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Kantonsspital Graubündenals Arbeitgeber

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Kantonsspital Graubünden Erfahrungsbericht

  • 24.Juni 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Interessante Bereiche, von der ICT ist abzuraten

2,23

Arbeitsatmosphäre

Es werden Projekte und Aufträge ohne Rücksicht auf die Mitarbeitenden gepushed. Man versuchte die fehlenden Ressourcen durch externe Firmen abzudecken. Viele Mitarbeitende versuchten die Brandherde zu löschen.

Vorgesetztenverhalten

In meinem Fall handelte es sich nicht um Gleichberechtigung und Führung. Auf die Mitarbeiter ist nicht eingangen worden und es wurde sich vielmals verhalten wie im Militär. Es gab auch Ausnahmen.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen waren zusammengeschweisst und jeder versucht dem anderen so gut es geht zu helfen.

Interessante Aufgaben

Das Aufgabenfeld wäre interessant, wenn man untersützt worden wäre.

Kommunikation

Es wurde nichts kommuniziert. Die Mitarbeitenden erfuhren vieles nur über das Buschtelefon und wurden von Gerüchten und Fehlinformationen verunsichert. Effiziente Kommunikation ist anders.

Gleichberechtigung

Es hängt stark von den Vorgesetzten ab

Umgang mit älteren Kollegen

Es gab diverse Punkte mit älteren Mitarbeitern, mit welchen ich nicht einverstanden war.

Karriere / Weiterbildung

Man könnte massiv mehr im Bereich Mitarbeiterhaltung, Entwicklung gemacht werden. Viele Entwicklungsmöglichkeiten gibt es nicht, da immer Personalnotstand herscht und nicht allzuviel von der Führung dafür gemacht wurde

Gehalt / Sozialleistungen

Gehalt durchschnittlich
PK Top
Hohe Sozialabzüge

Arbeitsbedingungen

Keine 5 Wochen Ferien, Keine Arbeitszeitmodelle, Lohn höchstens durchschnittlich. PK gut. NBU wird nicht komplett duch den Arbeitgeber übernommen. Sehr hohe Sozialabgaben.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Es wird viel gemacht aber man ist nocht nicht auf einem Top Stand

Work-Life-Balance

Das KSGR hat lediglich 4 Wochen Ferien. Dies ist weit ab von den "normalen" 5 Wochen. Flexible Arbeitsmenüs wurden gestrichen oder nicht umgesetzt. In diesen Faktoren ist das KSGR nicht Konkurrenz fähig. Die Blockzeiten schränken ein und nicht zu vergleichen mit einer Jahresarbeitszeit. Überstunden und Überzeitkompensation wird von Vorgesetzten zu Vorgesetzen nach deren Gusto gehandhabt. Es hängt ansonsten stark vom Vorgesetzen ab wie die Worklifebalance aussieht.

Image

KSGR als Ganzes gut. ICT flop

Verbesserungsvorschläge

  • Die Bewertungspunkte sagen es klar aus. Allgemein: 5 Wochen Ferien anbieten und Arbeitszeiten Modelle anbieten. ICT: Die Mitarbeitenden ernst nehmen, bevor alle davonlaufen

Pro

Mitarbeiter Rabatte, interessantes Aufgabenfeld

Contra

Siehe Verbesserungsvorschläge

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
2,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Gesundheitsmassnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Kantonsspital Graubünden
  • Stadt
    Chur
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    IT

Kommentar des Arbeitgebers

Vielen Dank für Ihr offenes Feedback, das wir sehr schätzen. Gerne nutzen wir die Chance, einige angesprochenen Punkte ausführlicher zu erläutern: Die ICT ist eine zentrale Abteilung. Bei ihr läuft sehr viel zusammen, denn ohne IT geht auch im Spital kaum mehr was. Die ICT hat die Herausforderung viele zukunftsweisende Projekte gleichzeitig zu stemmen. Das ist spannend, aber auch anspruchsvoll für jeden der über 50 Mitarbeitenden. Das da nicht alles glatt läuft und manchmal auch die Kommunikation zwischen den Teams leidet, ist den oben genannten Umständen geschuldet. Nichtsdestotrotz nehmen wir aber den Punkt «effizientere Kommunikation» gerne auf, um uns zu verbessern! Bezüglich des Punktes «Ferien», weisen wir darauf hin, dass die Anzahl der Ferientage vom Alter des Mitarbeitenden abhängt. Die Jüngeren, im Alter bis 20 Jahre, haben 25 Tage, Mitarbeitende im Alter zwischen 20 und 50 haben 20 Tage, ab dem 50sten Altersjahr sind es dann 25 Tage, ab 60 dann 30 . Zusätzlich zu den Ferientagen erarbeitet sich jeder Vollzeitangestellte 5 frei wählbare Kompensationstage. Zu Dienstjubiläen gibt es zusätzlich Sonderurlaub: Beim 10-, 15- und 20-jährigen Dienstjubiläum gibt es 2 Wochen bezahlten Urlaub als Geschenk. Bei 25 Jahren deren 4. Zu Ihrer Kritik, dass das KSGR als Arbeitgeberin nicht vollständige Ihre NBU (Nichtberufsunfallversicherung) in Höhe von 1, 205 % übernimmt und dies für Sie eine zu hohe Sozialabgabe darstellt: Wir möchten gerne darauf hinweisen, dass es den gesetzlichen Vorgaben entspricht , wenn der Arbeitnehmer die NBU übernimmt. Am KSGR gibt es viele überdurchschnittliche Sozialleistungen wie 100% Lohnfortzahlung bei Krankheit oder Unfall für 24 Monate, besondere Sozialzulagen zugunsten Familien und gerade im Zusammenhang mit einem Unfall, zahlt das KSGR seinen Mitarbeitenden u.a. die Kosten für eine weltweite private Unfallversicherung. Wir bedauern, dass Sie die Blockzeiten als Einschränkung empfunden haben. Die Idee dahinter ist, dass z.B. Teammeetings abgehalten werden können und Ansprechpartner sicher erreichbar sind. Die Blockzeiten sind von 8.30h bis 11h und von 14h bis 16.30h. Dies ermöglicht einen frühen Feierabend oder auch eine ausgedehnte Mittagspause. Wir danken nochmals für ihr Feedback und wünschen Ihnen alles Gute.

Nadine Müller
Personalmarketing