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Bewertung

Grosse Enttäuschung nach vollem Einsatz

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Führungskraft / ManagementHat im Bereich Logistik / Materialwirtschaft bei Coop Genossenschaft in Schafisheim gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gutes GAV, viele Vorteile beim Einkauf

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Unlösbare Aufgaben werden den unterem Kader weitergeleitet und diese geben es ihrerseits, ob sie wollen oder nicht irgendwann den Mitarbeitern ab, da sie den Druck nicht länger tagen können.

Verbesserungsvorschläge

Management Stufe: Unterstützt eure Kader und zeigt auch euren Vorgesetzten, wenn es brennt!

Arbeitsatmosphäre

Ein Wort: Viel Stress! Die neuen "Regeln" werden von oben runtergespühlt und bleiben dann am Betriebskader hängen. Den Spagat zwischen verlangte Konsequente Umsetzung und sozialem Kuschelkurs von Coop zu bewerkstelligen ist eine Herkulesaufgabe welche man alle 2-3 Wochen neu auferlegt bekommt. Das schleift auf Dauer extrem an der Psyche.

Kommunikation

Ich hatte das Glück, dass mein Vorgesetzter mich tiefer in die wahren Motiven hinter gewisse Entscheidungen hat blicken lassen als er sollte/durfte. Andere Gleichgestellte aus anderen Abteilungen mussten "einfach" so machen, wie es ihnen gesagt wurde und waren entsprechend motiviert dabei.

Kollegenzusammenhalt

Führung mit Führung und Mitarbeiter mit Mitarbeiter. Versucht man Kompromisse mit beiden Bereichen zu finden, wird man sofort vorsichtiger angegangen. In Schafisheim gilt auf jeden Fall die Divise, lieber nichts sagen. Viele Clanbildungen und Freundschaften zwischen Vorgesetzten und Mitarbeiter die ausgenutzt werden. Bei inoffiziellen Auftrag, solche aufzulösen, habe ich mir dann die Finger ordentlich verbrannt.

Work-Life-Balance

Corona hin oder her...wenn man 2 Jahre lang jeden Tag Überstunden macht, sollte man über eine Aufstockung des Personals nachdenken. Neues engeres Budget hin oder her...aber das Perry Center in Zofingen und der Jumbo lagen wohl während der Corona Hochsaison durchaus im Budget.

Vorgesetztenverhalten

Ich war bis zur etwas dubiosen Auflösung, bei der mein Vorgesetzter dabei war sich aber sichtlich nicht mit dem Entscheid seines Vorgesetzten gezeigt hat, sehr mit meinem Vorgesetzten zufrieden. Ab der 2t letzten Management Stufe sind es dann schon sehr zahlenbezogene "Bürohengste".

Interessante Aufgaben

Projekte, welche eigentlich nicht zu meinen Aufgaben gehörten mich aber intellektuell endlich etwas mehr herausforderten wie das Monotone Tagesgeschäft, erhielt ich von meinem Vorgesetzten zwischendurch. Das ist aber die absolute Ausnahme.

Gleichberechtigung

Mein Vorgesetzter hat mich bei der Verwirklichung da sehr unterstützt. Von weiter oben gab es immer wieder Gegenwind. Nicht zuviele...Bringen sie überhaupt die Leistung? etc. Schade.

Umgang mit älteren Kollegen

Top. Es wurde bei uns niemand wegen seines Alters diskriminiert. Alternativen gesucht oder von Team getragen: so war es in unserer Abteilung.

Arbeitsbedingungen

Gute PCs und Laptops. Auch die Maschinen werden regelmässig gewartet (wenn es gemeldet wird). Die Prüfung neue Möglichkeiten in Form von verbesserter Ergonomie oder alternativen Maschinen dauert Ewigkeiten...ungelogen JAHRE.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt für die Stelle angemessen. Für die erbrachte Leistung könnte der Lohn jedoch etwas angehoben werden. Immerhin gibt es immer wieder Gutscheine und praktisch jedes Jahr eine kleine Lohnerhöhung. Viele Prozente und andere Vorteile in vielen Läden.

Image

Gibt sich nach aussen besser als es innen ist...tun aber vermutlich alle.

Karriere/Weiterbildung

Vorankommen läut eher schleppend. Auch wenn man weit ist, wird man gezwungen, Kurse zu besuchen, bei denen man intellektuell vollkommen unterfordert ist...."Vollständigkeitshalber"


Umwelt-/Sozialbewusstsein

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