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Schweizerisches Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung SIWFals Arbeitgeber

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Schweizerisches Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung SIWF Erfahrungsberichte

Bewertungsfaktoren

Wohlfühlfaktor

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
2,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00

Karrierefaktor

Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
5,00
Image
2,00
Benefits

Folgende Benefits werden geboten

keine flex. Arbeitszeit kein Homeoffice keine Kantine keine Essenszulagen keine Kinderbetreuung keine Betr. Altersvorsorge keine Barrierefreiheit Gesundheitsmassnahmen bei 1 von 1 Bewertern kein Betriebsarzt kein Coaching Parkplatz bei 1 von 1 Bewertern gute Verkehrsanbindung bei 1 von 1 Bewertern Mitarbeiterrabatte bei 1 von 1 Bewertern kein Firmenwagen kein Mitarbeiterhandy keine Mitarbeiterbeteiligung Mitarbeiterevents bei 1 von 1 Bewertern Internetnutzung bei 1 von 1 Bewertern keine Hunde geduldet
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Bewertungen

  • 29.Nov. 2019 (Geändert am 10.Dez. 2019)
  • Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Gelobt wird tendenziell, wer selbst lobt und schmeichelt. Nicht jede/r Mitarbeitende geniesst das gleiche Mass an Vertrauen, fairer Behandlung und Wertschätzung. Überwachung, Misstrauen und -gunst sind beinahe täglich zu spüren. Eine angenehme und vor allem entspannte Zusammenarbeit ist daher schwierig. Die psychischen Folgen werden dabei unterschätzt (Verlust des Selbstvertrauens, Unsicherheit, Ohnmacht, Resignation usw.). Das Betriebsklima wird von den Mitarbeitenden jedoch unterschiedlich wahrgenommen.

Vorgesetztenverhalten

Die Mitarbeitenden werden ungleich behandelt, was jedoch abgetan wird.
Bei länger dauernden Konflikten kommt es regelmässig vor, dass Mitarbeitende nach Jahren (!) vor die Wahl gestellt werden, selbst zu kündigen oder "gegangen" zu werden. Da die Bereiche oft über längere Zeit unterbesetzt sind, ist die Zielerreichung schwierig. Das Ziel, die eingehenden Anträge innerhalb weniger Tage zu bearbeiten, ist unrealistisch. Trotzdem wird daran festgehalten, was den Mitarbeitenden unnötigen Druck aufsetzt. Die Mitarbeitenden werden bei Änderungen oder Neuerungen rechtzeitig informiert und auch angehört. Kommt es zur Entscheidung, ist es mit der "Demokratie" allerdings vorbei. Zudem werden die Mitarbeitenden angehalten, bestimmte Themen nicht anzusprechen. An ihrer Kritikfähigkeit könnte die Leitung durchaus etwas arbeiten.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt sowie der ehrliche und direkte Umgang miteinander könnte wesentlich besser sein... Es gibt kein einheitliches Team, das sich gegenseitig unterstützt und vertraut. Der Teamgeist kann auch nicht so richtig spriessen, weil jede/r mit dem eigenen "Gärtchen" mehr als genug zu tun hat.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind sehr vielseitig, anspruchs- und verantwortungsvoll, was die mehrmonatige Einarbeitungszeit erklärt. Wer gerne vernetzt und analytisch denkt, ist hier an der richtigen Stelle. Das Arbeitsverteilungssystem ist undurchsichtig und kann nicht eingesehen werden. Leider werden der (Mit-)Gestaltungs- und der Entscheidungsspielraum immer kleiner, da einerseits vermehrt auf IT-Systeme gesetzt wird und anderseits rigide Regeln eingehalten werden müssen.

Kommunikation

Die Leitung bemüht sich, was die Kommunikation anbelangt. Es werden regelmässig Teamsitzungen durchgeführt, wobei die Traktandenliste oft kurz vor Beginn eintrifft. Da dies meistens geschieht, wenn es um brisante Themen geht, wird damit der Eindruck erweckt, die Leitung wolle Kommentare, Fragen, Verbesserungsvorschläge oder Kritik vermeiden. Relevante Informationen, die für die Arbeit notwendig sind, gibt es zu den meisten Themen sehr zahlreich, wobei nicht immer klar ist, ob sie noch aktuell oder bereits überholt sind.

Gleichberechtigung

Das SIWF ist ein frauenlastiges Institut und es werden immer wieder gerne Frauen angestellt. Die Geschäftsleitung SIWF besteht zurzeit jedoch nur aus Männern.

Umgang mit älteren Kollegen

In den letzten Jahren wurden keine älteren Kollegen mehr eingestellt, um ein altersmässig durchmischtes Team zu erzielen. Langjährige Mitarbeitende geniessen keine Vorteile oder besondere Wertschätzung gegenüber den jüngeren Kolleginnen. Die jahrelange Erfahrung wird teilweise zu wenig wertgeschätzt.

Karriere / Weiterbildung

Die Aufstiegsmöglichkeiten sind quasi inexistent. Weiterbildungen werden monetär mitgetragen, jedoch nicht aktiv gefördert.

Gehalt / Sozialleistungen

Das Gehalt und die Sozialleistungen sind für die Region Bern überdurchschnittlich gut. Die Saläre werden jeweils pünktlich im letzten Drittel des Monats überwiesen, im Dezember sogar früher. Wird zur vollen Zufriedenheit der Leitung gearbeitet, sind jährliche Lohnerhöhungen nicht ausgeschlossen.

Arbeitsbedingungen

Die Büros sind etwas ringhörig. Das Mobiliar ist etwas in die Jahre gekommen, wird aber nach dem geplanten Umbau des Gebäudes erneuert (in Planung sind mehrheitlich Grossraumbüros). Die Beleuchtung und die Belüftung entsprechen nicht der neusten Technik, werden in den nächsten Monaten jedoch angepasst. Hard- und Software sind neu, und pro Arbeitsplatz stehen zwei Bildschirme zur Verfügung. Homeoffice ist zurzeit der Leitung vorbehalten.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Das Umweltbewusstsein ist eher gering (z.B. unnötiger Papier- und Lichtverbrauch) und wird auch nicht speziell gefördert. Das soziale Engagement ist für eine mittelgrosse Ärzteorganisation unzureichend (keine Lernenden, Menschen mit Beeinträchtigungen werden äusserst selten beschäftigt). In dieser Beziehung gibt es noch viel Entwicklungspotential!

Work-Life-Balance

Ab 2020 wird die Anzahl Fachspezialistinnen und -spezialisten, die zeitgleich Urlaub beziehen können, auf höchstens zwei reduziert. Ohne Rücksprache mit den jeweiligen Stellvertretungen werden allerdings keine Ferien bewilligt. Obwohl das Gleitzeitmodell gilt, können die Mitarbeitenden mehrmals pro Woche nicht davon Gebrauch machen. Auf die Vereinbarkeit von Arbeit und Familie wird nur bedingt Rücksicht genommen.

Image

Das Image könnte besser sein, denn das SIWF ist grundsätzlich ein interessanter Arbeitgeber.

Verbesserungsvorschläge

  • Den Mitarbeitenden mehr Vertrauen schenken sowie weniger auf Kontrolle und mehr auf Erfahrung und gesunden Menschenverstand setzen. Die Mitarbeitenden sind nämlich das höchste Gut eines Unternehmens! Eventuell Unterstützung eines neutralen Profis in Anspruch nehmen.

Pro

Die Aufgaben sind vielseitig, spannend und anspruchsvoll. Kein Antrag ist gleich wie der andere. Der Lohn und die Sozialleistungen sind sehr gut. Daher top!

Contra

Die Überwachung der Mitarbeitenden führt zu Unsicherheit und Ohnmacht. Die ungleiche und teilweise unfaire Behandlung ist für den Teamzusammenhalt nicht förderlich. Daher flop!

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
5,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Gesundheitsmassnahmen wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Schweizerisches Institut für ärztliche Weiter- und Fortbildung SIWF
  • Stadt
    Bern
  • Jobstatus
    k.A.
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Sonstige
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