Job-TransFair GmbH Gemeinnütziges Integrationsleasing als Arbeitgeber

Job-TransFair GmbH Gemeinnütziges Integrationsleasing

Ungewöhnliche Firma; einmalig in ihrer Art

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Job-TransFair gemeinnützige GmbH Beratung Beschäftigung FAIRmittlung in Wien gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tätigkeit im Sozialbereich

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Punkte davor.
Mitarbeiter werden leider eher als Kostenpunkt statt als Kapital gesehen, sie sind die ersten, die eingespart werden, jedes Jahr zittern die Kollegen.

Verbesserungsvorschläge

Genau hinschauen wer an welche Stellen gesetzt wird und warum und wer das so will. Die Bereichsleiter sollten nicht komplett autonom sein, sonst bräuchten sie ja auch keine Vorgesetzten. Was hier teilweise durchgeht ist haarsträubend, da kommt einem manchmal vor, die GF macht auf "hör nichts, seh nichts, sag nichts", schwach.
Ein Miteinander fördern und kein Gegeneinander. Die Synergien werden hier komplett auf der Strecke gelassen.
Weniger auf Schlagwörter und Business-Sprech Wert legen, sondern die Ideen dahinter betrachten.
Man sollte sein Werte nicht mit jenen Firmen wie Apple vergleichen, das ergibt überhaupt keinen Sinn und wirkt unseriös.

Arbeitsatmosphäre

Größenteils Führungsstile der direkten Vorgesetzten leider von vorgestern. Es wird mit unaufrichtiger Art, psychischer Druck und Manipulation ala NLP gearbeitet. Trotz Feedback-Mechanismus, weiß man erst woran man ist, wenn einen die Führungskraft aus fadenscheinigen Gründen feuert.

Kommunikation

Chaotische Kommunikation wegen zu vieler Führungsstellen. Keiner kennt sich wirklich aus, da die Führungskräfe selbst davor zurückschrecken bei ihren jeweiligen Führungskräften nach Auskunft zu fragen, wahrscheinlich aus Angst vor Konsequenzen.

Kollegenzusammenhalt

Starkes inneres Konkurrenzverhalten, das auch so gewollt ist. Es wird von oben eher ein konkurrierendes Gegeneinander gefördert. Dennoch gibt es auf den unteren Ebenen teilweise Solidarität (je nachdem wer wen mag)

Work-Life-Balance

Wird auf dem Papier großgeschrieben, jedoch wurden immer wieder Initiativen (zB Arbeitszeitverkürzung oder flexiblere Arbeitszeiten) ausgebremst.
Man will modern sein, setzt aber keine moderne Flexibilität um.

Vorgesetztenverhalten

Nur ganz wenige sind gut. Viele andere sind an ihren Posten, weil sie entweder das richtige Vitamin B mitgebracht haben oder besonders sympathisch sind. Man kommt dann im Laufe der Jahre drauf, dass viele Führungskräfte gar nicht die notwendigen Fähigkeiten haben. Es ist nicht nur einmal passiert, dass ein Bewerber einem anderen kompetenteren Bewerber vorgezogen worden ist, weil man ihn vor dem Job bereits kannte. Die internen Bewerbungsregeln, die sowas wahrscheinlich verhindern sollen, werden dann einfach geschickt umgangen, indem zB das Zeitfenster für Bewerbungen von Freitag Nachmittag bis Montag Früh festgelegt wird, damit sich möglichst nur die Bewerben, die man dafür vorgesehen hat. Es gibt da keine Kontrolle von oben, und wenn, dann schaut sie offenbar weg.

Interessante Aufgaben

Wie immer wenn man mit Menschen arbeitet, gibt es viel Abwechslung und jeder Fall ist einzigartig.

Gleichberechtigung

Sexismus, Homophobie, Arroganz gegenüber Ärmeren, habe ich alles leider erlebt, einmal sogar von einer Führungskraft.

Umgang mit älteren Kollegen

Kommt ganz darauf an, welche Zielgruppe dem AMS gerade wichtig ist. Es kann sein, dass ein paar Jahre die Jüngeren wichtiger sind, dann werden diese bevorzugt, dann schwenkt das AMS um, und dann werden wieder die Älteren bevorzugt. Und mit bevorzugt meine ich "nicht gefeuert", bei sowas wird nicht lange gefackelt, hier bedeuten Einparungen immer automatisch Kündigungen, aber überteuerte Standorte mit guter Adresse werden weiterbetrieben.

Arbeitsbedingungen

Sehr unterschiedlich. Die Einrichtung in der Nähe der Geschäftsführung ist zB hochwertiger. Allein der Kaffeeautomat in der Küche der Zentrale ist ein Raumschiff im Vergleich zu den anderen bei denen man meinen würde, sie stammen aus den 80ern.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier richtet man sich nach AMS-Vorgaben.
Doch wenn man mal ein paar Jahre dabei war, kommt man erst auf die vielfältigen Verbindungen in der Führungsriege (persönliche Bekanntschaften und Liebschaften), gemeinsame Vergangenheiten (ehemalige Kollegen aus der Mutterfirma BFI seilen sich gegenseitig hoch) und Verwebungen mit der Politik.
Gerüchte, dass man verwandt oder bekannt mit dem und dem Politker oder dieser und jener Führungskraft aus der Mutterfirma ist, scheinen einen vor Kündigung zu schützen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt kann nur als unterdurchschnittlich bezeichnet werden, wobei einem aber immer wieder von der Führung eingetrichtert wird, wie gut man es doch habe.

Image

Unter AMS-Kunden "berüchtigt", eindeutig verbesserungswürdig.

Karriere/Weiterbildung

Es werden zwar immer wieder Weiterbildungen angeboten, diese sind jedoch eher als esoterisch als qualifizierend zu bezeichnen. Möchte man einmal wirklich echte Bildung, muss dafür mit aller Kraft gekämpft werden, selbst nach 5 Jahren Betriebszugehörigkeit. Beförderungen werden hauptsächlich wie oben beschrieben vergeben, selten kommt ein unbeschriebenes Blatt in die Fürhungsebenen. Einmal wurde sogar eine Dame zur Führungskraft gemacht, die kaum Deutsch konnte, mit den Sitten nicht vertraut war, und auch oft wichtige Infos missverstand. Erst Jahre später gestand man sich den Fehler ein. Dass hier immer wieder keine Kollegen mit jahrelanger Erfahrung genommen werden, ist nicht nur unfair sondern auch schädlich.

Arbeitgeber-Kommentar

Mag. Thomas Rihl, Geschäftsführer
Mag. Thomas RihlGeschäftsführer

Es tut mir Leid, dass du uns mit soviel Unzufriedenheit verlässt. Gerne würde ich mich mit dir über den einen oder anderen Kritikpunkt oder Vorschlag unterhalten und bitte dich mich dazu zu kontaktieren.
Einige andere Punkte sind leider Unterstellungen, gegen die sich die Angesprochenen hier nur schwer zur Wehr setzen können. Das ist schade. Nur so viel: Das Bewerbungs- und Aufnahmeprozess ist so gestaltet, dass immer mehrere Personen aus verschiedenen Funktionen und Teams darin einbezogen sind um eine gewisse Objektivierung zu erreichen. Und ja, eine Bevorzugung gibt es, und zwar von den Personen, die von uns bei der Arbeitsuche beraten und betreut werden. Den Benachteiligungen, denen sie oft am Arbeitsmarkt ausgesetzt sind, wollen wir systematisch entgegenwirken, indem wir sie bei der Besetzung des Stammpersonals gezielt bevorzugen.