KLEEN-TEX Industries GmbH als Arbeitgeber

  • Kufstein, Österreich
  • BrancheTextil
Kein Firmenlogo hinterlegt

Diese Firma weiß seine Mitarbeiter nicht zu Schätzen

1,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

Leider nichts mehr!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mittlerweile alles, vor allem seit wir die Vertragsänderung bekommen haben. Dort sind viele Punkte aufgelistet gewesen, welche sogar Gesetzwidrig waren, wie zum Beispiel, dass wir ein zweiseitiges Formular nach dem Krankenstand ausfüllen müssen mit Informationen, wie zB warum wir krank waren. Oder dass wir nur mehr 10 Urlaubstage ins neue Jahr mitnehmen dürfen, ansonsten wird uns der Urlaub gestrichen. Oder sie haben uns die gesetzliche Kollektiv Erhöhung für die nächsten 3Jahre gestrichen! Als die Mitarbeiter wollten, dass zumindest die Gesetzwidrigen Punkte aus dem Vertrag gestrichen bzw geändert werden, sagte man uns wir müssen diesen derweilen unterschreiben, der richtige kommt dann erst und wenn wir das nicht machen, werden wir gekündigt!

Verbesserungsvorschläge

Weg mit dem Management!!!!!!!!!

Arbeitsatmosphäre

Das war das einzige positive, doch durch das Verhalten des Managements, geht auch das dem Bach runter, da nun endgültig jeder, der die Möglichkeit bekommt, die Firma verlassen will

Kommunikation

Unter den Arbeitskollegen gut, aber man erfährt Entscheidungen vom Management immer als letzter und dann hat man 24h Zeit einen Vertrag zu unterschreiben, oder man wird gekündigt (Ist in 3 Monaten 2x vorgekommen)

Kollegenzusammenhalt

Ist NOCH gegeben und das einzige was es möglich macht, bei einem Management, welches die Mitarbeiter wie Müll behandelt, zu überleben

Work-Life-Balance

War gegeben, bis man uns die Gleitzeit so kürzte, dass man nur noch 3/4h zum Gleiten hat. Dies hat nichts mehr mit Gleitzeit zu tun. Vor allem nicht, wenn man jedes mal eine Genehmigung benötigt, wenn man Überstunden machen will. Wenn man diese nicht genehmigt bekommt, werden einem diese gestrichen und man hat schlussendlich gratis für denen gearbeitet. Darüber hinaus wurde uns der freie Freitag Nachmittag genommen.

Vorgesetztenverhalten

Wenn es möglich wäre, würde ich hier 0 Sterne geben. Es ist eine Frechheit, das Personen in einer Managementposition sitzen, die ihre Mitarbeiter als nichtig ansehen. Man ist nichts Wert, es ist egal ob man sich für die Firma interessiert und sich dafür einsetzt. Das wird überhaupt nicht geschätzt. Im Gegenteil, man wird als Quertreiber betrachtet! das Management sieht genau eine Linie und zieht diese durch, egal wie schlecht diese ist. Die sind so Stur, die würden über Leichen gehen um ihren Kopf durchzusetzen. Sie haben dafür sogar großartige Mitarbeiter nach über 10 Jahren einfach gekündigt! Nur wer diese menschenunwürdigen Entscheidungen gut heißt, kommt weiter.

Interessante Aufgaben

Es wären Interessante Aufgaben gegeben, doch leider ist die IT auf so einem schlechten Stand wie in keinem andern Unternehmen. Daher kann man den Beruf nicht wirklich ausleben, da die Computer fast täglich mindestens 1h nicht funktionieren. Dadurch hat man Stress, da man nicht mit der Arbeit nach kommt. Hinzukommt das man sich dann auch noch beim Vorgesetzten verteidigen muss, wenn dieser fragt (weil er dich im Hintergrund kontrolliert), warum man so lange braucht. Das liegt auch daran, da diese nicht einmal wissen wie unsere Arbeit eigentlich aussieht und wie die Programme funktionieren. Aber ein Feedback von unserer Seite interessiert sie nicht. Nein, sie treffen Entscheidungen über Sachen, worüber sie nicht einmal halb so viel Wissen besitzen und verurteilen die Angestellten am Misserfolg, anstatt an der IT zu arbeiten, und uns eine effiziente Arbeit zu ermöglichen.

Gleichberechtigung

Unter den Kollegen ja, zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter nein! Zu Corona Zeit haben wir keine Kurzarbeit bekommen. Wurden aber runtergestuft auf 80% Lohn und 80% Arbeiten. Manche sogar auf 80% Lohn und 100% Arbeiten!!! Hauptsache das Management hat sich den Ars** Gold verdient. Denn es war nur 1-2 Wochen ruhig, danach war mehr los als in der Hauptsaison, aber wir durften trotzdem für 2,5 Monate nicht mehr voll arbeiten, da die Firma sparren wollte. Auch Überstunden durften wir nicht machen. Um mit dem Stress und Druck klar zukommen, haben manche von uns dann gearbeitet, ohne die Stunden aufzuschreiben. Auch ums Homeoffice mussten wir betteln (es wäre KEIN Problem gewesen es umzustellen) doch erst am letzten Abdrücker wurde es uns erlaubt. Aber Hauptsache unser Vorgesetzter sitzt noch Heute im Homeoffice!

Umgang mit älteren Kollegen

Untereinander gut aber dem Management ist es egal ob du erst seit 1 Jahr oder über 20 Jahre dort beschäftigt bist. Am Ende behandeln sie alle wie eine Nummer und wenn es sein muss wirst du einfach gekündigt

Arbeitsbedingungen

Das alte Gebäude war cool. Das neue ist modern aber auch hier, wieder ein Problem von oben. Einige Mitarbeiter sitzen im Flur, da das ursprüngliche Büro doch nicht genehmigt wurde. Natürlich sind die nun ständig mit Lärm belästigt. Aber Hauptsache die Chefs aus England haben jeweils einzel Büros, obwohl die nur alle heiligen Zeiten da sind.

Gehalt/Sozialleistungen

Als wir eine Vertragsänderung bekommen haben, sind mind. drei Mitarbeiter draufgekommen, dass sie unter dem Kollektiv bezahlt wurden!!!!!! Wir haben auch schon seit 3 Jahren eine Lohnerhöhungssperre. Und für die nächsten drei Jahre wurde uns sogar die gesetzliche Kollektiverhöhung gestrichen!

Image

Nicht mehr vorhanden und ich hoffe, dass das jeder mitbekommt!

Karriere/Weiterbildung

Haben kein Geld dafür, oder besser gesagt, kein Geld für Mitarbeiter. (Wird behauptet)


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitgeber-Kommentar

Simone KarrerHR Manager

Die Firma Kleen-Tex Industries GmbH ist eine internationale Firma mit dem Hauptsitz in Amerika. Auf europäischer Ebene werden die drei Standorte England, Polen und Österreich vereinheitlicht um für alle Mitarbeiter die gleichen Bedingungen zu schaffen - natürlich unter Einhaltung der arbeitsrechtlichen Gesetze des jeweiligen Landes. Dies wurde von österreichischen Anwälten geprüft und bestätigt.

Kurzarbeit hat es in Österreich sehr wohl gegeben, da nur 80 % gearbeitet wurde sowie auch in England und Polen. Das Management in ganz Europa hat freiwillig auf 20 % des Gehaltes verzichtet bei 100 % Beschäftigung.
Vereinbart war, dass die Kurzarbeit für 3 Monate gültig ist, diese wurde aber bereits nach 2 1/2 Monaten aufgehoben. Das Management verzichtete aber die ganzen 3 Monate auf 20 % des Gehaltes.

Das jetzige Management bringt Struktur und gerechte Bedingungen für alle in Europa ein und stand auch mehrfach für Fragen zur Verfügung (Mitarbeitermeetings). Allerdings wurden in all diesen Meetings keine Fragen oder Bedenken der Mitarbeiter geäußert. Den Mitarbeitern wurde auch mehrfach für die gute Arbeit vor und während der Corona-Zeit gedankt.
Ums Home-Office musste auch nicht gebettelt werden - es gab einen Stufenplan in dem nacheinander die Mitarbeiter ins Home Office geschickt wurden - alle zu gleich wären für die IT nicht möglich gewesen.
Es gab die letzten Jahre sehr wohl Gehaltserhöhungen - im Zuge der KV-Erhöhungen. Dass die Einstufung der Mitarbeiter falsch war ist leider ein Problem der Vergangenheit und wird selbstverständlich korrigiert und alles nachträglich ausbezahlt.
Alle Mitarbeiter, die über Kollektiv gezahlt werden, bekommen auf Grund der Aufsaugklausel keine jährliche KV-Erhöhung, da diese Erhöhung in dieser Überzahlung enthalten ist. Sollte die Überzahlung unter die KV-Erhöhung fallen kommt natürlich die KV-Erhöhung zu tragen.
Die Mitarbeiter haben jetzt eine 37,5 Stunden Woche - statt 38,5 Stunden (wie auch in England und Polen) auch das ist natürlich eine indirekte Gehaltserhöhung.
Arbeitszeit Montag bis Freitag von 08:00 bis 16:00 sind normale Arbeitszeiten und kundenfreundlicher.