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Daniels & Korff Gesellschaft mit beschränkter Haftungals Arbeitgeber

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Daniels & Korff Gesellschaft mit beschränkter Haftung Erfahrungsberichte

Bewertungsfaktoren

Vor dem Bewerbungsgespräch

Zufriedenstellende Reaktion
3,00
Schnelle Antwort
3,00
Erwartbarkeit des Prozesses
3,00

Nach dem Bewerbungsgespräch

Zeitgerechte Ab- / Zusage
1,00

Während des Bewerbungsgesprächs

Professionalität des Gesprächs
3,00
Vollständigkeit der Infos
4,00
Angenehme Atmosphäre
2,00
Wertschätzende Behandlung
1,00
Zufriedenstellende Antworten
3,00
Erklärung der weiteren Schritte
3,00
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Bewertungen

  • 23.Sep. 2012 (Geändert am 10.Sep. 2014)
  • Bewerber

Kommentar

Der Arbeitgeber hat anonym inseriert, über ein Chiffre bei Arbeitsamt. Da das Anforderungsprofil 100% meinen Fertigkeiten entsprach, habe ich mich beworben; nach 2 Wochen erhielt ich einen Anruf vom Sachbearbeiter des JobCenters, der mir "Ross und Reiter" nannte und einen Termin für ein Vorstellungsgespräch anwies.
Im Bilde, bei welchem Arbeitsgeber ich mich nun vorstellen würde, besuchte ich die Webseite im Internet und stellte fest: "Oha, ein Bekleidungsausstatter von gehobenem Niveau - da ziehst Du Dir besser mal nicht Dein übliches Werbeagentur-Outfit an..."
Der Standort des Unternehmens präsentierte sich nach meiner Anreise (aus Köln) als beeindruckend saniertes historisches Wasserschlösschen mit allem Zipp und Zapp. Das Vorstellungsgespräch fand in entspr. Ambiente statt, der Geschäftsführer persönlich (ein echter Freiherr von und zu, wie ich hinterher feststelle) stellte mir das Wirken der Firma vor und die Aufgaben, für die man einen kompetenten neuen Mitarbeiter benötige: Es gäbe zwei Mac-Arbeitsplätze mit Grafikerinnen, welche die hauseigene Werbung (Kataloge, Anzeigen, usw.) gestalten - bisher habe man die Druckvorstufe immer an ein externes Unternehmen ausgelagert, nun habe man sich (aufgrund der guten Geschäftslage und dem hieraus resultierenden erhöhten Werbeaufkommen) dazu entschlossen, diese Arbeiten inhäusig zu bewältigen. Es werde jemand gesucht, der dazu in der Lage sei, einen kompletten Workflow zu organisieren, d.h. alle Rechner, auch den eigenen Arbeitsplatz, sowie einen neu anzuschaffenden farbechten Proofer in ein Netzwerk zu integrieren, die von der Grafik gestalteten Projekte inkl. Bildbearbeitung und Farbkorrekturen reinzuzeichnen, die Druckproduktion abzuwickeln und für die Katalogprojekte sogar 3-4 im Jahr nach Würzburg zu fahren (wo der "Hausdrucker" der Firma situiert ist) und dort die Druckabnahme vorzulegen. Kurz zusammengefasst: Gesucht wurde die eierlegende Wollmilchsau, die die Firmenleitung komptent und eigenverantwortlich von allem Wohl und Wehe der Druckvorstufe erlöst, auf dass man sich fürderhin nur damit zu beschäftigen braucht, den Geldsack aufzuhalten (und evt. nachmittags auf dem Rasen vor dem Schloss Golf zu spielen). Meine Antwort: "Für diese Umstrukturierung steht genau der richtige Mann vor Ihnen!" Dass es doch nicht "der richtige Mann" war, wurde klar, als das Gespräch auf die Gehaltsfrage zu sprechen kam. Für eine Aufgabe, die man guten Gewissens als "Endstufe" dessen bezeichnen kann, was durch unseren Berufsstand zu leisten ist (wer das kann, kann sich eigentlich auch selbstständig machen, sofern er das notwendige Startkapital und entspr. Kunden an der Hand hat), wurde mir (nicht vergessen: in den Besprechungsräumen eines top-renovierten historischen Schlosses - fast möchte ich an dieser Stelle immer sagen "zwischen den Gobelins" - von einem Freiherr im edlen Zweireiher, der definitiv *nicht* von der Stange war) ein Gehalt angeboten wie einem Pixelschubser im ersten Lehrjahr. Mein Hinweis, dass dies schon allein durch meine Fahrtkosten so nicht für mich machbar sei (ich habe da kein Problem mit, die Strecke Köln-Euskirchen jeden Tag zu fahren, aber Sprit kostet nun mal richtig Geld und mit ÖPNV war dieses Wasserschlösschen am Achwieso der Welt nun mal nicht zu erreichen), wurde mir abschlägig beschieden und auf die Frage, ob man evt. dadurch einen Kompromiss finden könne, dass die Firma einem einen kleinen PKW als Geschäftswagen zur Verfügung stellt, weil sie die Spritkosten ja von den Steuern absetzen könne - und ich ohnehin mehrfach im Jahr ja dienstlich bis Würzburg fahren solle - wurde mir entgegnet: "Ja... aber wir hatten eigentlich gedacht, nach Würzburg fahren Sie dann mit der Eisenbahn".
Spätestens zu diesem Zeitpunk wurde mir klar, dass dieses Gespräch irgendwie keinen Sinn mehr hat.......

Zufriedenstellende Reaktion
3,00
Schnelle Antwort
3,00
Erwartbarkeit des Prozesses
3,00
Professionalität des Gesprächs
3,00
Vollständigkeit der Infos
4,00
Angenehme Atmosphäre
2,00
Wertschätzende Behandlung
1,00
Zufriedenstellende Antworten
3,00
Erklärung der weiteren Schritte
3,00
Zeitgerechte Ab- / Zusage
1,00
  • Firma
    Daniels & Korff Gesellschaft mit beschränkter Haftung
  • Stadt
    Euskirchen
  • Beworben für Position
    Printmediengestalter
  • Jahr der Bewerbung
    2012
  • Ergebnis
    Absage
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