ENGIE Gebäudetechnik GmbH als Arbeitgeber

  • 11., Simmering, Österreich
  • BrancheEnergie
Kein Firmenlogo hinterlegt

Zeitverschwendung

1,2
Bewerber/inHat sich 2017 bei ENGIE Gebäudetechnik GmbH in Wien als Administrative Kraft beworben und sich schließlich selbst anders entschieden.

Verbesserungsvorschläge

Wenn ich das alles vorher gewußt hätte, hätte ich mir den Aufwand erspart. So ein unzufriedenstellendes Gespräch habe ich noch selten erlebt. Das Interview wurde in einem kahlen, fensterlosen Raum durchgeführt, wo man mich min. 20 Minuten alleine warten ließ. Die Atmosphäre ist generell recht trist. Der potentielle Vorgesetzte hat sich mir gegenüber wenig wertschätzend verhalten und das gesamte Gespräch war für mich unangenehm und hat sich ewig in die Länge gezogen. Ich wollte um kein Geld der Welt in so einer Atmosphäre arbeiten.

Bewerbungsfragen

  • Die Fragen an sich waren die üblichen. Die Art und Weise, WIE gefragt wurde (und nachgehakt) war unangenehm. Wenig Verständnis und wenig Wertschätzung dem Bewerber gegenüber.
  • Die Gründe für Jobwechsel wurden genau hinterfragt, so als wäre man auf der Suche nach Schwächen oder Ungereimtheiten (gab es bei mir aber nicht).
  • Es wurde auf den "speziellen Umgangston" in diesem Unternehmen aufmerksam gemacht und gefragt, wie man damit zurecht käme.

Zufriedenstellende Reaktion

Schnelle Antwort

Erwartbarkeit des Prozesses

Professionalität des Gesprächs

Vollständigkeit der Infos

Angenehme Atmosphäre

Wertschätzende Behandlung

Zufriedenstellende Antworten

Erklärung der weiteren Schritte

Zeitgerechte Zu- oder Absage

Arbeitgeber-Kommentar

Sebastian BeinlHR Director

Wir möchten uns für die unerfreuliche Erfahrung entschuldigen.

Bei ENGIE haben wir bewusst kein automatisiertes (Vor-)Auswahlsystem, sondern möchten BewerberInnen für offene Positionen bei uns im Haus in persönlichen Gesprächen gut kennen lernen. Dafür nehmen wir uns in der Regel auch ausreichend Zeit (wir veranschlagen für jedes Gespräch 90 Minuten) und erlauben uns dann schon mal genauer nachzufragen. Dies aber immer fair und freundlich. Selbst wenn schon im Bewerbungsgespräch klar ist, dass Unternehmen und BewerberIn nicht zusammenpassen passen, sollen es gute, wertschätzende Gespräche sein.

Leider passieren auch unvorhergesehene Dinge, die Kalender und Zeitpläne durcheinander wirbeln, wobei wir in solchen Fällen informieren und um Verständnis bitten – sollte dies hier nicht passiert sein, möchte ich mich auch dafür ehrlich entschuldigen.

Da wir ein technisches Unternehmen im Baunebengewerbe sind, erklären wir – aus Transparenz- und Fairnessgründen – den BewerberInnen gegenüber den zeitweiligen „Baustellenton“ bei uns im Unternehmen. Dies um einen ehrlichen Eindruck vom Arbeitsumfeld zu geben.
Wir erkundigen uns besonders in Gesprächen für den administrativen Bereich (weil wir dort oft auf BewerberInnen treffen, die unterschiedliche/andere Unternehmenskulturen kennen) immer, wie Leute mit einer sehr direkten, ehrlichen aber manchmal eben auch „herzlich-rauen“ Umgangsart umgehen können.
Bisher wurde diese Frage noch nie kritisiert, weil unsere BewerberInnen unsere Ehrlichkeit erkannten und diese schätzen.

Wir bedanken uns für die geäußerte Kritik, welche wir zum Anlass für zukünftige Adaptionen nehmen.
Mag. Sebastian Beinl
HR Director