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Coop
Bewertung

Nicht unbedingt zu empfehlen

2,9
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Coop Schweiz in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Lohnpünktlichkeit, 13. Monatslohn, 5 Wochen Urlaub, Rabatte und Angebote, Personalrabattkarte, Ästhetik im Laden, Technik.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Zu niedrige Bezahlung, Nichts kostenlos zu essen oder trinken, viel Kritik - kaum Lob, extreme Hierarchie (von oben herab) es wird fast der rote Teppich ausgerollt wenn ein Verkaufsleiter kommt der uns aber keines Blickes würdigt, kein Platz für Kreativität

Verbesserungsvorschläge

Zwischenmenschlichkeit. Hierarchie über den Haufen werfen, Gleichberechtigung schaffen. Auf Aufenhöhe kommunizieren und Respekt auch „normalen“ Angestellten gewähren. Ungedingt mehr Lob aussprechen und Belohnungen vergeben, statt immer nur zu kritisieren, Platz für Ideen schaffen; Offener sein für Neues oder anderes. Etwas riskieren und nicht immer dieselbe enge Schiene fahren. Znünis, Getränke oder Früchte für Mitarbeiter, leider gibt es Nichts umsonst.

Arbeitsatmosphäre

angespannt,zu grosse Erwartungen, kein Lob, starke Hierarchie. Konstruktive Kritik erst bei Qualifikationsgesprächen, kaum direkte Kommunikation. Man ist eine Nr. und spürt das. Gespräche und Spässle unter Mitarbeitern unerwünscht.

Kommunikation

Vieles passiert hinten rum und plötzlich kommt dann zb eine schriftliche Ermahnung aus dem Nichts. Man wird selten ernst genommen. Es gibt jedoch eine Sozialarbeiterin die hilft.

Kollegenzusammenhalt

Jeder schaut für sich, seine Abteilung und es wird untereinander ungern geholfen.

Work-Life-Balance

Frei Wünsche werden wenn möglich gegeben wenn man diese 2 Monate vorher schriftlich äussert. Ferien im Dez und Ostern gesperrt. Max 2 Wochen am Stück Urlaub ausser Ausnahmen. Meine Arbeitszeiten waren lang. 7.00 - 19.15 oder 8.00 bis 19.15 inkl genügend Pausen (Morgen und Nachmittag 30min plus 1h Mittag).

Vorgesetztenverhalten

Mitarbeiter haben kaum Mitspracherecht, Ideen werden generell abgelehnt. Es hat alles eine genaue Linie die befolgt werden muss. Geschäftsführer verhalten sich meistens etwas von oben herab und machen in Laden das Nötigste. Verkaufsleiter grüssen selten, beachten normale angestellte nicht, ausser um sie zurecht zu weisen und verhalten sich arrogant.

Interessante Aufgaben

Gerecht aufgeteilt meiner Meinung nach nicht, einige Abteilungen versinken im Stress und andere lungern herum. Da das Konzept eingehalten werden muss bleibt kein Platz für Kreativität, trotzdem wird es nicht langweilig, es gibt genug zu tun und ist meistens auch abwechslungsreich.

Gleichberechtigung

Frauen verdienen soweit ich weiss nicht weniger wie Männer und haben auch gute Aufstiegsmöglichkeiten sofern sie den Vorgesetzten sympathisch sind. Coop schenkt 2 Wochen mehr Schwangerschaftsurlaub als vorgegeben.

Umgang mit älteren Kollegen

Man kann mit den Jahren seinen Lohn verbessern und bekommt zb Bonusse als Belohnung für jedes 5. Jahr. Ältere bekommen mehr Urlaub.

Arbeitsbedingungen

Sauberkeit wird nicht so gross geschrieben, technisch aber immer auf dem neusten Stand. Gewisse Geräte funktionieren seit Jahren nur bedingt, andere jedoch wieder umso besser.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Coop achtet sehr auf Nachhaltigkeit und Fairness. Die Mitabeiter werden geschult wo die Produkte herkommen, welche Labels was bedeuten etc.

Gehalt/Sozialleistungen

Monatslöhne sind zufriedenstellend. Stundenlöhne mager. Sozialleistungen sind top. Alleinerziehende Mütter werden finanziell unterstützt. Man bekommt viele Rabatte mit der Personalkarte in verschiedenen Shops etc.

Image

Scheint besser als es ist. Am Zwischenmenschlichen mangelt es extrem.
Qualität und Ästethik super, dahinter hapert es aber oft.

Karriere/Weiterbildung

Um Kurse und Weiterbildungen musste man in meiner ehemaligen Filiale betteln. Die Kurse die ich besuchte waren jedoch alle interessant, lehrreich und professionell. Aufstiegsmöglichkeiten nicht nach Leistung sondern nach Vitamin B, oder wenn man bei den Vorgesetzen gut ankommt durch Erscheinen / Sympathie nicht unbedingt durch die Leistung.