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1 Frage

In einer Mitarbeiterbewertung steht was von „Open Source“ – wo kann man denn die Sachen von cape als Open Source runter laden? Selbst wenn man eine Demo anschaut, kommt man nicht an die Quellen ran – afaiks klarer Verstoß gegen GPL.

Gefragt am 18. März 2018 von einem anonymen User

Antwort #1 am 18. März 2018 von einem Partner

Hallo anonymer, das Anbieten des vollständigen Quellcodes für alle Nutzer (auch Demonutzer) ist nur Bestandteil der AGPL v3. Unter dieser steht das Produkt. Entsprechend ist die Meldung des Verstoßes schon korrekt nur halt gegen eine andere (verwandte) Lizenz.

Antwort #2 am 18. März 2018 von einem anonymen User

Interessant – kann man das denn irgendwo melden? Ist komisch, von Open Source zu sprechen, wenn es nur ein Basisprodukt gibt, dass eigentlich nur ein Plugin für ein anderes Produkt ist (OTRS). Das wird dann als Vehikel für die Module zu verwenden, die es nur gegen reichlich Cash gibt. Seltsame Auffassung von „open“.

Antwort #3 am 18. März 2018 von einem Freelancer

"Open Source" heißt "quelloffen", nicht kostenlos. Wie übrigens auch bei OTRS selbst. Ein Besuch der Website hätte, davon abgesehen, schon offenbart was man wie und wo herunterladen kann.

Antwort #4 am 18. März 2018 von einem Partner

Ich finde leider auf der Seite keinen Download von KIXPro. Ich finde nur eine Anleitung für KIX. Ich habe mir die Demo vom KIX pro angeschaut und bin also Benutzer, habe laut GPL also ein Anrecht auf den Code. Wo finde ich nun den Download?

Antwort #5 am 18. März 2018 von einem Freelancer

Ich habe mir die beiden Seiten jetzt mal angeschaut. Soweit ich das verstehe, ist die Dienstleistung kostenpflichtig, nicht die Software. Soweit ich das bei OTRS gesehen habe, wird dort ein ähnliches Modell gefahren. Wahrscheinlich ist es so, dass der Nutzer der jeweiligen kostenpflichtigen Version (die mit der Dienstleistung) den Quellcode anfordern kann. So sieht es ja auch die AGPL vor. Merkwürdigerweise findet man aber auf der OTRS-Webseite gar keine Downloadmöglichkeit für den Quellcode. Zumindest habe ich keine gefunden. Ich habe mal gesucht und das Projekt bei github gefunden, aber auch hier gibt es irgendwie nur wenige Module, wenn ich das richtig sehe. Die Website listet aber viel mehr. Man müsste mal jemanden fragen, der sich tatsächlich mit der AGPL auskennt, wie sich das verhält.

Antwort #6 am 18. März 2018 von einem anonymen User

Bei der OTRS AG finde ich allerdings keinerlei Verweise darauf wie toll doch die Vorteile von Open Source seien, weil man das kontrollieren könne. Mit dieser Argumentation finden sich regelmäßig Beiträge von cape (ein Herr Barth) in Zeitungen. bei Verbänden und in den sozialen Medien. Geld für Arbeit ist völlig o.k., doch Rede und Handeln weisen hier eine große Diskrepanz auf.

Antwort #7 am 18. März 2018 von einem Freelancer

Scheinbar stört Sie persönlich eine bestimmte Person und deren Aussagen, denn mir scheint dass das was die eine Firma tut und in Ihren Augen schlecht ist, der anderen aber sehr wohl zusteht. So wie ich das verstehe, was die beiden Unternehmen auf ihren Webseiten schreiben, hat derjenige, der den Vertrag eingeht, sehr wohl das Recht auf den Quellcode. Ein Vorteil, der bei proprietären Softwarelösungen nicht existiert. Mir scheint, dass Ihnen Open Source offenbar wichtig ist, darf ich fragen, in welchem Open Source Unternehmen Sie tätig sind und welche Position Sie dort begleiten ?

Antwort #8 am 19. März 2018 von einem Partner

Nein, da dürfen Sie nicht, ich bin aber nun froh, dass ich damals nicht bei dieser Firma angefangen habe und mich dagegen entschieden habe. Dies entspricht nicht meinem Verständnis von Open Source. Liebe Grüße aus Sachsen.

Antwort #9 am 19. März 2018 von einem Freelancer

Hallo "Anonymer". Worin soll die Diskrepanz zwischen Reden und Handeln liegen? Der Nutzer des Tools oder Vertragspartner kann den Code durchaus einsehen - einfach bei der betreibenden IT anfragen. Für die Bereitstellung des genutzten Codes ist nicht der Hersteller verantwortlich, sondern der Betreiber - zumal es auch Anpassungen geben kann, die der Hersteller nicht kennt und somit gar nicht zur Verfügung stellen kann. Stört Sie, dass mit der grundsätzlichen Philosophie hinter OSS Werbung gemacht wird, aber andere das nicht so offensiv tun? Vielleicht tun diese anderen es ja auch nicht mehr weil sie OSS als shareholdergetriebenes Unternehmen mittlerweile nicht mehr für die beste Wahl halten? Vielleicht ist es den anderen aber auch egal aber mit einer Lizenzänderung würde man sich mehr schaden als nutzen. LG, auch (fast) aus Sachsen

Antwort #10 am 19. März 2018 von einem anonymen User

Das Bild eines Unternehmens wird durch seine gesamte Außendarstellung geprägt. Dazu gehören selbstverständlich Aussagen der Geschäftsführung. Bei der Firma c.a.p.e. IT GmbH ist Herr Barth in dieser Funktion sehr präsent und hebt dabei immer die Kontrollierbarkeit von Open Source hervor. Das eigene Unternehmen lobt zwar Open Source aus, stellt jedoch nur einen kleinen Ausschnitt seines Portfolios ohne die für Open Source üblichen Mechanismen (z.B. leichtes erstellen eines Fork, Community-Integration,…) für diese Kontrolle durch eine breite Öffentlichkeit zur Verfügung. Bemerkenswerterweise ist ein Fork und die Möglichkeit dazu, gemäß Vortrag von Herrn Barth beim CLT 2018 die entscheidende Überlebensgarantie für Open Source, so sehr stark behindert, womöglich sogar ausgeschlossen. Während der Vortragspartner NextCloud das augenscheinlich erfüllt, indem der vollständige(?) Code bei Github verfügbar ist und ein Link dorthin auf der Homepage leicht auffindbar ist, fehlt ein vergleichbarer Link für KIX auf der Homepage der cape-it. Meine erste Suche bei GitHUB zu KIX führt zum Repository eines Stephan Ancheguov, das erkennbar keinen Zusammenhang zum cape-Produkt hat. Ein Link findet sich auf einer anderen Webseite des Unternehmens zu einem vom Unternehmen unterhaltenen GIT (?) für die veralete Version 2016 des Basispakets – eine Unterstützung für Forks fehlt. Um Ihre Neugier zu befriedigen: Ich selbst bin kein Mitglied der Open Source Szene (gleich welcher Ausprägung). Vielmehr suche ich nach Software, die den von Herrn Barth gesetzten Bedingungen gerecht wird. Einsetzenden Unternehmen fehlen typischerweise sowohl Ressourcen als auch Kompetenzen zur Wartung, Fehlersuche, etc., weshalb eine lebendige Open-Source Community für das vollständige Produkt als zwingenden Ersatz für die Mechanismen bei kommerziellen Produkten als Parameter gesetzt ist. Für wesentliche Teile bei KIX fehlt dieser Community-Aspekt, für den öffentlichen Teil legt die Präsentation sogar den Schluss nah, dass es diesbezüglich keinerlei Interessen des Unternehmens gibt. Deshalb gibt es augenscheinlich selbst dafür keine Community, die sich aktiv mit dem Quellcode beschäftigt. Daher fällt das Produkt aus der engeren Wahl, denn selbst bei der Einrichtung der vom Unternehmen angebotenen Demo finden sich keine Quellen. Die Wahl wird wohl auf ein proprietäres Produkt fallen, das mit Gewährleistungen und Haftung des Herstellers ausgestattet ist. Das passt besser zu den vorhandenen Möglichkeiten und Anforderungen. Denn der Quellcode ist völlig egal – einzig relevant ist ein stabiles Produkt. Das kann es bei Open Source nur mit wirklich offen verfügbaren Quellen geben. Darin stimme ich voll und ganz mit Herrn Barth überein.

Antwort #11 am 19. März 2018 von einem Freelancer

Das ist aber sehr viel Text. Scheinbar schwehlt in Ihnen eine gewisse Unzufriedenheit über die Handlungen bzw. Aussagen spezieller Personen. Ich frage mich zudem, ob die Plattform kununu die korrekte Wahl für den Ausdruck Ihres persönlichen Unmutes ist. Mir scheint dies nicht der Fall zu sein. Ich würde Ihnen einen direkten Dialog mit den beiden betreffenden Unternehmen empfehlen. Wilde Schreibereien im Internet bringen Sie sicherlich nicht voran, in Ihrem offensichtlichen Bestreben sich an den beiden Open Source Projekten rege beteiligen zu wollen. Das ist doch Ihr Bestreben, wenn ich das korrekt herausgelesen habe, richtig ? Alles andere wäre ja sonst sehr "trollig"...

Antwort #12 am 19. März 2018 von einem Partner

Hallo, entgegen der Behauptung eines der (erstaunlich vielen) Poster ist das Quellcode-Repository nicht veraltet, sondern ein einigermaßen aktueller Stand. Man findet es auch relativ einfach auf der Website zu kixdesk unter Downloads /Sourcecode: https://www.kixdesk.com/en/downloads/sourcecode.html Auch einem Fork steht dort nichts im Wege - just do it, if you really want it. git clone http://git.kixdesk.com/kix2017/KIX.git Wir freuen uns über qualifiziertes und lösungsorientiertes Feedback von der KIX-Community und bieten dazu auch ein öffentliches Forum an. Nutzen Sie doch diese Möglichkeiten, sofern Sie an einem Austausch interessiert sind! Wir bitten aber gleichzeitig um Verständnis, dass wir derzeit nicht ausreichend Ressourcen haben um darüber hinaus eine allgemeine, breite und qualitativ gute Community-Betreuung leisten zu können. Ich lege jedoch Wert darauf zu verdeutlichen, dass entgegen der Unterstellung in einem der vorherigen Posts keine solchen Mauern aufgebaut würden. Selbst ein OTRS-Projekt hat fast 10 Jahre gebraucht um auf github anzukommen - wir als c.a.p.e. IT haben also noch etwas Zeit vor uns. Leider ist bei Nicht-Kompilierbarer Software keine Duallizensierung möglich ohne Funktionalität zu verschenken und damit die wirtschaftliche Existenz des Unternehmens zu gefährden. Dies wäre unverantwortlich gegenüber allen Beteiligten und auch unseren Mitarbeitern. Daher ist es sicherlich verständlich, dass zahlungspflichtige Erweiterungen nicht zum kostenlosen Download für Jedermann geboten werden. Nichstdestotrotz wird die Lizenz eingehalten, da der Anwender den eingesetzten Code bei seinem Betreiber oder auch gern bei unserem Support erfragen kann. Der Vorwurf der Lizenzverletzung ist also auch wenig haltbar. Bezüglich der angenommenen fehlenden Gewährleistung empfehle ich ein genaueres Studium der Rechtslage in Deutschland. Entgegen der Aussage in div. (A)GPL-Lizenztexten ist eine Gewährleistung nicht pauschal ausgeschlossen. Dieser Ausschluss ist lediglich auf US-amerikan. Recht begründet, findet jedoch nur sehr eingeschränkt Anwendung in D. Auch der Verweis auf Haftung der Hersteller von proprietärer Software ist nicht ganz treffend. Im Einzelfall sind die jeweiligen Lizenzbedingungen zu prüfen. Lange Rede kurzer Sinn: die Verwendung von "closed-source" Software sichert ebensowenig Haftung und Gewährleistung zu oder aus wie die Verwendung von OSS. Das ist ein wesentlich weiteres Feld. Sollte der anonyme, kritische Poster tatsächlich an einem Dialog interessiert sein, stehe ich dazu gern zur Verfügung. Vereinbaren Sie einfach ein persönliches Gespräch. viele Grüße, Torsten Thau

Antwort #13 am 19. März 2018 von einem anonymen User

@#11: Antworten auf mehrere Fragen sind unschön zusammengerutscht. ## Es geht ausschließlich um die Nutzung eines Produkts und die gebotenen Rahmenbedingungen. Ich bin mit einer Rechereche für einen Kunden eher zufällig hier gelandet. Mich irritieren die heftigen Reaktionen und Unterstellungen: mir sind lediglich Diskrepanzen bei KIX aufgefallen. Wenn Herr Thau in #12 von "zahlungspflichtigen Erweiterungen" spricht, bestätigt das meine Bedenken sowie meine Entscheidung gegen KIX. Um vorzubauen: OTRS kommt im konkreten Fall ebensowenig zum Zug.

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