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CompuGroup Medical SE & Co. 
KGaA
Bewertung

Qualität? 80% reichen vollkommen!

2,0
Nicht empfohlen
Ex-FührungskraftHat im Bereich IT bei CompuGroup Medical SE in Koblenz gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Produktfamilie und den verfolgten Ansatz

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die beharrliche Weigerung das Thema Qualität in den Mittelpunkt zu stellen und Massnahmen zu ergreifen, diese zu steigern. Allein eine Kampagne mit einem schicken Namen macht die Kunden noch nicht glücklich. Hier muss investiert werden.

Verbesserungsvorschläge

Alte Bärte abschneiden oder zumindest hinterfragen. QA endlich vereinheitlichen und zentral aufstellen. Mehr auf die Mitarbeiter hören. Wenn in jeder Townhall immer wieder beharrlich nach den Jobbikes gefragt wird - dann bewegt das offensichtlich die MA. Einfacher und kostengünstiger kann man Mitarbeiterzufriedenheit nicht initialisieren. Townhalls mit weniger inhaltsleeren Worthülsen wären ein weiterer Fortschritt. Wertschätzung für ALLE Mitarbeiter!

Arbeitsatmosphäre

ca. 40% der neuen Kollegen gehen im 1. Jahr wieder. Da hinterfragt sich aber niemand - Man ist ja Marktführer (gewesen) und das muss reichen.
Es gibt einen etablierten Stamm an langjährigen Mitarbeitern und die pflegen eine Art Personenkult um den Firmengründer. Früher war alles besser und man musste sich eben auch nicht hinterfragen oder gar bewegen. Man setzt ein Programm zur Steigerung der Kundenzufriedenheit auf, ist aber nicht bereits bestehende Strukturen und Verantwortlichkeiten zu hinterfragen. 'Weiter so' lautet die eigentliche Parole und die führt beständig nach unten - Kunden wechseln zu qualitativ besseren und performanteren Mitbewerbern. Merkt das niemand oder will man nicht?

Image

Der Stern sinkt und man tut nur das Nötigste zur Kurskorrektur

Work-Life-Balance

Dafür muss man sich einsetzen und kämpfen. Es ist aber möglich. natürlich gibt es auch hier Mitarbeiter, die sich für unentbehrlich halten und 24/7 online und bereit sind. Manager, die auch im Urlaub nicht ohne absolute Verfügbarkeit sein können, um bloss nicht die Kontrolle zu verlieren.

Karriere/Weiterbildung

Man muss das Thema proaktiv angehen, um Erfolg zu haben. Die internen Schulungen (z.B: 10 goldene Regeln zur Softwareentwicklung) bestehen nicht den Abgleich mit der gelebten Wirklichkeit

Gehalt/Sozialleistungen

Wie schon oft hier beschrieben: wer Anfangs gut verhandelt, macht alles richtig. Gehaltserhöhungen oder Prämien gibt es danach nur unter Androhung von Kündigung oder Vorweisen eines Konkurrenzangebotes. Das kann man nur schwerlich als angemessene Unternehmenskultur bezeichnen

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die Firma gönnt sich einen riesigen Fuhrpark mit allem was dazu gehört. Ein Jobbike Modell wird immer wieder kategorisch abgelehnt mit dem Verweis darauf, dass der Verwaltungsaufwand zu hoch sei. Angesichts des perfekt administrierten motorisierten Fuhrparks klingt das wie der blanke Hohn. Mit Mitarbeitern auf Fahrrädern würde man soviel mehr für die Gesundheit der Mitarbeiter und für die Umwelt tun! DAS würde einer Firma in diesem Segment mehr als gut zu Gesicht stehen.

Kollegenzusammenhalt

In den einzelnen 'Trutzburgen' = Abteilungen extrem. Dissonanzen gibt es natürlich immer mal wieder, aber der Zusammenhalt ist extrem gut in den Teams. Übergreifend findet man hier aber mehr Konkurrenz und man spricht sich gegenseitig die Kompetenz ab.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen aus dem inneren Zirkel, die dem Personenkult anhängen, werden solange befördert bis sie den höchsten Grad ihrer Befähigung erreicht haben. So gesehen also ein sehr wertschätzender Umgang. Allgemein gibt es eben auch sehr viele Kollegen, die bereits seit Jahrzehnten im Konzern sind. Dadurch bewegt sich aber eben auch leider wenig in den Köpfen und den Prozessen. Diese eingerichteten Altersposten für 'verdiente' Mitarbeiter richten leider auch einigen Schaden an und verbreiten Unverständnis bei den eigentlichen Leistungsträgern. Die Konkurrenz ist wach(er) und läuft der CGM zusehends den Rang ab. Man hat sich zu gerne in der Komfortzone eingerichtet.

Vorgesetztenverhalten

Auch die CGM hat fähige Vorgesetzte, die ihre Mitarbeiter fördern und deren Leistung anerkennen. Schwierig sind eben immer Konstellationen in denen sich Firmengründer mit ihrer vermeintlichen Expertise ohne Ablaufzeit für unentbehrlich halten. Wenn diese dann Mikromanagement bis auf die unterste Entscheidungsebene betreiben, kann das einfach nicht gut gehen. Wieso hat braucht der Servicemitarbeiter B 5 Minuten länger für eine Problembehebung als der Servicemitarbeiter A? Für solche Prozesse hat man in der Regel fähige selbstdenkende Führungskräfte eingestellt.

Arbeitsbedingungen

Ausstattungen der Büros sind Standart. Mensa ist gut. Seit Corona fällt es nicht umsonst sehr schwer die Kollegen wieder ins Büro zu locken.

Kommunikation

Findet nicht wirklich konstruktiv statt. Es gibt leere Worthülsen zu vermeintlichen Erfolgen. Es wird ein 'Wir' Gefühl bemüht, das es aber gar nicht gibt. Jede Abteilung ist eine Insel und über den Tellerrand schaut man nur wenn man wirklich muss oder wenn man Verantwortung abwälzen will/muss. Immer wieder spannend sind die Verkündungen, wer wann wieso das Unternehmen verlässt. Meist sind das Kollegen aus dem höheren Management, die sogar eigenen Ideen zur Zukunftsausrichtung hatten - das geht ja leider gar nicht! Man folgt bitte alten ausgetreten Pfaden, das hat schon immer funktioniert......

Gleichberechtigung

Gibt es und wird gelebt. Alle Pro's und Con's gelten für Mann und Frau im Konzern

Interessante Aufgaben

Es gibt sehr interessante Aufgaben, aber die wirklichen Herausforderungen werden meist vernachlässigt. Qualität schreibt man sich gerne auf die Fahnen, aber man ist nicht bereit dafür auch die notwendigen Meter zu gehen. Es gibt keine zentrale Qualitätskontrolle, die jede Soft und Hardware unter realistischen Bedingungen testet, bewertet oder gar verbessert. 'Wir können das allein durch unsere Historie' scheint das Qualitätssiegel schlechthin zu sein.

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