Welches Unternehmen suchst du?

Workplace insights that matter.

Login
Psychiatrische Dienste Aargau AG Logo

Psychiatrische Dienste Aargau 
AG
Bewertung

darum prüfe sich sehr, sehr gut, wer sich bindet!

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Führungskraft / ManagementHat bei Psychiatrische Dienste Aargau (PDAG) in Windisch gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Zusammenarbeit mit Bereichen, die sich noch nicht verselbstständigt
haben.
Die Benefits sind echt gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leitung und Führung von der viel Klinik zu gross. Hydrozephalus. Auf Ansehen
und "man könnte schlecht über sie oder den Betrieb" sprechen, wird sehr
geachtet. Dafür wird schon mal die eigene Seele verkauft um ja nicht auf zu fallen. An den meisten Schlüsselstellen, also an den Orten wo etwas entschieden wird, sitzen keine Schweizer. Ganze Kliniken sind dadurch nur mit Ausländern und deren Landsmännern/Frauen besetzt.

Verbesserungsvorschläge

Der Betrieb ist ein schweizereischer Betrieb. Es sollten auch deren Werten, Normen und Denkweisen gelten. Also schaut mal nach, wer wo eingesetzt wird und warum dann die Stellen in der nachfolgenden Hierarchie mit eben diesen gleichen Landpersonen besetzt sind. Es gibt Patienten die fühlen sich in dieser Klinik wie im Ausland und nicht verstanden.

Arbeitsatmosphäre

Arbeit ist spannend und abwechslungsreich.

Kommunikation

Geredet wird viel. So viel, dass plötzlich das Ursprüngliche nicht mehr wichtig ist. Dann wird das Problem auf einen neuen Termin verschoben. Und das Spiel fängt wieder von vorne an.
Ein Eldorado für Schaumschläger und Mitschwimmer. Probleme werden oft so lange zerredet, bis die sich fast selbst gelöst haben und dadurch ein neues Problem entstanden sind.
Von einer Sitzung zur anderen um dann Traktanden auf den neuen Termin zu verschieben.

Kollegenzusammenhalt

In den meisten Teams ist es ok. Andere Teams haben nur Probleme. Siehe Fluktuation und Ausschreibungen für Stellenbesetzung.
Leider viel Personal vorhanden, dass nicht in die Psychiatrie arbeiten dürfte, da die eigenen Probleme grösser sind, als die der Patienten. Diese Erkenntnis verweigert sich aber die Führung.

Work-Life-Balance

Kommt darauf an, was man daraus macht.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt so viele Vorgesetzte (aufgeblasene Hierarchie) die sich wichtig nehmen und nur auf die Reputation und Ansehen (auch persönlich) bedacht sind. Die eigenen schweizerischen Werte über Bord werfen und sich sehr unschweizerisch Verhalten. In gewissen Bereichen sind alle Schlüsselstellen nur mit Ausländer besetzt. Es kommt zu einer Veränderung der Führungskultur, Werte und Normen. Schweizer Patienten kommen sich wie im Ausland vor. Werden dadurch auch in ihren gesprochenen Nuancen nicht verstanden.

Gleichberechtigung

Gegenüber den Frauen in Ordnung.
Gegenüber den Männern ortsweise bedenklich. Es gibt Abteilungen, da Arbeiten nur Frauen, da Männer diese oft Fluchtartig verlassen. Ein eigentliches Hinterfragen warum diese Abteilungen so sind, geschieht nicht. Zu fest fürchtet man die Reaktionen dieser Personen auf den Abteilungen.

Arbeitsbedingungen

Es existiert ein guter Gesamtarbeitsvertrag (wenn er eingehalten wird).
Zusammenarbeit mit anderen Hausinternen Dienstleistungen nur befriedigend. Kleine Königreiche, die nicht hinterfragt werden dürfen.

Gehalt/Sozialleistungen

Gutes Aargauer Niveau halt.

Image

Wenn die Personalfluktuation so hoch ist, wie in diesem Betrieb, sollten oder müssten die richtigen Fragen gestellt werden.
Das Personal wird nun befragt, wie es um ihr Wohlbefinden steht. Gute Idee, doch leider nur im Ansatz. Denn niemand fragt, wie die Kliniken, Spitäler, Heime, Personen, die Klinik von "aussen" sehen und wie ihre Erfahrungen sind. Das wäre ja eigentlich der neutralere Blick.

Karriere/Weiterbildung

Überall dabei sein, anbiedern, sich ins Gespräch bringen und viele Ideen einbringen. Das gepaart mit guten Verbindungen, am besten mit den eigenen Landsmänner/Frauen, die an den Schlüsselstellen sitzen. Und schwupps geht es vorwärts.


Interessante Aufgaben

Umgang mit älteren Kollegen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Teilen

Arbeitgeber-Kommentar

Kevin Heller (kevin.heller@pdag.ch), HR-Projektleiter
Kevin Heller (kevin.heller@pdag.ch)HR-Projektleiter

Vielen Dank, dass Sie trotz Ihrer spürbaren Frustration ein faires und relevantes Feedback formuliert haben.

Ihren Aussagen entnehmen wir, dass Sie insbesondere die Führung in den PDAG bemängeln. Wir bedauern sehr, dass wir Ihnen gegenüber diesen wichtigen Grundsatz nicht vollumfänglich erfüllen konnten und würden uns über Ihr persönliches Feedback diesbezüglich sehr freuen, damit wir uns weiter verbessern können.
Dennoch soll nicht unerwähnt bleiben, dass alle unsere Fachkräfte mit Führungsfunktion darin geschult werden, unsere Führungskultur der Offenheit, des Respekts und des Vertrauens weiter zu stärken. Dafür stehen unterschiedliche Optionen zur Verfügung wie beispielsweise die Möglichkeit zur Teilnahme am internen CAS (Certificate of Advanced Studies) Leadership.

Auch sind wir uns bewusst, dass die momentane Personalsituation nicht immer einfach ist und unseren Mitarbeitenden - verschärft durch die Corona-Pandemie - zurzeit viel abverlangt wird. Um diesem Mangel Abhilfe zu schaffen, investieren die PDAG sehr viel in die Arbeitgeberattraktivität, um hochqualifiziertes Fachpersonal gewinnen zu können und geben gleichzeitig ihren Mitarbeitenden auch viel zurück, beispielsweise in Form eines zusätzlichen Ferientages per Anfang Oktober.

Wie bereits erwähnt, wären wir Ihnen sehr dankbar, wenn Sie mit uns persönlich Kontakt aufnehmen könnten, um die von Ihnen angesprochenen Punkte im Detail nachvollziehen zu können und entsprechende Rückschlüsse daraus zu ziehen.

Für Ihre weitere berufliche Zukunft wünschen wir Ihnen von Herzen alles Gute und viel Erfolg und bedanken uns für die von Ihnen geleistete Arbeit bei uns.

Herzliche Grüsse
Kevin Heller