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Bouygues E&S InTec AG (vormals Alpiq InTec Gruppe)als Arbeitgeber

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Bouygues E&S InTec AG (vormals Alpiq InTec Gruppe) Erfahrungsbericht

  • 24.Sep. 2018
  • Mitarbeiter

Zusammengewürfelter Grosskonzern mit grossen Defiziten.

2,33

Arbeitsatmosphäre

Als ich angefangen habe war alles friede Freude Eierkuchen. Doch danach wurde alles auf Gewinn getrimmt und die Atmosphäre verschlechterte sich gravierend. Rückmeldung durch Vorgesetze gab es praktisch nicht und uns wurde nicht viel zugetraut, da sich ja sonst noch jemand entfalten könnte und einem Projektleiter die Position streitig machen könnte.

Vorgesetztenverhalten

Es wurden durchaus realistische Ziele Gesetzt, welche jedoch nicht vom Vorgesetzen selbst, sondern von einem X Beliebigen Monteur bewertet werden. Hat mans gut mit ihm gibt eine super Bewertung, ansonsten halt eine schlechte. Verbesserungsvorschläge wurden konsequent ignoriert, so dass man nach einer Weile kein Vorschläge mehr eingebracht hat, was einem beim Mitarbeitergespräch angelastet wurde. Die Entscheide waren in Stein gemeisselt und Alternative Lösungen durften nicht vorgeschlagen werden, da das als Putschversuch gewertet wurde. Ein Vorgesetzter hat sogar betrügerische Aktionen verlangt, dieser arbeitet jedoch nicht mehr hier.

Kollegenzusammenhalt

Tendenziell gut, doch auch hier gibt es schwarze Schafe. Das stört die GL aber offenbar nicht...

Interessante Aufgaben

Je nach Abteilung. Wenn man Glück hat kann man interessante Arbeiten ausführen, wenn nicht leider nicht.

Kommunikation

Was soll man dazu sagen... Wir wurden kaum über die Geschehnisse im Unternehmen informiert. Daran konnten auch unregelmässige Teammeetings/Work-Shops nichts ändern. Es tauchten einfach Typen auf der Baustelle auf und sagten, dass sie nun für die Alpiq arbeiten würden. Der zuständige Projektleiter weiss jedoch nichts davon, da es ein andere Projektleiter veranlasst hat. Die Notwendigen Pläne für die Arbeiten wurden oft nicht weitergeleitet. Ausserdem wurden Mitarbeiter in andere Abteilungen versetz (angeblich nur zur Aushilfe). Das sie nun für immer in einer anderen Abteilung/Kostenstelle arbeiten würden, haben die entsprechenden Mitarbeiter oft als letzte im Unternehmen erfahren

Umgang mit älteren Kollegen

Älter Kollegen wurden teilweise rausgemobbt.

Karriere / Weiterbildung

Weiterbildungen werden nur ungern unterstützt. Wenn doch, müsste man sich deutlich länger als bei der Konkurrenz binden.

Gehalt / Sozialleistungen

Lohn war nicht branchengerecht und es wurden gerne Stunden ohne information oder Begründung gestrichen. Nach meiner Kündigung habe ich erfahren, dass einem Kunden Spesen verrechnet wurden. Dies wurden uns jedoch NICHT ausbezahlt. Das scheint jedoch kein Einzelfall zu sein, da auch ein andere EX-Mitarbeiter mir davon berichtet hat.

Arbeitsbedingungen

Es Fehlt an elementaren Dingen wie z.B. Leitern, Akkus, Bohrmaschinen, Fine usw. Es wird jedoch kaum etwas angeschafft, da es ja etwas kosten würde. Das die dadurch entstehenden Leerläufe und Wartezeiten weitaus mehr kosten, ignoriert man einfach. Teilweise wollte man einfach keine Hebebühnen bewilligen und der Projektleiter wunderte sich, wieso es mit der Leiter so lange dauern würde...

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Es wird gross gesagt, dass man umweltfreundlich sein will. Das klappte zwar bei der Entsorgung von Abfällen, das war es jedoch auch schon. Es wurden über 200 Bewegungsmelder geordert, von denen jedoch im Jahr in der Abteilung nur 50 verbaut werden. Nach zwei Jahren werden sie entsorgt, da sie nicht mehr dem Stand der Technik entsprechen. Das gleiche mit Telefonen, Routern usw.

Work-Life-Balance

Bei der Urlaubseinteilung war man relativ frei. Jedoch gab es Mitarbeiter, die bis um 20:00 arbeiten müssen, während andere um 14:00 nach Hause geschickt werden. Da kann ich keinen Sinn erkennen.

Verbesserungsvorschläge

  • Geschäftsleitung und Projektleiter austauschen Mitarbeitervorschläge ernst nehme besser, ehrlicher und offener kommunizieren faire Löhne zahlen benötigtes Material/Hilfsmittel /Werkzeug zur verfügung stellen Konkurrenzdenken zwischen den Abteilungen bekämpfen Beschaffungswesen zentralisieren (das wird von den Lieferanten ausgenutzt) Keine Familienclans in der Firma etablieren lassen (das schlägt auf die moral, wenn Verwandte bevorzugt werden) Deutsch (und nicht albanisch) als Hauptsprache durchsetzen (es ist unanständig, wenn die Schweizer und Deutschen nichts verstehen)

Pro

Firmenwagen kann günstig privat genutzt werden
Firmen Open-Air

Contra

Die Gründe sind oben zu entnehmen.

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Firmenwagen wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten Mitarbeiterbeteiligung wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Alpiq InTec Ost AG
  • Stadt
    St. Gallen
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige