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Amplifon Deutschland 
GmbH
Bewertung

Zu Beginn war ich gut zufrieden, dann kam der Verfall...

1,7
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Amplifon in Hamburg gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mitarbeiter in den Filialen stehen unter hohem Verkaufsdruck, Gebietsleiter haben oftmals keine Ahnung von Akustik. Genauso wie die Mitarbeiter in der Zentrale. Gehälter werden so klein wie möglich gehalten. Filialen und das verlangte Auftreten passen nicht zusammen.

Verbesserungsvorschläge

Mal auf die Mitarbeiter an der Basis hören

Arbeitsatmosphäre

Wertschätzung erhält man nur, wenn man dann doch kündigt. Bzw. Es wird zumindest gefragt, ob man zum bleiben bewegt werden könnte. Bei den aktuellen Personalproblemen aber auch nicht verwunderlich.

Kommunikation

Welche Kommunikation? In der Zentrale in Hamburg erreicht man so gut wie nie jemanden, oder sitzt ewig in der Warteschleife. Wenn dann doch mal jemand am Telefon ist, haben die Fachbereich keine Ahnung von dem was sie betreuen und wissen müssen.
Ansonsten sind es meist Vorgaben zum verkaufen. Generell muss nur noch verkauft werden, Kunden sind nur noch Nummern, die so schnell wie möglich abgearbeitet werden müssen.

Kollegenzusammenhalt

In meiner Filiale war der immer gut, habe aber auch aus anderen Filialen mitbekommen, dass es anders laufen kann...

Work-Life-Balance

Wenn man dann doch Stunden reduzieren wollte, müsste man einen nebenjob machen, in dem man warscheinlich noch mehr verdient... Urlaub nicht zum Quartalsende nehmen,da muss ja abgerechnet werden.

Vorgesetztenverhalten

Gebietsleitung macht Druck zum Ende des Quartals /Monats, noch so viel wie möglich ab zu rechnen, ansonsten hört man eher weniger

Interessante Aufgaben

Unser tägliches Brot.....

Gleichberechtigung

Deutlich mehr Männer in der führungsebene, auch wenn es um mehr als Meister geht, werden Männer scheinbar bevorzugt.

Umgang mit älteren Kollegen

Nur weil man lange da ist, muss man doch nicht Wert geschätzt werden? Zu Firmenjubiläen gibt es eine Erwähnung in der Firmenzeitung und eine Bonuszahlung

Arbeitsbedingungen

Womit fange ich an?
Die Computer sind zwar nicht von anno dazumal, aber die Software.... Dadurch sind die PCs langsamer als die Erosion von Steinen. Fällt sogar den Kunden auf, kein Wunder wenn sie ewig warten müssen um nur eine kleine info zu bekommen.
Unsere Filiale wurde aufgekauft und ist kurz danach umgezogen, im neuen FG wurden nur fix neue Kabel gezogen, das wars. Alte Teppiche wurden dimrin gelassen, Wände nicht extra nochmal gestrichen. Die Raumaufteilung? Guckt mal wie eure Möbel rein passen, was neues ist zu teuer... So sieht es halt auch aus.
Darin soll man dann den Kunden verklickern, dass wir ein Premiumunternehmen sind und am liebsten auch nur das verkaufen. Wie das gehen soll, konnte mir noch niemand erklären.
Ist aber nicht nur in der einen Filiale so.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Naja so langsam muss man nicht mehr jeden Kram ausdrucken, durch die signPads... Wenn es dann mal funktioniert.
Ansonsten sind die Verpackungen für die Eigenmarke komplett überdimensioniert, unsere Kunden wollen sie gar nicht erst mitnehmen.

Gehalt/Sozialleistungen

Extrem zähe Gehaltsverhandungen, wenn es einen "Erfolg" gab habe ich mir alles schriftlich geben lassen. Sonst wurde es auch mal unter den Tisch gekehrt und übergangen. Ansonsten wird gerne mit dem, ach soooo tollen Bonussystem argumentiert. Da kann man aber besser mit dem Trinkgeld der Kunden rechnen... Ist meistens mehr (Zumindest in kleineren Filialen).

Image

Kunden kommen mir dem Namen nicht klar und sind genervt von der vielen Werbung. Viele anschreiben an gekaufte Adressen, insgesamt werden die Leute überflutet von Post. Dadurch viele die rein kommen und motzen, darf dann die Filiale ausbaden. Marketingstrategie eher nach dem Motto viel hilft viel...
Gerätepreise sind komplett überzogen, es ist ja schließlich ein Premiumunternehmen... Das kombiniert mit dem aussehen der Filialen... Was soll man dazu noch sagen?

Karriere/Weiterbildung

Der Meister wurde mir angeboten, mit einer Verpflichtung von 3 Jahren. Ansonsten nicht viel. Herstellerschulungen sind meist auch nur wieder Verkaufsschulungen. Informationen über neue Geräte kann man besser über andere Unternehmen beziehen, dann lernt man auch wirklich was.

Arbeitgeber-Kommentar

HR, Leitung Unternehmenskommunikation
HRLeitung Unternehmenskommunikation

Liebe Kollegin/lieber Kollege,
vielen Dank für die Zeit, die du dir für dieses ausführliche Feedback genommen hast. Wir finden es sehr schade, dass du in unserem Unternehmen nicht mehr zufrieden warst und dies anhand zahlreicher Aspekte wahrgenommen hast.
Die Wertschätzung und persönliche Weiterentwicklung der Kolleginnen und Kollegen, der Kunde als Mittelpunkt unserer Arbeit sowie der Nachhaltigkeitsgedanke sind in unseren definierten Unternehmenswerten fest verankert. Auch das von dir angesprochene Ambiente in den Fachgeschäften wird durch unser neues Store-Konzept sukzessive aufgewertet und wird so das Verkaufserlebnis noch deutlich verbessern. Wir sind außerdem gerade in den letzten Zügen, die Software in den Fachgeschäften auf den neuesten Stand zu bringen. Sofern du mit uns auch in den direkten Austausch treten möchtest, freuen wir uns über eine Mail unter de-bewerbungen@amplifon.com von dir.

Wir wünschen dir für deine berufliche und private Zukunft alles Gute und bleib gesund!