Navigation überspringen?
  

Häufige Pressefragen

FAQ für Journalisten

Nach oben Seit wann ist kununu online?

kununu ist seit 05. Juni 2007 online.

Nach oben Was war der Ausgangspunkt für Ihre Idee, ein Arbeitgeberbewertungsportal zu gründen, worauf ist der unverwechselbare Name „kununu“ zurückzuführen?

kununu stammt aus der afrikanischen Sprache Suaheli und bedeutet „unbeschriebenes Blatt“. Wir haben damals einen Namen gesucht, der knapp, innovativ und unverwechselbar sein sollte. Das ist uns mit kununu gelungen. Die Marke ist bislang 100 Prozent imitationsfrei geblieben und im deutschsprachigen Raum zum Synonym für Arbeitgeberbewertung geworden.

Ausgangspunkt der Idee war unser Wunsch, sich umfassend über potentielle Arbeitgeber zu informieren - sowohl bei konkreten Bewerbungsrunden als auch generell beim regelmäßigen Screening des Arbeitsmarkts. Im Sinn von kontinuierlicher Marktbeobachtung wird Letzteres zunehmend wichtig für alle Angestellten, die den Begriff der Employability für sich selbst ernst nehmen.

Die Gründungsidee zu kununu fand – anstelle in einer Garage – auf einem Dachboden statt: Als Martin Poreda im Juni 2007 ein lukratives Jobangebot auf seine Tauglichkeit überprüfen wollte, begab er sich mit Google & Co auf die Suche nach Hintergrundinformationen. Abseits von Imagebroschüren und der offiziellen Homepage des Unternehmens wollte der damalige Key Account Manager Informationen über das Betriebsklima und den gebotenen Lohnnebenleistungen einholen, leider ohne Erfolg. In der Annahme, nicht der einzige Bewerber auf der Suche nach tieferen Einblicken zu sein, erkannte Poreda das Potential der Marktlücke. Gemeinsam mit seinem Bruder Mark startete er mit der Arbeit an www.kununu.com – vier Monate später ging die Plattform online.

Nach oben Wieviele Bewertungen gibt es?

Auf kununu wurden 1.568.702 Bewertungen zu über 310.008 Firmen abgegeben. (Aktueller Stand)

Nach oben Wie verteilen sich die Bewertungen auf die Länder?

Die Bewertungen teilen sich wie folgt auf (aktueller Stand):

BewertungenFirmen
Österreich153.23338.025
Deutschland1.277.881241.499
Schweiz137.58830.484

Nach oben Werden eher mittelständische oder Dax-Konzerne bewertet?

Aktuell sind über 1.568.702 Bewertungen zu mehr als 310.008 Firmen abgegeben worden. Auf kununu sind vom DAX-Konzern bis hin zum Metzger an der Ecke sämtliche Unternehmensgrößen vertreten. Starke Präsenz zeigen große Unternehmen, bekannte Marken und Firmen, die sich stark im Personalmarketing engagieren. Diese Unternehmen werden auch am meisten per Google gefahndet.

Nach oben Wie garantiert kununu die Seriosität?

Die Seriosität von kununu wird durch die Bewertungsmethodik und durch die Bewertungskontrolle gewährleistet.
1. Die Bewertungsmöglichkeiten (Kategorien in den Fragebögen der Express- und der Standardbewertung) beruhen auf dem EFQM (European Foundation for Quality Management) Modell zur qualitativen Bewertung von Unternehmen. Dies soll sicherstellen, dass auch ohne Abgabe von Kommentaren ein ganzheitliches Bild des Arbeitgebers entsteht.
2. Jede Bewertung wird auf die Einhaltung der kununu-Regeln kontrolliert und bei Nicht-Einhaltung deaktiviert.

Die Bewertungsregeln von kununu achten auf Einhaltung der gesetzlichen sowie moralischen Richtlinien:

1. Die Bewertung von Personen ist nicht erlaubt.
2. Die Veröffentlichung von firmeninternen Informationen ist nicht erlaubt.
3. Diskriminierende, beleidigende, rufschädigende, rassistische und vulgäre Aussagen sind nicht erlaubt.

Nach oben Wie erfolgt die Kontrolle?

Jeder Besucher, der eine Bewertung abgeben möchte, muss sich mit einer ordnungsgemäßen Mailadresse registrieren. Trashmail-Adressen werden von uns nicht akzeptiert. Technische Filter verhindern zudem das Posten von Schimpfwörtern und namentliche Erwähnungen. Darüber hinaus hat jeder Arbeitgeber die Möglichkeit, unserem Support-Team Rückmeldung zu geben: Liegt eine Bewertung mit bedenklichen Inhalt vor, überprüfen wir diese umgehend. Entspricht diese weder den gesetzlichen als unseren freiwillig selbst auferlegten Kriterien, wird der User verständigt, seine Bewertung dahingehend zu korrigieren.

Nach oben Die „statistische Meßgrösse“, d.h. die Anzahl der Bewertungen eines Arbeitgebers, ist ein wichtiger Einflussfaktor auf die Relevanz der Bewertung. Gibt es aus Ihrer Sicht eine Mindestmenge an Bewertungen, die erreicht werden sollte?

Zur Frage der „Relevanz“: kununu macht als typische Erscheinung des SocialMedia-Zeitalters subjektive Mundpropaganda über Arbeitgeber nutz- und recherchierbar. Dadurch können Bewerber anhand dieser authentischen Eindrücke neue Einblicke über einen Arbeitgeber erlangen. Damit sind selbst wenige Bewertungen pro Unternehmen ein großer Fortschritt aus der Sicht der Bewerber.

Natürlich gilt: Je mehr Bewertungen es für einzelne Unternehmen gibt, desto größer ist die Menge an subjektiven Erfahrungen, aus denen unsere Nutzer schöpfen können. Aber auch einzelne Bewertungen treffen oft zu: Nutzer von kununu berichten immer wieder über „Vor-Ort-Erfahrungen“, die durch eine einzelne Bewertung bereits abgebildet wurde. Aber auch die übersichtliche Darstellung der gebotenen Lohnnebenleistungen wird durch eine Bewertung ersichtlich.

Fazit: 3 Bewertungen eines 5-Personen-Unternehmens erachten wir als repräsentativ, 10 Bewertungen eines 3.000-Personen-Unternehmens nicht. Für die Repräsentativität eines Bewertungsprofils kann der Arbeitgeber selbst sorgen: Ein Rundmail mit einem Bewertungsaufruf an die eigenen Mitarbeiter reicht aus.

Nach oben Wie gehen Sie mit den üblichen Vorurteilen gegenüber Bewertungsportalen um?

1. Es handelt sich in erster Linie nicht um echte, sondern von Unternehmen gesteuerte Bewertungen

Was die Qualität von Bewertungen auf kununu betrifft, orientieren wir uns an den E-Mails, und Blogbeiträgen unserer User-und nicht an Meinungen einzelner Personaler. Von Unternehmen gesteuerte Bewertungen erfordern einen hohen Aufwand, um die umfangreichen Kontrollmechanismen von kununu zu umgehen. Wir gelten nicht umsonst als professionellste Arbeitgeber-Bewertungslattform, da wir einerseits die Bewertungen streng kontrollieren und zudem die Meinungsabgabe in Richtung konstruktive Kritik lenken.

Hinzu kommt, dass ein Manipulationsversuch sehr kurzfristig gedacht ist. Angenommen, ein Bewerber unterschreibt einen Arbeitsvertrag auf Basis gefälschter Bewertungen auf kununu. Das Unternehmen kann sich zwar freuen, einen Mitarbeiter mit hohem Potential für sich gewonnen zu haben. Aber sobald der so gewonnene Mitarbeiter seinen ersten Arbeitstag antritt, wird dieser rasch merken, ob die Arbeitsrealität den Bewertungen entspricht oder nicht. Der Mitarbeiter wäre dann zu Recht enttäuscht, wütend und hätte das Gefühl, betrogen worden zu sein. Eine solche Erfahrung findet dann rasch ihren Weg zurück zu kununu.

Man darf zudem nicht vergessen, dass ein Manipulationsversuch im Web 2.0 rasch an die Öffentlichkeit gelangt und die eigene Arbeitgebermarke nachhaltig zerstören kann. Denn die zur Manipulation aufgerufenen Mitarbeiter berichten vielleicht abseits vom Office in deren privaten Blogs oder Twitter und Facebook-Accounts von so einer Aktion. Und das würde für das Unternehmen einen absoluten Image-GAU nachziehen.

Im übrigen ist ein Manipulationsversuch (auch "Astroturfing" genannt) kein Kavaliersdelikt, sondern nach dem Zivilrecht eine wettbewerbsrechtliche Unzulässigkeit und wird entsprechend geahndet.

2. Es gibt für viele Firmen (noch) zu wenige Bewertungen, um sich wirklich ein qualitatives Bild zu machen

kununu gilt aufgrund seiner hohen Bewertungsanzahl als Marktführer. Dennoch arbeiten wir unermüdlich daran, noch mehr Bewertungen zu generieren:

1. Mit 1.568.702 Bewertungen ist kununu im deutschsprachigen Raum die mit Abstand größte Plattform dieser Art. Darüberhinaus belegen wir durch die hohe Bewertungsanzahl den Platz 1 in Europa.

2. kununu bietet bereits Mehrwert durch die Informationen über Benefits für Mitarbeiter. Unabhängig von der Bewertungsanzahl, sollten die Firmen vielmehr den Aufrufen ihre Aufmerksamkeit schenken: Durch die hohe Reichweite der kununu-Bewertungen, kann auch nur eine einzelne Bewertung mehrere tausend Besucher erzielen. Diese Besucher – vom Bewerber bis hin zum Journalisten oder Kunden – nutzen eine kununu-Bewertung zur Meinungsbildung.

3. An welchem Maßstab orientiert sich das „zu wenige“? Vor dem Zeitalter der Bewertungsplattformen konnten sich Nutzer nur dann ein Bild aus erster Hand über einen Arbeitgeber verschaffen, wenn sie über einen Bekannten verfügten, der dort schon gearbeitet hatte. Aber auch dieser Einblick aus dem Zeitalter der nicht-digitalen Mundpropaganda war äußerst subjektiv. Jetzt haben Menschen die Möglichkeit, sich im Internet über eine Vielzahl subjektiver Arbeitgeber-Eindrücke zu informieren – auch ohne einen Bekannten mit entsprechenden Erfahrungen zu haben. kununu hat die Informationssituation für Bewerber eindeutig verbessert. „Zu wenig Bewertungen“ orientiert sich daher nicht am Status quo vor dem kununu-Zeitalter, sondern an einem fiktiven Wunschbild, am Ideal einer objektiven, nutzergenerierten und weitgehend unfehlbaren Arbeitgeber-Prüfstelle. So weit sind wir noch nicht, aber wir arbeiten daran ;-)

Dennoch bleiben wir an unserem Ziel dran, möglichst viele Erfahrungen mit Arbeitgebern für andere zugänglich zu machen: Wir wünschen uns mehr Bewertungen. Hier arbeitet die Zeit für uns: Derzeit verzeichnen wir einen Zuwachs bei den Bewertungen von monatlich 15 Prozent – Tendenz weiter steigend. Es liegt jedoch klar in der Verantwortung der Unternehmen, ein repräsentatives Arbeitgeberprofil auf kununu zu haben und möglichst viele Stimmen aus dem Unternehmen zu sammeln. Viele Firmen haben dies bereits verstanden und motiveren deren Mitarbeiter zu einer Bewertungsabgabe. Und auch die Bewerber selbst werden zunehmend aktiv und sprechen im Rahmen ihres Bewerbungsgespräches die Firma auf ihre kununu-Präsenz an: Eine geringe Bewertungsanzahl weckt Mißtrauen, nach dem Motto: „Haben Sie etwas zu verbergen?“

3. Es handelt sich eigentlich nur um eine Jobbörse, der Nutzen als Bewertungsportal steht für User nicht so im Vordergrund

kununu ist keine Jobbörse. Auf Jobbörsen geht es vordergründig um die Besetzung von Stellen. Auf Social Media-Plattformen – und kununu wird zu diesen hinzugezählt – geht es um Präsenz, Markenaufbau und Steigerung der Bekanntheit unter potentiellen Bewerbern. Erst wenn man bekannt ist, generiert man auch Bewerbungen.
Wir haben erst kürzlich unsere Bewerter befragt, wie diese das Tool kununu anwenden. Als Jobbörse sieht kununu kein einziger unserer Besucher, sondern vielmehr als ein Arbeitgeber-Verzeichnis, das die Suche nach dem passenden Arbeitgeber ermöglicht. Das Herzstück von kununu, die Suche, spiegelt diese Funktion wieder. Hier sucht man nicht wie auf Jobboards nach Tätigkeit bzw. Tätigkeitsbereich, sondern nach einem Arbeitgeber, der Kinderbetreuung, flexible Arbeitszeitmodelle, ein gutes Arbeitsklima und den Firmensitz im Umkreis des Wohnortes bietet. Auf kununu steht das Arbeitgeberportrait in all seinen Facetten im Vordergrund. Neben einem ausführlichen Profil und Fotos vom Arbeitsalltag runden die auf kununu platzierten Stellenanzeigen eine Firmendarstellung ab.

Die auf kununu eingebundenen Stellen erfüllen 2 Zwecke:

a) das Unternehmen signalisiert, dass es wächst, interessante Stellen zu besetzen hat und
b) der Weg zur Bewerbung soll so einfach wie möglich gemacht werden.

Weitere Urbane Legenden inkl. Realitäts-Check können Sie hier nachlesen: Urbane Legenden

Nach oben Fürchten sie nicht um die Glaubwürdigkeit von kununu, wenn Unternehmen einerseits bewertet werden und andererseits Firmenpräsenzen buchen?

Nein. Offizielle Arbeitgeber-Profile sind eindeutig von den nutzergenerierten Bewertungen getrennt. Das ist eine zusätzliche – und vielleicht auch besonders interessante – Stimme im Dialog über Unternehmen als Arbeitgeber. Wir wünschen uns die offene Aktivität von Unternehmen auf kununu. Deshalb räumen wir allen Unternehmen kostenfrei die Möglichkeit ein, einen HR-Account zu nutzen, um zu Bewertungen Stellung zu nehmen.

Nach oben In Social Media gewinnen Verbraucher, Nutzer, Kunden und auch Arbeitnehmer einen Zugriff zu Informationsplattformen der Meinungsäußerung und der Bewertung. Welchen Stellenwert, welche Bedeutung haben diese Portale im Vergleich zu den bisherigen traditionellen Portalen der Meinungsführerschaft in der Medien- und Firmenwelt?

Der wichtigste Unterschied zu den traditionellen Medien ist, dass diese zum großen Teil von Arbeitgebern selbst oder den von Ihnen beauftragten Agenturen produziert wurden. Die Erfahrungsberichte auf kununu stammen direkt von den Mitarbeitern und sind daher entsprechend glaubwürdiger.

Subjektive Meinungsportale wie kununu, steuern einen Puzzleteil zum Gesamtbild über Arbeitgeber bei. Im Rahmen einer Arbeitgeber-Recherche nutzen Bewerber weitere Kanäle wie Karriere-Webseiten, Absolventenmessen, um so viele subjektive und authentische Informationen zu bekommen.

Nach oben Können Sie konkrete Beispiele nennen, wie sich beispielsweise Arbeitnehmerbewertungen bei kununu auf das Employer Branding positiv oder negativ auswirken?

Unsere Erfahrungen zeigen durchgängig, dass Unternehmen, die aktiv mit kununu umgehen, besonders von unserer Plattform profitieren. Unternehmen wie die Deutsche Telekom, die Commerzbank, Bosch, Siemens, E.ON oder Bayer weisen Mitarbeiter und Bewerber explizit auf kununu hin und generieren dadurch Bewertungen von zufriedenen und tendenziell eher nicht mitteilungsbedürftigen Mitarbeitern.

Es ist für uns eine wünschenswerte Entwicklung, dass durch Arbeitgeber-Bewertungsportale vorbildliche Arbeitgeber verstärkt Aufmerksamkeit erlangen. Unternehmen mit Aufholbedarf hingegen haben die Chance, anhand des Feedbacks Verbesserungspotentiale zu entdecken und diese zu nutzen.

Konkrete Beispiele finden Sie hier: Case Studies

Nach oben Welche konkreten Rückschlusse können Arbeitnehmer oder Bewerber aus den Firmenbewertungen ziehen?

Auf kununu bieten die Suchfunktionalitäten die Möglichkeit, passende Arbeitgeber zu finden. Passend definiert sich hierbei als ein gutes „Matching“ aus den individuellen Bedürfnissen der Bewerber und den Informationen, die unsere Bewerter zur Verfügung stellen.

Ein typischer kununu-Besucher sucht anlassbezogen entweder konkret nach einem Unternehmen, um sich auf ein Bewerbungsgespräch oder die Entscheidung zwischen mehreren Arbeitgebern vorzubereiten. Oder der User sucht gezielt nach einem Arbeitgeber, der zu seinen persönlichen Anforderungen passt und entsprechende Benefits anbietet.

Nach oben Wie wird der kununu Gesamt-Score berechnet?

Der kununu Gesamt-Score ist der Durchschnitt aus allen Bewertungen zu einem Arbeitgeber auf kununu.com und gewichtet alle Bewertungen von Mitarbeitern, Bewerbern und Lehrlingen gleichmäßig.

Bsp. Wiener Wohnen Haus- & Außenbetreuung GmbH
Summe aller Bewertungen = 26,98
Anzahl der Bewertungen = 10
26,98 : 10 = 2,70 Gesamt-Score

Die drei Einzelwerte (Mitarbeiter-, Bewerber- und Lehrlingsbewertungen) und deren jeweilige Anzahl sind im unteren Profilbereich auch separat dargestellt.

Nach oben Was bedeutet kununu Top Company?

kununu Top Companies (aktuell ca. 5% aller auf kununu vertretenen Unternehmen) haben mindestens 6 Bewertungen und einen kununu Gesamt-Score von mindestens 3 Punkten.

Nach oben Wie könnten Unternehmen an negativen Bewertungen interessiert sein?

Unabhängig vom Inhalt einer Bewertung, kommt es auf den Umgang mit dieser an. Hier bietet sich ein Vergleich mit Produkt-Rückholaktionen an: Wenn Firmen Produkt-Rückholaktionen starten, bleibt den Kunden nicht in Erinnerung, dass ein Produkt fehlerhaft war, sondern wie damit umgegangen wurde Es gibt zahlreiche Beispiele die belegen, dass der richtige Umgang mit Reklamationen bzw. das Handling von Produkt-Rückholaktionen positive Auswirkungen auf das Firmen-Image hatten. Ähnlich haben wir die Erfahrung gemacht, dass Unternehmen auch von einer kritischen Bewertung profitieren, wenn sie richtig reagieren.

Erfolgreiches Reputationsmanagement setzt voraus:
1. Offenheit des Unternehmens gegenüber Feedback-Medien wie kununu
2. Sachliche Auseinandersetzung mit kritischen Kommentaren
3. Bereitschaft, etwaige Verbesserungsansätze ernst zu nehmen und darauf einzugehen

Nach oben Wie sollte ein Personaler bzw. ein Arbeitgeber mit negativen Bewertungen umgehen? Was ist unbedingt zu vermeiden?

Bewerter haben in den wenigsten Fällen die Absicht, ihrem Unternehmen zu schaden. Vielmehr nutzen sie kununu, um auf Verbesserungsmöglichkeiten in Unternehmen hinzuweisen. Arbeitgeber sollten dieses Feedback ernst nehmen und vielmehr als Chance sehen. kununu achtet auf Einhaltung der gesetzlichen sowie moralischen Richtlinien.

Darüber hinaus hat jeder Arbeitgeber die Möglichkeit, unserem Support-Team Rückmeldung zu geben: Liegt eine Bewertung mit bedenklichen Inhalt vor, überprüfen wir diese umgehend. Entspricht diese weder den gesetzlichen als unseren freiwillig selbst auferlegten Kriterien, wird der User verständigt, seine Bewertung dahingehend zu korrigieren.

Zudem haben HR-Verantwortliche bei kununu die Möglichkeit, einen Arbeitgeber-Account zu Nutzen und zu den Bewertungen und Kommentaren offiziell und sichtbar Stellung zu beziehen.
Mehr zum Umgang mit Bewertungen

Fakt ist: Kritische Meinungen zu Arbeitgebern, die der Wahrheit entsprechen,können nicht vermieden werden. Das gilt nicht nur für kununu, sondern für alle Social Media-Plattformen. Vor der Manipulation von Bewertungen als Gegenstrategie möchten wir ausdrücklich warnen. Gefälschte Bewertungen sind nicht nur nach dem Zivilrecht eine eine wettbewerbsrechtliche Unzulässigkeit (Astroturfing), sondern werden auch von unseren Besuchern rasch entlarvt. Erboste Reaktionen auf solche Manipulationstaktiken lösen schnell einen Schneeballeffekt aus, der das Image eines Arbeitgebers nachhaltig schädigt.

Sinnvoller ist es, das Potential von Arbeitgeber-Bewertungen zu nutzen. Der produktive Umgang mit kununu sollte fester Bestandteil einer modernen Personalmarketing-Strategie sein. Marktführer kununu.com gilt mittlerweile als anerkannter Partner innerhalb der HR-Brancheund kann auf enorme Zuwachszahlen verweisen. Ein Engagement auf kununu unterstützt Personalverantwortliche bei der Erfüllung ihrer Employer Branding-Ziele: Durch Bewertungsaufrufe betreibt man internes Personalmarketing, daman seinen Mitarbeitern Offenheit für Feedback signalisiert. Nach außen hin wird dadurch authentisches Personalmarketing ermöglicht, indem man sich auf den Dialog einlässt und so in der Gunst potenzieller Bewerber steigt.

Zusätzlich bietet kununu die Möglichkeit an, neben den Meinungen der Mitarbeiter weitere Informationen bereitzustellen: Das Employer Branding-Profil von kununu und XING beinhaltet eine ausführliche Unternehmensdarstellung sowie die Einbindung von Karrierevideos und Stellenanzeigen.

Employer Branding-Profil

Nach oben Wie sichern Sie sich juristisch gegen mögliche Klagen von Unternehmen ab?

Seit der Firmengründung von kununu befinden wir uns in enger Abstimmung mit unseren juristischen Beratern. Dadurch ruht kununu auf sehr soliden Beinen – auch juristisch gesehen.Durch unsere Bewertungsmethodik, die Bewertungsregeln, die moralische Verpflichtung des kununu-Teams und die Gründervisionen für die kununu-Zukunft, gilt kununuzu Recht als professionellste Arbeitgeber Bewertungsplattform und genießt in HR-Kreisen einen ausgezeichneten Ruf.

Nach oben Wie sehen Sie die weitere Entwicklung bzw. den zukünftigen Einfluss von Arbeitgeberbewertungsportalen? Müssen Arbeitgeber ihre Investitionen in die Markenbildung, also in das Employer Branding intensivieren oder ist das in naher Zukunft ein Unterfangen ohne grosse Chancen?

Zahlreiche Studien belegen die Relevanz von kununu: kununu gilt als einer der fünf Trends in der Jobsuche (lt. BITKOM Studie) und zählt zu den TOP 10 Social Media-Diensten für Recruiting (lt. SF eBusiness Studie). Gleichzeitig belegt eine weitere BITKOM-Studie, dass bereits jeder 4. User Arbeitgeber-Bewertungen liest. Aufgrund der demographischen Entwicklung und des bereits bestehenden War for Talents wird es für Unternehmen zunehmend wichtiger werden, in den Dialog mit den Bewertern zu treten und aktiv das Bild auf kununu mitzugestalten.

Employer Branding sollte somit ein fixer Budgetposten in HR sein. Eine Zunahme von Employer Branding-Ausgaben im Zusammenhang mit Social Media bzw. User-generated-content sehen wir nicht. Wir gehen eher von einer Umschichtung in neue Kanäle aus. Mit gutem Grund: Die Kosten einer Absolventenmesse oder eines Printinserats in Social Media-Dienste investiert, bringt für die Arbeitgebermarkenbildung spürbare Gewinne.

Nach oben Braucht der HR-Markt so etwas wie kununu?

Der HR-Markt ist ein Marktplatz mit den Markteilnehmern Arbeitnehmer und Arbeitgeber. Wir befürworten grundsätzlich Transparenz für alle Marktteilnehmer, die bisher im HR-Markt nur einseitig gegeben war. Vor kununu herrschte eine Informationsasymmetrie zugunsten von Arbeitgebern, die bei geschicktem Einsatz - jedes private Detail über einen Bewerber „googeln“ konnten Stichwort Personensuchmaschinen). Die starke Nutzung von kununu belegt, dass nun die Bewerber den Spieß umdrehen und die Arbeitgeber einem Background-Check unterziehen. Die Informationen auf kununu helfen Jobinteressierten in ihrer Meinungsbildung und erleichtern eine Jobentscheidung – um nicht die „die Katze im Sack zu kaufen“.

Nach oben Wie ist die Resonanz der Firmen?

Die Resonanz auf kununu ist tendenziell sehr positiv. Der Großteil der Firmen nimmt kununu in seiner wichtigsten Eigenschaft wahr: Als zusätzliche Informationsquelle die Aufschluss darüber gibt, wie die eigenen Mitarbeiter über das Unternehmen tatsächlich denken. Das so gewonnene Feedback kann wertvollen Input für sämtliche Unternehmensbereiche liefern.

Nach oben Was ist das langfristige Ziel von kununu was Inhalte und Marktbedeutung betrifft?

kununu ist die größte Arbeitgeber-Bewertungsplattform und gleichzeitig das größte Arbeitgeber-Suchverzeichnis im deutschsprachigen Raum. Diese Marktführerschaft möchten wir weiter ausbauen und gemeinsam mit XING die neue Arbeitswelt gestalten. Den Erfolg messen wir anhand von Zahlen: Aktuell verfügen wir über 1.568.702 Erfahrungsberichte zu 310.008 Unternehmen, monatlich verzeichnen wir 2,5 Millionen User mit 7,5 Millionen Seitenaufrufe.