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Amoria 
Bond
Bewertung

Nicht empfehlenswert für berufserfahrene Sales Consultants oder studierte young Professionals.

2,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei amoria bond gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Eine schnelle Lernkurve im Bereich Sales, nette Arbeitskollegen, gute Lage in der Innenstadt, Events nach der Arbeit, Außendienstmöglichkeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

harte KPIs, keine Mitarbeiterwertschätzung, wenig Grundgehalt, Urlaubstage, keine flexiblen Arbeitstage, keinen Firmenwagen, lange unbezahlte Überstunden

Verbesserungsvorschläge

Das Unternehmen sollte das gesamt System überdenken. Es sollte das Grundgehalt anheben und Freiheiten geben, um zukünftig qualifizierte Mitarbeiter langfristig im Unternehmen halten zu können. Des Weiteren kann man auch mal überlegen Soft Skills in die KPIs aufzunehmen. Wenn sich nicht grundsätzlich mal was ändern wird, werden immer mehr Leute die Flucht ergreifen, was sehr schade ist, weil es ein tolles Team mit einem tollen Zusammenhalt ist.

Arbeitsatmosphäre

Es zählen nur Zahlen, Zahlen, Zahlen! Natürlich sind KPIs ein ausschlaggebender Faktor im Sales, aber leider zählen andere Leistungen so gut wie gar nicht. Alt eingesessene Kollegen, von denen es leider kaum welche gibt, werden nicht wertgeschätzt und in der Coronazeit absolut im Stich gelassen. Man muss jeden Tag eine Tagesreport (bestehend aus Zahlen) an die Vorgesetzten schicken. Wenn man den Report pünktlich zu Feierabend um 17:30 schickt, kommt es nicht gut an! Des Weiteren gibt es wöchentliche und monatliche Besprechungen mit Vorgesetzten, die auf schriftlichen Reports basieren, die man immer vorbereiten muss.

Kommunikation

Die Kommunikation untereinander ist gut. Es sind flache Hierarchien untereinander und es ist ein junges Unternehmen.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen im Büro sind zum Großteil top! Es sind in der Regel junge Leute im Unternehmen, da die wenigsten länger als 3 Jahre im Unternehmen bleiben. Nach der Arbeit wird gerne mal was zusammen gemacht. Natürlich nur mit den Leuten, die Lust darauf haben.

Work-Life-Balance

Ein absoluter Witz! Es ist viel Arbeit. Wenn man Zahlen erreichen will und schnell aufsteigen will, muss man viel investieren. Es gibt KEINE flexiblen Arbeitszeiten.
Wenn man mit Bekannten und Freunden über die Anzahl der Urlaubstage spricht, kommt man ins grübeln. Ein Gamesroom im Büro ist schön, aber leider nicht ausschlaggebend.

Vorgesetztenverhalten

Kaum Softskills, sondern stumpfe KPIs. Wenn man damit arbeiten kann, ist da natürlich kein Argument.
Es ist in der Regel eine nette Kommunikation im Büro. Ein englisches Unternehmen setzt natürlich immer viel auf das Mindsetting. Wenn es aber mal nicht ganz so gut läuft, bzw. nicht so, wie es sich Amoria Bond das vorstellt, kann sich das auch mal ändern.
Es geht wie gesagt nur um Zahlen! Eigentlich bist du nur einer von vielen eines Unternehmens mit einer hohen Fluktuation.

Interessante Aufgaben

Je nach Teamleader hat man eine sehr steile Lernkurve, da es am Anfang nur um Kaltakquise geht und man schnell gute Pitches beigebracht bekommt. Diese nimmt irgendwann ab und dann ist es von Tag zu Tag das selbe.
Morgens ist Call Time, in der man harte Akquise betreiben muss. Wer meint andere Dinge in der Zeit zu machen, auch wenn man meint, dass sie wichtig sind, wird darauf hingewiesen, dass Call Time ist und nichts anderes. Nachmittags hat man dann Zeit zur Qualifizierung von Kandidaten und Admin Aufgaben.
Die Frage wie man an Geschäftskontakte kommt, ist auch fraglich.

Arbeitsbedingungen

Sehr oft die gleichen Aufgaben und nichts für Leute, um kreativ zu werden. Es wird dauerhaft Druck ausgeübt, die man auch nach der Arbeit nicht einfach ablegen kann. Die Prüfung der Zahlen ist unglaublich akribisch! Amoria kann Leuten nicht empfohlen werden, die studiert haben, um später einen komplexen und vielseitigen Job machen möchten. Es ist gut, wenn man erste Erfahrungen im Sales sammeln möchte.
Das Büro hat sich in der Coronazeit ca. halbiert. Es sind viele Leute freiwillig gegangen, einige Verträge wurden nicht verlängert oder sogar aufgelöst. Werksstudenten wurden auch direkt am Anfang der Coronazeit on hold gesetzt. Alles in allem ist eine richtige Wertschätzung nicht vorhanden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gute Events nach der Arbeit. An Weihnachten gab es eine tolle Spendenaktion für eine Schule im sozialen Brennpunkt Kölns. In Peru gibt es wohl ein Projekt, aber inwiefern Amoria da eine Rolle spielt, kann ich nicht beurteilen.

Gehalt/Sozialleistungen

Man startet mit einem Fixum von 31000 Euro. Zwei Level höhe als Senior ist man dann bei Ende 30k fix. Es wird sehr viel auf den variablen Anteil gesetzt. Dieser ist ungedeckelt. Mit viel Arbeit und Glück bekommt man auch eine gute variable Vergütung. Dahin zu kommen ist wirklich nicht einfach.

Image

siehe oben


Gleichberechtigung

Karriere/Weiterbildung

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