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Berliner Volksbank Erfahrungsbericht

  • 18.Juli 2018 (Geändert am 20.Juli 2018)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Läuft! Zwar rückwärts, aber läuft! Oder: Humor ist, wenn man trotzdem lacht!

1,77

Arbeitsatmosphäre

Angsterfüllte Arbeitsatmosphäre. Alle haben Angst vor Veränderungen und die daraus resultierenden Konsequenzen ; FK sind nicht in der Lage Verunsicherungen abzubauen und Veränderungen als Chance zu verkaufen. Sie schüren Unsicherheit und haben Angst um ihren Stuhl und vor Leuten mit Ideen, Gesichtern und Meinungen. Dadurch werden sooo viele Ressourcen gebunden, die anderweitig gebraucht werden. FK gebrauchen Methoden, die MA zu Ja-Sagern und Duckmäusern erziehen. Das ist kein Nährboden für erfolgreiche und vertrauensvolle Zusammenarbeit! Leider stehen BR und HR scheinbar machtlos vis a vis, so dass Rückenhalt selbst hier aussichtslos ist.

Vorgesetztenverhalten

Leider kann ich wenig Gutes berichten. Ich habe meine Führungskräfte nicht positiv erlebt. Sie waren sehr auf sich und ihr eigenes Fortkommen bedacht. Rückendeckung habe ich nie erlebt. Der ständige Meinungswechsel war auch schwierig zu verkraften- wenig Linie, keine Stirn! Sehr hierarisch und arrogant- nicht zeitgemäß! Hinter dem ist eigene Angst und Unsicherheit. Meinungsaustausch, Ideen wurden als Angriff und bedrohlich gewertet. Besser ist es, nichts zu sagen und einfach mittrotten. Problematisch war auch der Urlaubsplan und vieles Organisatorische. Das lähmt MA und beflügelt nicht! Schwierige familiäre Situationen, die ich unmittelbar bei Kollegen mitbekommen habe, finden/fanden leider keine Berücksichtigung. Ganz im Gegenteil! Gewollt oder mangelt es an Fähigkeiten?

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt war mal gut. Mittlerweile ist jedem das eigene Hemd wichtiger und man wird zum Einzelkämpfer. Jeder ist froh, wenn er nicht im Visier ist.
Ein gutes Teamgefüge war von meiner FK schlichtweg nicht gewünscht und wurde nicht gefördert! (fraglich warum). (Doch: Nur gemeinsam sind wir stark!)

Interessante Aufgaben

Gab es wirklich viele in diesem Unternehmen! Und es gibt sie mehr denn je....
Ich liebe meinen Job und habe mir deshalb den Spaß nicht verderben lassen!
Aufgrund zunehmender Vorschriften von außen ist alles stark reglementiert. Prozesse werden stark vereinfacht und in Straßen gedrückt. (Kostenoptimierung). Wenig Individualität. Hoher Erfolgsdruck.
Gerade in Zeiten des Umbruchs sind Meinungen, Ideen und Kreativität gefragt- hier nicht!
Fakt ist: in diesem Unternehmen gibt es immer mehr Arbeit und immer weniger (gutes)Personal!

Kommunikation

Es wird keine offene und ehrliche Kommunikation im Unternehmen gelebt. FK sind in beiden Punkten schlechte Vorbilder! Der Buschfunk ist daher schnell und verlässlich- leider auch bereichsübergreifend und inhaltlich mehr als vollumfänglich und darüberhinaus!
Meetings und JF gibt es fast täglich!

Gleichberechtigung

Das Verhältnis an männlichen und weiblichen FK ist m.E. recht ausgeglichen. Aber nicht die Quote ist entscheidend, eher die Qualifikation und die Führungsfähigkeit dieser Person ! Daran mangelt es in meinen Augen.
Fakt ist: Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht hat! Leider hat es "Mann und Frau" gleichermaßen schwer in diesem Unternehmen durch Leistung und Fleiß an gewünschte Position zu kommen.
In meinem Bereich war die Frauenquote ausgedünnt, Männer hatten es einfacher, was sicherlich nicht an der Art des Jobs lag.

Umgang mit älteren Kollegen

Gut und fair sind die angebotenen Vorruhestandsregelungen. Aufgrund der angespannten Situation versucht man Personal sozialverträglich darüber abzubauen.

Karriere / Weiterbildung

Schwierig. Kennste keenen, haste wohl wenig Chancen, auch wenn du noch son helles Köpfchen oder fleißiges Bienchen bist! Dieses Unternehmen , insbesondere die FK, sind sehr sehr verbändelt untereinander! Vorgefertigte Meinungen werden gern übernommen. Es fehlt gesunde Distanz! Und es mangelt an FairPlay!
Wenn man die richtige FK an der Seite hat (doch wo sind sie noch?) , hat man die Möglichkeit sich in der Aus- und Fortbildungsabteilung fit zu machen. Ich empfand sie immer qualitativ hochwertig.

Gehalt / Sozialleistungen

Branchenübliches, pünktliches Gehalt und Zusatzleistungen (BAV, VL, 13. Gehalt). Erfolgsabhängige Zahlung(einmal im Jahr).
Durch den Umstrukturierungsprozess neue Stellenbewertung, die für viele mit einer Abwertung einherging.

Arbeitsbedingungen

Sehr nervig können lange Fahrwege sein. ... Homeoffice war in meinem Bereich leider kein Thema.
Die Vorschriften zu Arbeitszeiten, obwohl in meinem Bereich nicht nötig( nur Abdeckung Kernzeiten), völlig überholt!
Ansonsten war alles da: Schreibtisch, Computer, Telefon, klimatisierter Raum, Küche. Der Trend geht zum Großraumbüro.
Tw. technisch überaltert- aber man kann arbeiten! Alles sehr konservativ und grau.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Trotz zunehmender Digitalisierung noch viel Papier. Aber trotzdem- die digitalen Prozesse funktionieren schon super gut in diesem Unternehmen!

Sozialbewusstsein: nach außen ja! Gerade im Firmengeschäft werden regionale Unternehmen unterstützt, welches zum Arbeitsplatzaufbau- und erhalt beiträgt!
Sozialbewusstsein im Unternehmen lässt dafür um so mehr zu Wünschen übrig.

Work-Life-Balance

In den Filialen aufgrund der Schichten schwierig .Auch tägliche Arbeitszeiten von 10:00-18:00 Uhr , angepasst an Filialöffnungszeiten, lassen wenig Raum für Familie und Freizeit. In meinem Bereich gab es keinen Schichtplan, aber der Feierabend vor 17:00 Uhr war nicht gewünscht! Für Mütter sehr schwierig! Probleme gab es auch in meinem Bereich in puncto Urlaubsplanung, so dass Urlaub, trotz schulpflichtiger Kinder, tw. außerhalb der Ferienzeit genommen werden musste! Auch hier unnötige Ressourcenbindung. Vieles wurde vielleicht auch absichtlich kompliziert??
Nicht zielführend sind auch die langen Arbeitswege!
Absichtlich oder einfach nur unorganisiert?
Wo ist das familienfreundliche Unternehmen? Schwierige familiäre Situationen finden keine Berücksichtigung . Doch lesen sich Betriebsvereinbarungen - z.B. über Vereinbarkeit und Familie, Urlaub u.v.m. doch soooo gut.........Ein Betriebsrat scheint hier machtlos.

Image

Das Image leidet. "wir sind die Guten!" "Wir machen den Weg frei!" " Wir denken mit!" , "MITdenken, MITvergnügen...etc
Coole Sprüche- macht Lust zum MITmachen aber:
Irgendwie klappt das nicht mehr richtig....
Mein Eindruck ist, dass die Bank extrem mit äußeren Einflüssen kämpft und mit brachialer Gewalt versucht, das Ruder rumzureißen. Das Wir- und Gemeinschaftsgefühl bleibt dabei auf der Strecke, da Maßnahmen ergriffen werden (müssen), die in der Art der Umsetzung v.a. geg. MA nicht fein sind! Und was soll man nach außen ausstrahlen, wenn es im Innenverhältnis holpert und nicht läuft? Schade eigentlich! Denn ich habe hier wirklich mal gern gearbeitet!

Verbesserungsvorschläge

  • Meinungen zulassen, Angst nehmen, Mitarbeiter motivieren und zu Höchstleistungen beflügeln! Führungskräftecoaching- Austausch und Fairplay! Der Markt braucht eine gute Mittelstandsbank! Basis sind motivierte und leistungsfähige Mitarbeiter mit einer starken FK im Rücken! Nur gemeinsam ist man stark!

Pro

Langjähriger, relativ großer regionaler AG am Markt mit bisher guten Gehalts- und Sozialleistungen

Contra

-Art, wie Veränderungen umgesetzt und gelebt werden (sehr befremdlich)
- Führungskräftekultur (Betriebsrat und HR stehen oft ??machtlos?? vis a vis!!)
- Umgang mit Mitarbeitern

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
3,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Betr. Altersvorsorge wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten Mitarbeiterbeteiligung wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten
  • Firma
    Berliner Volksbank
  • Stadt
    Berlin
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2017
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe ehemalige Mitarbeiterin, lieber ehemaliger Mitarbeiter, Sie haben sich sehr ausführlich zu den einzelnen Themen geäußert, und dafür danken wir Ihnen. Auch wenn Sie nicht mehr Mitarbeiter/in unseres Hauses sind ist es uns wichtig, dass wir uns weiterentwickeln und dazulernen. Aus diesem Grund würden wir uns freuen, wenn Sie sich für ein persönliches Gespräch mit uns in Verbindung setzen würden. Freundliche Grüße

Britta Vormelchert (britta.vormelchert@berliner-volksbank.de)
Spezialistin Personalentwicklung / HR-Management