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comwrap 
GmbH
Bewertung

Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten.

2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei comwrap GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Zusammenhalt einzelner Teams/ Mitarbeiter
- Events (Sommerfest und Weihnachtsfeier)
- Arbeitsbedingungen: es wird Wert darauf gelegt, dass die grundsätzlichen Arbeitsbedingungen passen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Fokus unklar, scheint verloren gegangen zu sein
- zu viele Projekte mit unrealistischen Timings im Verhältnis zur Ressourcenlage. Umdenken und vielleicht mal den Fuß vom Gas nehmen, Ruhe in das Unternehmen bringen
- Mitarbeiter sollten auch negatives Feedback geben können, gerade dieser Mut sollte wertgeschätzt werden - zuhören!

Verbesserungsvorschläge

- Loyalität der Mitarbeiter schätzen, denn mit loyalen Mitarbeitern steht und fällt ein Unternehmen
- Entscheidungen transparent und frühzeitig kommunizieren
- Weiterbildungen als Investition in die Mitarbeiter und Wertschätzung ansehen, nicht als bloßen Kostenpunkt
- Wertschätzung der Mitarbeiter leben, nicht nur davon sprechen
- zuhören und lernen, was im eigenen Unternehmen los ist

Arbeitsatmosphäre

Die Stimmung ist seit Mitte 2018 eher angespannt. Viele Kollegen wurden in den letzten Monaten entlassen und das mitunter mit sofortiger Freistellung, sodass man selbst erst Tage später mitbekommen hat, dass jemand nicht mehr an Bord ist. Sowas trägt zur angespannten Situation bei und lässt stark an der Sicherheit im Unternehmen zweifeln. Dazu häufig viel Gerede und Tratsch, typisch Agentur. Im Alltag macht man das beste draus, liegt vor allem am guten Zusammenhalt der Mitarbeiter.

Kommunikation

Kommunikation ist in vielen Unternehmen ein Problem, auch hier. Häufig werden große Entscheidungen über den Köpfen der Mitarbeiter hinweg getroffen, was nicht sehr gut ankommt. Der Flurfunk ist sehr lebendig, man hört hier oft Wochen vor Ankündigungen, was angeblich passieren wird. Wahrheitsgehalt liegt hier sehr weit oben.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist je nach Disziplin in den Teams grundsätzlich sehr gut. Auch während der Projekte halten die Mitarbeiter zusammen, auch wenn die Zeit zur Fertigstellung sehr knapp und stressig ist (immer). Gerede hinter dem Rücken einiger Kollegen gibt es allerdings auch, wie es in Agenturen häufig so ist. Ausschluss findet teilweise statt, vor allem wenn neue Kollegen nicht direkt im Team"ankommen".

Work-Life-Balance

Typisch Agentur, Überstunden sind nicht unbedingt eine Ausnahme, genauso wie kontaktiert zu werden im Urlaub oder im Krankheitsfall. Da Vertrauensarbeitszeiten gelebt werden und es kein Überstundenkonto gibt, muss man selbst darauf achten, dass man hier nicht zu viele Überstunden aufbaut. Je nach Vorgesetzten sind Überstunden auch kein Zeichen für eine Überlastung, sondern für ein schlechtes Zeitmanagement. Sehr fragliche Ansicht.

Durch Kernarbeitszeiten (10-12, 14-16) ist man - als Ausgleich - recht flexibel, wenn es um private Termine geht. Home Office ist nach kurzer Absprache bzw. Ankündigung auch ohne Probleme oder große Rechtfertigungen möglich.

Vorgesetztenverhalten

Definitiv Nachholbedarf an diesem Punkt. Vor allem was die Schulung der Führungskräfte angeht, muss in Zukunft wesentlich professioneller gearbeitet werden. Bisher reine Glückssache, ob der Vorgesetzte weiß, wie man eine Führungskraft ist bzw. wie man Führungskraft aufbaut und auf seine Mitarbeiter eingeht. Durch die Umstrukturierung der Teams verbessert sich dieses Thema, allerdings tragen auch weniger Schultern nun die (große) Verantwortung.

Die Geschäftsführung selbst hat die Zügel schon vor langer Zeit verloren und sieht die Probleme im Unternehmen nicht (oder will sie nicht sehen, wäre ja unbequem).

Interessante Aufgaben

Projekte sind größtenteils interessant und abwechslungsreich durch die Abdeckung unterschiedlicher Branchen und Technologien, aber auch kleinere Projekte mit mäßigem Anspruch sind vertreten.

Gleichberechtigung

Wer länger im Unternehmen ist, wird stärker in Prozesse und Veränderungen involviert und hat definitiv mehr Chancen in Hinblick auf Benefits, Gehaltserhöhungen, Beförderungen. Neue Stimmen und Blickwinkel werden selten einbezogen. Ansonsten werden Frauen und Männer gleich behandelt und haben die gleichen Chancen.

Umgang mit älteren Kollegen

Der Altersdurchschnitt liegt eher bei Anfang/Mitte 30, mit einigen Ausnahmen, diese sind aber in der Teamleitung verständlicherweise angesiedelt. Alle Kollegen werden absolut gleich behandelt, niemand wird aufgrund seines Alters ausgeschlossen oder besonders behandelt.

Arbeitsbedingungen

Gut ausgestattetes Büro (Großraum + einige kleinere Büros) mit teils höhenverstellbaren Tischen. Freie Wahl der Arbeitsmittel, Stand der Technik sehr aktuell. Snacks und diverse Getränke ( + Kaffeevollautomat) sind vorhanden, ebenso ein großer Aufenthaltsraum mit Sitzecke, Kicker und großem Esstisch für die Mittagspause. Auf der Hanauer Landstraße gibt es zudem ein gutes Angebot, um die Mittagspause außerhalb zu verbringen. Erreichbarkeit des Büros ist sehr gut (Öffentliche Verkehrsmittel + Auto), jedoch ist die Parkplatzsituation in der Gegen schwierig.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kein besonders großes, gelebtes Umwelt-/ Sozialbewusstsein. Alter Kicker wurde gespendet + es gibt reichlich Tassen anstelle von Pappbechern. Es definitiv noch mehr, um sich auch als "guter Nachbar" zu positionieren. Fokus liegt allerdings eher darauf ein Big Player in der Branche zu werden, sodass Umwelt und soziale Aktivitäten hinten anstehen.

Gehalt/Sozialleistungen

Unterdurchschnittliches Gehalt im Vergleich zu anderen Arbeitgebern/ Agenturen. Gehaltsunterschiede innerhalb der Teams mitunter auch sehr groß, was natürlich früher oder später rauskommt.

Image

Das Image nach außen hin ist definitiv besser, als es sein dürfte. Die Fassade ist noch glänzend, innen fällt der Putz teilweise von den Wänden. Untereinander (Mitarbeiter) wird offen und ehrlich gesprochen, nach außen und Richtung Management eher geschwiegen, mitunter aus Angst um die eigene Position.

Viele langjährige Mitarbeiter verlassen das Unternehmen.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegschancen eher gering, da die höheren Positionen "belegt" sind. Hier wird häufig argumentiert, dass man als Mitarbeiter "noch nicht so weit" ist oder man sich selbst maßlos überschätzt. Weiterbildungen sind grundsätzlich möglich, allerdings ist das Budget dafür sehr gering. Je nach Abteilung und Teamleiter kann man mehr rausholen - ist aber nichts, womit man rechnen sollte. Auch hier gilt: je länger man dabei ist, umso besser geht's einem. Zur Not kann man auch mal eine Kündigung auf den Tisch hauen, das hat auch schon geholfen die ein oder andere Weiterbildung und Beförderung zu erhalten.

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