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CEWE Stiftung & Co. 
KGaA
Bewertungen

221 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 3,8Weiterempfehlung: 76%
Score-Details

221 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,8 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

137 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 43 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Coronavirus

Finde heraus, was Mitarbeiter von CEWE Stiftung & Co. KGaA über den Umgang mit Corona sagen.

BEWERTUNGEN ANZEIGEN

Personal Abteilung redet mit potenziellen neuen AG über einem, leider keine Beweise sonst Anzeige

1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Marketing / Produktmanagement bei CEWE COLOR AG & Co. OHG (Germering / Deutschland) in Germering gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Für Menschen die wenig innovativ sind und gerne eine 40 std Woche ableisten bzw enorm konservativ eingestellt sind, sicher ein interessanter Arbeitgeber

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ich glaube, das kann man sehr gut aus den anderen Punkten heraus lesen

Verbesserungsvorschläge

Datenschutz, ganz wichtig. Wenn das noch mal vorkommt, dass Cewe sich bei neuen Arbeitgebern meldet, gibt es eine Anzeige, ganz einfach. Unglaublich

Arbeitsatmosphäre

Jeder gegen Jeden, bis auf zwei drei Ausnahmen der Horror. Bin aufgrund massiven Mobbings gegangen, der Betriebsrat hilft dir auch nicht, ganz im Gegenteil

Image

Kapitalistisch und Konservativ bis ins Mark. Ich hoffe der Vetrag mit den Drogerien läuft bald aus, dann sehe ich dort nur noch Kodak Schnelldruck Geräte und habe nicht jedesmal eine posttraumatische Belastungsstörung wenn ich CEWEs Namen nur lese

Work-Life-Balance

Gibt es nicht. Enorm unflexibel, ausser du machst unbezahlte Überstunden das geht natürlich schon

Karriere/Weiterbildung

In der Ausbildung lernst du irgendwie gar nichts. Du wirst von Abteilung zu Abteilung geschickt, um überall zu schnuppern, aber eigentlich ist das aus kapitalistischen Gründen um sich Fachpersonal zu sparen. In deinem Fachbereich lernst man leider mangels richtiger Software auch nichts. Bin daher auch einen anderen Berufsweg gegangen, da man mit Cewe nichts danach machen kann ausser dort zu bleiben

Gehalt/Sozialleistungen

Einfach ohne Worte. Wer so schlecht bezahlt, sollte ANs andere Benefits bieten, hier absolute Fehlanzeige

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt es nicht. Ist aber von einem Druckunternehmen eventuell nicht anders zu erwarten. Da man hier kaum innovativ ist, werden vermutlich menhschlich und ökologisch besser aufgestellte Start-ups CEWE bald den Rang ablaufen

Kollegenzusammenhalt

Deine Kollegen reden nicht mit dir sondern über dich. Jede Arbeit mit Zimmerpflanzen ist kommnikativer und ehrlicher. Mir tut es in der Magengrube weh wenn ich an diese Zeit zurückdenke

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht viel dazu sagen, eigentlich sind alle alt. Mindestens im Herzen.

Vorgesetztenverhalten

Wenn du eh schon am Boden bist werden dir falsche Versprechungen gemacht und du wirst zu einem Aufhebungsvertrag genötigt, der dir im Endeffekt nichts als Scherereien mit dem Arbeitsamt und der Krankenkasse bringt

Arbeitsbedingungen

enorm altes Gebäude und Geräte, Gut ist jdoch dass es einen Aufzug gibt hinsichtlich Barrierefreiheit

Kommunikation

Die 'Personalabteilung redet mit neuen Arbeitgebern über dich. Tu dir selbst einen Gefallen und schreib einfach nicht in deinen Lebenslauf dass du hier gearbeitet hast

Gleichberechtigung

Bist nur für die Quote interresant, mir wird schlecht wenn ich dran denke diese Firma einen schwerbehinderten Kollegen behandelt hat. der jetzt übrigens auch weg ist.

Interessante Aufgaben

Für deine Ausstattung musst du selber zahlen oder du bekommst ein freeware Programm, damit sich die Firma ein paar Linzenzen spart

Toll

4,9
Empfohlen
Ex-Praktikant/inHat im Bereich PR / Kommunikation bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg (Niedersachsen) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

das offene, angenehme und trotzdem überaus seriöse Arbeiten

Verbesserungsvorschläge

mehr Homeoffice-Möglichkeiten, vor allem um Krankheitsfällen vorzubeugen.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Mansche negativen Bewertungen verstehe ich nicht.

3,8
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei CeWe-Color AG & Co. OHG in Mönchengladbach gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

wifi für mittarbeiter /

Arbeitsatmosphäre

Da kann man im großen und ganzen nicht meckern. man muss auch nicht jede Entscheidung verstehen.

Image

der neue CEWE Truck ist der Hammer

Work-Life-Balance

wir haben verschiedene Arbeitsmodelle aber nicht für die Produktion oder andere Abteilungen. wenn man mal tauschen möchte geht das zwar wid aber nicht gerne gesehen.

Karriere/Weiterbildung

Die Weiterbildung findet meisten in der Firma statt. da haben es die Vorgesetzten besser. schade.

Gehalt/Sozialleistungen

könnte besser sein

Umwelt-/Sozialbewusstsein

es ist noch luft nach oben.

Kollegenzusammenhalt

den finde ich gut. man hilft sich gegenseitig und es gibt auch keine dummen Fragen.
man muss auch nich alle mögen.

Umgang mit älteren Kollegen

es gibt sowas wie Altersteilzeit. Die wenigsten können es sich aber leisten.

Vorgesetztenverhalten

ist gut und freundlich .

Arbeitsbedingungen

wir haben einen Modernen Maschinenpark, der ständig weiterentwickelt wird. Nur die Klimaanlage bleibt jedesJahr auf der Srecke. Temperaturen zwischen 25 und 32 Grad, sind im Sommer keine seltenheit.

Kommunikation

Wir haben reglmäßig eine Betriebsversammlung wo eigentlich alles was bei uns Geschieht besprochen wird. Mindesten ein mal im Monat gibt´s auch eine Abteilungsbesprechung.

Gleichberechtigung

Wir machen keinen unterschied ob Mann oder Frau, noch Herkunft oder Religion oder Behinderung.

Interessante Aufgaben

hallo, wir machen Fotobücher, jeden Tag. Viel abwechslung ist da nicht.
der ein oder andere bekommt mal ein Projekt wo er mitmachen darf.

Gute Kollegen, schlechte Vorgesetzte, inkompetentes Management

1,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg (Niedersachsen) gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

IT Entscheidungen werden von Menschen getroffen, die keine richtige Erfahrung in der IT haben.

Verbesserungsvorschläge

- Gute Mitarbeiter länger an das Unternehmen binden.
- Meinungen der Angestellten ernst nehmen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

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Berufliche Sackgasse

3,2
Nicht empfohlen
Führungskraft / ManagementHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Administration / Verwaltung bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg (Niedersachsen) gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Old Boys Club, Silodenken, geringe Veränderungsbereitschaft

Work-Life-Balance

Super entspannt. Keinerlei Performanceorientierung.

Kollegenzusammenhalt

Jedes Team für sich betrachtet sehr gut.

Vorgesetztenverhalten

Totalausfall

Arbeitsbedingungen

Diverse Büromodelle. Von klassisch bis stylisch ist alles vorhanden.

Kommunikation

Interne Kommunikation Fehlanzeige

Gleichberechtigung

Frauen werden benachteiligt

Interessante Aufgaben

Unterfordert


Image

Karriere/Weiterbildung

Gehalt/Sozialleistungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umgang mit älteren Kollegen

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Stundenlohn viel zu niedrieg !

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Freiburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Soziale Leistungen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Niedriege Gehählter und Monatslöhne !

Verbesserungsvorschläge

Faire Gehälter zahlen. Aufstieg ermöglichen. Weiterbildung unsw.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt auch nach über 20 Jahren unterm Durchschnitt ! Keine Weiterbildung und kein Aufstieg !

Gleichberechtigung

Bei Leistung keine übertarifliche Zuschläge und keine neue Aufgaben die den Lohngruppe erhöht !


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Interessante Aufgaben

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Leider Finanziell nicht interessant sonst OK

4,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Fachkräfte bitte Marktgerecht bezahlen

Karriere/Weiterbildung

Ich habe das Unternhemen verlassen, weil ich ohne große Herausforderungen 30% mehr Gehalt am Arbeitsmarkt für IT Kräfte konnte.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Sozialleistungen

Interessante Aufgaben

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Nachholbedarf.

3,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg (Niedersachsen) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Arbeitskollegen die auch schnell zu Freunden werden. Aufgabenstellungen sind häufig klar, es herrscht ein klarer Informationsaustausch innerhalb unseres aber auch außerhalb der Teams. Es gibt gute Benefits wie unten aufgeführt. Es wird Zeit sich mehr "dem festen Bodensatz" zu widmen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Schlechte Vergütung, manchmal zu lange Entscheidungswege, fehlender Pragmatismus, schwierige Unternehmensorganigramme (oftmals ist es nicht ersichtlich, wer wann für was verantwortlich ist).

Verbesserungsvorschläge

Lasst negative Kritik zu. Diese Bewertung ist eine Reaktion auf die vorläufige Auswertung der Mitarbeiterumfrage. Auch bei den virtuellen CEWE Innovation Days war es nicht mal möglich gegen etwas zu sein, nur für etwas. Ihr könnt nicht ignorieren, dass es Nachholbedarf gibt, gerade wenn es sich um das Gehalt dreht. Es ist zurecht der am schlechtesten bewerteste Punkt unter den Festangestellten bei Kununu. Ich kann CEWE empfehlen: Studierenden und Saisonarbeitenden. Jedoch vorerst keinem zukünftig Festangestellten, der sich eine Wohnung in Oldenburg oder Umgebung leisten muss, zusätzlich Auto oder Buskosten und Verpflegung. Da bleibt als Einzelperson für den Rest des Monats wenig über.

Arbeitsatmosphäre

Die grundlegende Arbeitsatmosphäre ist positiv. Es herrscht Respekt vor allem zu allen die keine Führungsposition außerhalb des Bereiches haben. Bereichsleiter/Geschäftsführer zeigen seltener Empathie.

Image

Von außen ist CEWE ein Riese, ein Gigant eines Monopols mit hausgemachter eigener Branche. Rede ich mit Freunden und Mitarbeitenden fallen die Worte weniger positiv aus. Derzeit existiert eine hohe Moral innerhalb der Teams und eine erschütterte Moral der einzelnen Angestellten zum Namen, zur Marke, zur Firma CEWE. Die Gründe sind sehr einfach: CEWE ist wie Jahre zuvor in der Aktie stark gestiegen, bei den Mitarbeitenden kommt dieses jedoch nicht an.

Work-Life-Balance

Nicht erfüllt. Mehrere leitende Instanzen in der Verantwortung der F&E waren sich nicht im Klaren, das unser Team trotz jahrerlanger Warnung unterbesetzt ist. Folge davon sind sonst vermeidbare Überstunden. Die Überstundenpauschale verpflichtet uns als Dienstleistende jedoch dazu, genügend Überstunden innerhalb eines Jahres aufzubauen um 10% mehr Gehalt zu bekommen.

Karriere/Weiterbildung

Es gibt die Möglichkeiten innerhalb von Teams zu wechseln und sich auch fit für eine Übernahme in ein anderes Team zu machen.
Stellenausschreibungen passen jedoch nicht oftmals nicht zum eigentlichen, und mit der Zeit wachsendem, Tätigkeitsbereich.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist unter dem Durchschnitt für branchenübliche Anstellungsverhältnisse. Die Tarifverträge sorgen innerhalb der Verwaltung für ein mickriges Gehalt. Das Urlaubsgeld, die Aktienoptionen und das Weihnachtsgeld sind Trostpflaster für eine unter dem Durchschnitt festgelegte Bezahlung. Ich fühle mich nicht gut vom Betriebsrat repräsentiert, welcher vor allem für faire Anstellungsverhältnisse und Tarifverträge sorgen sollte.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Manchmal ein mehr Schein als sein. Die Fotoprodukte kann ich nicht bewerten. So manches wo Nachhaltig draufsteht ist jedoch nicht versichert, ob Nachhaltig auch drin ist. Damit meine jedoch eher die Rohmaterialien, Nutzung innerhalb der Kantine oder Utensilien innerhalb eines IT-bezogenen Umfelds.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb des Teams sehr eng. Es sitzen alle im selben Boot.

Umgang mit älteren Kollegen

Siehe Gleichberechtigung.

Vorgesetztenverhalten

Menschlich voll in Ordnung. Über die Abteilungsleitung da drüber ein wenig fremd. Man kennt sich, kann sehr gut miteinander. Man hört nur zu manchen Themen rigoroses Schweigen. Man hat den Anschein, dass die Geschäfsführung Oldenburg und die F&E Oldenburg nicht so häufig einen Austausch pflegen. Vielleicht wird es mal an der Zeit dies zu ändern.

Arbeitsbedingungen

Derzeit eine Zumutung. Unser Team schrumpft, die Arbeitsumgebung in den Büros ist schwer baufällig.

Kommunikation

Kommunikation innerhalb des Teams ist in Ordnung. Selbstständiges Arbeiten erfüllt diesen Punkt zu 95%. Die Kommunikation mit den eigenen Leitern ist absolut zufriedenstellend. Ab Abteilungsleitung und höher wird es manchmal schwieriger oder die Kommunikation bricht zusammen.

Gleichberechtigung

Muss ich nichts zu sagen. CEWE stellt ein, egal ob jung oder alt. Es ist egal wer oder was man ist. Wenn es auf beiden Seiten passt, dann passt es.
Was mir ein persönlicher Dorn im Auge ist: Viel zu wenige Frauen in Führungspositionen, öfter kommen Externe anstatt bestehendes Personal zu befördern.

Interessante Aufgaben

Nichts negatives. Es gibt interessante Projekte, wenn man dazu kommt. Und es gibt Projekte wo man merkt: Das wird einfach nur weitergereicht. Sei es aufgrund von zu wenig Lust, Umsetzbarkeit, Verpflichtung, Interesse. Das ist letztlich normal, aber es gibt die Freiheiten auch eigene Projekte einzubringen und dafür zu sorgen, dass das Unternehmen besser arbeiten kann.

Geht es allen schlecht, geht es keinem schlecht?

2,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich IT bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Den zusammenhalt im eigenen Team und mit anderen Teams.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Intransparente Kommunikation und Entscheidungskultur, Gehalt, Überarbeitung der Mitarbeiter, 37,5 Std Ausschreibungen bei effektiv (durch das Umfeld) geforderten ~40 Std

Verbesserungsvorschläge

Faire Gehälter, Genug Personal, Keine Kopfmonopole

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist Okay bis Gut. Je nachdem mit wem man arbeitet kann man hier gut Vertrauen fassen und begegnet sich auf Augenhöhe.
In einigen Teilen des Geländes findet man fabrikneue Kickertische. Nicht, weil sie vor kurzem gekauft wurden, sondern weil sie in einem Großraumbüro stehen und, so bekommt man den Eindruck, lediglich das Gefühl eines Startups immitieren möchten. Direkt daneben finden sich Sitzsäcke welche ebensowenig Beachtung finden.
In den meisten Fällen (bitte schauen Sie nicht zu weit nach oben in der "flachen" Hirachie) Verhalten sich die Vorgesetzten Fair, logisch und angemessen. Lob wie auch sachliche Kritik werden gut platziert.

Image

Famiele, Freude, Emotionen
Das sind die Gefühle die CEWE jedes JAhr in seinen Weihnachtswerbespots rüberbringt. Die Außenwahrnehmung ist dem Marketingbudget entsprechend hoch.

Work-Life-Balance

Hier kommen 2 Punkte zum tragen:
1. CEWE hat eine 37,5 Std. Woche.
So steht es zumindest in den Ausschreibungen. In der Realität hat CEWE eine sogenannte "Überstundenpauschale". Für Überstunden gibt es eine fixe Pauschale. Auch wenn es nicht schriftlich kommuniziert, wird gibt es eine Erwartungshaltung, dass mindestens 90 Überstunden im Jahr gemacht werden. Damit sind die Stellen effektiv ~39,5 Std. Stellen.
Man kann diese Pauschale natürlich nicht unterzeichnen, es wird einem allerdings deutlich gemacht, dass die Überstundenpauschale die Norm ist und man ein 'Sonderling' sei, wenn man sich dagegen stellt. "Es sind ja nur 2 Stunden mehr in der Woche".

2. Kopfmonopole und Aufgabenzahl
Sämtliche kritischen Stellen sind in der Regel einfach besetzt. Keine feste Urlaubsvertretung, kein 2. Mensch der den gleichen Aufgabenbereich abdeckt. Eine weitere Stelle im Team wird meist nur bewilligt, wenn man selbst kurz vor dem Burnout steht. Vorher wird man stehts mit "anderen Abteilungen geht es doch genauso" vertröstet.
IT wird als nötiges Übel gesehen, dass Geld kostet.
Das sorgt dafür, dass Anrufe im Urlaub die Norm sind und i.d.R. es nicht, wie oben stehend, "nur 2 Stunden mehr" sind.

Karriere/Weiterbildung

Es werden Fortbildungen ermöglicht. Man muss nur lang genug danach fragen und bitten. Leider hat man ein sehr schlechtes Gewissen, wenn man sich Zeit für Fortbildungen nimmt, da nahezu alle Abteilungen unterbesetzt sind und man das Team damit noch mehr in den Seilen hängen lässt.
Die Karrierechancen...wie schon im Punkt 'Gehalt' angesprochen herscht leider nicht der Ablauf: "Bedarf einer Stelle"->"Investfreigabe"->"Ausschreibung" sondern viel mehr "Bedarf einer Stelle"->"bestehender Mitarbeiter bekommt Chance der 'beruflichen entfaltung' durch zusätzliche Aufgaben"->"Mitarbeiter kommt an sein Limit"->"Ausschreibung der Stelle"->"Mitarbeiter hat neue Stelle"->"Eventuell wird über Geld gesprochen, wenn der Mitarbeiter lange genug nachfragt"

Gehalt/Sozialleistungen

Der Lohn ist ein klasse Einstiegsgehalt, wenn man ohne Vorerfahrung oder gar als Quereinsteiger in die IT möchte.
Leider entwickelt sich das Gehalt hier allerdings kaum weiter.
Es wird sich auf einem Tarifvertrag ausgeruht welcher nicht für den IT-Sektor ist und damit weit (WEIT!) unter Branchenschnitt.
Während andere Firmen im jährlichen Mitarbeitergespräch ein Gehalts und Leistungsreview machen, muss man bei CEWE um eine Erhöhung bitten welche, ohne Ankündigung einer Kündigung, einem Einheitsbetrag entspricht.
Während andere Firmen mit einem Positionswechsel mit einem neuen Gehalt auf einen zukommen, 'darf' man bei CEWE die Tätigkeit für eine unbestimmte Zeit ausführen und es wird "dann später über das Geld gesprochen".
Hinzu kommt das verhältnismäßig wenige Geld bei Kopfmonopol-Situation.
Es gibt systematische Fehler bei CEWE welche die genannten Punkte ermöglichen und sogar fördern.
Natürlich hat man nach ~6-7 Jahren ein Gehalt, welches okay ist.
Das sind allerdings 6-7 Jahre in welchen man für jeden Euro kämpfen muss.
Welches hoch qualifizierte Personal bleibt freiwillig in solcher Umgebung? Wer bleibt dann übrig?

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das ist vermutlich eine der großen Stärken von CEWE.
Soweit es für einen Mitarbeiter ersichtlich ist, läuft alles recht Umweltbewusst ab. Hier und da einzelne Punkte an denen man merkt, dass Umweltschutz eher ein strategisches Ziel, als ein gelebter Wert ist.

Kollegenzusammenhalt

Innerhalb der Belegschaft wird den Kollegen vertraut, so lange wir auch hier nicht zu hoch blicken.
Auch Abteilungsübergreifend hat es immer spaß gemacht mit den Kollegen zu Arbeiten.

Umgang mit älteren Kollegen

Guter Umgang mit älteren Kollegen. Es wird aus den Erfahrungen viel gezehrt.

Vorgesetztenverhalten

Die direkten Vorgesetzten (bis ins mittlere Management) verhalten sich sehr fair.
Leider lebt CEWE eine "flache" Hirachie in welcher niemand etwas Entscheiden möchte. Größere Entscheidungen werden aufgeschoben, weil jemand, den das Thema periphär betrifft, im Urlaub ist. Irgenjemand ist immer im Urlaub.
Innerhalb von Meetings wird viel kommuniziert, jedoch nichts Entschieden.
Selbst bei kritischen Themen in welchem die Faktenlage klar ist und sich innerhalb der nächsten Wochen nicht verändern wird:
"Darüber müssen wir nochmal sprechen", "Das entscheiden wir beim nächsten mal", "Da Robben wir uns ran", "Das müssen wir nochmal umrunden"
Schnelle Entscheidungen kann man leider nicht erwarten.

Arbeitsbedingungen

Sofern man nicht Praktikant oder Werkstudent ist, arbeitet man mit neuerem Stand der Technik. Kein Laptop muss älter als ein paar Jahre sein.
Da allerdings seit Jahren kein Gebäude(-anbau) gebaut wird müssen, aufgrund von Platzmangel, Kollegen in die (mittlerweile) 3 Bürocontainer ausweichen. Einer der Container mit mehr Mängeln als funktionierenden Teilen.
Diese "Übergangs-Lösungen" besteht seit über 3 Jahren, trotz vielerlei Beschwerde.
HomeOffice, bzw. MobileWork wurde zusammen mit Corona zähneknirschend umgesetzt. Hier herscht nach wie vor eine sehr konservative Einstellung zum Thema mobile Arbeit und gerade in höheren Führungsebenen wird eher hingenommen als gefördert.

Kommunikation

Eine der größten Schwächen von CEWE.
Was bei einem selbst ankommt ist stark abhängig vom Vorgesetzten oder den eigenen Verbindungen in andere Abteilungen.
Bezieht man seine Informationen ausschließlich über die "großen" Kanäle, kommt leider nicht viel bei einem an.
Abteilungen untereinander kommunizieren auch relativ ineffizient. Abteilungen die einen Mehrwert aus Informationen ziehen könnten, werden nicht informiert.

Gleichberechtigung

Außerhalb der Prduktion ist es schwerer für Frauen aufzusteigen.
Die Führungsebene ist ist seit jeher von Männern dominiert. Je höher wir schauen, desto schwächer ist der Anteil der Frauen; bis er letztenendes vollständig auf 0 sinkt im Bereich der höheren Führungskräfte.
Von älteren Kollegen sind teilweise sexistische Kommentare oder "Stammtischsprüche" zu hören. Allerdings sind durch die in Work-Life-Balance beschriebenen Kopfmonopole klar, dass hier wenig unternommen wird, da manche Mitarbeiter durch Ihr Wissen quasi unkündbar sind.

Interessante Aufgaben

"In dieser Kategorie bewerten Mitarbeiter ob die Arbeitsbelastung gerecht aufgeteilt ist [...]"
Wenn bei zu höher Arbeitslast eldiglich ein "Anderen Abteilungen geht es doch genauso" von Führungsebenen zu hören ist, muss man sagen: Gerecht? Ja. Gut? Nein.
Wenn es allen schlecht geht (bis auf einigen wenigen) ist es doch gerecht...oder?

Die Bewertung rührt vor allem durch die recht autonome ausgestaltung der Aufgaben. Man hat hier sehr freie Hand (außer bei großen Entscheidungen, siehe Vorgesetztenverhalten) und kann sich seine Arbeitsweise sehr frei gestalten.

So viel Potential bei einem eigentlich tollen Arbeitgeber, aber...

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Marketing / Produktmanagement bei CEWE Stiftung & Co. KGaA in Oldenburg (Niedersachsen) gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Kollegen, Zusammenhalt auf der Basis, Aufgaben, Kommunikation, Produkte, Internationalität, mobiles Arbeiten

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Gehalt, traditionelle Rollenbilder, Führungsstil

Verbesserungsvorschläge

Seid mutig und brecht mit den alten Traditionen! Wir haben das Jahr 2021 und nicht 1985. Man droht, den Anschluss an die Gesellschaft zu verlieren und damit letztendlich auch in wirtschaftliche Unsicherheiten zu gelangen, wenn man in der aktuellen Position verharrt.

Arbeitsatmosphäre

CEWE ist einer der größten Arbeitgeber in und um Oldenburg und seit Jahrzehnten eine Macht auf dem Oldenburger Arbeitsmarkt. Leider spiegelt sich diese jahrzehntelange Tradition vielerorts in der Firma auch im Verhalten wider. Man stelle sich eine klischeehafte, deutsche Mittelstandsfirma vor, aufgebaut von Männern mit den Vorstellungen und Werten aus der Mitte des 20 Jahrhunderts. Teilweise sind diese noch immer stark zu spüren. Das Klima wird teilweise von Machtspielen und Angst geprägt, Personen in Führungspositionen nutzen über Jahre gewachsene Konstrukte und Beziehungen aus und "change management" trifft damit auf taube Ohren.
Innerhalb der Belegschaft ist das Klima aber super. Zumindest in der Verwaltung herrscht hohe Kollegialität und man ist für einander dar.

Image

In der Werbung gibt sich CEWE als Firma der Freude, Emotionen und großen Momente, intern dominiert das eher traditionelle Rollenbild. Von "Start Up Mentalität", wie sie sich intern oft gewünscht wird, keine Spur. Natürlich ist CEWE kein Start Up, aber intern wird es sich oft gewünscht. Zu dem Mindset hin zu kommen benötigt aber noch viele Jahre der Entwicklung und vermutlich vor allem einen Wechsel in den obersten Führungsriegen und damit ein Aufbrechen traditioneller Rollenbilder.

Work-Life-Balance

Natürlich herrscht besonders zu Weihnachten immer viel Betrieb. Hier wird aus einer 37,5h Woche schnell mal mehr. Andererseits wird "von oben" auch drauf geachtet, dass die betrieblich vorgeschriebenen 10h/Tag nicht überschritten werden und das ist auch gut so. Negativ ist jedoch die sog. "Überstundenpauschale", welche man aufgrund der schlechten Bezahlung (mehr unten) fast schon gezwungen ist zu nehmen. So fällt die 37,5h Woche dann so oder so dahin. Mobiles Arbeiten hat die Work-Life-Balance seit dem Start von Corona definitiv verbessert und eigentlich kann man sich immer frei nehmen, wann man möchte. Man muss jedoch die Fähigkeit besitzen die Arbeit nicht mit nach Hause zu nehmen und auch mal "abzuschalten".

Karriere/Weiterbildung

Es gibt interne Weiterbildungsprogramme, die sind super. Wirklich "Karriere machen" können aber die wenigsten und dies auch meistens nur die Lieblinge einzelner Personen. Beförderungen werden weniger nach der fachlichen Qualifikation als eher nach den Beziehungen intern vergeben.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist für die Branche und die finanzielle Power der Firma ein Witz. Der Tarifvertrag ist Fluch und Segen zu gleich. In Verwaltung und IT eher ein Fluch. Für Arbeitnehmer in der Produktion sicherlich eher ein Segen. Das Unternehmen fährt seit Jahrzehnten Jahr für Jahr Rekordgewinne ein, gibt diese aber nicht weiter an die "Basis" der Belegschaft. Da muss man sich auch nicht wundern, dass keine Fachkräfte gefunden werden und Stellen lange unbesetzt bleiben. Für den schmalen Taler kommt halt niemand in die "Provinz" nach Oldenburg. Die Sozialleitungen sind jedoch gut, es gibt das Aktienprogramm und andere Nettigkeiten, die am Ende des Monats aber auch keinen Euro mehr auf dem Kontoauszug hinterlassen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird viel versucht und viel in Gang gebracht, jedoch noch nicht mit der aller letzten Konsequenz, insbesondere im Bereich Nachhaltigkeit. Hier könnte noch mehr gemacht werden, gerade was den Umweltschutz und den Ressourcenverbrauch angeht.

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen der "Basis" halten immer zusammen und sind für einander dar. Man vertritt sich im Urlaub und verbringt alles in allem eigentlich immer eine gute Zeit miteinander.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt Modelle wie Altersteilzeit und andere Unterstützungsformen für ältere Kollegen. Hier konnte bisher nichts negatives festgestellt werden.

Vorgesetztenverhalten

Sicherlich ist dies immer sehr individuell auf die jeweilige Führungskraft bezogen. Insgesamt erlebt man aber die Führungskräfte bei CEWE aber eher streng und traditionell. Teilweise und in Ausnahmefällen sogar in Richtung "ich bin wichtiger als du, hier merkst du es"-Attitüde und ein eher autoritärer Führungsstil und internen Blockaden. Hier sollte manchmal etwas mehr Menschlichkeit und Verständnis an den Tag gelegt werden. Es wird eher wenig gelobt und mehr gefordert, bei Projekterfolgen wird fast schon traditionell eher direkt nach dem nächsten, noch offenen Punkt gefragt, statt den Erfolg zu beglückwünschen.

Arbeitsbedingungen

Die Arbeitsbedingungen sind insgesamt gut. Natürlich gibt es Büros und Arbeitsplätze die anderen gegenüber "hinterher hinken", aber das gibt es wohl überall. Man sollte vielleicht einheitliche Laptops für alle anschaffen, damit gerade in Zeiten von flexiblen Arbeitsplätzen hier die Besetzung besser möglich ist. Wenn viele Kollegen vor Ort sind (oder vor Corona waren) wird es bisweilen im Büro sehr laut, aber es gibt Rückzugsorte, wo man auch mal ungestört arbeiten kann.

Kommunikation

Die Kommunikation ist alles in allem Gut. Man wird über Newsletter und verschiedene Systeme auf dem Laufenden gehalten, Transparent wird über die aktuelle Lage im Unternehmen berichtet. Teilweise besteht aber auch viel Nachholbedarf, insbesondere bei personellen Themen. Kolleginnen und Kollegen gehen oder werden mitunter gegangen und auf einmal sind diese "einfach weg", ohne eine Erklärung. Dies befeuert teilweise Sorgen in der Belegschaft um den Arbeitsplatz, nach dem Motto "es könnte jeden erwischen". Hier sollte nochmal nachgebessert werden.

Gleichberechtigung

Weibliche Mitarbeiterinnen werden schlechter bezahlt, das ist ein Fakt. Es gibt keine Frau "ganz oben" und wird danach gefragt kommt immer das Argument ... "aber im Aufsichtsrat sind doch mehr als 50% Frauen". Insgesamt ist die Quote an weiblichen Führungskräften gering und häufig verlassen Frauen aus dem Grund das Unternehmen. Hier kommt wieder das Klischee "traditioneller deutscher Mittelstand, mental noch in den 80ern" deutlich zu tragen.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind bei CEWE sehr vielfältig und in der Verwaltung wenig repetitiv. In der Produktion mag dies anders aussehen.

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