Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit
Gut am Arbeitgeber finde ich
Im Vergleich zu anderen Trägern gute Bezahlung. Und wenn man bezüglich so einiger Arbeitsbedingungen innerlich resigniert hat und nur noch das Nötigste macht, hat man auch viel Freizeit
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Geschilderte Unfähigkeit, sich an die jeweiligen Gegebenheiten anzupassen. Betrifft den Arbeitsmarkt, aber auch alles Andere. Eigentlich würde ich den Arbeitgeber einen Freund empfehlen, allerdings ist es nicht auszuschließen, dass dieser nach kurzer Zeit betriebsbedingt gekündigt wird. Weil es den, den oder den Standort nicht mehr gibt. Und diese Schließungen haben ihre Grundursache in den Strukturen des CJD.
Verbesserungsvorschläge
Leider, wirklich leider- viele!! Für Vorschläge/ Neuerungen gibt es aber eine Vorgesetzten- Ebene, reinreden unerwünscht. Ich möchte nicht anmaßend sein. Nur so viel: Wenn es einen abschließbaren Raum gibt, aus dem seit Jahren beständig Material verschwindet, sollte man annehmen, dass es an der Zeit wäre, die Schlüssel auszutauschen. Nicht so beim CJD. So einfach geht das nicht. Und das sollte jedes (!) Problem beim CJD verbildlichen.
Arbeitsatmosphäre
Ich habe während meiner Arbeitszeit nie ein Feedback von Vorgesetzten erhalten. Es ist nahezu unmöglich, im CJD nicht auf irgendwelche Vorgesetzte zu stoßen, eine pädagogische Leitung sucht man allerdings vergeblich.
Image
Im CJD gibt es keinen besseren Arbeitgeber mit qualifizierterem Personal. Unmöglich. Außerhalb gibt es nicht wenige Misstöne, die nicht gehört werden wollen.
Work-Life-Balance
Konnte meine Arbeit eigentlich machen, wann ich wollte, so lange ich den Beginn und Ende im System falsch angab.
Karriere/Weiterbildung
Weiterbildung außerhalb eines Workshops, eher nicht. Aufstieg in der Regel nur bei Standortwechsel möglich.
Kollegenzusammenhalt
Super
Vorgesetztenverhalten
Es fehlte an jeder inhaltlich- pädagogischen Einarbeitung, Vorbereitung. Hauptsache, läuft irgendwie. Einige konnten komplett am Auftrag vorbei arbeiten und quasi einen anderen Job machen
Kommunikation
Teams gab es regelmäßig mit mäßigem Mehrwert fürs Team oder den einzelnen Mitarbeiter.


