,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00
  • Firma
    Deloitte
  • Stadt
    Wien
  • Jobstatus
    k.A.
  • Position/Hierarchie
    keine Angabe
  • Unternehmensbereich
    Recht / Steuern

Kommentar des Arbeitgebers

Sehr geehrte/r Kollege/in, mein Name ist Christian Havranek und ich bin in der Partnerschaft von Deloitte für unser Human Resource Management zuständig und damit Teil der Geschäftsführung von Deloitte Österreich. Die Beschreibung Ihrer Erfahrungen bzw. Ihrer Sichtweisen auf Deloitte Österreich haben mich persönlich sehr getroffen und bestürzt. Ich bin seit über 20 Jahren Führungskraft im Bereich der Wirtschaftsberatung und verstehe es als Kernaufgabe der Führung, Bedingungen zu schaffen, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Spitzenleistungen für Klienten erbringen können. Die Geschichte von Deloitte Österreich, das Wachstum, die Tatsache, dass wir mit rund 1.000 MitarbeiterInnen eine der größten Wirtschaftsberatungen in Österreich sind, zeigt, dass dieser unternehmerische Weg auch und vor allem durch MitarbeiterInnen- und Partner-Performance ein äußerst erfolgreicher war. Ich möchte auf keinen Fall in Abrede stellen, dass Sie hier offenkundig ein gänzlich konträres Bild gewonnen haben, meine aber, dass die Intensität Ihrer Kritik so groß ist, dass es nicht bei einem anonymen Mail bleiben sollte. Ich lade Sie ein mit mir persönlich Kontakt aufzunehmen und versichere Ihnen, dass jedwede Diskretion gesichert ist. Zuzuhören ist eine Voraussetzung, um zu verstehen und Verstehen eine Voraussetzung, um zu ändern, wo Dinge zu ändern sind. Somit würde ich mich über Ihren Anruf oder über eine Kontaktnahme per E-Mail (Telefon: 0664 / 80 537 2600, E-Mail: chavranek@deloitte.at) persönlich freuen.

Christian Havranek

Deloitte Services Wirtschaftsprüfungs GmbH

  • 14.Jan. 2013 (Geändert am 16.Jan. 2013)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

.....war schon besser, verschlechterte sich jedoch in den letzten 24 Monaten permanent, durch Mehrbelastungen auf allen Ebenen, die nicht gesehen, oder abgegolten werden....

Vorgesetztenverhalten

50 Geschäftsführer, für eine Gesellschaft, die man mit der halben Anzahl an Geschäftsführern auch leiten könnte....
....gespart wird an den "kleinsten Mitarbeitern"; Gehaltsstopp, Gehaltskürzungen sowie die Beachtung von Betriebsvereinbarungen fällt der Geschäftsführung schwer, arbeitsrechtlich korrekte Berücksichtigung von Überstunden kaum möglich....

Kollegenzusammenhalt

...das größte Asset der Gesellschaft ist die nette Kollegenschaft; - wird leider von der Geschäftsführung zu wenig erkannt u. gefördert. Es entwickelt sich automatisch ein "wir" gegen die da oben....

Interessante Aufgaben

...die Aufgaben sind interessant u. abwechslungsreich, was mit der Materie selbst zu tun hat....

Kommunikation

Kommunikation zwischen Innendienst u. Aussendienst bzw. Büroorganisation u. einzelnen Fachabteilungen hängt sehr von den jeweilichen Fachabteilungen / Referaten ab. Die Intension der letzten Jahre geht jedoch dahin alles was irgendwie möglich ist von oben nach unten zu deligieren

Gleichberechtigung

nach aussen hin tituliert; - nach innen hin wird jeder Teilzeitkraft (oft Mütter) eine entsprechende Weiterentwicklung im Unternehmen "eigentllich erschwert". ZB kein Betriebskindergarten. Aufgrund der Struktur, dass ca mehr als drei Viertel der Beschäftigten unter 40 sind u. das restliche Viertel, welches über Familie besitzt meist die Ebene der Geschäftsführung selbst betrifft, ist das Verständnis für Familie gelinde gesagt nicht vorhanden. Die Geschäftsführer können sich natürlich entsprechende Privatbetreuung leisten, der mitleidenswerte Mitarbeiter der der Gruppe über 40 u. nicht Geschäftsführer angehört muss sich schon selbst organisieren.....

Umgang mit älteren Kollegen

Siehe Anmerkung zur Gleichberechtigung.
Eigentlich sollte mann als 45+ der Geschäftsführung angehören, ansonsten wird man eher argwöhnisch betrachtet.
Letzte Entwicklung ist, dass man diese zweite Managementebene, die operativ sehr viel zum Gelingen des Unternehmens beiträgt mit Nulllohnrunden und sogar Lohnkürzungen konfrontiert (natürlich genau unter der Änderungskündigungsgrenze), obwohl die Arbeit natürlich mindestens gleich bleibt, wenn nicht sogar mehr wird. Sehr motivierend! Jeder neue Mitarbeiter, kann sich also gleich einmal warm anziehen. Entweder wird er bis 40 Geschäftsführer, oder sucht sich bei Zeiten einen neuen Job! Älter Mitarbeiter sind teuer u. eigentlich unerwünscht; -das ist wohl das Zeichen den vorher genannten Maßnahmen. Geregelt in Pension gehen eigentlich nur Sekretariatsangestellte, Innendienst u. Geschäftsführer. Alle anderen sollten in der Zeit des "Gutverdienens" (45 bis 60) mit oben stehenden Maßnahmen aus dem Unternehmen "befördert" werden.

Karriere / Weiterbildung

...als junger Mitarbeiter hat man natürlich gute Ausbildungs u. Fortbildungschancen. Der persönliche Break-Even (niederiges Einstiegsgehalt, dafür gute Ausbildung) ist spätestens nach 3 Jahren erreicht. Einkommensmäßig tut sich nichts u. dann orientiert man sich meist nach der Privatwirtschaft. Kaum Mitarbeiter mit mehr als 7 jähriger Diensterfahrung. Siehe auch Anmerkung zu 45+ (!)

Gehalt / Sozialleistungen

niederiges Einstiegsgehalt, bleibt niedrig; - wenn man sich die Ausbildung u. die Fortbildung "eingezogen" hat, sollte man eine andere Herausforderung suchen...ODER unbedingt den Geschäftsführerweg einschlagen, da dort die Sonne scheint - jedoch gibt es da ja schon 50 u. leider sind die meisten davon nicht unmittelbar im Pensionsantrittsalter......

Arbeitsbedingungen

....auch sehr unterschiedlich, je nach Arbeitsabteilung, Referat; - insgesamt aber ok, wenn man in der Firma selbst arbeitet. Mitarbeiter die längere Zeit durch die Klientebeteuung sich beim Klienten selbst aufhalten, müssen jedoch oft mit erbärmlichen Raumzuständen abfinden, da sich kein Geschäftsführer zuständig fühlt für diese Mitarbeiter entsprechende Räumlichkeiten beim Klienten einzufordern (Grenze zu dem was arbeitsrechlich erlaubt ist, wird oft überschritten....Mindest-m2 pro MA)

Umwelt- / Sozialbewusstsein

...was kann man schon als Beraterunternehmen umwelttechnisch anrichten? - man sammelt Altpapier u. alte Druckerpatronen u. entsorgt sie forbildliche

Work-Life-Balance

sehr unterschiedlich; im Innendienst, Steuerberatung - hohe Belastung, aber noch erträglich; - in der Prüfung keine work-life balance - eigentlich nur work, verbunden mit schlechter interner Reputation (schwache Ergebnisse, hoher Druck). Die Prüfungssaison im klassischen Sinne gibt es nicht mehr. Sie dauert 12 Monate!

Image

...war einmal gut u. wird immer schlechter....

Verbesserungsvorschläge

  • Ich glaube, dass Unternehmen muss so rasch als möglich gegensteuern, da man zerbrochenes Porzellan u. einen guten Ruf schnell zerstört, aber nur schwer wieder aufbauen kann

Contra

....derzeit finde ich es nicht gut, obwohl ich es einmal gut empfunden habe.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Essenszulagen wird geboten Betriebsarzt wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Deloitte
  • Stadt
    Wien
  • Jobstatus
    k.A.
  • Position/Hierarchie
    keine Angabe

Kommentar des Arbeitgebers

Sehr geehrte/r Kollege/in, mein Name ist Christian Havranek und ich bin in der Partnerschaft von Deloitte für unser Human Resource Management zuständig und damit Teil der Geschäftsführung von Deloitte Österreich. Die Beschreibung Ihrer Erfahrungen bzw. Ihrer Sichtweisen auf Deloitte Österreich haben mich persönlich sehr getroffen und bestürzt. Ich bin seit über 20 Jahren Führungskraft im Bereich der Wirtschaftsberatung und verstehe es als Kernaufgabe der Führung, Bedingungen zu schaffen, damit Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Spitzenleistungen für Klienten erbringen können. Die Geschichte von Deloitte Österreich, das Wachstum, die Tatsache, dass wir mit rund 1.000 MitarbeiterInnen eine der größten Wirtschaftsberatungen in Österreich sind, zeigt, dass dieser unternehmerische Weg auch und vor allem durch MitarbeiterInnen- und Partner-Performance ein äußerst erfolgreicher war. Ich möchte auf keinen Fall in Abrede stellen, dass Sie hier offenkundig ein gänzlich konträres Bild gewonnen haben, meine aber, dass die Intensität Ihrer Kritik so groß ist, dass es nicht bei einem anonymen Mail bleiben sollte. Ich lade Sie ein mit mir persönlich Kontakt aufzunehmen und versichere Ihnen, dass jedwede Diskretion gesichert ist. Zuzuhören ist eine Voraussetzung, um zu verstehen und Verstehen eine Voraussetzung, um zu ändern, wo Dinge zu ändern sind. Somit würde ich mich über Ihren Anruf oder über eine Kontaktnahme per E-Mail (Telefon: 0664 / 80 537 2600, E-Mail: chavranek@deloitte.at) persönlich freuen.

Christian Havranek

Deloitte Services Wirtschaftsprüfungs GmbH

  • 03.Jan. 2013 (Geändert am 05.Jan. 2013)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Vorgesetztenverhalten

Vorab möchte ich erwähnen dass die HR-Abteilung wirklich bemüht ist Deloitte zu einem attraktiven Arbeitgeber zu machen, deshalb glaube ich auch, dass die unten stehende Stellungnahme ernst gemeint ist und sie wirklich an der Verbesserung der Arbeitsbedingungen interressiert ist. Allerdings sind alle Bemühungen umsonst, da gegen die Gier, Arroganz und Sturheit der meisten Geschäftsführer nichts zu machen ist. Man bekommt regelmäßig zu spüren, dass man als Mitarbeiter nichts wert ist; junge Kollegen werden so systematisch demotiviert und verlieren das Interesse für ihr Fachgebiet. Deloitte hätte durchaus das Potenzial ein attraktiver Arbeitgeber zu sein, dies wird jedoch durch das Verhalten der Geschäftsführer/Gesellschafter zunichte gemacht.

Kollegenzusammenhalt

Tendenziell gut, da die meisten Mitarbeiter kein gutes Haar an Deloitte lassen und ein gemeinsamer "Feind" verbindet.

Interessante Aufgaben

Größtenteils ja, Aufgabenverteilung jedoch oft willkürlich und ungerecht.

Karriere / Weiterbildung

Gute interne Schulungen und Weiterbildungsmöglichkeiten, diese werden von den Vorgesetzten jedoch oft nicht genehmigt; Karrierechancen werden zwar immer angepriesen, sind aber faktisch gleich null

Gehalt / Sozialleistungen

Gehalt entspricht absolut nicht der Qualifikation der Mitarbeiter, die jährlichen Erhöhungen sind minimal und decken meist nicht einmal die Inflation ab. Sucht man das Gespräch bzw. will sein Gehalt neu verhandeln bekommt man (auch als langjähriger Mitarbeiter) zu hören, dass wenn es einem nicht passt man ja gehen kann, man sei ohnehin austauschbar - und derartige Äußerungen sind leider kein Einzelfall. Prämien/Boni werden zwar immer versprochen, sind jedoch - wenn überhaupt ausbezahlt - lächerlich und stehen in keiner Relation zu den verrechneten Stunden. Alles in allem wir Leistung bei Deloitte in keinster Weise honoriert, es ist völlig egal ob man sich bemüht oder nicht.

Work-Life-Balance

Von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich.

Arbeitsatmosphäre
4,00
Vorgesetztenverhalten
1,25
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Essenszulagen wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten
  • Firma
    Deloitte
  • Stadt
    Wien
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2012
  • Position/Hierarchie
    keine Angabe
  • Unternehmensbereich
    Recht / Steuern

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe ehemalige Kollegin / Lieber ehemaliger Kollege, vielen Dank für Ihr Feedback und die ausführliche Beschreibung Ihrer individuellen Wahrnehmungen zur Tätigkeit bei Deloitte. Wie Sie bereits erwähnt haben, sind wir sehr an einer laufenden Verbesserung der Arbeitsqualität im Haus interessiert. Ihr Feedback wird daher sehr ernst genommen und wurde bereits unter den zuständigen Partnern im Haus diskutiert. Wir bedauern, dass wir zu Ihren Entwicklungsmöglichkeiten und Ihren Ansichten zum Thema Motivation und Fachinteresse nicht bereits zu einem früheren Zeitpunkt persönlich mit Ihnen sprechen konnten, zumal unsere offene Gesprächskultur dies vorsieht und im Rahmen des Mitarbeitergesprächs-Prozesses regelt. Um dies nachzuholen und die von Ihnen adressierten Themen aufarbeiten zu können, würden wir Sie gerne zu einem persönlichen Gespräch einladen. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme unter: Erwin Holzer (eholzer@deloitte.at) bzw. Tel. Nr.01 537 00 5600 Mit freundlichen Grüßen Ihr Deloitte Karriereteam

Margareta Holz

Deloitte Österreich

  • 26.Nov. 2011 (Geändert am 24.Aug. 2012)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Die Firma selbst trägt nichts dazu bei sich wohlzufühlen, es hängt am Kollegenzusammenhalt, der sehr gut ist, weil es keine Konkurrenz gibt - anscheinend hat hier niemand Karriereambitionen

Vorgesetztenverhalten

Kommunikationsdefizite, arrogantes Verhalten, Lästern und Mobbing auf Vorgesetztenebene nicht unüblich, nach unten treten, nach oben buckeln. Vorgesetze leben in einem Elfenbeinturm, wenig Bodenhaftung.

Kollegenzusammenhalt

Hohe Hilfsbereitschaft und Kollegenzusammenhalt, allerdings sehr hohe Fluktuation, halbe Belegschaft im Jahr wieder weg

Interessante Aufgaben

Aufgaben sind manchmal mehr und manchmal weniger interessant, die EDV Systeme behindern allerdings mehr als sie unterstützen

Kommunikation

Ein Mitarbeitergespräch pro Jahr, mit vagen Zielvereinbarungen. Gehalt ist als Gesprächsthema tabu.

Gleichberechtigung

Manche Manager benachteiligen Frauen, Bewerber mit Kopftuch werden gleich gar nicht genommen, es gibt aber auch einzelne Referate, wo gar keine Österreicher arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Kollegen 45+ kaum vorhanden, es sei denn sie sind Partner, aber das sind ja keine Kollegen oder?

Karriere / Weiterbildung

Umfassendes Seminarangebot, aber viele Seminare, auch zu denen man sich angemeldet hat, muss man wieder sausen lassen, wenn es die Arbeit erfordert.

Gehalt / Sozialleistungen

Gehalt ist sehr schlecht, da vor allem die Erhöhungen unter dem Branchenschnitt liegen. Feiertags- und Sonntagsarbeit kann vorkommen wird aber nicht bezahlt

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros, in denen es sehr laut werden kann und wo jeder Vorgesetzte einfach reinstapft und laute Durchsagen erteilt.

Work-Life-Balance

Manche Vorgesetzte sind nicht sehr frauenfreundlich aus Angst vor Schwangerschaft und Karenz. Über 400 Überstunden können pro Jahr anfallen.

Image

Gutes Sprungbrett, mehr auch nicht

Verbesserungsvorschläge

  • Mitarbeiter besser bezahlen und Vorgesetzte besser im Umgang mit Mitarbeitern schulen

Pro

Rasche Aufstiegschancen aufgrund hoher Fluktuation

Contra

Hohe Fluktuation, sehr nette, aber teils inkompetente Kollegen, mangelnde soziale Kompetenz bei Vorgesetzten

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,33
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,67
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,33
Work-Life-Balance
1,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Essenszulagen wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Deloitte
  • Stadt
    Wien
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2011
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Finanzen / Controlling

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe ehemalige Kollegin / Lieber ehemaliger Kollege, vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung und Ihre persönliche Wahrnehmung von Deloitte als Arbeitgeber. Wir bedauern natürlich, dass Sie unser Unternehmen verlassen haben und finden es schade, dass wir diese Punkte nicht vorab in einem persönlichen Gespräch besprechen konnten. Wir nehmen Ihre Anregungen ernst und sind an der laufenden Optimierung der Arbeitsqualität im Haus interessiert. Da wir gerne mit Ihrer Kritik arbeiten möchten und insbesondere auch an Verbesserungsvorschlägen, bzw. einer näheren Erläuterung der genannten Themenfelder interessiert sind, möchten wir Sie gerne zu einem persönlichen Gespräch einladen, um mögliche Maßnahmen abzuleiten. Wir freuen uns über Ihre Kontaktaufnahme unter: Margareta Holz (mholz@deloitte.at) bzw. Tel. Nr.01 537 00 2550 Mit freundlichen Grüßen Ihr Deloitte Karriereteam

Margareta Holz

Deloitte Österreich