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Österreichische Post AGals Arbeitgeber

Österreich Branche Verkehr / Transport / Logistik
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Österreichische Post AG Erfahrungsbericht

  • 11.Juli 2019
  • Mitarbeiter

Schon lange nicht mehr zu empfehlen.

2,00

Arbeitsatmosphäre

Im Bereich hat es in den letzten Wochen und Monaten eine riesen Fluktuation gegeben. Scharenweise verlassen MA den Bereich. Nicht nur seit dieser, sondern schon bei Fluktuationen in den letzten Jahren wurden Stellen nicht mehr oder in nicht ausreichendem Maße nachbesetzt. Der Arbeitsaufwand ist aber im selben Zeitraum deutlich gestiegen, wodurch MA immer mehr Tätigkeiten unter einen Hut bringen müssen. Überforderungen sind damit Tür und Tor geöffnet.

Vorgesetztenverhalten

Ein riesen Apparat an Führungskräften, Teilzeit-Führungskräften und Nachwuchsführungskräften ist zwar vorhanden, teilweise sind diese auch in teuren Führungsakademien geschult worden, allerdings mangelt bei den meisten an einem wirklichen Führungsverhalten. Nur Arbeit zu delegieren ist etwas zu wenig!

Gleichberechtigung

Wird sowohl in diesem Bereich als auch in anderen Bereichen der Post gelebt.

Umgang mit älteren Kollegen

Nicht nur in diesem Bereich sondern in der Österreichischen Post AG allgemein üblich: Ältere und damit auch teurere MA werden möglichst abgebaut. Kurz vor einem erweiterten Kündigungsschutz wird gekündigt.

Karriere / Weiterbildung

Null. MA, die der Bereichsleitung zu Gesicht stehen, werden mit Führungsaufgaben betraut (mit Ausnahme von beamteten MA natürlich), alle anderen MA dürfen schauen, wo sie bleiben. Schulungen werden zwar angeboten, sind aber abhängig vom (geringen) Budget und dem good will der Führungskraft, was die Sinnhaftigkeit und die zeitliche Komponente der selbst ausgesuchten Schulung betrifft.

Gehalt / Sozialleistungen

Die Dienstverträge werden immer schlechter und restriktiver für neue MA.

Arbeitsbedingungen

Die Unternehmenszentrale ist modern gestaltet. Open Office ist aber nicht jedermanns Sache. Lärm steht an der Tagesordnung, was einem konzentrierten Arbeiten nicht dient. Außerdem gibt es Gleiche und Gleichere. Obwohl vor der Besiedelung der neuen UZ angekündigt, dass ALLE MA (eben auch Führungskräfte mit Ausnahme des Vorstands) Open Office leben, war das bereits beim Einzug natürlich schon wieder anders (eigene Büros für Führungskräfte im Rang Bereichsleiter/IN wenn von diesen gewünscht). Die Bereichsleitung des bewerteten Bereichs lebt allerdings das Open-Office-Konzept.

Verbesserungsvorschläge

  • Einem funktionierendem Personalmanagement wäre schon lange die immense Fluktuation speziell in diesem Bereich aufgefallen und wäre hinterfragt worden. Nicht erst in den letzten Wochen und Monaten war diese Fluktuation überdurchschnittlich. Entweder schaut man nicht hin, oder man schaut ganz bewusst weg. Nicht nur als Hinweis auf eine schlecht funktionierende Arbeitsumgebung, geht vor allem Wissen durch den freiwilligen Weggang langjähriger MA verloren und die ständige Einschulung von allenfalls neuen MA vernichtet Zeit und Ressourcen. Die Belastung der verbleibenden MA durch die Übernahme der Tätigkeiten der weggegangenen MA ist enorm.

Pro

Es gibt innerhalb des Unternehmens Möglichkeiten, eine andere Stelle zu finden.

Contra

Siehe Bewertung.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
5,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Betriebsarzt wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Mitarbeiterbeteiligung wird geboten
  • Firma
    Österreichische Post AG
  • Stadt
    1030 Wien
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Finanzen / Controlling