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Oberbank
Bewertung

Mit Anlauf gegen die Wand - die Schildbürger lassen grüßen

1,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Oberbank in Linz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Tolle Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wahren Oberbankern blutet das Herz - eine Unternehmensführung, die u.a. den eigenen Vertrieb zerlegt. Kunden stehen nicht mehr im Mittelpunkt, überflüssige Bürokratie, gepredigte Keiler-Mentalität - Verkauf statt Beratung. Als Kunde fühlt man sich gemolken und für dumm verkauft. Vergangene Rekordergebnisse haben lange über Managementfehler hinweggetäuscht und sind einem starken Vertrieb zu verdanken, der auf Grund interner Vorgaben die Nase voll hat - viele verdiente Mitarbeiter haben und werden die Oberbank verlassen. Für die U-Führung steht die Cost-Income-Ratio über allem, Strategie ohne Innovation und Mut zur Veränderung. Managementansatz - Abwarten, beobachten und die Konkurrenz mit halbherzigen Lösungen kopieren. Schildbürgerhaftes Kostenmanagement - interne Ressourcen und Kompetenzen werden eingespart und anschließend in Form teurer externer Dienstleistungen dazugekauft. Es wird an der Substanz gespart und Ressourcen an anderer Stelle sinnlos hinausgeblasen. U.a leistet sich keine andere Regionalbank dieser Größe einen teuren 4 Personen Vorstand mit fragwürdiger Führungskompetenz. Absurde Personalmanagement-Strategie und die schlechte interne Organisation beschleunigen die negative Entwicklung. Tragisch, dass man sich nur mehr auf diese Weise Gehör verschaffen kann.

Verbesserungsvorschläge

Kunden wieder in den Mittelpunkt rücken, Fokus auf die Kundenberatung, weniger unnötige Bürokratie - dann bleibt mehr Zeit für Abschlüsse, Unternehmensführung sollte sich bei Nachbesetzungen zurücknehmen, interne Kompetenzen stärken anstatt teuer dazukaufen, mehr in Digitalisierung investieren, zukunftsorientierte Unternehmensstrategie, Stellenwert der eigenen Mitarbeiter erhöhen, Gehaltsstruktur an den Markt anpassen.

Arbeitsatmosphäre

Sowohl in der Zentrale als auch im Vertrieb immer schlechter. Der Vertrieb wird auf das schlimmste geknechtet – hohe Fluktuation, viele offene Stellen. Die permanenten Personalrochaden führen zu Unmut und Unruhe.

Kommunikation

Nach außen hui – innen pfui

Kollegenzusammenhalt

Steigender Verkaufsdruck und ständige Personalwechsel wirken sich zunehmend negativ aus. Mit der Umgehung des Bankenkollektivvertrags wurde eine "Zweiklassengesellschaft" innerhalb der Bank geschaffen - die einen werden nach Banken - andere nach Gewerbekollektivvertrag schlechter bezahlt ohne bankübliche Sozialleistungen

Work-Life-Balance

Immer öfter werden einem Überstundenpauschalen aufgedrängt, die sich am Ende als All-In-Vereinbarungen darstellen.

Vorgesetztenverhalten

Der Fisch beginnt bekanntlich immer am Kopf zu stinken. Der obersten Oberbank Führung fehlt es an jeglicher Sozialkompetenz – von ausgeprägter Egomanie getrieben, besonders gerne sieht man sich selbst in der Zeitung. Man bevorzugt Herrschaften seinesgleichen, die dementsprechend oft in Schlüsselpositionen gehievt werden. Altbackener autoritärer Führungsstil. Wer eine andere Meinung vertritt, wird demontiert – Ergebnis, eine Kultur des Dienens und bedingungslosen Ja-Sagens - Druck und absurde Massnahmen werden einfach weitergereicht. Gegenüber Mitarbeitern stellt man hohe Ansprüche, denen man selbst bei weitem nicht gerecht wird. Wer will so einer Führung folgen? Mitarbeiter werden als reiner Kostenfaktor betrachtet.
Im Obersten- und mittleren Management fehlt es an Arbeitserfahrung ausserhalb der Oberbank - für externe Berater ein gefundenes Fressen.

Interessante Aufgaben

Gibt es immer weniger, viel Kompetenz wird an externe Dienstleister ausgelagert – Ergebnis - man macht sich abhängig. Kosten spielen dabei eine untergeordnete Rolle, da die externe Meinung zumeist über der internen steht.

Gleichberechtigung

Frauen in Führungspositionen sehr selten, am ehesten kommen jene „Damen“ weiter, die wie ein Mann auftreten, Kompetenz eher nebensächlich. Menschen mit Beeinträchtigung spielen keine Rolle.

Umgang mit älteren Kollegen

Insgesamt als belastender Kostenfaktor gesehen, passen wegen höherer Gehälter nicht mehr in das Gehaltsgefüge, werden oft von einer Führungsposition zur anderen geschoben. Der Sparkurs beim Personalmanagement hat zu einem kontinuierlichen Kompetenzverlust geführt - Ältere gehen in Pension bzw. verlassen die Bank, junges Personal ohne Erfahrung wird eingestellt. Konsequenz - ein erhöhter Ausbildungsaufwand, überforderte junge Mitarbeiter, hohe Fluktuation, unzufriedene Kunden...

Arbeitsbedingungen

Veraltete IT-Strukturen, absurde Sparmaßnahmen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mäßig, Kredite werden vergeben um Verkaufsziele zu erreichen. Einzelne problematische Branchen sind offiziell ausgeschlossen, aber es ist immer noch vieles möglich. Ansonsten viele kosmetische Massnahmen, reine Imagepflege. Sinnbildlich für das Sozialbewußtsein der Unternehmensführung - der tägliche 5 Sterne Lunch auf Kosten der von Mitarbeitern und Betriebsrat mitfinanzierten Kantine.

Gehalt/Sozialleistungen

Bezahlung unter Markt, dies können auch die zahlreichen Sozialleistungen nicht ausgleichen. Zusatzleistungen wurden in den vergangen Jahren reduziert. Der teurere Bankenkollektivvertrag wird zum Teil mittels Tochtergesellschaft (zur Abwicklung einzelner Bankdienstleitungen) umgangen – dort wird nach Gewerbekollektiv vergleichsweise weniger bezahlt und bankübliche Sozialleistungen fallen weg.

Image

Die Oberbank hat viel an Glanz verloren. Bei Kunden-Events kommt man sich vor, als wäre man beim Pensionistenverband. Auch sonst ist das Image eher verstaubt. Das Ein-Personenkult-Marketing verleitet zum Schmunzeln. Von der Positionierung bis hin zur Produktpolitik überholt. Online-Kundenangebot ist schwach bewertet, man hinkt dem Markt hinterher, junge Kundenzielgruppen werden ignoriert, man gibt sich mit der Rolle als „Branchen-Follower“ zufrieden – in Zeiten des digitalen Wandels fatal.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungsangebot ist durchschnittlich, Fokus auf e-learning – wie bei anderen Banken. Viele offene Positionen. Aus Spargründen werden junge Bewerber bevorzugt, die das Unternehmen bald wieder frustriert verlassen – hohe Mitarbeiterfluktuation, junges Vertriebspersonal, dass übefordert wird.

Arbeitgeber-Kommentar

HR-ManagementOberbank AG

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre kritischen und offenen Anmerkungen!
Gerne würden wir gemeinsam mit Ihnen über Möglichkeiten zur Verbesserung der von Ihnen angesprochenen Punkte diskutieren. Sie können jederzeit unseren Betriebsrat oder natürlich auch uns im HR-Management kontaktieren.

Wir haben in der Oberbank einen freundschaftlichen, kollegialen Umgang miteinander. Darum ist es uns sehr wichtig, mit Ihnen persönlich in einen Dialog zu treten. Unterschiedliche Meinungen sind erwünscht, wichtig ist nur, dass wir miteinander in einem guten Gespräch bleiben und die jeweils andere Sicht respektieren.

Wir freuen uns, wenn Sie sich bei uns melden: hr@oberbank.at.

Ihr HR-Management.