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BurdaForward
Bewertungen

27 von 284 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Coronavirus
kununu Score: 3,5Weiterempfehlung: 56%
Score-Details

27 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,5 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

15 dieser Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihrer Bewertung weiterempfohlen.

Brutal: Macht krank, killt Karriere und Leidenschaft

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei BurdaForward GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die nettesten Kollegen in anderen Gesellschaften und / oder an anderen Standorten. Schade, aber immerhin gab es sie.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Markenidentität löst sich zunehmend auf, Mitarbeiter in neue, völlig fremde Rollen gezwungen, keine Wertschätzung, kein Bedarf an Kreativität, Expertise und Leidenschaft, stattdessen wird immer mehr an Externe (Agenturen oder teil unprofessionelle Freie, Studenten und Praktikanten) ausgelagert, Gängeleien durch Vorgesetzte, toxische Positivität.

Verbesserungsvorschläge

Vollständig Zurücktransformieren. Und die Dinge beim Namen nennen, auch wenn sie schlecht sind. Geschäftsführung und Freunde müssen zur Verantwortung gezogen werden.

Arbeitsatmosphäre

Mit Beginn der Transformation Ende 2020 hielt ein deutlich rauerer Tonfall Einzug, sowohl innerhalb des Teams als auch außerhalb und im Austausch. Viele Veränderungen wurden dabei schlecht kommuniziert, die wiederum auf wenig bis kein Verständnis stießen, was dem allgemeinen Arbeitsklima erst recht abträglich war. In größeren Runden herrschte toxische Positivität - alles wurde schöngeredet und / oder unter den Teppich gekehrt, wobei sich immer nur dieselben Schmeichler zu Wort meldeten. Insgeheim knarzte und krachte es gewaltig.

Versprochen wurden außerdem flachere Hierarchien, stattdessen kamen neue Ebenen hinzu. Es herrschte Micromanagement vor und fehlendes Vertrauen in die Kompetenzen der Mitarbeiter, die nach und nach abhandenkamen. Kollegen, die per se nicht hierarchisch über einem standen, durften sich aber aufgrund ihres Spezialgebietes so aufführen und anderen ungefragt Termine einstellen und zusätzliche Aufgaben einfordern. Natürlich hatten am Ende auch sie immer Recht. Innerhalb eines Jahres wurde man vom innerhalb der Branche respektierten Profi und Spezialisten zum besser verdienenden Werkstudenten degradiert. Dafür Sinfoglesia.

Image

In bestimmten Bereichen der Branche wohl besser als in anderen.

Work-Life-Balance

Manche brauchten Therapie, auch die Autorin dieser Zeilen, andere kamen nach mehrmonatigem Ausfall sogar gar nicht mehr zurück. Einsatz zeigen ging durch Überstunden und der Aufopferung der eigenen Freizeit. Da hilft auch Homeoffice nix.

Karriere/Weiterbildung

Was als Karriere noch in Aussicht war, wurde mit der Transformation quasi über Nacht vollständig zerstört. Ob hierarchisch oder rein inhaltlich, hier ging es durch die Veränderung des Jobs urplötzlich nicht mehr weiter. Stattdessen wurde man zurückgeworfen, neue Perspektiven taten sich keine mehr auf oder wurden ohnehin von allen Vorgesetzten blockiert. Darunter litt auch die Leidenschaft nachhaltig. Ein einziges Trauerspiel, das alles, was man sich bis dato in der Branche erarbeitete und noch in Aussicht hatte, zunichte gemacht hat.

Gehalt/Sozialleistungen

Natürlich jammern alle immer übers Gehalt und egal worum es geht, alle sind immerzu unterbezahlt. Ein realitätsfernes Geheule, wir können nicht allesamt CEO-Gehälter erwarten. Für die getätigte Arbeit und die Job-Beschreibung zahlt Burda im Branchenvergleich des Online-Publishings für eine weit unten stehende Position überragend viel besser als bei der ansonsten inhaltlich deutlich kompetenteren Konkurrenz. In diesem Punkt macht sich ein solch großer Verein wirklich "bezahlt". Betriebsrente gibt es, Ticket für den Nahverkehr wird vollständig übernommen. Konnte aber am Ende die vielen negativen Eindrücke nicht mehr kompensieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es war immerzu die Rede vom "Purpose" und "Inspiration", man wolle ja den Menschen so viel Gutes tun mit dem, was man machte, ihnen den Alltag erleichtern. Das schrieb man sich immer groß auf die Fahne und war mächtig stolz drauf. Konkret durfte nur eine kleine Auswahl an Mitarbeitern an entsprechenden Themen arbeiten, die auch tatsächlich einen Unterschied machten und sich so auch als gute Taten präsentieren ließen. Oder aber man wurde widerwillig in Projektgruppen geworfen, in denen es um wahnsinnig soziale Themen ging.

Kollegenzusammenhalt

Den Rücken hielt man sich teamintern nicht gegenseitig frei. In Zwiegesprächen waren sich zwar alle stets über die katastrophalen Verhältnisse einig, aber die meisten hielten es für besser, nix zu sagen, während andere offen Kritik äußerten. Echte Teamchemie gab es nicht, sollte aber durch obligatorische Events künstlich beschworen werden. Teamübergreifend stieß man indes auf viel Solidarität und Zustimmung im Anbetracht der schwierigen Umstände.

Umgang mit älteren Kollegen

Schwierig einzuschätzen. Aus eigener Beobachtung wurde auf das Alter bei manchen keine Rücksicht genommen.

Vorgesetztenverhalten

Herablassend. Demütigend. Passiv-aggressiv und andauernd voll versteckter Seitenhiebe, respektlos, falsche Versprechungen machend, kein Ohr für Ideen und Wünsche, kein Vertrauen, Erfolge herunterspielend, nach Belieben neue Maßstäbe einfordernd, Expertise vorgaukelnd, wo nicht selten keine war - aber mit genug gespieltem Selbstvertrauen kommt man weit im Leben. Die pure Gängelei in Form unsinniger Aufgaben und Forderungen. Schnell zur Stelle mit Kritik jedweder Form, aber nicht mit Lob. Stattdessen münzt man Erfolge auf sich selbst. Stets klargemacht, dass die eigene Arbeit nicht mehr von Interesse sei, weil "Zahlen". Die Möglichkeiten wurden stark eingeschränkt, dann aber wurde man immer nach möglichen Ursachen fürs Scheitern gefragt.

Verschiedene Ebenen waren entweder nie im Alltag zu spüren oder haben sich hintereinander versteckt und haben sich Fragen gerne hin und hergeschoben. Entweder man hatte kaum ein Gespür fürs Team oder wies Verantwortung von sich. Im Zweifel glaubte man nicht dem Team, sondern nur anderen Leads und ging voreingenommen in Calls.

Arbeitsbedingungen

Technik vergleichsweise stabil funktionierend und ok ausgestattet. Es gab ein Firmenhandy. Durch Corona wurden Plätze zum Arbeiten wegrationalisiert und auf Flex-Desk umgestiegen, wobei nicht mehr für alle Platz blieb. Man wusste also auch nie, an welchem Platz man landete und musste sich Monitore und Stühle immer neu einstellen. Ergonomie und Gesundheit waren damit weniger ein Thema.

Kommunikation

Abgesehen von wiederkehrenden Groß-Calls mit der gesamten Belegschaft, wurden natürlich viele Überlegungen und Entscheidungen hinter verschlossenen Türen gemacht und getroffen und die Ergebnisse uns einfach vorgesetzt. Selbstverständlich war es nie eine Option, das Team dazu ins Boot zu holen, obwohl es oft genug konstruktiven Input gegeben hätte. Aber dafür war wohl offenbar keine Zeit, man musste ja möglichst schnell zum Ziel getriezt werden. Ansonsten viel zu viele, oft unnötige Calls, die auch sehr häufig zu lang waren. Nicht selten sollte man Meetings vorbereiten mit sehr kurzem Vorlauf. Man wurde dafür gerügt, wenn man selbstständig Dinge erfragen oder ansprechen wollte, stattdessen kam stets die schnelle Mahnung, die Befehls- und damit Kommunikationskette strikt einzuhalten. Teamintern eine Katastrophe, teamübergreifend waren alle stets bemüht.

Gleichberechtigung

Ja, die gibt es, denke ich. Viele Frauen in mal höheren mal weniger hohen Führungspositionen. Mehr kann dazu nicht gesagt werden.

Interessante Aufgaben

Mit der Job-Beschreibung, für die man ursprünglich unterschrieb, hatte das alles am Ende nur noch geringfügig etwas zu tun. Durch die Transformation wurden alle in eine neue Richtung genötigt, die keinem zusagte. Management statt Kreativität, natürlich ohne Änderung des Vertrags und des Gehalts. Rasch kamen viele neue Aufgaben und mehr Verantwortungsbereiche hinzu, für die weniger Zeit blieb. Die wirklich interessanten Aufgaben fielen dadurch zunehmend hinten runter. Zudem bekam man nicht nur Aufgaben von oben, sondern auch von links und rechts. Einspruch zwecklos, man befand sich ja am untersten Ende der Leiter. Portale mit Potenzial, die neue spannende Aufgaben hätten mitbringen können, wurden konsequent ignoriert und kleingehalten bzw. nur noch künstlich beatmet. Erbärmlich und beschämend.

Arbeitgeber-Kommentar

kununu-TeamBurdaForward

Liebe ehemalige Kollegin,

dass du uns mit einem so schlechten Gefühl verlassen hast, tut uns sehr leid!

Die Veränderungen in unserer Organisation waren für uns alle eine große Herausforderung. Deshalb haben wir auch jenseits der Führungsebene immer wieder Gesprächsangebote gemacht. Gerne hätten wir mit dir gemeinsam konkrete Problemstellungen besprochen und Lösungen erarbeitet – wenn du möchtest, sind wir auch jetzt noch erreichbar für dich.

Wir wünschen dir alles Gute und bedanken uns für dein Engagement.

Herzliche Grüße
Martin

Martin Lütgenau
Geschäftsführer
martin.luetgenau@burda-forward.de

Flexibilität als Arbeitnehmer. Ich bin gerne Teil der BurdaForward

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei BurdaForward GmbH in Köln gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibles Home Office, Weiterbildungsmöglichkeiten, Zusammenhalt

Arbeitsatmosphäre

Nette Kolleg:innen, offene Kommunikation! Nach Corona wird viel getan, um den Austausch im Office wieder anzukurbeln (Welcome Back Bags, Mitarbeiterevents etc.) Für das Homeoffice bin ich auch bestens ausgestattet!

Work-Life-Balance

Vertrauensarbeitszeit, flexible Homeoffice Möglichkeiten, gemeinsame Team-Events! Es gibt auch die Möglichkeit einen Zuschuss für das Mittagessen zu bekommen. Natürlich gibt es immer wieder stressige Phasen, aber in meinen Augen gehört dass dazu und dafür ist der Teamspirit super!

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Ich kann diesen Punkt nicht vollumfänglich bewerten, aber es wird an den verschiedensten Stellen viel unternommen und auch die Mitarbeiter haben die Möglichkeit sich einzubringen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt verschiedene Möglichkeiten voranzukommen und sich auch neue Kompetenzen zu erarbeiten. Ich persönlich sehe im Unternehmen viele Chancen voran zu kommen.

Kollegenzusammenhalt

Ich kann nicht für das gesamte Unternehmen sprechen, aber im eigenen Team ist der Zusammenhalt sehr groß und alle Kolleg:innen sind sehr hilfsbereit. Wir arbeiten alle gemeinsam an einer Vision & obwohl ich als einzige Kollegin nicht in München wohne, habe ich jederzeit die Möglichkeit anzureisen und auch so hat sich der Zusammenhalt (nach kurzer Zeit) sehr schnell entwickelt und ich fühle mich sehr gut als Teil des Teams.

Vorgesetztenverhalten

In der Vergangenheit war die Kommunikation mit meinen direkten Vorgesetzten immer auf Augenhöhe und sehr respektvoll. Ich hatte immer das Gefühl offen Themen ansprechen zu können und als Mitarbeiter geschätzt und gesehen zu werden.

Kommunikation

Regelmäßige Meetings innerhalb der ganzen BurdaForward. Ich persönlich fühle mich zu allen Themen, dir mir wichtig sind, abgeholt. Es gibt auch regelmäßige Q&A Sessions, um offene Fragen anzusprechen. Auch die Kommunikation im Team ist offen, auf Augenhöhe und mehr als angenehm

Interessante Aufgaben

Ich persönlich habe kürzlich in ein neues Team gewechselt und dort die Möglichkeit bekommen mich in eine komplett neue Rolle hinzuentwickeln. Eine tolle Chance, um Kompetenzen aufzubauen und den Arbeitsalltag abzuwechseln. Meine Führungskraft hat mir diese Weiterentwicklung ermöglicht und auch proaktiv angesprochen, aber immer im Fokus mit meinen persönlichen Zielen. Grundsätzlich habe ich das Gefühl, dass auf mich als Mitarbeiter viel eingegangen wird und mir viel Verantwortung zugetraut wird, wenn ich das möchte. Gerade wenn es um neue Ideen und Ansätze geht, kann man sich stark einbringen.

Arbeitgeber-Kommentar

kununu-TeamBurdaForward

Liebe Kollegin,

wir danken dir sehr für deine Bewertung. Wie schön, dass du dich in deinem neuen Team trotz Entfernung so gut eingelebt, und in eine neue, spannende Rolle eingefunden hast.

Herzliche Grüße

Modern und ständig im Wandel

3,7
Empfohlen
Ex-Führungskraft / ManagementHat im Bereich Marketing / Produktmanagement bei BurdaForward GmbH in Hamburg gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmisphäre hat, wie in vielen Unternehmen auch, unter Corona etwas gelitten. Es fehlte einfach der persönliche Austausch zu den Kollegen. Da im Unternehmen sehr umsichtig mit Corona umgegangen wurde, haben sich auch viele Kollegen zurückgezogen.
Aktuell wird viel getan um die Kollegen wieder zusammenzubringen und gemeinsam anzustoßen.

Image

Die Transformation und stetigen Verbesserungen an der Unternehmensstruktur haben viel Unruhe bei den Mitarbeitern erzeugt. Daher ist das dargestellte Image auf kununu derzeit deutlich schlechter als es in der Realität ist.
BurdaForward bietet viele Chancen, wenn man diese auch nutzen will und ergreift.

Work-Life-Balance

Bei BurdaForward gilt Vertrauensarbeitszeit. Dementsprechend ist man zum größten Teil selber verantwortlich für die Einhaltung der Arbeitszeiten.
Wie die Arbeitszeit gestaltet wird, entscheidet jede Person individuell. Man hat hier eine sehr hohe Flexibilität.
Homeoffice ist jederzeit möglich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

BurdaForward arbeitet laufend an der Verbesserung seiner Öko Bilanz, aber damit hätte früher angefangen werden können. Zudem fehlen bisher die zählbaren Ergebnisse.

Karriere/Weiterbildung

Die Förderung und Forderung ist abhängig vom Vorgesetzten. Mir wurden verschiedene Seminare ermöglicht und ich habe mich in meiner Zeit bei Burda stetig weiterentwickelt.

Kollegenzusammenhalt

Es wird aktiv daran gearbeitet, dass alle Mitarbeiter auf ein Ziel hinarbeiten und die Zusammenarbeit in den Teams und zwischen den Teams gefördert.

Arbeitsbedingungen

Die Büros in Hamburg befinden sich direkt an der Elbe mit einem unbezahlbaren Ausblick! Die Büroausstattung ist modern und es wird auf die Wünsche der Mitarbeiter eingegangen.

Kommunikation

Aufgrund der Umstrukturierung des Unternehmens wurden neue und flachere Hierarchien eingeführt. Die Kommunikationswege und -mittel sind noch nicht ideal an diese Gegebenheit angepasst, aber das Unternehmen arbeitet laufend an der Verbesserung.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist durchschnittlich und die Sozialleistungen sind auch nicht anders als bei vielen anderen Arbeitgebern.

Gleichberechtigung

Es gibt viele weibliche Führungskräfte bei BurdaForward, jedoch ist die oberste Führungsetage noch stark männlich geprägt.
Ich konnte keine Bevorzugung männlicher Kollegen in Hinsicht auf ihre Karriere feststellen.

Interessante Aufgaben

Es gibt innerhalb der BurdaForward viele interessante Möglichkeiten zur Weiterentwicklung. Es werden viele neue Ansätze ausprobiert und jeder Mitarbeiter ist dazu aufgefordert, seine eigenen Ideen einzubringen.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

kununu-TeamBurdaForward

Liebe ehemalige Kollegin, lieber ehemaliger Kollege,

vielen Dank für deine konstruktiven Worte! Du beschreibst uns mit „ständig im Wandel“ völlig richtig. Unser Tun orientiert sich an den Anforderungen, die die Nutzer unserer Portale und auch unser Marktumfeld an uns stellen – und diese entwickeln sich rasant. Dabei sind wir sicherlich nicht perfekt. Nicht alles funktioniert gleich auf Anhieb so, wie wir uns das vorstellen. Aber wir arbeiten konsequent daran, uns und unsere Angebote zu verbessern. Wer Lust hat, sich zu engagieren, findet bei BurdaForward immer wieder neue und spannende Aufgaben.

Wir wünschen dir alles erdenklich Gute!

Herzliche Grüße

Mehr als ein gewöhnlicher Digitaler Publisher. Motivierender Unternehmenszweck, spannende Aufgaben, faires Miteinander

4,1
Empfohlen
Hat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BurdaForward GmbH in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

In meinem Umfeld ist die Atmosphäre meist gut bis sehr gut. Natürlich gibt es immer mal wieder Themen, die ausgeräumt werden müssen - aber das ist normal. Was nervt sind die unermüdlichen Nörgler, die an allem etwas auszusetzen haben.

Image

Unsere Marken werden unterschiedlich wahrgenommen. Sie werden auch von Kolleg:innen aus der Branche anders wahrgenommen als von Nutzer:innen. Insgesamt bekomme ich aber ein klar positives Echo in meinem Freundes- und Bekanntenkreis.

Work-Life-Balance

Einerseits ist die Last schon öfters mal ordentlich hoch. Andererseits ist es möglich, Arbeitszeiten sehr flexibel zu gestalten (in Absprache mit den Kolleginnen). Die Firma macht von oben herab keine Vorschriften.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt einen großen Schulungskatalog über die Muttergesellschaft und auch die Möglichkeit, externe Angebote wahrzunehmen. Man muss aber selbst schauen, was einen weiterbringt; und sich darum kümmern.

Gehalt/Sozialleistungen

Es gibt immer wieder Leute, die wegen des Gehalts die Firma verlassen. Andere sind seit vielen Jahren hier oder kommen zu uns und müssten somit eigentlich zufrieden sein. Das Thema ist nur individuell zu beantworten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Projekte zum Thema Nachhaltigkeit laufen gerade erst an.

Kollegenzusammenhalt

Ein klares Plus gegenüber meinen bisherigen Firmen.

Umgang mit älteren Kollegen

Mir ist nichts negatives bekannt.

Vorgesetztenverhalten

Sicherlich sind nicht alle Vorgesetzten gleich. Ich selbst habe keinen Grund, unzufrieden zu sein.

Arbeitsbedingungen

Hohe Flexibilität, große Rücksichtnahme während Corona auf Gesundheit und auch auf Eltern mit Kindern, die nicht in die Schule konnten. Das war sehr hilfreich. Die Ausstattung ist gut, man konnte sogar Monitore, Schreibtische und Stühle nach Hause bekommen.

Kommunikation

Wöchentliche updates zu so ziemlich allen Themen. Informationen werden nicht gebunkert, die Firma ist sehr transparent. Auch die Herausforderungen werden klar angesprochen und diskutiert.

Gleichberechtigung

BurdaForward ist hier auf einem guten Weg.

Interessante Aufgaben

Davon gibt's hier wirklich jede Menge. Und man wird auch nicht irgendwo hingesetzt sondern kann seine eigenen Arbeitsschwerpunkte gut selbst festlegen. BurdaForward ist intern sehr durchlässig.

Arbeitgeber-Kommentar

kununu-TeamBurdaForward

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

hab vielen Dank für diese ausführliche, wertschätzende und sehr konstruktive Bewertung. Wir freuen uns sehr über deine Empfehlung!

Liebe Grüße

Durch Corona besonders familienfreundlich geworden

3,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei Burda Forward GmbH in München gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Muss man mögen, aber wer flexibel ist und gerne dynamisch arbeitet kommt gut zurecht

Vorgesetztenverhalten

Nicht immer bereit Müttern eine Aufstiegschance zu geben. Kommt aber auf die eigene Lebenslage des Vorgesetzten drauf an.


Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r Kolleg*in,

vielen Dank für diese schöne Bewertung! Selbstverständlich geben wir auch gerne Müttern - genauso wie Vätern - Aufstiegschancen. Dafür gibt es bei BurdaForward auch schon viele erfolgreiche Beispiele, über die wir uns sehr freuen.

Herzliche Grüße

Großes Chaos.

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Design / Gestaltung bei BurdaForward GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den Umgang mit der Corona-Pandemie, mein Team, meine Führungskräfte

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Alles andere

Verbesserungsvorschläge

Hört doch bitte mal wirklich auf eure Mitarbeiter und redet nicht nur alles schön.

Arbeitsatmosphäre

Zu viele Aufgaben für zu wenige Mitarbeiter. Nach der sinnlosen Umstrukturierung, die über ein Jahr her ist, sind noch immer Ansprechpartner unklar. Das macht die Arbeit wahnsinnig anstrengend.

Wir sind müde, erschöpft und können nicht mehr. Gefühlt gehen alle wichtigen, kompetenten Mitarbeiter und damit auch ein wahnsinniges Wissen. Experten werden zwar um ihre Meinung gebeten, aber nicht ernst genommen oder angehört. Durchaus vergleichbar damit, wie die Bundesregierung die Wissenschaftler während der zweiten Welle der Corona-Pandemie und jetzt während der Klimakatastrophe ignorieren.

In persönlichen Meetings lassen alle durchblicken, dass sie nicht an den aktuellen Kurs der Firma und die Strategie glauben. Dazu kommt aber ständig der Druck von oben, man solle sich doch eine Scheibe von BioNtech abschneiden und sich ein bisschen zusammenreißen, das wird das schon. Das vermittelt, dass unsere Arbeit nicht wertgeschätzt wird.

Der einzige Grund, warum hier noch zwei Sterne stehen, ist mein Team. Das ist super.

Image

BurdaForward kennt halt keiner.

Work-Life-Balance

Wer es schafft, klare Grenzen zu setzen, kann eine gute Work-Life-Balance haben. Allerdings lässt die schiere Menge der Aufgaben – die vor allem seit der Umstrukturierung auf viele einprasselt, da es einfach nur eine Person von einer Disziplin in einem Team gibt – es fast nicht zu Grenzen zu setzen. Man will sein Team ja nicht hängen lassen.

Karriere/Weiterbildung

Auf der Management-Schiene gibt es keinerlei Möglichkeiten mehr, da diese Positionen jetzt vergeben sind und eh schon sehr wenig. Auf der fachlichen Schiene gibt es zwar die Möglichkeiten, sich fortzubilden, jedoch keinerlei fachliche Führung. Gerade als jemand, der sich in einem Feld fortbilden möchte, bleibt fast nur der Blick nach extern für einen Mentor.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt kann in einem Team (!) so stark variieren, dass ein Kollege das vierfache von einem anderen erhält, der eben so lang im Unternehmen ist. Und das sogar im selben Bereich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Hier ist noch viel zu machen. Es gibt immer wieder greenwashing Initiativen und vermeintliche tolle soziale Aktionen, aber im Prinzip ist das immer mehr Schein als sein und ein Tropfen auf den heißen Stein. Echte Nachhaltigkeit und echtes Sozialbewusstsein sieht anders aus.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sind ausschlaggebend dafür, dass viele so lange hier waren. Ich liebe meine Crew in dieser Firma.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Allgemeinen habe ich schon den Eindruck, dass ältere Kollegen grundsätzlich gut aufgehoben sind. Allerdings habe ich auch das Gefühl, dass manche an der Situation nach der Umstrukturierung arg verzweifeln.

Vorgesetztenverhalten

Dies hängt ganz stark vom Vorgesetzten ab. Während einige zufrieden sein können, haben andere ganz schön ins Klo gegriffen.

Arbeitsbedingungen

Grundsätzlich okay. Homeoffice seit Corona ist vorbildlich, wir sind auch mit guter Technik ausgestattet. Das macht aber den Druck und den Stress nicht wett, der ständig auf einem lastet.

Kommunikation

Kommunikation innerhalb des Teams klappt wunderbar, aber die offizielle Kommunikation von oben ist übertrieben positiv, man könnte es auch als toxisch positiv bezeichnen. Probleme werden schön geredet und ignoriert. Es gibt keine gute Fehlerkultur. Niemand schaut sich an, was schief gelaufen ist um daraus zu lernen. Deswegen werden auch viele Projekte wiederholt angepackt und nie wirklich umgesetzt, was eine wahnsinnige Zeitverschwendung ist. (Siehe: Auf Experten wird nicht gehört)

Der Flurfunk funktioniert trotz Flexoffice. Ob das aber unbedingt gut ist, sei dahin gestellt. So hört man von vielen persönlichen Eskapaden, die dann uns Mitarbeiter gänzlich das Vertrauen in die Führung verlieren lassen.

Gleichberechtigung

Grundsätzlich gibt man sich sehr viel Mühe, echte Gleichberechtigung zu leben. Da fehlt aber noch einiges. Vor allem in den Redaktionen finden sich hauptsächlich eine ablebodied, weiße CIS-Kollegschaft, weswegen das auch die Berichterstattung reflektiert.

Zumal gibt es auch eine Art Zweiklassengesellschaft: Wer mit der Führung betraut ist und politisch mitspielt, wird mit mehr Ressourcen und Führungspositionen belohnt. Alle anderen schauen in die Röhre.

Interessante Aufgaben

Als Designerin wirst du eher als Dienstleisterin gesehen, die Tickets abarbeiten soll. Inovative Projekte passieren wenig. Es geht hier vielmehr um Feuer löschen und die persönliche Bedürfnisse und viele Egos zu bedienen als um einen wirklichen Nutzen für die User.

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r Kolleg*in,

danke für deinen Beitrag. Wir verstehen, dass Veränderungsprozesse dieser Größenordnung – erst recht in Zeiten mit außerordentlichen Belastungen wie der Corona-Pandemie – eine Herausforderung sind. Momente der Erschöpfung sollten ernst genommen werden. Wir arbeiten seit vielen Jahren mit den Experten des Fürstenberg-Instituts zusammen, die in solchen Situationen auf verschiedene Art und Weise unterstützen können, und möchten dich ermutigen, dieses Angebot bei Bedarf in Anspruch zu nehmen. Die Informationen dazu findest du in unserem Intranet.

Unser Fokus auf das Gute resultiert aus unserem Unternehmenssinn. Getreu dem Motto „Was man beachtet, verstärkt sich“, richten wir unsere Aufmerksamkeit daher gerne immer wieder auf positive Aspekte. Nichtsdestotrotz ist es uns auch wichtig in schwierigen Situationen Transparenz zu schaffen. So sprechen wir bspw. in unseren wöchentlichen Townhall-Meetings oder in unserem Social Intranet immer wieder über Themen wie den Ukraine-Krieg, Corona und die Wirtschaftslage, und machen deutlich, was diese für uns als Unternehmen bedeuten. Um in Zukunft auch aus Fehlern besser lernen zu können, haben wir uns vorgenommen, auch Use Cases aus Projekten zu zeigen, die nicht erfolgreich waren.

Dass uns wichtige Kolleg*innen mit tollen Kompetenzen verlassen, stimmt auch uns traurig. Zugleich haben wir Verständnis dafür, dass es auch außerhalb von BurdaForward spannende Herausforderungen gibt. Durch Programme wie unseren Feedback-Prozess arbeiten wir an mehr Wertschätzung für unsere Kolleg*innen und mit unserer eigenen Academy an individueller Weiterentwicklung.

Grenzen zu setzen ist wichtig! Und um auch den teamübergreifenden Austausch von Disziplinen zu fördern, haben wir Communities of Practice gebildet, in denen sich Kolleg*innen mit ähnlichen Tätigkeiten treffen und organisieren können.

Auch auf Management-Ebene werden bei BurdaForward immer wieder Stellen vakant. Diese werden immer erst einmal intern ausgeschrieben, sodass es hier durchaus die Chance gibt, sich im Management-Bereich weiterzuentwickeln. Darüber hinaus bieten wir weitere Karrierewege an: Mit fachlichem Fokus und in unserem Start-up-System.

Herzliche Grüße

Die hoch angepriesene Transformation hat einiges verschlechtert seit Dezember 2020, und viele MA haben es kommen sehen

3,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei BurdaForward GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Es gibt einige Benefits am Rande, die an sich toll sind – wenn denn nur auch das Fundament, die Organisationsstruktur selbst passen würde.
- das kollegiale Umfeld stimmt, man arbeitet mit vielen klugen und netten Menschen zusammen
- man kann viel im Home Office arbeiten
- Es gibt immer Snacks und Getränke in den Büros
- die IT-Abteilung arbeitet zuverlässig und ist hilfsbereit
- die Firmenveranstaltungen sind meist gelungen und kultig
- guter Eintrag im Lebenslauf als Sprungbrett
- Büros sind modern ausgestattet, mit höhenverstellbaren Tischen
- toller Betriebsrat
- betriebliche Impfungen gegen Corona und generell tolles Pandemie-Management
- viele Standorte in Deutschland, Hamburg, Köln, München, ...

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die neue Organisationsstruktur. Es sorgt selbst nach über einem Jahr noch immer für unglaubliches Chaos und Stress im Alltag. Mitarbeiter dürfen keine Mitarbeiter mehr sein, sondern tragen viel mehr Verantwortung bei gleichbleibendem Gehalt als "Unternehmer im Unternehmen". Darunter leiden nicht nur die Angestellten, sondern auch die Marken selbst, die ja guten Content anbieten sollen. Aber dieser erscheint nun mal nicht wie von Zauberhand und man kann nicht alles outsourcen und automatisieren. Dasselbe gilt für das Programmieren der Produkte im Hintergrund.

Verbesserungsvorschläge

In einer Traumwelt würde man die Transformation wieder rückgängig machen, aber dazu wird es nicht kommen. Langfristig spart man sich ja operativ eine Menge Kosten, wenn es weniger Führungskräfte und damit Aufstiegschancen gibt. Die Bindung zu den Marken ist nicht nur den Usern wichtig, sondern auch den Mitarbeitern, die mit Leidenschaft dabei sind. Es war früher einfach schöner, egal wie sehr wir Arbeitnehmer uns bemühen, die neue Struktur zu lieben und mitzugestalten.

Arbeitsatmosphäre

Vor Transformation hat es noch echt Spaß gemacht, jeder kannte seinen Zweck und konnte seine Stärken im Team ausspielen. Seit Dezember 2020 soll gefühlt jeder alles können, und am besten noch parallel.

Nach einem Jahr in der neuen Organisationsstruktur kann man getrost sagen, dass diese eine Schnapsidee war. Es hat schon seinen Grund, dass Menschen bei bestimmten Marken arbeiten wollen. Wenn dann plötzlich Redakteure mit einem politischen oder sportlichen Fachbereich Inhalte auf Lifestyle-Portalen veröffentlichen sollen und umgekehrt, kann das nicht funktionieren.

Einen Weg zurück gibt es aber nicht. Alea iacta est.

Image

Nach außen ist das Image des Unternehmens sehr gut, als Karrieresprungbrett weiterhin zu empfehlen. Wer länger bei einer Firma bleiben möchte, wird hier aber nicht mehr glücklich werden, da die Marken Focus, Chip, Bunte, Fit For Fun durch die Transformation massiv an Qualität verlieren werden in den nächsten Jahren. Weil eben Leute außerhalb ihrer Expertise eingesetzt werden und weil erfahrene Mitarbeiter gehen und den günstigeren Junioren der Hof gemacht wird. Auf lange Sicht ein Schuss ins Bein.

Work-Life-Balance

Wenn man pünktlich nach acht Stunden den Laptop zuklappen würde, müsste man das Team quasi im Stich lassen. Machen die wenigsten, jeder möchte ja, dass am Ende des Monats auch die Zahlen stimmen. Dabei werden Kollegen, die gehen, nicht vollwertig ersetzt – der halbe Laden wird von Werkstudenten, Praktikanten und Aushilfen getragen und es wird erwartet, dass dabei dieselbe Qualität bei rauskommt. Am Ende des Tages hat man ständig das Handy dabei und sitzt abends doch nochmal am Laptop. Die Lebensqualität leidet, da "freiwillige" Mehrarbeit quasi abgegolten ist mit dem Gehalt.

Karriere/Weiterbildung

Wer hier einsteigt, wird gern mal als Trainee oder Volontär verheizt, wo man im Prinzip schon denselben brutalen Workload bekommt wie Festangestellte, die aber besser bezahlt werden.

In der neuen Organisationsstruktur gibt es verschiedene Karrierepfade, die aber so richtig keiner versteht: Expertenlaufbahn, Professionals, Manager und da dann verschiedene Stufen. Gefühlt sind alle Laufbahnen bis auf Manager eine Sackgasse, aus der man nur mit Seitenschritten oder Austritt aus der Firma herauskommt.

Gehalt/Sozialleistungen

Hier kommt der Punkt, der wohl die meisten Leute stört. Das Gehalt ist vergleichsweise niedrig und die Anforderungen sehr hoch. Das steht in keinem Verhältnis zueinander und Erfahrung wird nicht ausreichend entlohnt. Die Gehaltsverhandlungen sind einfach keine, weil das Budget für jede Jobgruppe einfach schon von oben festgelegt wird und dann müssen die Job Leads im mittleren Management das irgendwie fair verteilen. Keine leichte Aufgabe.

Spoiler: Es ist nie fair, weil entweder alle zu wenig bekommen oder andere komplett leer ausgehen. Gehaltserhöhungen, die als "sehr großzügig" ausgelegt werden, liegen in Wahrheit unter dem aktuellen Inflationswert und verpuffen somit komplett, während sich die Führungsebene über exorbitante Boni freuen. Jedes Jahr wieder neue Rekorde.

Was es gibt: Ein variables Gehalt, also jährlichen Bonus. Dieser liegt aber gern unter dem Monatsgehalt, selbst wenn die Firma 140% des Jahresziels schafft. Es gab auch die letzten beiden Jahre einen Corona-Bonus, den aber Burda gesamt vorgegeben hat, nicht Burda Forward selbst. Alles keine verbindlichen Sachen, von denen Mitarbeiter leben können, mit denen sie fest rechnen können.

Fazit: Ungerechte Bezahlung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird schon viel getan in der Richtung, aber eben auch in die andere Richtung. Es gibt einige Punkte, wie Burda Forward positiv auf die Gesellschaft einzahlt und diese Bemühungen kann man durchaus würdigen. Siehe Flutreporter-Büro im Ahrtal.

Dann wiederum gibt es Beiträge auf Focus, bei denen man sich einfach nur schämen mag.

Kollegenzusammenhalt

Über die meisten Kollegen kann man nur positives sagen, aber es fühlt sich eben nicht mehr so familiär an, weil alle durcheinandergewürfelt wurden und auf zig Baustellen gleichzeitig arbeiten. Man kann sich hier auf die Kollegen verlassen, aber eben auch nur, weil alle bis ans äußerste gehen. Bis sie dann nicht mehr können und dann woanders hingehen.

Viele arbeiten auch, wenn Sie krank sind, um das Team nicht im Stich zu lassen. Dank Home Office kann man das ja auch alles machen, ohne andere anzustecken. Offiziell wird zwar gesagt, man solle definitiv nicht arbeiten, wenn man krank ist, doch man schafft halt seine Aufgaben einfach nicht, wenn man ausfällt. Es vertritt einen ja niemand, weil die Teams so dünn besetzt sind. Und dann kommen die Nachfragen von den direkten Vorgesetzten, warum da nichts voranging.

Umgang mit älteren Kollegen

Auf persönlicher Ebene gibt es hier keinerlei Diskriminierung oder ähnliches, jeder wird respektvoll behandelt. Unternehmensseitig sieht das aber anders aus, denn durch die Transformation sind insbesondere langjährige Mitarbeiter, die ihr Herzblut in die Firma gesteckt haben, extrem benachteiligt. Wer schon 15 oder 20 Jahre da ist, wurde mit der flachen Hierarchie jetzt auf eine Stufe mit Junioren gestellt.

Chancen auf Aufstieg gibt es dann so gut wie keine mehr. Darum gehen insbesondere gerade die Kollegen, die schon ewig dabei waren und normalerweise wahrscheinlich mit dieser Firma in die Rente gegangen wären. Selbst die, die eine bessere Führungsposition in der Transformation bekommen haben. Und jedes Mal wundern sich alle, warum diese zu anderen Firmen wechseln, die klassische Aufstiegschancen und entsprechende Bezahlung bieten.

Vorgesetztenverhalten

Es kommt ganz darauf an, in welcher Abteilung ("Job Group") man arbeitet. Die Job Leads sind mit der Neustrukturierung oft erstmals in einer Führungsposition, was sich wie willkürlich zusammengewürfelt anfühlt. Dementsprechend teils unerfahrene Vorgesetzte. Aber die Kommunikation ist hier meist wertschätzend und voller Verständnis. Nur beim Thema Geld gibt es halt immer wieder harte Grenzen.

Arbeitsbedingungen

Die Ausstattung ist super, es gibt gute Laptops und Firmenhandy. Viele durften sogar die komplette Ausstattung wie Tisch, Stuhl, Rollcontainer und Monitore mit ins Home Office nehmen und arbeiten seit Corona komplett Remote. Hier ist die Firma rein organisatorisch sehr gut aufgestellt.

Wenn man die Arbeitsbedingungen als Ganzes sieht, ist es extrem stressig und hochperformant. Es wird im täglichen Geschäft viel verlangt und schlechte Tage kann man sich kaum erlauben.

Für nach der Pandemie sind wohl nur 4 Tage pro Monat Pflicht im Büro zu sein, was viel Flexibilität erlaubt.

Kommunikation

Kommunikativ macht das Unternehmen vieles richtig, es gibt viel Empathie und auch oft offenen, wertschätzenden Umgang. Doch wenn man ernstzunehmende Kritik hat, wird man als "Detraktor" betrachtet.

Gleichberechtigung

Hier ist in den letzten Jahren viel passiert und mit der Transformation sind viele Frauen in Leitungspositionen gekommen, insgesamt wohl an die 40%. Es gibt auch Führungskräfte in Teilzeit.

Da ist das Unternehmen auf einem guten Weg.

Interessante Aufgaben

Momentan muss man wie eine Maschine arbeiten und einen unglaublich hohen Output in jeder Form liefern. Jeden Tag 120% geben bei teils sehr repetitiven Tätigkeiten. Es wird zwar immer davon gesprochen, man könne seine Geschäftsideen frei ausleben als "Unternehmer im Unternehmen", aber Zeit bleibt für kleinere Projekte de facto nicht. In erster Linie wird die unternehmerische Verantwortung auf die Schultern der normalen Angestellten gelegt, aber in den Genuss von Vorteilen, die man als echter Unternehmer hätte, kommt man nicht.

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r Kolleg*in,

vielen Dank für deinen ausführlichen und differenzierten Kommentar. Für das Lob bedanken wir uns sehr!

Natürlich sehen wir, dass es in unserer neu aufgestellten Organisation noch an einigen Stellen klemmt. Hier optimieren wir stetig weiter. Es ist uns sehr wichtig, deutlich zu machen, dass Veränderung ein fortlaufender Prozess ist, der auch immer wieder Verunsicherung und ein bisschen Chaos mit sich bringen wird. Da sich unsere Umwelt so rasant entwickelt, bleibt uns nur, uns konsequent mitzuverändern, um dabei zu bleiben. Daher ist unsere Transformation nicht ein-, sondern mehrstufig.

Wenn wir frei gewordene Stellen nicht nachbesetzen, suchen wir meist nach anderen Kompetenzen, die im Team benötigt werden, damit es sich strategisch weiterentwickeln kann. Damit geht einher, dass sich das Team in der Verteilung der Ressourcen erst einmal umorientieren muss – und das kostet Kraft und Zeit. Wenn in stressigen Phasen Mehrarbeit über die vertraglich vereinbarte Arbeitszeit hinaus geleistet wird, dann muss diese im Rahmen unserer Vertrauensarbeitszeit – und das bedeutet eigenverantwortlich - auch wieder ausgeglichen werden. Aushilfen sind bei BurdaForward sehr geschätzte, vollwertige Teammitglieder und tragen erheblich dazu bei, den Betriebsablauf aufrecht zu erhalten. Trotzdem ist ein Praktikum oder eine Werkstudent*innen-Tätigkeit in erster Linie eine Chance Praxiserfahrung zu sammeln, weshalb diese Kolleg*innen bei ihrer Arbeit immer von erfahrenen festangestellten Kolleg*innen angeleitet und begleitet werden. Wir haben viele Fälle von Werkstudent*innen, die wir nach abgeschlossenem Studium in Festanstellung übernehmen.

Deinen Blick auf unser neues Karrierekonzept finden wir schade, denn für viele Kolleg*innen sind unsere verschiedenen Karrierewege sehr wohl eine tolle Perspektive. Auch der Wechsel zwischen den einzelnen Modellen ist machbar. So kann man sich beispielsweise jederzeit dazu entscheiden, eine vielversprechende Start-up-Idee zu pitchen und diese völlig frei vom eigentlichen Tagesgeschäft voranzutreiben. Trotzdem sehen wir es als unsere Aufgabe, die verschiedenen Optionen noch besser erlebbar zu machen. Wir möchten zeigen, dass man auch abseits der konventionellen Karrierepfade seine Bestimmung finden kann. Dafür gibt es schon viele Beispiele.

BurdaForward gehört als Tochterunternehmen einem großen Konzern an, und so haben wir selbstverständlich auch die Pflicht Budgets, bzw. eine Planung gegenüber unseren Shareholdern abzugeben. Trotzdem haben alle Kolleg*innen jedes Jahr die Möglichkeit, ihr Gehalt zu verhandeln. Dabei werfen wir einen besonderen Blick auf die persönliche Leistung und Entwicklung, und sind immer gerne bereit, diese auch entsprechend wertzuschätzen.

Herzliche Grüße

Rein in die Katastrophe

2,5
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich PR / Kommunikation bei BurdaForward Advertising GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Flexibilität, Urlaub

Verbesserungsvorschläge

Ein bisschen mehr an die Zukunft denken. Jüngere Leute einstellen. Leute fördern und motivieren. Mittleres Management austauschen.

Arbeitsatmosphäre

Seit der Transformation ist die Stimmung in den Teams deutlich schlechter. Da die Transformation aber auch nur zum Mitarbeiter Abbau dient, wundert mich das nicht. Die Motivation aller Mitarbeiter sinkt immer weiter.

Image

Image in meinen Augen stark sinkend. Hier steht der Erfolg der Firma vor dem Nutzer. Fokus und CHIP verlieren immer mehr Stellenwert bei Usern. Ein Auslaufmodell in einigen Jahren.

Work-Life-Balance

Sehr flexibel, Urlaub kann jederzeit genommen werden. Ich bin seit Corona Beginn durchgehend im Home Office.

Karriere/Weiterbildung

Nicht vorhanden. Keine aktive Förderung und Weiterbildung möglich.

Gehalt/Sozialleistungen

In manchen Bereichen leider eher unterdurchschnittlich.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Nach außen Umweltfreundlich, aber leider bekommt man immer wieder Aktionen mit dir gar nicht gehen.

Kollegenzusammenhalt

Schlechte Kommunikation, alles oberflächlich gehalten. Jeder arbeitet für seinen eigenen Erfolg. Ein paar Kollegen sind wirklich sehr nett, aber das war’s dann auch.

Umgang mit älteren Kollegen

Boomer everywhere… Deswegen vier Sterne. Wie oben bereits erwähnt werden ältere Kollegen hier gefördert. Junge Mitarbeiter werden vernachlässigt und nicht gefördert.

Vorgesetztenverhalten

Mittleres Management ist eine reinste Katastrophe. Null Erfahrung wie man ein Team führt. Generell ist auch die Führung für ein Softwareunternehmen zu alt. Widersprüche und völlige Ahnungslosigkeit bei bestimmten Themen.

Arbeitsbedingungen

Homeoffice durchgehend möglich, gute Ausstattung und gute Corona Bekämpfung.

Kommunikation

Die Kommunikation erfolgt über Townhalls und Meetings in den einzelnen Jobteams. Die Darstellung ist aber komplett verblendet. Alles scheint zu funktionieren, aber an die Zukunft denkt hier niemand… Ein Unternehmen das sich in einigen Jahren selbst verabschiedet.

Gleichberechtigung

So gut wie nicht vorhanden.

Interessante Aufgaben

Obwohl viel möglich zu sein scheint, ist man trotzdem auf seine aktuelle Position beschränkt. In der Theorie ist viel möglich, praktisch sieht das anders aus.

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r Kolleg*in,

danke für deinen Beitrag. Uns ist bewusst, dass Veränderungsprozesse das Gefühl von Chaos erzeugen können. Da wir mit BurdaForward in einem Umfeld aktiv sind, dass sich rasant wandelt, ist stetige Veränderung jedoch die einzige Möglichkeit, langfristig erfolgreich zu bleiben. Der Behauptung, dass unsere Transformation zum Mitarbeiter-Abbau dienen soll, müssen wir daher sehr deutlich widersprechen. Wir sind ein junges Unternehmen, welches jährlich im zweistelligen Bereich wächst. Somit sind wir sehr viel eher auf zusätzliche Kompetenzen und Ressourcen angewiesen, um unsere Ziele zu erreichen, als auf weniger.

Die Problemlösung für unsere Nutzer steht im Mittelpunkt unserer Arbeit – so sind wir deshalb auch organisiert. Werfen wir einen Blick auf unsere Reichweitenzahlen, dann können wir klar erkennen, dass unsere Marken nicht an Stellenwert verlieren. Die harten Kennzahlen sprechen für unseren Weg.

Dass es bei BurdaForward keine Weiterbildungsmöglichkeiten geben soll, stimmt ebenfalls nicht. Welche Entwicklungsfelder es gibt, und welche Schulungen dazu besucht werden können, besprechen alle Kolleg*innen in den jährlichen Feedback-Dialogen mit ihren Führungskräften.

Wenn neue Kolleg*innen bei uns starten, dann gehen wir davon aus, dass sie ein Gehalt verhandelt haben, welches sie selbst als fair empfinden. Die Möglichkeit Erhöhungen zu vereinbaren gibt es jedes Jahr im Anschluss an die Feedback-Dialoge, basierend auf der individuellen Leistung und Entwicklung.

Um ein valides Stimmungsbild des Unternehmens zu erhalten, führen wir jeden Monat eine anonyme Umfrage durch, die auch die Möglichkeit für Feedback beinhaltet. Die Ergebnisse dieses Stimmungsbarometers zeigen uns in den letzten Monaten zum einen, dass die Kommunikation bei BurdaForward als sehr transparent und hilfreich empfunden wird. Zum anderen zeigt sie uns aber auch Themen, bei denen wir ansetzen müssen, um Verbesserung zu schaffen.

Wir hoffen sehr, dass wir zu einigen deiner Punkte Klarheit schaffen konnten.

Herzliche Grüße

Sehr genau aufs Team achten!

2,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei BurdaForward GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Corona-Pandemie wird vorbildlich gemeistert. Sehr viel Home Office, im Büro technische Geräte (CO2-Monitor, Luftfilter). Aktuell hält mich dieser Umstand im Unternehmen - ich fühle mich sicher.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Trotz seit Jahren guter Zahlen wird das unternehmerische Risiko der nächsten Geschäftsjahre auf die Mitarbeiter abgewälzt (Gehälter). Außerdem wird versucht, das Unternehmen mehr und mehr zu einer Medienplattform umzubauen. Journalistische Arbeit zählt immer weniger, am besten billig produziert und reißerisch betitelt, dann läuft es schon. Dass man damit die Marken schädigt, das Vertrauen in den Journalismus untergräbt und nicht zur Debattenkultur in unserer Gesellschaft beiträgt, wird nicht gesehen.

Verbesserungsvorschläge

Beim Gehalt dringend nachbessern. Es nervt, wenn jedes Jahr ein Umsatzrekord vermeldet wird, man in Gehaltsrunden aber von der wirtschaftlich bedenklichen Situation hört. Burda erwirtschaftet als Konzern seit Jahren Rekodumsätze und Rekordgewinne. Selbst wenn mal ein schlechtes Jahr geschehen sollte, wird weder der Konzern noch der Eigentümer existenziell bedroht sein.

Arbeitsatmosphäre

Hängt sehr vom Team ab. Meines ist gut, ich arbeite gerne da. Es gibt aber auch Teams, in die ich für viel Geld nicht gehen würde.

Image

Burda im Lebenslauf ist definitiv keine schlechte Referenz. Erzählt man im Freundeskreis von den Marken, für die man arbeitet, erhält man da andere Rückmeldungen...

Work-Life-Balance

Viel Stress, viele Kollegen und Kolleginnen schalten ihr Handy scheinbar nie aus. Der Arbeitgeber wirbt zwar mit "Vertrauensarbeitszeit", aber gleichzeitig steht in den Verträgen, dass Mehrarbeit automatisch mit dem Gehalt vergütet sei.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt viele Fortbildungsangebote, aber ich kenne trotz mehrerer Jahre in der Firma keine einzige Kollegin, die tatsächlich mal eine kostenpflichtige Weiterbildung bekommen hätte. Auch die Karriereleiter ist schnell erklommen: Die Führungspositionen sind verteilt, mehr als Senior ist auf absehbare Zeit nicht drin - wer einmal aufgestiegen ist, bleibt auch dort. Unter den KollegInnen kursiert die Parole: Wer Karriere machen will, muss kündigen.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt finde ich unterdurchschnittlich (kein Tarifvertrag, mehr Arbeitsstunden als im Tarif, trotzdem weniger Gehalt). Inflationsausgleich gibt es nicht. Alle 3 bis 4 Jahre sind mal 5% Gehaltsanpassung drin. Wer nicht permanent schreit, wird übersehen.
Hier würde ich mir mehr kollektive Wertschätzung vom Arbeitgeber wünschen und pauschale Gehaltsanpassungen an die Inflation leisten.

Was es gibt, sind Bonusvereinbarungen, die auch über 100% gehen können. Da die Ziele aber Jahr für Jahr deutlich steigen, wird es auch immer schwerer, eine Übererfüllung zu erreichen. Für "normale" Arbeitnehmer ist der Bonus außerdem nicht besonders hoch angesetzt. Wer nicht schon von Anfang an ein hohes Gehalt verhandelt hat, wird leider eher kleingehalten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es gibt diverse Projekte, hinter jedem dieser Projekte steht allerdings in meiner Wahrnehmung eine ökonomische Kalkulation. Rein aus altruistischen Gründen wird meines Erachtens nichts getan. Gefährlich finde ich die Tendenz, wirtschaftliche Erfolge um jeden Preis feiern zu wollen. Der schnelle Klick auf eine reißerische Überschrift ist mehr wert als ein fundierter Bericht. Hier ist man sich meiner Meinung nach der Verantwortung nicht bewusst, die man als Betreiber reichweitenstarker Portale für den gesellschaftlichen Diskurs hat, nicht bewusst.

Kollegenzusammenhalt

Auch hier hängt es wieder sehr vom Team an. Insbesondere in den Abteilungen, die v.a. nachrichtengetrieben arbeiten, herrscht ein hoher Konkurrenzdruck. Und es gibt einzelne Kollegen und Kolleginnen, die würden für den beruflichen Erfolg ihre Oma opfern. Andererseits gibt es auch sehr loyale Seelen.

Umgang mit älteren Kollegen

Soweit ich das beurteilen kann gut - Großteil der Belegschaft ist allerdings u40.

Vorgesetztenverhalten

Auch wieder zweischneidig. Ich hatte schon richtig miese Vorgesetzte, die von Personalführung keine Ahnung hatten, denen es nur um ihren eigenen Hintern ging und die die Menschen verschlissen haben. Nach einem internen Wechsel bin ich aber mit den neuen Vorgesetzten zufrieden.

Arbeitsbedingungen

Schöne Büros (Großraum), relativ viele Meeting-Räume, Verpflegung am Standort nicht optimal, aber es wird sich erkennbar bemüht, hier mit Dienstleistern neue Möglichkeiten zu erschließen.

Kommunikation

Es wird viel transparent gemacht, allerdings wird man immer wieder von Management-Entscheidungen eiskalt überrascht.

Gleichberechtigung

Scheint mir zumindest versucht zu werden, viele der neuen Vorgesetzten sind weiblich. In manchen Redaktionskonferenzen blitzt aber das alte konservative Verständnis durch.

Interessante Aufgaben

Wer hier nach dem Sinn des Lebens sucht, wird sicher nicht fündig. Aber es gibt immer wieder Nischen, die ganz spannend sind.

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe/r Kolleg*in,

es freut uns zu lesen, dass du dich in unseren Offices auch während der Pandemie sicher gefühlt hast. Dass wir in dieser Phase ein unternehmerisches Risiko auf unsere Kolleg*innen abgewälzt haben sollen, möchten wir allerdings richtigstellen. Wir erklären gerne, wie wir vorgegangen sind und warum. Während der Corona-Pandemie haben wir unsere wirtschaftliche Lage permanent sorgfältig abgewogen. In unserem Fokus stand, Kurzarbeit zu vermeiden und Arbeitsplätze zu sichern. Deshalb haben wir die vereinbarten Gehaltserhöhungen eingefroren. Als wir uns sicher sein konnten, dass wir die besondere Situation aus eigener Kraft bewältigen können, ohne auf staatliche Hilfen zurückgreifen zu müssen, haben wir sie rückwirkend in vollem Umfang ausgezahlt.

Journalistische Arbeit hat bei BurdaForward nach wie vor einen sehr hohen Stellenwert. Unsere Marken sind das Herzstück unserer Arbeit und wir werden auch in Zukunft in unseren Redaktionen selbstständig recherchieren und schreiben. Gleichzeitig ist es unsere Aufgabe nicht nur möglichst tief, sondern auch breit zu informieren. Aus diesem Grund haben wir unsere Plattform geöffnet und veröffentlichen kuratierte Inhalte, die von sorgfältig ausgewählten Partnermedien stammen, und auch eindeutig als solche gekennzeichnet sind.

Uns ist bewusst, dass im Rahmen unserer Vertrauensarbeitszeit gerade in arbeitsreichen Phasen auch mal über die vertraglich geregelte Arbeitszeit hinaus gearbeitet wird. Vertrauensarbeitszeit beinhaltet aber auch, dass genau diese Mehrarbeit eigenverantwortlich ausgeglichen werden kann und soll.

Dass du und deine Kolleg*innen unser Weiterbildungsangebot bislang nicht in Anspruch nehmen konnten, finden wir sehr schade. Kostenpflichtige Weiterbildungen sind bei BurdaForward nicht nur möglich sondern sogar erwünscht. Deshalb ist die Identifikation möglicher Entwicklungsfelder auch zentraler Bestandteil der jährlichen Feedback-Dialoge mit den Führungskräften. Um Karriere zu machen, gibt es bei BurdaForward nicht nur den einen Weg in Richtung Management. Möglich ist auch eine fachlich-orientierte Entwicklung oder sogar die Gründung eines eigenen Start-ups im Unternehmen. Trotzdem sind auch immer wieder Führungspositionen vakant, für die wir interne Kandidaten gerne berücksichtigen. Auch einen Wechsel zwischen verschiedenen Karrieremodellen ermöglichen wir jederzeit.

Weil wir die persönliche Entwicklung und Leistung unserer Kolleg*innen wertschätzen möchten, vereinbaren wir Gehälter individuell. Nach den jährlichen Feedback-Dialogen finden daher Gehaltsgespräche statt.

Hinter unserem sozialen Engagement stehen keinerlei ökonomische Kalkulationen. Wir haben vor einigen Monaten ein eigenes Foundation Management installiert und eine Bildungsinitiative gegründet. Dabei haben wir uns natürlich gefragt, wie wir uns als Unternehmen am wirkungsvollsten engagieren können. Da unsere größte Stärke die Reichweite unserer Portale ist, lassen wir davon nun wohltätige Organisationen (NGOs) profitieren. Mehr Infos zu unserer Initiative „Sprungkraft“ und wie wir uns damit für gerechtere Bildungschancen einsetzen, haben wir auf unserer Website www.burda-forward.de/social-responsibility/ gesammelt.

Herzliche Grüße

Seit einigen Jahren dabei und weiterhin zufrieden

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei BurdaForward GmbH in München gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Abwechslungsreiche Aufgaben, Umgang in der Pandemie, Offenheit, HomeOffice

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehaltsanpassungen nach längerer Zugehörigkeit. Gute MA lassen sich durch andere Firmen schnell abwerben

Verbesserungsvorschläge

Besserer Zuschuss Altersvorsorge/Rente

Arbeitsatmosphäre

Bessere Arbeitsatmosphäre als bei vorigen Arbeitgebern

Image

Je nach Abteilung positiver/negativer

Work-Life-Balance

Sehr gut gewesen, vor allem während der Corona Zeit.

Karriere/Weiterbildung

Wie überall anders auch viele Karriere-Möglichkeiten für die man sich einsetzen und bewähren muss.

Gehalt/Sozialleistungen

Leider oft ein Grund für gute Kollegen zu gehen. Zuschüsse fehlen an einigen Stellen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Jobrad Teilnahme aber zu kaum Zuschuss für öffentliche Verkehrsmittel

Kollegenzusammenhalt

Generell sehr gut, ab und zu knirscht es zwischen Abteilungen. Aber in einem gesunden Maße

Vorgesetztenverhalten

Immer gut gewesen

Arbeitsbedingungen

Sehr flexibel. Homeoffice möglich.

Kommunikation

Transparenz auch trotz Transformation.

Gleichberechtigung

Wird gelebt. Geschlecht, Alter, Familienstand oder andere Faktoren sind nicht entscheidungsrelevant

Interessante Aufgaben

Abwechslungsreich. Schnelllebig in einer sich ständig wechselnden Branche.


Umgang mit älteren Kollegen

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

wie schön, dass du schon seit einigen Jahren bei uns und zufrieden bist – das freut uns sehr. Auf deine Verbesserungsvorschläge gehen wir gerne ein.

Die Möglichkeit für Gehaltsanpassungen gibt es bei BurdaForward jedes Jahr. Basis dafür sind die Position und die persönliche Entwicklung, die im Gespräch mit der Führungskraft beurteilt wird.

Als betriebliche Altersvorsorge bieten wir die Möglichkeit zur Entgeltumwandlung an. Dafür arbeiten wir seit Jahren sehr erfolgreich mit einem großen Versicherungsanbieter zusammen.

Uns ist natürlich bewusst, dass uns immer auch wieder Kolleg:innen verlassen, um außerhalb von BurdaForward neue Herausforderungen anzunehmen. Wir sind aber sehr glücklich, dass die Fluktuation in unserem Unternehmen in den letzten Jahren konstant unter dem Durchschnitt der Branche lag und uns viele Kolleg:innen über Jahre hinweg erhalten bleiben.

Liebe Grüße

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