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SIX 
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Bewertung

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Ein klassischer Staatsbetrieb. Nur empfehlenswert wenn du planst die restlichen 10 Jahre dasselbe zu machen.

3,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung nicht mehr im Bereich Administration / Verwaltung bei six Group in Zürich gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Als ich das Unternehmen verlassen hatte, hat man mir eine Freistellung angeboten, was ich ziemlich fair fand. Ich ging dann 3 Monate Reisen und inkl. Sprachaufenthalt, schön bezahlt von der SIX. Die Büros sind wie gesagt gut. Und es ist ein wichtiges Unternehmen. Ausserdem recht gute Pensionskasse, ich kann nicht klagen. :-)

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schade, dass man so viele Fehler gemacht hat. Sowie ein sehr schlechtes Management.

Verbesserungsvorschläge

1. Es gibt keine klaren Ziele. Meine jährlichen Ziele war einfach ein Aufgabenbeschrieb ohne irgendwelche Messbaren Ziele (siehe SMART).
2. Karriereplan erstellen, also nicht nur "wir wollen dass sie einfach 10 Jahre hier sind". Sondern richtige Perspektiven bieten
3. Junge und frische Vorgesetzte einstellen. Viele Probleme sind da, weil es die Sesselkleber hat welche seit ewigkeiten auf demselben Stuhl sitzen.
4. Strategie -> die ist nicht klar (was natürlich auch dem Eigentümer verschuldet ist)
5. Integration von BME. Wenn dies nicht in den nächsten Jahren gelingt, werden die Probleme nur grösser. Das betrifft nicht nur Prozesse und Doppelspurigkeiten sondern auch die Unternehmenskultur.
6. Bonus an die Zielerreichung verknüpfen und nicht einfach allen denselben Bonus auszahlen - das sind komplett falsche Anreize.

Arbeitsatmosphäre

Kommt recht auf das Team draufan. Ich war im Pricing tätig, dort hatte man mir einfach die langweiligen Aufgaben übertragen. Ich war quasi der Assistent vom Team (mein Lohn war 110K). Wenn ich nun so darüber nachdenke, wurde ich wohl gemobbt. Vor allem da man mir die Aufgaben immer mit dem Hinweis gab, dass "es halt Jemand machen muss". Dazu kommt dass die vorgesetzte Person Entscheidungen nicht kommunizierte. Bei Sitzungen welche ich betreute sind die Personen aus dem Team nicht erschienen. Gibt eine grosse Liste von Vorfällen, die aber nicht hier aufgelistet werden müssen. Ausserdem war vieles Excellastig und manuell. Was sich nun auch offenbar rächt, sofern die Medien mit den Artikel korrekt sind. Meistens hatte ich nicht viel zu tun. Als ich nach mehr oder interessanten Aufgaben fragte hiess es, dass ich das doch die nächsten 10 Jahre machen soll.

Kommunikation

Kommunikation ist unterirdisch. SIX hat einen schlechten Ruf in der Branche. Man machte einen Milliardenabschreiber im 2023 und es wird erwartet, dass es im 2024 ebenfalls einen Abschreiber geben wird. Anstatt darauf einzugehen heisst es das alles super toll ist. Mein direkter Vorgesetzter war manipulativ - siehe Arbeitsatmosphäre.

Kollegenzusammenhalt

Kommt aufs Team draufan. Ich habe gesehen dass es teilweise recht gut ist. Im Team wo ich war eher nicht. Dort hiess es dass man ein Team ist, aber eher nach dem Motto "Toll ein Anderer machts".

Work-Life-Balance

Es gibt viel zu viele Mitarbeiter für viel zu wenige Aufgaben. Wie gesagt hatte ich nicht viel zu tun (dasselbe gilt für die Arbeitskollegen in dem Team). Habe also einen Vollzeitmaster gemacht während er Arbeit. Arbeitskollegen waren teilweise Stunden damit beschäftigt e-mails mit Farben zu markieren - jeden Tag. Ein anderer Kollege war jeden Tag beschäftigt online Medien zu lesen. Die Leute beschäftigen sich mit Aufgaben, welche es so gar nicht geben dürfte (also in den 80gern schon ;-) ). Z.B. das montaliche Erstellen von irgendwelchen Listen aus dem ERP welche dann bearbeitet werden und wiederum in das ERP hochgeladen werden. Auch ein Grund warum es dem Unternehmen nicht gut geht.

Vorgesetztenverhalten

Kommt ebenfalls auf das Team draufan. Ich habe recht gute Vorgesetzte getroffen. Aber auch grottenschlechte. Mein Vorgesetzter war manipulativ. Ich weiss, dass mein direkter Vorgesetzter ebenfalls unter Druck gesetzt wurden von den Managern eine Stufe höher. Was aber auch daran lag, wie diese Person zur Stelle kam und grundsätzlich wenig Ahnung vom Bereich hatte - und auch kein Interesse zeigte es zu lernen.

Interessante Aufgaben

Der langweiligste Ort den ich in meinem Leben gesehen habe. Kein wunder geht es dem Unternehmen schlecht. Allerdings muss man auch sehen, dass die Eigentumsverhältnisse schwierig sind (siehe dazu FINMA / SNB etc.).

Gleichberechtigung

Top. Man versucht auch Frauen zu fördern, was aber teilweise schwierig ist, da die meisten im Top-management Dudes sind welche schon seit Ewigkeiten in derselben Position sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Ich bin jung. Aber da der Schnitt ca. 45 ist, glaube ich schon, dass es die älteren gut haben, sonst wären die ja nicht dort. Vielleicht finden sie aber einfach nichts besseres.

Arbeitsbedingungen

Büros sind gut finde ich. Hat auch AC und eine Kantine. Aber das wars dann auch schon.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es ist ein Zahlungsinfrastrukturbetreiber. Somit erübrigt sich dass.

Gehalt/Sozialleistungen

Wie gesagt, ich hatte 110'000 für dass ich nichts gemacht habe (obwohl ich ja mehrfach danach gefragt habe) :-) Offenbar hat man zu viel Cash

Image

Eher schlecht denke ich. Vor allem in den letzten zwei Jahren. Fehlinvestitionen, sowie eine gescheiterte Integration der Börse in Spanien. Ist alles öffentlich einsehbar (siehe NZZ, Blick, IP - vorsicht mit IP hahaha)

Karriere/Weiterbildung

naja, ich habe einen richtigen Master gemacht, aber von mir aus. Die meisten haben einen MAS gemacht. Ich bin mir nicht sicher ob der etwas bringt. Grundsätzlich sind Möglichkeiten zur Weiterbildung da denke ich. Bei der Karriere ist es halt so, dass die SIX ein Staatsbetrieb ist. Also man kommt nur weiter wenn man einfach eine Rolle Aussitzt. Allerdings hat das beim einten Dude auch nicht funktioniert. Der war 10 Jahre im Pricing und dachte dass er dann Chef wird. Man hat ihn dann übergangen und im einen Vorgestzten unter die Nase gestellt (welcher den CEO kannte). Tja

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