Jungheinrich AG als Arbeitgeber

Jungheinrich AG

Früher Top, jetzt verlassen uns langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

1,5
Nicht empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei Jungheinrich AG in HIRSCHTHAL gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Den Umgang der GL mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Verbesserungsvorschläge

1. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
Die Gefahr, welche seit längerem durch den ständigen Verlust von wertvollem Mitarbeiterknowhow besteht, wahrzunehmen und ihr entgegenzuwirken.
Aus "Antriebe 2017"
Personalrisiken können entstehen, wenn qualifizierte Mitarbeiter nicht in ausreichendem Umfang gewonnen und/oder gehalten werden können.
Aus "Neugier 2018"
Um langfristig zu den Besten der Branche zu gehören, braucht es vor allem Mitarbeiter, die jeden Tag mit. Sachverstand und Herzblut ihre Aufgaben anpacken.
2. Kunden
Die Massnahmen bei den FFZ Wartungen, diese führten zum raschen Anstieg der Umsätze, zu überdenken und so das verlorene Vertrauen unserer Kunden wieder zurückgewinnen. Zufriedene und treue Kunden waren bisher der Garant für den Erfolg der Jungheinrich AG, dies wird wegen einer kurzlebigen Umsatzsteigerung aufs Spiel gesetzt.
3. Entwicklung
FFZ oder "Profishop" nicht als einzigen Markt der Jungheinrich.CH zu betrachten, sondern die Chancen, welche neue Technologien bieten, zu erkennen und nutzen.
Die Möglichkeiten, die uns Intralogistik 4.0 aufzeigen, jetzt ergreifen und uns einen Vorsprung gegenüber den Wettbewerbern zu sichern.
"mach' man!"

Arbeitsatmosphäre

Arbeitsatmosphäre ist sehr angespannt, Gründe gibt es einige.
- Streichung jeglicher Lohnanpassung oder gar Lohnerhöhung, und das nun im dritten Jahr in Folge.
- Streichung der im Sommer 2018 noch in Aussicht gestellten Prämien und Gratifikationen.
- Nicht ausgereifte Arbeitszeiterfassung, und eventuell nicht zulässige Arbeitszeitausgleiche?
- Wegen zu hoher Kosten wurde, erstmalig in der Firmengeschichte, die Weihnachtsfeier 2018 gestrichen.
- Dringend notwendige Investitionen werden nicht eingeleitet.
- Extrem hoher Druck auf Team- und Abteilungsleiter, was bei manchen der Betroffen bereits zu gesundheitlichen Problemen führte.
- Immer mehr, auch langjährige und erfahrene, Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen verlassen die Jungheinrich AG.
Dies und einiges mehr schürt die Ängste um den eigenen Arbeitsplatz.

Kommunikation

Die Mitteilungen der GL zeigen immer wieder, wie wichtig sie sich nimmt, aber vergisst, dass Erfolge nur als Teamarbeit aller Abteilungen möglich sind.

Kollegenzusammenhalt

Vor 2015 Top, jetzt im freien Fall.

Work-Life-Balance

Noch 2 Sterne, war früher besser.

Vorgesetztenverhalten

80% der GL sind dabei, das Vertrauen unserer verbliebenen Kunden zu riskieren, und uns Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nur als austauschbare "Human Resources" zu betrachten.

Umgang mit älteren Kollegen

Wir sind ratlos und müssen zuschauen, wie immer mehr langjährige und engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unser Unternehmen verlassen und einen neuen Arbeitgeber suchen, oft zu einem direkten Mitbewerber gehen.
Unser Unternehmen verliert somit immer mehr wertvolle Fachkompetenz und letztlich auch getätigte Investitionen.

Gehalt/Sozialleistungen

Wegen der angespannten Lage, gab es seit drei Jahren keine Lohnanpassung oder gar Lohnerhöhung.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden abgebaut, obwohl die neuen technischen Herausforderungen (Intralogistik 4.0) einen Ausbau erfordern.
In der Konzernniederlassung Hamburg hat man dies erkannt.
"Digitalisierung ist und bleibt das Riesenthema. Wir arbeiten daran schon sehr intensiv. Die Digitalisierung wird noch tiefgreifende Veränderungen für die Intralogistik und damit auch für Jungheinrich bedeuten."
Christian Erlach, März 2019
Bei unsere GL in der Schweiz ist dies nicht angekommen, und wir laufen Gefahr, den Anschluss an den Fortschritt zu verlieren.


Interessante Aufgaben

Gleichberechtigung

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

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