Computec Media AG als Arbeitgeber

  • Fürth, Deutschland
  • BrancheMedien
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Götterwünsche, Überstunden, Mieser Lohn

1,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Produktion bei Computec Media GmbH in Fürth gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Hier lernt man, wie man's nicht macht. In allen Punkten.

Verbesserungsvorschläge

Die Organisation überdenken und nicht nur auf Zahlen schauen.

Arbeitsatmosphäre

Schreckliche Arbeit an uralten Geräten ohne Zeit für Kreativität unter schlimmem Druck mit Aufsehern (Chefredaktion, Vorstand)im Nacken: Ganz mieses Klima. Unter den Kollegen ist die Stimmung ganz O.K. jeder kocht die meiste Zeit sein eigenes Süppchen. Fast jeder ist überlastet. Das schlägt sich natürlich auf den Output nieder und wird auch für die Leser deutlich.

Kommunikation

Miserabel: Entscheidungen werden ausschließlich hinter verschlossenen Türen getroffen. Die Flurpost ist die verlässliche Informationsquelle. Götterwünsche der Vorstände müssen erfüllt werden, egal wie dämlich sie sind. Chefs und Entscheider sind Fahrradfahrer: Nach oben buckeln, nach unten treten!

Kollegenzusammenhalt

Ganz ok. Zumindest an der Oberfläche stimmt alles. Allerdings mit Ausnahmen. Bestimmte Kollegen sind schon bekannt dafür gerne ausfällig zu werden und sich zu blamieren. Tiefgreifendes kollegiales Verhalten gibt es nur unter wenigen Kollegen.

Work-Life-Balance

Ok. Überstunden werden zwar erwartet aber kaum ausgeglichen. Wochenenddienst ist Pflicht.

Vorgesetztenverhalten

Schrecklich - Vorgesetzte sind Aufseher die affige Götterwünsche der Vorstände mit allen Mitteln durchsetzen. Wer chön schleimt und schluckt, der rutscht aber schnell nach oben. Gehaltserhöhungen werden kategorisch abgelehnt. Inflationsausgleich ist Fehlanzeige. Die Leitung erwartet stattdessen Dankbarkeit. Das einzige Beförderungskriterium ist: "Maul halten und delegieren!"

Interessante Aufgaben

Wohl noch das beste an Computec

Gleichberechtigung

Weibliche Redakteure werden bevorzugt eingestellt! Woran das liegt, kann sich aber jeder denken. Downside: Man wird ständig angeglotzt und angebaggert

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen werden "ausgemustert" oder fristen ihr Dasein in einer dunklen Ecke. Statt Erfahrung ist billige Arbeitskraft gefragt.

Arbeitsbedingungen

Furchtbar: uralte Rechner, kaputte Monitore und eklige Eingabegeräte. So ist kaum professionelles Arbeiten möglich. Auch an Lizenzen mangelt es. Kreativität ist nur gefragt, wenn es darum geht möglichst billig zu produzieren.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gibt es für den Verlag nicht.

Gehalt/Sozialleistungen

Unterste Gehaltsklasse. Abitur wird vorausgesetzt, Uniabsolventen gerne angenommen - bezahlt wird aber Mindestlohn! Gehaltserhöhungen gibt es selbst für massig Überstunden nicht. Gespart wird zuerst bei den Mitarbeitern. Jährliche Kündigungsrunden sind fester Bestandteil der "Organisation". Eingestellt werden nur Azubis. Die dort aber nicht gefördert werden sondern nur buckeln müssen.

Image

Nicht das Beste. Der Sparkurs kommt langsam sogar beim Publikum an.

Karriere/Weiterbildung

Keine Chance. Schade.