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Firma Jobfidence
Stadt Wien
Beworben für Position Psychologin für Eignungsdiagnostik
Jahr der Bewerbung 2016
Ergebnis selbst anders entschieden

Kommentar

Es handelte sich um eine Initiativbewerbung als Psychologin (Teilzeit) für den Bereich Personalauswahl und Eignungsdiagnostik. Auf der Website stand, man könne sich bewerben wenn man an einer Mitarbeit oder einem Praktikum interessiert sei. Nach einer Woche wurde ich telefonisch kontaktiert und zum Vorstellungsgespräch und zur Testung eingeladen. Die Dame am Telefon war freundlich und es wurde ergänzend zu meiner Bewerbung besprochen was ich mir genau vorstelle, Zeitausmaß, Tätigkeitsbereich. Da ich bereits Berufserfahrung in den verschiedensten psychologischen Bereichen habe, suchte ich keine Praktikumsstelle, was ich sowohl schriftlich als auch telefonisch deutlich sagte. Mir wurde mitgeteilt, dass sie zur Zeit kein Anstellungsverhältnis anzubieten hätten, aber freie Mitarbeiter würden sie immer suchen. Das Wort „immer“ hat mich ein bisschen skeptisch gemacht, da kein Unternehmen „immer“ neue Mitarbeiter sucht, auch nicht freiberuflich, schon gar kein kleines Unternehmen. Manchmal sollte man wirklich mehr auf seine Intuition hören! Aufgrund meiner leisen Skepsis habe ich im Internet nach Erfahrungsberichten von Arbeitsnehmern über dieses Unternehmen gesucht, aber leider nichts gefunden. Das veranlasst mich dazu auch jetzt über meine Erfahrung zu schreiben.

Zuerst erfolgte die Testung (Intelligenz- und Persönlichkeitstests), dann ein ausführlicher Bericht am Computer über das Verfahren und dann die Testauswertung mit einer Mitarbeiterin und das Vorstellungsgespräch mit ihr. Bisher alles in Ordnung, mit meinen Ergebnissen war ich durchaus zufrieden, die Dame war freundlich. Gegen Ende gab es noch ein Gespräch mit jemanden, den ich nicht in seiner Position benennen darf.

In diesem Gespräch fühlte ich mich nicht wohl. Leider darf ich das an dieser Stelle nicht genau begründen.

Von meinem Persönlichkeitsprofil sprach er nur über, aus seiner Sicht, negative Aspekte. Selbst die hohe Stressstabilität, die bei Psychologen durchaus ein Vorteil ist, stellte er negativ dar. Bei meinen sehr guten Ergebnissen in der fluiden Intelligenz (angeborene Intelligenz, Auffassungsgabe) wurden ebenfalls von ihm nur die Schattenseiten thematisiert. Es gab also nichts Positives!

Obwohl ich mich als Psychologin beworben hatte und meinen Interessensbereich klar definiert hatte, sprach er ständig von Verkauf und Akquise, was nicht mein angestrebter Tätigkeitsbereich war und worin ich auch nicht ausgebildet bin. Eine freie Stelle gab es nicht, lediglich ein Praktikum auf Vollzeitbasis, was ich nicht gesucht hatte.
Bei einer Franchise-Partnerschaft, die auch möglich gewesen wäre, müsste man eine Schulung machen und Lizenzgebühren an das Unternehmen zahlen, die Auftragsgewinnung jedoch selbst übernehmen, und damit auch das Risiko alleine tragen. Wenn ich mich für einen Job bewerbe suche ich jedoch nicht nach einer Möglichkeit Geld auszugeben, sondern möchte es verdienen. Diese Kooperation kann man auch nicht als freie Mitarbeit bezeichnen (so wie am Telefon), weil ich ja kein Honorar von Jobfidence bekommen hätte, sondern nur zahlen müsste.

Dann sagte er mir noch, dass er schon als er meine Bewerbung las, wusste, dass es wohl nicht passen würde, da ich ja keine Praktikumsstelle auf Vollzeitbasis suche. Warum ich dann überhaupt zu dieser Marathonsitzung (Gesamtdauer 3,5 Stunden) eingeladen wurde, begründete er damit, dass er gerne neue Leute kennenlernt. Allerdings erscheint mir das als Grund recht fragwürdig. Ich persönlich glaube das nicht, über die Gründe kann ich nur Vermutungen anstellen. Obendrein hätte ich diesbezüglich ebenfalls gerne die freie Wahl gehabt, ohne in dem Glauben gelassen zu werden, man würde mich einladen, weil man einen Job anzubieten hätte.

Fazit: Absolut unfaire Vorgehensweise! Ich finde es sehr respektlos so mit der Zeit von Bewerbern umzugehen, wenn man im Prinzip gar keinen richtigen Job anzubieten hat. Die schulmeisterliche und abgehobene Art im Gespräch tut ihr Übriges noch dazu.

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