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Österreich Branche Industrie
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Bewertungsdurchschnitte

  • 92 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (43)
    46.739130434783%
    Gut (28)
    30.434782608696%
    Befriedigend (16)
    17.391304347826%
    Genügend (5)
    5.4347826086957%
    3,70
  • 15 Bewerber sagen

    Sehr gut (5)
    33.333333333333%
    Gut (2)
    13.333333333333%
    Befriedigend (3)
    20%
    Genügend (5)
    33.333333333333%
    3,01
  • 0 Lehrlinge sagen

    Sehr gut (0)
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    Befriedigend (0)
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    0%
    0,00

Arbeitgeber stellen sich vor

Firmengruppe Liebherr Erfahrungsberichte

Bewertungen - Was Mitarbeiter sagen

3,70 Mitarbeiter
3,01 Bewerber
0,00 Lehrlinge
  • 29.Aug. 2018
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Der direkte Vorgesetzte interessiert sich für die individuelle Tätigkeit des Mitarbeiters und unterstützt auch nach seinem individuellen fachlichen Möglichkeiten. Lob für die erbrachten Leistungen wird häufiger gegeben. Die Mehrheit des Leitungspersonals außerhalb der Abteilung versucht jedoch Druck aufzubauen, was durch Hinweise auf Konsequenzen in Hinsicht auf das Unternehmen, aber auch auf die eigene Person geschieht. Dies ist umso schwerwiegender, da dies aus niederen zu bezeichnenden Beweggründen (Fortschritt / Fortbestand der Karriere) gegenüber Mitarbeitern geschieht, die sicherheitsrelevante Entscheidungen treffen müssen. In Bezug auf diesen Kontext wird vom direkten Vorgesetzten keine Unterstützung angeboten.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten haben häufig ein sehr intransparentes Kommunikationsverhalten. Folglich werden daher die Ziele und Termine nicht klar benannt - und damit verbunden auch nicht die Motivation für diese Vorgaben. Bei Entscheidungen wird die Meinung der Mitarbeiter eingefordert, aber dies hat in den meisten Fällen keine Auswirkungen auf die eigentliche Entscheidung. Diese sind somit auch zumeist für den einzelnen Mitarbeiter nur schwer nachvollziehbar. Bei Konfliktfällen, die sich zwischen Mitarbeitern der Abteilung und Leitungspersonal anderer Abteilung ergeben, wird von Seiten des direkten Vorgesetzten keine oder in den seltensten Fällen eine schwache Unterstützung gegeben. Es kommt auch vor, dass der direkte Vorgesetzte die Position der nicht in seiner Abteilung arbeitenden Person vertritt, obwohl diese Position regelmäßig nicht durch fachliche Argumentationen untermauert werden kann.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Abteilung ist die Mehrheit der Kollegen jederzeit bereit ein hohes Engagement in Hinsicht auf die im Team zu bewältigenden Projektaufgaben einzubringen und auch bei Engpässen andere Kollegen zu unterstützen. Diese sehr positiven Aspekte bzgl. des Kollegenzusammenhalts werden jedoch von Einzelpersonen getrübt, die sozial auffälliges Verhalten, das nicht sanktioniert wird, an den Tag legen. Verstärkt wird das Problem noch durch Personen (dies betrifft die gesamte Hierarchie), die aufgrund ihres individuellen stark ausgeprägten Karrierebewusstseins die Ideen der eigentlichen Innovatoren zu ihren eigenen erheben, was schlussendlich zu einen Stillstand in Bezug auf Methoden und Prozesse führt.

Interessante Aufgaben

Für Berufsanfänger interessante und fordernde Aufgabenstellungen, die jedoch auf Dauer stark an Reiz verlieren. Die Aufteilung der Arbeit erfolgt nach individueller Leistungsfähigkeit (dies schlägt sich nicht in einer entsprechend angepassten Entlohnung nieder). Bei der Bearbeitung neuer Aufgabenstellung ist ein relativ großer Freiraum gegeben, wobei jedoch versucht wird diesen auf Dauer durch sehr unflexibel ausgestaltet Prozesse zu minimieren.

Kommunikation

Die Kommunikation wird nur auf einem unbedingt notwendigem Niveau betrieben. Die Kennzahlen und unternehmerische Vision (in Form einer Mitarbeiterzeitschrift) wird regelmäßig vorgestellt. Ein Konzernleitbild ist ebenfalls vorhanden und manifestiert sich durch Tischaufsteller, Flyer und Plakate. Die für die Arbeit notwendige Weitergabe von Informationen wird auf ein Minimum begrenzt - so fühlt sich die Mehrheit der Mitarbeiter in Bezug auf ihre Arbeit mit einem intransparenten Informationskonstrukt konfrontiert. Wird versucht diese Intransparenz durch entsprechende Fragen an die verantwortlichen Personen aufzulösen, wird auf diese Fragen meist durch Verweigerung einer fundierten Antwort oder durch Fokussierung auf irrelevante Teilaspekte nicht eingegangen.

Gleichberechtigung

Frauen und Männer werden zu Beginn zu den gleichen Konditionen angestellt. Frauen besetzen auch in männerdominierten Bereichen Leitungspositionen. Wiedereinsteigerinnen werden an der selben Position eingesetzt und haben augenscheinlich keine größeren Nachteile.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Unternehmen beschäftigt vergleichsweise viele langjährige Mitarbeiter. Wertschätzung von Seiten des Unternehmens wird durch entsprechende Jubilarfeiern vermittelt. Im Arbeitsalltag ergibt sich ein sehr gemischtes Bild - dies reicht von Hoch- bis hin zu Geringschätzung in Bezug auf die erbrachten Leistungen ausgehend sowohl vom Leitungspersonal, wie auch von normalen Mitarbeitern.

Karriere / Weiterbildung

Die Mitarbeiter, die ein mehrtägiges Seminar / eine mehrtägige Weiterbildung pro Jahr besuchen dürfen, sind nicht in der Mehrheit. Fortbildungen werden teilweise durch den direkten Vorgesetzten verhindert. Die Kriterien für eine Stellenbesetzung, die an potentiell geeignete Persönlichkeiten gestellt werden, werden den Mitarbeitern nicht transparent kommuniziert. Die Stellenbesetzung erfolgt häufig nach Kriterien, die nicht nachvollziehbar sind. Ein Angebot für Kurse im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung werden von Seiten des Unternehmens nicht aktiv angeboten.

Gehalt / Sozialleistungen

Das Gehalt ist für die regionalen Gegebenheiten am unteren Rand des Durchschnittes anzuordnen. Das Unternehmen bezahlt nach eigener Darstellung über Kollektiv - dies bezieht sich aber auf eine interne kollektivvertragliche Einstufung, die als diskutabel zu bezeichnen ist. Eine Beteiligung der Mitarbeiter am Unternehmenserfolg ist nicht vorgesehen. Die Sozialleistungen entsprechen den gesetzlichen und kollektivvertraglichen Vorgaben. Eine zusätzliche Leistung des Unternehmens ist der vorhandene Werksverkehr - es ist jedoch einschränkend anzuführen, dass dieser nach den Erfordernissen der Produktion ausgerichtet ist.

Arbeitsbedingungen

Das Unternehmen investiert regelmäßig in neue Infrastruktur. Es ist jedoch anzumerken, dass es auch zu Fehlplanungen kommt, wie z. B. bei der Belüftung des Verwaltungsgebäudes, die bei einer Vielzahl von Kollegen zu gesundheitlichen Problemen führt. Der Hauptteil der Mitarbeiter ist in Großraumbüros untergebracht, was naturgemäß einen deutlich erhöhten Lärmpegel mit sich bringt und vergleichsweise viele Mitarbeiter haben nicht die Möglichkeit auf künstliche Beleuchtung verzichten zu können. Die Softwareausstattung ist als unterdurchschnittlich zu bezeichnen.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

keine Antwort möglich

Work-Life-Balance

Es wird jedes Jahr von neuem versucht die Mitarbeiter zu "motivieren", ihren Sommerurlaub in die Zeit der Betriebsruhe zu legen (kollektivvertraglich nicht zwingend erforderlich). Ansonsten ist jederzeit ein Konsum von Urlaub und Gleitzeit möglich. Die Kernarbeitszeiten müssen eingehalten werden, außerhalb dieser ist absolute Flexibilität gegeben. Das Unternehmen geht auch auf die individuellen Bedürfnisse (Bildungs-, Elternkarenz,...) ein, was jedoch auch häufiger erst durch Diskussionen und Verweis auf die jeweilige Rechtslage erreicht werden kann.

Image

Die Meinung der Mitarbeiter ist extrem unterschiedlich und somit als durchschnittlich anzusehen. Dies entspricht nicht der Außenwahrnehmung, die deutlich positiver ausfällt.

Verbesserungsvorschläge

  • Beteiligung am Unternehmenserfolg
  • Befragung der Mitarbeiter bzgl. des Verhalten der Vorgesetzten und Ableitung von Veränderungen im Leitungsbereich
  • Betreuungsangebot von Kleinkinder vor Ort
  • aktives Gesundheitsmanagement
  • transparente Kriterien für Stellenbesetzungen
Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Kantine wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    LIEBHERR-WERK NENZING GMBH
  • Stadt
    Nenzing
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Forschung / Entwicklung
  • 29.Juli 2018 (Geändert am 03.Aug. 2018)
  • Mitarbeiter

Gemischt

2,62

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist von autoritären karrierebewussten Personen geprägt. Innerhalb von Teams oder Abteilungen funktioniert die Zusammenarbeit meist gut, zwischen den Abteilungen ist die Zusammenarbeit teilweise sehr schlecht bis hin zu offenen Streitereien, die ins Persönliche reichen.

Vorgesetztenverhalten

Man erkennt unschwer, dass einige Vorgesetzte mit dem Job überfordert sind, sowohl in fachlicher Hinsicht als auch als Führungsperson. Entscheidungen werden völlig intransparent im stillen Kämmerchen getroffen und auch keine Auskunft gegeben warum dies so ist. Verantwortung wird von Vorgesetzten dafür auch nicht übernommen, sondern gerne bis ganz nach unten durchgeschoben. Der Stil ist teilweise freundlich, teilweise aber auch völlig inakzeptabel und gleicht eher einem Handwerksbetrieb von vor 100 Jahren.

Kollegenzusammenhalt

Prinzipiell auf derselben Ebene gut, jedoch existieren verhaltensauffällige Personen, die unbehelligt das Klima über Jahre belasten dürfen.

Interessante Aufgaben

Sind nur spärlich vorhanden, da die Gerätschaften im Wesentlichen sehr ähnlich sind und seit Jahrzehnten auch ähnlich gebaut werden.

Kommunikation

Da der Erfolg nicht nach unten weitergegeben wird, besteht seitens der Firma auch kein Bedarf zur Information. Eigentlich gibt es nur unaufgeregte Geschäftszahlen und zeitweise einen Einsatzbericht eines Gerätes, der aber eher Werbungscharakter aufweist.

Gleichberechtigung

Alle werden gleich behandelt.

Umgang mit älteren Kollegen

Gerade mit älteren Kollegen zeigen sich bedenkliche Handlungsweisen. Die Firma schreckt auch nicht davor zurück lang gediente und loyale Mitarbeiter von einem Tag auf den Anderen in die Wüste zu schicken.

Karriere / Weiterbildung

Weiterbildung wird angeboten, ernstgenommen wird dies jedoch weder von Seiten des AG noch von Seiten des AN.

Gehalt / Sozialleistungen

Sozialleistungen sind bis auf den Werksverkehr und die Kantine (die sich aber zu einem signifikanten Anteil selbst quersubventioniert über die im gesamten Werksgelände vorhandenen Kaffeeautomaten) de facto nicht existent. Mitarbeiterrabatte werden lediglich über den Betriebsrat organisiert, mit Ausnahme eines kleinen Rabatts im Liebherrshop (Kranmodelle, Bekleidung etc.). Das Gehalt ist bei neueingestelltem Personal für Vorarlberg durchschnittlich bis unterdurchschnittlich. Es scheint, dass seit einigen Jahren die Einstiegsgehälter nominal stagnieren. Gehaltserhöhungen sind meist auf die kollektivvertraglichen Erhöhungen beschränkt, weitergehende kleine Erhöhungen müssen, wenn überhaupt möglich, hart erkämpft werden.

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros mit hohem Lärmpegel. Computer mit schlechter Softwareausstattung - auch Programme, die in ähnlichen Firmen üblicher Standard sind, sind nicht vorhanden und werden aufgrund mangelnder Bereitschaft zu Neuerungen weder gebraucht noch eine Anschaffung in Erwägung gezogen.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Lässt sich nicht beantworten

Work-Life-Balance

WLB ist gut, da von den Mitarbeitern nur erwartet wird, dass sie anwesend sind. Die Arbeit stresst wirklich nicht. Regelmäßige Arbeitszeiten sind gegeben und Termine sind eigentlich nur grobe Vorgaben.

Image

Der Tratsch ist allgegenwärtig und sehr gemischt. Von lobenden bis abwertenden Bemerkungen ist alles dabei.

Verbesserungsvorschläge

  • Prinzipiell müsste an der Art und Weise Tiefgreifendes geändert werden. Bedauerlicherweise ist auch hier die konservative Ader deutlich zu erkennen. Da das Unternehmen aber finanziell sehr erfolgreich ist, ist daran nicht zu denken.

Pro

Gut ist der beamtenartige Job, der nicht nur toleriert sondern auch erwartet wird. Wer keine sonderliche Motivation aufweist, ist in der Firma gut aufgehoben.

Contra

Die herrschende Intransparenz, das fehlende Mitspracherecht und eine gegenseitig begünstigende abteilungsübergreifende Clique, zudem der sehr konservative Ansatz.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
5,00
Work-Life-Balance
5,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten
  • Firma
    LIEBHERR-WERK NENZING GMBH
  • Stadt
    Nenzing
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • 03.Jan. 2018
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Meist sehr, sehr entspannt, aber auch von Abteilung zu Abteilung unterschiedlich. Es wird eher entspannt an die Thematik Arbeit herangegangen, da Schwerpunkte eher auf dem privaten Bereich liegen. Muss man mögen, oder auch nicht.

Vorgesetztenverhalten

Eher partnerschaftlich, auf klare Ansagen kann man lange warten, keine Autoritätspersonen, mit denen man allerdings (auch privat) gut reden kann, wenn man das möchte. Eher ein kollegiales Vorgesetzten-Verhältnis.

Kollegenzusammenhalt

Nach Abteilung unterschiedlich. Jedoch meist ein sehr gutes Verhältnis unter den Kollegen, freundschaftlich, was auch am Standort liegt. Die meisten kennen sich schon lange. Wenn man freundlich zu den Leuten ist, sie mal auf einen Kaffee einlädt, bekommt man auch meist die benötigten Informationen. Das muss man eben wissen und sich dann auch integrieren mögen.

Interessante Aufgaben

Da in meinem Bereich sehr spezialisiert, ist es sehr interessant. Generell sollte man den Maschinenbaukontext schon mögen und sich für Baumaschinen interessieren.

Kommunikation

Es wird oft umständlich und indirekt kommuniziert bzw. mit Informationen und Neuigkeiten umgegangen, die Wege sind oft für einfach Angestellte nicht ganz transparent. Aber die für die tägliche Arbeit notwendigen Informationen bekommt man in der Regel schon. Allerdings gehen andersherum auch viele Informationen raus und machen schnell die Runde, ob man das nun will oder nicht, das ist eben auch standortabhängig.

Work-Life-Balance

Hierfür wäre die Möglichkeit von Home-Office interessant, leider ist dies gar nicht möglich. Auch eine flexiblere Einteilung der Arbeitszeit würde hierzu beitragen, diese liegt aber in einem relativ streng abgesteckten Rahmen.

Pro

Positiv zu vermerken ist, dass es ein sehr sicherer Job ist, wenn man auf diese Sicherheit Wert legt. Man muss nicht unbedingt ein High Performer sein und kann Dienst nach Vorschrift leisten, und solange man sich nichts gravierendes zu Schulden kommen lässt, kann einem im Prinzip nie etwas passieren; es wird auch sehr oft ein Auge zugedrückt, Mitarbeiter werden eher hin- und her geschoben als das man sich von ihnen verabschiedet.

Da fängt auch schon das negative an, denn viel innovatives bewegen lässt sich dadurch auch nicht, da es nicht wirklich um intrinsisch motivierte Mitarbeiter geht. Man ist hier eher Industriebeamter, was gut und schlecht ist und sein kann, je nach persönlicher Motivation.

Das Wort "Beamter" passt auch zu der ständigen Kontrolle, die Arbeitszeiten bewegen sich um einen fixen Rahmen, zu welchem man anwesend sein muss; sollte man mal abwesend sein, wenn auch nur zu einer Besprechung im Gebäude nebenan, muss dies berichtet und abgesprochen werden. Es gibt auch sehr viele Verbote, die an Schulzeiten erinnern lassen, wie das Sperren vieler Internetseiten, prinzipiellem Handyverbot (was aber in der Praxis ein wenig lockerer gesehen wird, wenn es nicht Überhand nimmt), kein Privatgebrauch von Internet und Telefon usw. Es wird sich auch sehr viel für nahezu alles interessiert, was nicht unbedingt an dem Unternehmen, jedoch am Standort liegen muss. Man sollte sich bewusst sein, dass dadurch Privates und Arbeit nur schwer voneinander trennbar ist, was ebenfalls positiv und negativ sein kann.

Fazit: Zwischen den starren Vorgaben zu Zeit und Arbeitsort und Anwesenheit sowie vielen Einschränkungen und Verboten wird flexibles Denken erwartet, zu welchem dadurch jedoch denkbar schlechte Weichen gestellt werden. Für sicherheitsbedürftige Menschen mit Schwerpunkt auf private, nicht berufliche Erfüllung, ein gutes, soziales Unternehmen. Für freiheitsliebende, individuelle Geister, die selbstständiges und eigenverantwortliches Denken und Handeln im eigens gesteckten Rahmen brauchen, eher ungeeignet.

Arbeitsatmosphäre
4,00
Vorgesetztenverhalten
3,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
5,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
4,00
  • Firma
    LIEBHERR-WERK NENZING GMBH
  • Stadt
    Nenzing
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    keine Angabe

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Bewertungsdurchschnitte

  • 92 Mitarbeiter sagen

    Sehr gut (43)
    46.739130434783%
    Gut (28)
    30.434782608696%
    Befriedigend (16)
    17.391304347826%
    Genügend (5)
    5.4347826086957%
    3,70
  • 15 Bewerber sagen

    Sehr gut (5)
    33.333333333333%
    Gut (2)
    13.333333333333%
    Befriedigend (3)
    20%
    Genügend (5)
    33.333333333333%
    3,01
  • 0 Lehrlinge sagen

    Sehr gut (0)
    0%
    Gut (0)
    0%
    Befriedigend (0)
    0%
    Genügend (0)
    0%
    0,00

kununu Scores im Vergleich

Firmengruppe Liebherr
3,61
107 Bewertungen

Branchen-Durchschnitt (Industrie)
3,05
107.259 Bewertungen

kununu Durchschnitt
3,33
3.042.000 Bewertungen