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DATEV eG Erfahrungsberichte mit Antworten

Bewertungsfaktoren

Wohlfühlfaktor

Arbeitsatmosphäre
4,24
Vorgesetztenverhalten
3,91
Kollegenzusammenhalt
4,28
Interessante Aufgaben
4,10
Kommunikation
3,88
Arbeitsbedingungen
4,34
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,41
Work-Life-Balance
4,33

Karrierefaktor

Gleichberechtigung
4,27
Umgang mit älteren Kollegen
4,37
Karriere / Weiterbildung
4,10
Gehalt / Sozialleistungen
4,24
Image
4,38
Benefits

Folgende Benefits werden geboten

flex. Arbeitszeit bei 564 von 667 Bewertern Homeoffice bei 499 von 667 Bewertern Kantine bei 561 von 667 Bewertern Essenszulagen bei 460 von 667 Bewertern Kinderbetreuung bei 365 von 667 Bewertern Betr. Altersvorsorge bei 528 von 667 Bewertern Barrierefreiheit bei 386 von 667 Bewertern Gesundheitsmaßnahmen bei 479 von 667 Bewertern Betriebsarzt bei 544 von 667 Bewertern Coaching bei 356 von 667 Bewertern Parkplatz bei 490 von 667 Bewertern gute Verkehrsanbindung bei 391 von 667 Bewertern Mitarbeiterrabatte bei 463 von 667 Bewertern Firmenwagen bei 204 von 667 Bewertern Mitarbeiterhandy bei 299 von 667 Bewertern Mitarbeiterbeteiligung bei 368 von 667 Bewertern Mitarbeiterevents bei 485 von 667 Bewertern Internetnutzung bei 470 von 667 Bewertern Hunde geduldet bei 18 von 667 Bewertern
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Bewertungen

  • 13.Dez. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

... agiert intern immer mehr wie eine Kapitalgesellschaft, wo es geht versucht die Geschäftsleitung Betriebsvereinbarungen auszuhebeln

Vorgesetztenverhalten

... Absicherung nach oben ist das A und O, nur wenige zeigen wirklich Rückgrat

Kollegenzusammenhalt

... teils teils, über Bereichsgrenzen hinweg schlecht bis max. in Ordnung, selbst innerhalb des eigenen Bereichs oftmals schlecht - viele schauen nur noch auf sich, und das Verhalten wird von oben wenn nicht gefördert zumindest toleriert (da nicht sanktioniert)

Interessante Aufgaben

... ?

Kommunikation

... u.a. werden viele (interne) Entscheidungen erst dann kommuniziert, wenn daran (so gut wie) nichts mehr geändert werden kann,

Gleichberechtigung

... ok

Umgang mit älteren Kollegen

... werden oft nur noch als Kostenfaktor angesehen (hohes Gehalt, weniger belastbar, öfters krank, ...), Erfahrung zählt immer weniger

Karriere / Weiterbildung

... mit entsprechenden Mentoren (Vitamin B) sind steile Karrieren machbar, der Rest muss schauen wo er bleibt; Weiterbildungsangebot ist (noch) gut

Gehalt / Sozialleistungen

... Gehaltstabelle nicht wirklich konkurrenzfähig am Markt, Sozialleistungen werden/wurden peu a peu abgebaut, hier ein bisschen, dort ein bisschen -> der Trend zeigt ganz klar nach unten

Arbeitsbedingungen

... auch das passt noch

Umwelt- / Sozialbewusstsein

... im Schnitt ok, Umweltbewusstsein mit steigender Tendenz, Sozialbewusstsein mit fallender Tendenz

Work-Life-Balance

... noch als gut einzustufen, Frage ist nur wie lange noch

Image

... Früher war man stolz hier zu arbeiten und hat die Firma empfohlen, heute gilt das nur noch sehr eingeschränkt

Verbesserungsvorschläge

  • ... insbesondere die langjährigen Mitarbeiter sollten mehr eingebunden werden (sonst machen immer mehr nur Dienst nach Vorschrift)

Contra

... vorhandenes Know-how/Potenzial der Mitarbeiter wird nicht genutzt, Personal wird immer mehr nur negativ als Kostenfaktor gesehen und nicht positiv als ein möglicher Wettbewerbsvorteil mit großem Potenzial

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
3,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
3,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
4,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Betriebsarzt wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Datev
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Finanzen / Controlling

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Bewerterin, lieber Bewerter, vielen Dank für Ihr Feedback und die Zeit, die Sie sich hierfür genommen haben. Auch wenn heute mein letzter Homeoffice-Tag vor dem Weihnachtsurlaub ist, antworte ich Ihnen natürlich gerne ausführlich auf Ihr Feedback. Eine nahezu mustergültige Bewertung in Phasen eines großen Changes (um das Buzzword „digitale Transformation“ zu vermeiden), haben Sie hier abgegeben. DATEV durchläuft gerade die größte und auch radikalste Umorganisation ihrer Geschichte. Das lässt sich vermutlich ohne Übertreibung so definieren. Ein Blick auf die Gründe dafür zeigt: So weitermachen wie bisher ist keine Option. Denn sie führt unweigerlich dazu, dass das gesamte Geschäftsmodell aufgrund zu unflexibler Strukturen und Prozesse, dem deutlich agileren Marktumfeld heute und in den kommenden Jahren nicht mehr gewachsen wäre. Daher handeln wir jetzt. Und mit WIR meine ich die gesamte Organisation (nicht nur die Geschäftsleitung oder das Top-Management). Es sind alle gefordert. Und ja, gefordert sein bringt auch den einen oder anderen Schmerz mit sich. – Aber das ist bei Veränderungen dieser Größenordnung mehr als normal. Für alle, die nicht so tief in der Materie stecken: Worum geht es konkret? DATEV durchläuft gerade eine große Umorganisation und Neuaufstellung. Ziel dabei ist u.a. das Überwinden von Ablaufhemmnissen aufgrund bestehender Bereichs-Silos. Stattdessen wird die Organisation horizontal an der Wertschöpfungskette orientiert aufgestellt, um schneller, besser und abgestimmt Ergebnisse für unsere Kunden liefern zu können. Auch sollen Entscheidungen dorthin verlagert werden, wo die größte Sachkompetenz dafür vorhanden ist (nicht mehr in Top-Management-Entscheidungsboards), sondern nah am Kunden bei den jeweiligen Mitarbeitern und Teams. Insofern gehe ich mit Ihrer Überschrift überhaupt nicht konform. Denn es geht umgekehrt genau darum: (Wieder) mehr und schneller Kunden-Mehrwert zu liefern. Das „Agieren wie eine Kapitalgesellschaft“ machen Sie fest am Thema Betriebsvereinbarungen. In der Tat sind solche erst einmal vergleichsweise starren Regelungen (oftmals sind die Ergebnisse in der Betriebspartnerschaft recht zäh erarbeitet) für eine stärkere Flexibilisierung nicht unbedingt förderlich. Aus diesem Grund haben Geschäftsleitung und Betriebsrat (im gemeinsamen Erkennen der Notwendigkeit!), eine iterative Betriebsvereinbarung geschlossen, die deutlich flexibler ist und den Change sinnvoller begleiten und unterstützen kann. Ob das alles damit optimal gelöst ist? Sicher nicht. Aber genau darum geht es ja: Flexibilisieren heißt auch ausprobieren. Messen. Neu anpassen. Wer glaubt es aufgrund von Glaskugel-Leserei besser zu wissen oder zu können, ist herzlich zum offenen Diskurs in einem der zahlreichen Dialog-Formate wie den DATEV DigiCamps eingeladen sich zu beteiligen und hierarchiefrei zu diskutieren. Wer stattdessen die „Dienst-nach-Vorschrift“-Karte zieht, hat seine Chance auf Mitgestaltung vorschnell vertan. Was das Thema „Leistungseinschränkungen“ angeht, fehlen mir hier die konkreten Beispiele, anhand derer Sie das festmachen. Fakt ist aber auch: Selbst eine Genossenschaft muss wirtschaftlich Handeln. Investments (und solche haben wir zahlreiche getätigt oder noch vor der Brust) müssen getätigt und die dafür notwendigen Finanzmittel einerseits verdient und andererseits im Sinne von Kosten auch teilweise angespart werden. – Aber hier dürften Sie mit Blick auf Ihren Tätigkeitsbereich eigentlich deutlich näher dran sein als ich. Trotzdem möchte ich betonen, dass die Argumentation „Früher war mehr Lametta“ wenig hilfreich ist. Auch verkennt sie, dass auf einem SEHR hohen Level kritisiert wird. Ich empfehle hier gerne einen intensiven Blick auf den Markt (Stichwort beispielsweise „Stellenabbau“, um nur eines zu nennen). Hinsichtlich des Themas Karriere muss ich Ihnen allerdings teilweise Recht geben: Hier herrscht in der Tat Optimierungsbedarf. Dabei bin ich selbst intern einer der größten Kritiker des aktuellen (Vorauswahl)Verfahrens und freue mich daher, dass just in dieser Woche ein dreitägiger Design Thinking Workshop der Verantwortlichen zusammen mit Stakeholdern im Unternehmen stattgefunden hat, um das Thema neu zu denken. Was die „Einbindung langjähriger Mitarbeiter“ angeht, so besteht derzeit tatsächlich die Gefahr, dass alleine die „wir machen ALLES neu“-Fraktion zu sehr wertgeschätzt wird. Die Herausforderung wird darin bestehen, die Mehrheit der Kolleginnen und Kollegen kommunikativ und inhaltlich zu erreichen und für ein gemeinsames Gestalten des Change-Prozesses (der vermutlich eher eine dauerhafte Veränderung sein wir) zu motivieren. Die Tendenz, dass Mitarbeiter nur noch als Kostenfaktor gesehen werden, kann ich nicht erkennen. Umgekehrt muss man aber ehrlicherweise auch festhalten: Die Personalkosten SIND einer der bedeutendsten Kostenfaktoren in einem Unternehmen wie der DATEV, wo es vorwiegend um Wissensarbeit geht. Insofern kommt eine aktive Steuerung der Personalkosten immer auch dem wirtschaftlichen Gesamtwohl (und damit der Arbeitsplatzsicherheit aller Beschäftigten) zu Gute. Zumal dies nicht zwangsläufig etwas mit „weniger sozial“ zu tun haben muss. Es hilft -wie so oft- das Ganze zu sehen. Ihre Bewertung habe ich in Summe eher als eine Art wohlwollende, aber dringende Warnung eingestuft. Immerhin fanden Sie im Grunde positive Worte und garnierten diese mit dem Begriff „noch“. Insofern ist Ihre Botschaft gut angekommen und ich hoffe gleichermaßen, dass auch ich mich verständlich ausdrücken konnte. Lassen Sie uns gerne weiter (z.B. via Social Intranet) oder einem der oben beschriebenen Dialog-Veranstaltungen im Austausch bleiben. Der Change ist zu wichtig, um Einzelne hier zu verlieren. In diesem Sinne wünsche ich Ihnen trotzdem erst einmal erholsame Weihnachtstage und einen gelungenen Start in 2020. Herzliche Grüße

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

Wie ist die Unternehmenskultur von DATEV eG? Mit deinen Einblicken in das Unternehmen hilfst du anderen, die richtigen Entscheidungen zu treffen.
  • 03.Dez. 2019 (Geändert am 12.Dez. 2019)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Egal wieviel man arbeitet, man wird nicht dafür gewürdigt. Als kleines Licht in der Kette wird das Lob von den Führungskräften eingesackt aber nicht an dritte weitergegeben.

Vorgesetztenverhalten

Nach aussen hin wird Datev als Behindertengerechtes Unternehmen dargestellt. Dies gilt nur sofern man körperlich beeinträchtigt ist und man somit gute PR einheimsen kann. Geistige Behinderungen werden ignoriert und sogar von manchen Vorgesetzten zum Mobbing der Untergebenen ausgenutzt. Beschwerden beim Betriebsrat als auch direkt bei der höchsten Instanz werden abgeschmettert mit der Begründung es wurde alles richtig gemacht von den Vorgesetzten.

Kollegenzusammenhalt

Ganz klar, hier ist sich jeder selbst der nächste.

Interessante Aufgaben

Unterschiedlich je nach Abteilung. Dementsprechend ist es nicht möglich hier eine konkrete Aussage zu treffen.

Kommunikation

Will man Gerüchte hören gibt es nichts besseres als den Flurfunk. Hier wird aber auch nichts hinterfragt. Ich würde bei einem internen Bewerbungsprozess von meiner damaligen Abteilungsleitung bei der neuen Abteilungsleitung welche mir bereits eine mündliche Stellenzusage gab Diffamiert, woraufhin mir diese Stelle versagt würde.

Gleichberechtigung

Wie bereits vorher beschrieben, wird hier Mobbing von geistig behinderten Mitmenschen durch Vorgesetzte toleriert und sogar noch gefördert. Auch sind mir Fälle bekannt, in welchen Mitarbeiter Sonderzahlungen erhalten haben, da sie über 3 Monate zur Arbeit erschienen sind. Dies Betrag natürlich nur die Kollegen, welche der entsprechenden Führungsebene durchgängig tief in die rückwärtige Körperöffnung gekrochen sind.

Umgang mit älteren Kollegen

Viele Ältere Kollegen habe ich nicht finden können, dementsprechend konnte ich hier nichts negatives finden.

Karriere / Weiterbildung

Wer schleimt kommt weiter. Wer seine Arbeit macht wird Übergängen und die Leute welche sich mit deinen Lorbeeren behängen werden ge- und befördert.

Gehalt / Sozialleistungen

Gehaltstechnisch ist es nicht Mal so übel.

Arbeitsbedingungen

Wenn man Gleitzeit hat und dies ausnutzt um im Sommer Stau sowie Hitze umgehen möchte (unser Gebäude hatte keine Klimaanlage in den Büros. Diese gab es nur in der Kantine sowie im der Führungsabteilungsriege) wird man abgemahnt, weil man bereits um 06:00 Uhr früh mit der Arbeit beginnt. Auch habe ich über 2 Jahre lang jede Pause durchgearbeitet ohne mich zu beschweren. Ein Dank hierfür habe ich auch nie gehört. Auch wurde mir diese jedesmal von meinem Arbeitszeitkonto abgezogen. Grob überschlagen waren das somit 375 Stunden.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Umweltbewusstsein? OK es wird viel Papier eingespart.

Work-Life-Balance

Wer ständig seinen Vorgesetzten bis zur Schuhsohle in den Hintern kriecht bekommt einige Vorzüge. Wer nicht täglich mit Geleitcreme fischt hat hier schwere Karten.

Image

Aussen Hui innen Pfui

Verbesserungsvorschläge

  • Nehmt auch einmal die Stimmen den kleineren Arbeiter war und durchforstet sämtliche Beschwerden die dem Betriebsrat über bestimmte Personen vorgelegt werden. Ein auf die Finger klopfen wenn überhaupt ist nicht Zielfördernd. Hier müssen drastische Sanktionen erfolgen.

Pro

Gar nichts. Es dauerte 7 Monate bis ich mein Arbeitszeugnis bekam. Jedesmal würde hier weiter versucht mich schlecht zu machen.

Contra

Das Gehalt ist ausreichend. Das war es leider auch schon mit dem Positiven.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Parkplatz wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    DATEV eG
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Vertrieb / Verkauf

Kommentar des Arbeitgebers

Lieber Ex-Kollege, zuerst möchte ich mich bei Ihnen dafür bedanken, dass Sie uns in Summe -trotz aller inhaltlichen Kritik- fair und als überdurchschnittlich guter Arbeitgeber (>3 Punkte) bewertet haben. Das weiß ich extrem zu schätzen. Im Regelfall beantworte ich lediglich Bewertungen kleiner drei Punkte persönlich. Der Grund ist nicht mangelnde Wertschätzung für die positiven Bewertungen. Vielmehr möchte ich ganz bewusst die geäußerte negative Kritik über den Button „Arbeitgeber-Kommentare“ selektierbar machen und diese nicht mit Positiv-Kommentaren quasi „verwässern“. Denn nur das ist für mich authentische und ehrliche Arbeitgeberkommunikation. Allerdings hat mich in Ihrem Fall die Überschrift (die mir mittlerweile fast wie eine Art „Standardüberschrift“ vorkommt) dazu veranlasst, genauer hinzusehen. Und siehe da: Der enthaltene Vorwurf „Mobbing von Menschen mit geistiger Behinderung“ wiegt erstmal sehr schwer. Selbstverständlich möchte ich Ihnen deswegen hierauf persönlich antworten. Sie sprechen davon, dass „geistige Behinderungen ignoriert“ würden. In gewisser Weise haben Sie damit sogar Recht. So speichern wir beispielsweise nur Informationen in unseren Systemen, die für die Erfüllung gesetzlicher oder behördlicher Regelungen notwendig sind. Insbesondere ist es das Vorliegen einer Behinderung durch die Angabe eines offiziell festgestellten Grads der Behinderung. Nicht dokumentiert wird hingegen die Art der Behinderung. Und schon gar nicht (und darauf kommt es in diesem Fall besonders an) würden diese Informationen innerhalb des Unternehmens weitergegeben. Eine Art systematisches Mobbing kann es damit erst einmal gar nicht geben. Wir sprechen also über zwischenmenschliche (Einzel)Fälle. Diese lassen sich von außen schwerlich fassen und bedürfen sicherlich einer individuellen (eingehenden) Prüfung. Wenn Sie im weiteren Text schreiben, dass Ihre Beschwerden sowohl beim Betriebsrat als auch bei der „höchsten Instanz“ (wer immer damit gemeint ist) „abgeschmettert“ wurden, bedeutet das doch, dass es eine solche inhaltliche Auseinandersetzung mit den Themen gegeben hat und eine Entscheidung getroffen wurde. Anscheinend ist diese Entscheidung gegen Ihre Interessen ausgefallen. Ob sie deswegen falsch ist, vermag ich nicht zu sagen. Zudem schreiben Sie davon, dass Sie über zwei Jahre lang die Pausen durchgearbeitet hätten und summieren das für sich auf einen gewissen Stundenbetrag, der Ihnen vom Zeitkonto abgeschnitten wurde. Dazu habe ich eine klare Meinung: Pausenzeiten dienen der Erholung und sollten / müssen eingehalten werden. Auch wenn irrtümlicherweise noch immer Menschen glauben, sie könnten acht Stunden und mehr am Stück produktiv sein. Das ist nicht nur wissenschaftlich bewiesener Humbug – im Gegenteil schadet ein solches Verhalten sogar. Der Produktivität und der Gesundheit gleichermaßen. Insofern halte ich es sogar für absolut richtig, wenn Pausenzeiten (zwangsweise) zu einem Zeitabzug führen, da dies einen unterschwelligen Anreiz zum Weiterarbeiten verhindert. Den Punkt mit dem angeblich für 3 Monate Anwesenheit bezahlten Betrag verstehe ich inhaltlich leider nicht, daher gehe ich nicht weiter darauf ein. Über alle von Ihnen angesprochenen Themen hinweg vernehme ich ein ganz deutliches Bedürfnis nach mehr beziehungsweise deutlich expliziterer Anerkennung. Mich erschrecken in diesem Zusammenhang Formulierungen wie „Stimmen der kleineren Arbeiter“. Das klingt für mich nicht nach der Kultur, die wir im Hause generell pflegen. Diese Sprache trennt in „Wir“ und „Die“, wobei ein starkes Gefälle gezeichnet wird. Und zwar nicht nur hierarchisch, sondern auch sozial und auf menschlicher Ebene wertend. Das halte ich in vielerlei Hinsicht für gefährlich. So würde ich Sie gerne aus dieser (von mir als solche wahrgenommenen) „Opferhaltung“ herausholen. Aber vermutlich können Sie dies aber nur selbst. Denn es ist meine tiefste Überzeugung und meine Erfahrung nach mehr als 19 Jahren Betriebszugehörigkeit, dass wir bei allem menschlichen Fehlverhalten und manch arrogantem und überheblichen Verhalten von Führungskräften (soll vorkommen) in Summe eine extrem wertschätzende und mitarbeiterorientierte Kultur pflegen. Zugegeben, das hilft Ihnen vermutlich wenig, wenn Ihre persönlichen Erfahrungen eine andere Wahrnehmung erzeugt haben. Trotzdem ist es mir ein Anliegen, das deutlich zu betonen. Noch ein paar Worte zur von Ihnen beschriebenen Dauer der Zeugniserstellung: Der geschilderte Zeitraum dürfte in Ihrem Fall sogar realistisch sein. Diese hat jedoch –wie Sie wissen dürften- vor allem damit zu tun, dass es mehrere Schleifen zwischen meinen Kolleginnen und Kollegen in der Mitarbeiterbetreuung, Ihrer ehemaligen Führungskraft und Ihnen hinsichtlich des Inhalts gab. Im Regelfall werden Arbeitszeugnisse vergleichsweise zeitnah ausgestellt. Es hat nicht geklappt mit Ihnen und DATEV. OK. Auf dass Sie mit etwas Abstand und neuen Erfahrungen bei anderen Arbeitgebern inneren Frieden mit sich und den geschilderten Eindrücken schließen können. Das wünscht Ihnen aufrichtig zur Vorweihnachtszeit

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

  • 22.Okt. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Wenig Vertrauen seitens der Führung. Jeder Schritt wurde kontrolliert. Aufenthaltsorte mussten permanent an die Führungskraft übermittelt werden. Lob ist dort ein Fremdwort. Das Betriebsklima war düster und kalt. Team-Events (z.B. Teambuilding-Maßnahmen) waren nicht vorhanden.

Vorgesetztenverhalten

Lob, Anerkennung und Wertschätzung kamen nicht vor. Stattdessen wurden Pausenzeiten auf die Minute kontrolliert. In Feedbackgesprächen wurden nur Vorwürfe auf den Tisch gelegt. Die Entwicklung von gemeinsamen Zielen fand nicht statt. Leistungsgespräche wurden als Monolog der FK geführt.

Kollegenzusammenhalt

Nicht gestattet. Private Termine unter Kollegen wurden hinterfragt und kontrolliert (Häufigkeit, Orte) Freundschaftliche Beziehungen unter Kollegen wurden seitens der FK skeptisch beäugt. Ebenso wurde man seitens der FK nach privaten WhatsApp-Nachrichten zu Kollegen befragt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben waren sehr interessant.

Kommunikation

Die Führungskraft kommunizierte nur über Skype und ließ seine Mitarbeiter ständig über Kollegen in sein Büro zitieren. Führungskraft beschwerte sich hinter dem Rücken über die Arbeitsleistung der Kollegen. In Meetings wurde der Fokus auf die Projekte und Arbeitsergebnisse der Führungskraft gelegt.

Gleichberechtigung

Unterschiedliche Handhabung der "Home-Office"-Regelung, Pausen wurden willkürlich geprüft.

Umgang mit älteren Kollegen

Wenig Wertschätzung älteren Kollegen gegenüber.

Karriere / Weiterbildung

Gerechte Aufstiegschancen sind nicht vorhanden. Um Weiterbildung wird sich seitens der Führungskraft nicht gekümmert.

Gehalt / Sozialleistungen

Die Bezahlung war zufriedenstellend. Jedoch ist das Gehaltssystem stark veraltet. Eine Anpassung an die heutige Arbeitswelt und an die neusten Generationen ist in Bearbeitung. Vorteile genießen dabei leider nur Neu- und Berufseinsteiger.

Arbeitsbedingungen

Die Büroausstattung war modern und einfach zu handhaben. Die Räume waren klimatisiert. Der Lärmpegel war angemessen.

Work-Life-Balance

Remote-Arbeit war zwar möglich. Es wurde jedoch nur nach wirklich dringenden Gründen erlaubt. Maximal jedoch nur einmal in der Woche. Wobei die Regelungen für jeden Mitarbeiter unterschiedlich ausgelegt worden ist.
Für Toilettengänge im "Home-Office" verlangte die FK eine Nachricht und eine Abwesenheitsnotiz.

Image

Der AG hat in der Region ein sehr gutes Ansehen. Die MA reden intern schlecht über die Firma.

Verbesserungsvorschläge

  • Fokus auf den Menschen. Mehr Wertschätzung und Respekt. Einheitliche Regelungen für alle Mitarbeiter.

Pro

Benefits / materielle Arbeitsbedingungen

Contra

Führungsverhalten, Umgang mit Menschen, Kontrolle der Privatsphäre,

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
2,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Datev
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Beschaffung / Einkauf

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Ex-Kollegin, lieber Ex-Kollege, immer wenn man glaubt, man hätte hier auf kununu schon alles gelesen, tun sich neue Abgründe auf. Dass Führungskräfte extrem unterschiedlich sein können, ist keine Neuigkeit. Allerdings frage ich mich schon, in wie weit das absurde Verhalten der von Ihnen beschriebenen Führungskraft real sein kann. Eine Abwesenheitsmeldung beim Toilettengang im Homeoffice? Da fehlen sogar mir die Worte. Gerne würde ich die beschriebenen Verhaltensweisen, die ja alle in eine ähnliche Richtung gehen, in einen konkreteren Zusammenhang setzen. Insofern meine Frage, ob Sie bereit wären, mit mir persönlich und vertraulich über einen Kanal Ihrer Wahl Kontakt aufzunehmen? Ein solches Führungsverhalten in einem Unternehmen, das in den letzten Jahren sehr große und reale Schritte in Richtung Modernität geht und sich ganzheitlich transformiert, darf es eigentlich nicht geben. Und insbesondere im Bereich Privatsphäre oder Datenschutz (Stichwort: nach privaten WhatsApp-Nachrichten zu Kollegen befragt), stehen wir als Unternehmen ja eher für eine erhöhte Vertraulichkeit und auch für Vertrauen untereinander. Mich irritiert das von Ihnen gezeichnete Bild sehr. Insofern würde ich mich freuen, wenn wir hier gemeinsam etwas „Licht ins Dunkel bringen“ könnten. Sie bestimmen dabei den Takt – gerne auch unter Einbezug von Kolleginnen und Kollegen aus dem Betriebsrat. Vielen Dank und herzliche Grüße

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

  • 21.Okt. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Sehr schlecht es wird immer auf den Kleinen rumgehakt

Image

Pfuuiiii

Verbesserungsvorschläge

  • Vieles. Gescheite Software entwickeln sich um Mitarbeiter kümmern

Pro

Nix

Contra

Alles sogar das Produkt

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
1,00
Arbeitsbedingungen
1,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
1,00
Image
1,00
  • Firma
    Datev eG Frankfurt
  • Stadt
    Frankfurt
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Management / Führungskraft
  • Unternehmensbereich
    Administration / Verwaltung

Kommentar des Arbeitgebers

Hallo Kollegin, hallo Kollege, eine komische Anrede eigentlich mit Blick auf Ihre Bewertung hier. Denn es drängt sich doch sofort die Frage auf: Wenn ALLES schlecht ist, warum sind Sie dann noch Führungskraft bei uns? Vermutlich ist es am warmen DATEV-Ofen dann doch recht heimelig und sicher. Da geht man nicht so schnell, selbst wenn ALLES schlecht ist. Merken Sie was ... Ehrlich gesagt möchte ich mich gar nicht weiter zum Thema äußern. Derart pauschale Kritik lässt sich auch gar nicht wirklich beantworten. Wir haben Ihr Statement vernommen. Jetzt ist es an Ihnen für sich Konsequenzen zu ziehen. Wobei ich bei diesem Statement schon größere Glaubwürdigkeits-Fragezeichen mache. Nicht nur wegen der sehr kryptisch-unvollständigen Sprache. Zumal wir nicht nur EIN Produkt haben. Was soll "das Produkt" denn sein? Sollten Sie sich trauen mit mir Kontakt aufzunehmen, freue ich mich. Ich habe da so manche Fragen ... Grüße nach Frankfurt

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

  • 08.Okt. 2019 (Geändert am 10.Okt. 2019)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Vorgesetzte ohne fachliche Eignung in der digitalen Produktion, hier werden Leute eingesetzt die schon lange Jahre in der Firma sind und mit Fachausdrücken herum werfen die mit der Sache nichts zu tun haben, Fachausdrücke machen sich gut wenn der gegenüber noch weniger davon versteht

Vorgesetztenverhalten

Die Leistungen der Zeitarbeiter werden wenig geschätzt bis gar nicht, als *Zeitarbeiter* bist du in der DATEV ein Mensch dritter Klasse und wenn Du dann noch besser bist als 2 Drittel der Festangestellten lässt man dich spüren dass Du nur ein paar Monate hier bist, allerdings sich damit schmücken dass als *Zeitarbeiter* nur Fachkräfte eingesetzt werden im Gegensatz zu den Festangestellten die aus Maurern, Maler, Elektriker, Installateuren, Bäckern usw bestehen ..ein Hohn

Kollegenzusammenhalt

Wenn die Gruppe passt und nicht nur Einzelgänger vorhanden sind dann ja

Kommunikation

Kommunikation findet nur auf Augenhöhe statt wenn der andere auch schon viele Jahre in der Firma ist

Verbesserungsvorschläge

  • Zeitarbeiter nicht als Menschen dritter Klasse behandeln, sondern fair .. einfach als Menschen!

Pro

pünktliche Lohnzahlungen

Contra

Dass Zeitarbeiter gar keine Chance haben fest Angestellt zu werden und wenn dann nach 14 Jahren vielleicht, nicht gleichgestellt sind und die Leistung nicht zählt

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
1,00
Gehalt / Sozialleistungen
4,00
Arbeitsbedingungen
4,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
2,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

Kantine wird geboten Parkplatz wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Datev
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Ex-Job seit 2014
  • Position/Hierarchie
    Zeitarbeit/Arbeitnehmerüberlassung
  • Unternehmensbereich
    Produktion

Kommentar des Arbeitgebers

Guten Tag liebe Bewerterin, guten Tag lieber Bewerter, manchmal bin sogar ich noch erstaunt. Obwohl ich jetzt schon seit sieben Jahren kununu-Bewertungen lese, ernst nehme, recherchiere, zu verstehen versuche und mich persönlich einbringe, um Veränderungen auf den Weg zu bringen. Was hat Sie denn dazu gebracht nach 5 Jahren (!) ehemaliger Zugehörigkeit zum Unternehmen jetzt Behauptungen über Ihre Erfahrungen damals aufzustellen, die Menschen heute noch immer als real glauben sollen? Zumal Ihre Beschreibung einige offensichtlich falsche und leicht widerlegbare Behauptungen enthält: So sind in den letzten Jahren sehr wohl eine Vielzahl Menschen aus Zeitarbeitsverträgen in feste Anstellungen gewechselt. Ich wage sogar zu behaupten, dass Zeitarbeit ein interessanter Kanal ist, um das Unternehmen erst einmal kennen zu lernen und sich dann dafür zu entscheiden. Was die Gleichstellung angeht: Es gibt so etwas wie Equal Pay von Gesetzes wegen. Da bin ich doch sehr verwundert. Was die empfundene Augenhöhe angeht, so ist das natürlich eine individuelle Erfahrung. Allgemein gültig ist diese aus meiner Sicht (ich kenne eine Reihe von ehemaligen Zeitarbeits-Kolleginnen und Kollegen ganz gut) allerdings nicht. Dass die Herkunft und Ausbildung unserer Belegschaft divers ist, stimmt. Allerdings ist mir keine auffällige Häufung in von Ihnen beschriebenen Bereichen wie "Maurer, Maler, Elektriker, Installateur, Bäcker" bewusst. Wobei ich natürlich schon gerne einen Elektriker am Werke sehe, wenn es um Arbeiten an der Elektrik geht. Das aber nur nebenbei. Insgesamt hoffe ich, dass Sie sich in den kommenden fünf Jahre von den anscheinend sehr einschlägigen Erfahrungen lösen können. Um Ihretwillen. Herzliche Grüße

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

  • 05.Okt. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Karriere / Weiterbildung

Solange man mit den Wölfen mitteilt ist alles gut.
Veränderungen werden um jeden Preis umgesetzt. Auch wenn der Kundennutzen nicht gegeben ist.

Verbesserungsvorschläge

  • Mehr Wertschätzung gegenüber Mitarbeitern, die nicht den Chefs nach dem Mund reden.

Pro

Vielfältige Aufgaben

Contra

Hierarchisches Denken

Arbeitsatmosphäre
3,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
4,00
Kommunikation
2,00
Gleichberechtigung
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
3,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
3,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    Datev
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Management / Führungskraft
  • Unternehmensbereich
    Administration / Verwaltung

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin, lieber Kollege, ich glaube zu wissen, wie Ihre Überschrift fortgesetzt würde... Insofern dürfte Ihnen auch klar sein, dass ich meinen Einsatz an dieser Stelle sehe. Denn wie so oft geht es um verschiedene Blickwinkel. Sie stören sich an Veränderungen, die um jeden Preis umgesetzt werden. Andere kritisieren auf dieser Plattform, dass zu wenig von dem, was geplant wird, auch umgesetzt wird. Zwei Seiten einer Medaille. Gleiches gilt übrigens auch für Kundennutzen. DEN Kundennutzen oder gar einen Nutzen für ALLE Kunden gibt es kaum. Möglicherweise -und da gebe ich Ihnen durchaus Recht- haben wir in den vergangenen Monaten (?) aber tatsächlich nicht immer genau genug hingehört und den Kundeneinbezug so sauber betrieben, wie wir das nunmehr in der neuen Organisationsaufstellung tun möchten. Ihrem Verbesserungsvorschlag schließe ich mich gerne an. Denn Wertschätzung kann es nie genug geben. Auch ist „Organisationsrebellentum“ zwar schon deutlich mehr geduldet und teilweise sogar gewünscht. Aber es kommt nach wie vor auf den Bereich an, was die Ausprägung und den Mut hierzu betrifft. Da Sie sich selbst als Führungskraft kennzeichnen, geht Ihre Kritik mutmaßlich ans mittlere (und obere?) Management. Dieses ist aktuell übrigens bereits sehr nahe an kununu als „Stimme der Belegschaft“ dran. Und Kritik am zum Teil noch immer zu stark vorhandenen hierarchischen Denken wird sehr wohl gehört. Aber ich denke, wir müssen der Organisation in Summe auch noch etwas Zeit geben. Was Jahrzehnte praktiziert wurde, lässt sich nicht von jetzt auf gleich ändern. Gerne biete ich Ihnen dazu einen vertieften Austausch bei einem Kaffee an. Kommen Sie bei Interesse gerne auf mich zu. Herzliche Grüße und danke für Ihr Feedback

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

  • 04.Okt. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist sehr ambivalent. Es wird meist mehr über das Arbeiten geredet, anstatt das tatsächlich was passiert.

Vorgesetztenverhalten

Die meisten sind "nett", jedoch fachlich und thematisch vollkommen inkompetent.

Kollegenzusammenhalt

Es kommt wirklich darauf an, mit wenn man gerade zusammen gesteckt wird.

Interessante Aufgaben

Es kommt darauf an.
Elementarer Bestandteil ist die Selbstbeweihräucherung, Selbstinszenierung und die Begleitung externer Berater

Kommunikation

Das Fussvolk wird eher im Ungewissen gelassen und mit holen Frassen und Buzzwords abgespeist.

Gleichberechtigung

Alle sind gleich doch die Mitarbeiter mit Vettern, Eltern und Lebenspartner sind gleicher.

Umgang mit älteren Kollegen

Der schein kann trüber, mir ist jedoch nichts gegenteiliges bekannt.

Karriere / Weiterbildung

Karriere ist eher etwas für Menschen mit Mama und Papa in Führungspositionen.
Weiterbildungsangebote sind gut.

Gehalt / Sozialleistungen

Die Bezahlung ist angemessen, doch Entwicklungsmöglichkeiten sind nicht wirklich geben.
Leistung wird nicht honoriert, dies führt dazu das sich die wenigsten anstrengen.

Arbeitsbedingungen

Gebäude und Arbeitsplatzausstattung ist sehr gut, doch die IT-Prozesse haben die 90er anscheinend nie verlassen.

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Es wird viel Ressourcen in das Marketing gesteckt um diesen Schein zu erzeugen,.

Work-Life-Balance

Ist gegeben und wird mit reichlich Angebot unterfüttert.

Image

Es ist wirklich faszinierend. Entweder die Leute scheinen die Propaganda wirklich zu glauben, laufen blind durchs leben oder haben bis dato wirklich wenig von der Welt gesehen.

Verbesserungsvorschläge

  • Vielleicht zur Abwechslung das tun was propagiert wird.

Pro

Kantine ist sehr gut, das war es dann aber auch schon.

Contra

Immer schön lächeln um das Blendwerk aufrechtzuerhalten.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
3,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
1,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Work-Life-Balance
5,00
Image
1,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterhandy wird geboten
  • Firma
    DATEV eG
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    IT

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Ex-Kollegin, lieber Ex-Kollege, die Überschrift kommt mir irgendwie bekannt vor. Die hatten wir hier schon einmal. Trotzdem würde ich gerne zu Ihren Aussagen Stellung nehmen. So kritisieren Sie beispielsweise den Einsatz externer Berater. Ich vermute, dass Sie hier auf das große Umorganisationsprojekt „Fit für die Zukunft“ anspielen. Hier gibt es wie so oft unterschiedliche Blickwinkel. Und seien wir ehrlich: Wenn wir über derart riesige Umwälzungen sprechen wie aktuell, dann ist es wirklich manchmal ganz gut, diese Veränderungen extern begleiten zu lassen. Das kann man natürlich als „Beraterhörigkeit“ titulieren oder einfach gelten lassen, dass der Blick über den Tellerrand hier nicht schadet. Die Bezeichnung „Fußvolk“ gefällt mir überhaupt nicht. Sie treibt aus meiner Sicht einen Keil zwischen die Belegschaft. Aber ich weiß, was sie damit ausdrücken wollen. Und dass die Kommunikation zu Projekten und Vorhaben dieser Dimension anspruchsvoll ist und das genau Maß zwischen zu viel und zu wenig schwer zu treffen ist, war mir von vorn herein klar. Und ja, an „Buzzwords“ mangelt es zurzeit nicht. Wobei wir uns auch hier bislang mit unseren sehr deutschen Begrifflichkeiten etwas vom Markt und der Zeit entfernt hatten. Zugegebenermaßen ist das Lernen dieser neuen Begriffe eine Herausforderung für alle -oder zumindest sehr viele- Beteiligten. Entschieden entgegentreten möchte ich einem Gerücht, dass sich noch immer hartnäckig (als eine Art Vorwurfs-Klassiker) am Leben hält: Dem Vorwurf, es gäbe Vetternwirtschaft bei der Einstellung im Recruiting. Denn de facto werden alle Bewerberinnen und Bewerber unabhängig von deren Empfehlung (durch wen auch immer!) nach den gleichen Kriterien auf ihre Passung zum Unternehmen und zum konkreten Job geprüft. Es gibt keine VIP-Bewerbungen oder ähnliches! Dass dennoch sehr viele Familienmitglieder in der DATEV arbeiten, hat insbesondere mit dem hohen Empfehlungsbewusstsein der Beschäftigten zu tun. Wer DATEV als Arbeitgeber kennt, empfiehlt uns meist gerne weiter. Die Tatsache, dass DATEV-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter besonders stolz auf ihr Unternehmen sind, erkenne ich persönlich immer wieder daran, wie stark der DATEV-Fanshop auf seiner Tour durch die Standorte überfüllt ist. Das aber nur nebenbei bemerkt. Was die Karriere angeht, so sind auch die hierfür vorgeschalteten (Auswahl)Verfahren auf sehr breite Beine gestellt. Sprich: Die Anzahl der beteiligten Entscheider beispielsweise wirkt deutlich gegen angeblich „familiär“-begründete Bevorzugungen. Beweisen kann ich Ihnen das natürlich ebenso wenig, wie Sie umgekehrt Ihre These. Ich kann Ihnen nur aufzeigen, was DATEV mit Blick auf objektive und „gerechte“ Entscheidungen tut. Dass Leistung nicht honoriert wird, lasse ich mal unkommentiert. Dann würden ja rund 7.800 verbleibende Kolleginnen und Kollegen quasi schlecht bezahlt. Dagegen spricht aber die eben erwähnte hohe Empfehlungsbereitschaft. Zu den IT-Prozessen kann ich persönlich wenig sagen und enthalte mich daher eines unqualifizierten Kommentars. Zum Thema Ressourcen ins Marketing gesteckt: Mit Blick auf unsere verfügbaren Personalmarketing-Budgets muss ich eher über diese Aussage lachen… oder weinen… je nach Blickwinkel. Wenn Sie Marketing oder auch Markenbildung mit Propaganda gleichsetzen, muss ich mir demnächst vielleicht besser die Rolle „Propaganda-Minister“ eintragen lassen. ;) Aber mal im Ernst: Die Menschen, die sich für DATEV als Arbeitgeber entscheiden, informieren sich nicht nur oberflächlich über unsere Marketing-Medien. Sie sprechen viel mit anderen, die uns in der Rolle Mitarbeiter schon kennen. Recruiting ist vor allem erfolgreich über die Mensch-zu-Mensch Kommunikation, abseits des von Ihnen kritisierten Marketings. Und hier spricht die Realität gegen Ihre Propaganda-These. Wenn Sie wirklich NUR die Kantine als gut empfunden haben, wäre es für mich jetzt tatsächlich interessant zu wissen, warum Sie sich für DATEV als Arbeitgeber entschieden haben? Doch hoffentlich nicht nur wegen unseres Personalmarketings? Vielleicht sieht man sich unter anderen Umständen einmal wieder, wenn es in dieses Mal nicht erfolgreich war. Wer weiß. Herzliche Grüße aus dem Feierabend

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

  • 29.Sep. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Geprägt durch Hierarchiedenken und Präsenzkultur, wer eine Nische findet, sich unauffällig verhält und keine großen Ansprüche stellt hat ein ruhiges Leben. Wenig leistungsfördernd.

Vorgesetztenverhalten

Work-Life-Balance wird vorgelebt, vor 9 und nach 16 Uhr kaum eine Führungskraft präsent.

Kollegenzusammenhalt

Sehr gut innerhalb der Abteilung, leider haben manche Führungskräfte offenbar Gefallen daran, wieder Ab-Teilungsgrenzen einzuziehen.

Interessante Aufgaben

Wandern immer mehr in andere Bereiche ab die fortschrittlicher aufgestellt sind und mehr Karrieremöglichkeiten bieten. Hier bleiben Routine- und Kontrollaufgaben.

Kommunikation

Verbesserungswürdig, es wird aber daran gearbeitet.

Gleichberechtigung

Im Umgang absolut in Ordnung, Gender Pay Gap sollte auf Grund des Gehaltssystems ausgeschlossen sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Im Kollegenkreis sehr gut, je höher in der Hierarchie desto mehr zählt nur noch die Jugend.

Karriere / Weiterbildung

Zugang zur Fach-/Führungslaufbahn wird restriktiv gehandhabt, Kriterien wenig transparent.

Gehalt / Sozialleistungen

Noch ordentlich, jährliche Gehaltssteigerungen unterdurchschnittlich, Sozialleistungen werden in kleinen Schritten immer weiter reduziert.

Arbeitsbedingungen

Verdichtung in den Büros und Präsenzkultur. Keine Spur von modernen Raumkonzepten, die gibt es nur in den "wichtigen" Bereichen. Und dort stehen ständig moderne, attraktive Arbeitsplätze frei, weil mobile Working dort kein Problem ist. Gerne vorgeschlagen: „Dann wechseln Sie halt in einen anderen Bereich“. Also die Unzufriedenen sollen abhauen? Nennt man das wertschätzenden Umgang, oder ein leistungsförderndes und motivierendes Arbeitsumfeld? Warum soll nicht stattdessen der Personalbereich dafür sorgen, dass Kulturwandel, New Work etc. nicht nur im eigenen Bereich und ein paar Vorzeigeabteilungen umgesetzt werden, sondern ins ganze Haus getragen werden?

Umwelt- / Sozialbewusstsein

Spielt keine große Rolle. Vor dem Haupteingang die Premiumfahrzeuge der Geschäftsleitung, vor dem Weiterbildungszentrum stehen die Alibi-Elektrofahrzeuge an der Steckdose. Greenwashing wie in den meisten Unternehmen.

Work-Life-Balance

Elternzeit kann auch von Vätern problemlos genommen werden. Mobiles Arbeiten wird immer noch restriktiv gehandhabt.

Image

Image der DATEV ist gut, es gibt durchaus auch Bereiche die fortschrittlich aufgestellt sind und die man als Arbeitgeber empfehlen kann. Viel von dem was gerade auf der Bühne des Change-Theaters aufgeführt wird (Co CreationCamp, DigiCamp, DATEVLab, XSC; …) hat aber mit der Arbeitswirklichkeit von 90 % der DATEV-Mitarbeiter nichts zu tun und das wird auch trotz aller Lippenbekenntnisse noch lange so bleiben weil dafür nichts getan wird und viele das auch nicht wollen. Die Bewahrer setzen sich durch. Bis die Initiatorin des Wandels abgeworben wird und die DATEV verlässt ist wohl nur eine Frage der Zeit.

Verbesserungsvorschläge

  • Mehr Ehrlichkeit. Zu behaupten, bei DATEV werde es geschätzt mutig zu sein und seine eigene Meinung zu vertreten, auch wenn sie vom Mainstream abweicht, ist einfach unredlich. Kritik ist trotz gegenteiliger Behauptungen nicht erwünscht.

Pro

Insgesamt sind Change und Modernisierung in Gang gekommen, nur leider sehr ungleich im Unternehmen verteilt.
WEITEREMPFEHLUNG als Arbeitgeber??
Wer eine MINT-Ausbildung hat und sich im neuen Ressort T(echnology) bewerben kann ja, da es Voran, sonst nein.

Contra

Silodenken, Egoismus der Fachbereiche statt DATEV-Spirit, zu große Diskrepanz zwischen Anspruch und Wirklichkeit, Geschäftsleitung sitzt immer noch abgeschottet im Elfenbeinturm, wird durch laufende Umorganisation eher noch verschlimmert.

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
3,00
Kollegenzusammenhalt
4,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
3,00
Gleichberechtigung
4,00
Umgang mit älteren Kollegen
2,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
2,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten
  • Firma
    DATEVeG
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Administration / Verwaltung

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Kollegin, lieber Kollege, herzlichen Dank für Ihr ehrliches Statement zum Thema Kulturwandel und Modernisierung. Ich kann Ihre Punkte durchaus gut nachvollziehen. Und in der Tat, ja, es gibt einen Wandel in zwei Geschwindigkeiten. Wobei ich nicht von „wichtigen“ und „unwichtigen“ Bereichen sprechen würde. Das sollte übrigens das Management selbst auch nicht. Denn wenn man es genau nimmt: Gäbe es tatsächlich unwichtige Bereiche, stellte sich die Frage, warum man diese überhaupt braucht. Das aber nur vorweg. Meine eigenen Bedenken finden sich in Ihren Ausführungen auch wieder. Denn was uns bei allem Wandel und Transformationsbemühen nicht passieren darf: Nur noch Wertschätzung für die tatsächliche Wertschöpfung in den neuen Workstreams sowie zu starke Fokussierung auf Agilität mit der Brechstange. Sprich, das Ausspielen der „alten“ Welt (die uns bis hierher erfolgreich gebracht hat) gegen die angestrebte „neue“ Welt. Auch wenn ich nicht mit Buzzwords um mich werfen will, hier ist dennoch eines: Wir müssen BIMODAL denken und handeln. Wir werden ALLE im Unternehmen brauchen, um wirklich fit für die Zukunft zu werden. Dass 90% der Belegschaft noch weit entfernt von DigiCamp und Co stehen, unterschreibe ich gerne. Aber genau deswegen ist es ja so wichtig, diese neuen Dialogräume immer mehr Kolleginnen und Kollegen nahe zu bringen. Und, in der Tat, das bedeutet ein großes Umdenken. Auch und gerade im Management. Das Einführen neuer Abteilungsgrenzen ist in diesem Zusammenhang tatsächlich eine Gefahr, der wir begegnen müssen. Dass eine körperliche Abwesenheit außerhalb einer Kernzeit dafür spricht, dass etwas schiefläuft oder Führung nicht funktioniert, halte ich hingegen für eine überholte Ansicht. Ich bin gerade auch in Berlin unterwegs und „in meiner Freizeit“ und kann dennoch etwas tun, was mir am Herzen liegt. Nämlich Ihnen zuhören und Ihnen ausführlich antworten. Zum Thema Karriere und Laufbahnen habe ich bereits mehrfach kommentiert: Hier stellen wir personalseitig bereits wieder alles auf den Prüfstand, sogar das, was wir erst vor ein paar Jahren eingeführt haben. Optimal ist es noch nicht. Aber man muss auch immer sehen, wo der Weg begonnen hat. Dass der Personalbereich allerdings dafür Sorge tragen muss, dass sich alle Bereiche (auch Verwaltung und Administration) gleichermaßen transformieren, halte ich für den falschen Ansatz. Veränderung kann nur im Bereich selbst erfolgen. Wir Personaler können bestenfalls unterstützen und in gewissem Rahmen „einschreiten“. Aber wir können die in der Organisation handelnden Menschen nur schwer beeinflussen. Stattdessen können wir die Organisation an sich verändern und darauf bauen, dass sich die Menschen dann auch anders (systemkonform Variante neu) verhalten. Was das Thema Premiumfahrzeuge der Geschäftsleitung angeht: Das Feedback gebe ich gerne nach oben weiter. Wobei ein Premiumfahrzeug nicht zwangsweise umweltschädlicher sein muss als ein mittelalter Golf Diesel. Den Begriff „Greenwashing“ (auch wenn er farblich zu unserem Logo passen würde) halte ich persönlich nicht für passend. Denn er unterstellt Augenwischerei oder gar Täuschungsabsicht. Das sehe ich nicht. Aber natürlich lassen sich hier durchaus Verbesserungen angehen. Zu Ihrem Verbesserungsvorschlag: In dieser Absolutheit würde ich die Aussage, dass die eigene Meinung mutig vertreten werden kann, auch nicht treffen. Erkennbar aber sind DEUTLICHE Fortschritte in der offenen Kommunikation, was die zahlreichen sehr kontroversen Diskussionen im Intranet belegen. Dennoch gibt es durchaus Bereiche, „in die das strahlende Licht der markenkonformen Führung noch nicht unbedingt blendend hell hineinscheint.“ Ob die Geschäftsleitung zukünftig weiter abgeschottet im Elfenbeinturm agiert, ist schwer einzuschätzen. Die neue angedachte Art und Weise der Entscheidungsfindung auf der fachlich kompetenten (operativen) Ebene könnte die Gesamtschlagkraft der Organisation möglicherweise erhöhen. Aber hier können wir alle nur mutmaßen. Je nach Haltung werden die Einschätzungen abweichen. Abschließend möchte ich Ihnen noch einmal für die konstruktive Kritik danken. Ich habe in letzter Zeit hier leider auch ganz anderes erlebt. Sollten Sie mit mir nochmal ein vertiefendes vertrauliches Gespräch führen wollen, kommen Sie gerne auf mich zu. Ab nächsten Montag bin ich auch offiziell wieder „da“.  Viele Grüße (derzeit aus Berlin)

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

  • 20.Sep. 2019
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

War mal gut, nach der Versetzung immer schlechter werdend, ist stark von Kollegen und Vorgesetzten abhängig

Vorgesetztenverhalten

unterirdisch Origininalzitat: Wir sind hier nicht das Sozialamt

Kollegenzusammenhalt

Kollegen als Spitzel - nein Danke

Interessante Aufgaben

das war mal

Umgang mit älteren Kollegen

wenn Du nicht mehr so kannst, wie früher, wirst du gnadenlos aussortiert, auch Rückfragen betreffend einen anderen (leidensgerechten) Arbeitsplatz - auch mit weniger Gehalt - werden abgewimmelt (für Sie haben wir hier keine Arbeit mehr)

Karriere / Weiterbildung

mir wurde vieles geboten, was ich auch genutzt habe

Gehalt / Sozialleistungen

aber wehe Du wirst krank und sollst gehen

Arbeitsbedingungen

Bedingungen sind gut

Image

sehr angesehen

Verbesserungsvorschläge

  • Mehr Kommunikation, Ehrlichkeit, einen fairen Umgang miteinander

Pro

viele Entwicklungsmöglichkeiten, wer sich engagiert kann hier viel erreichen

Contra

fehlender fairer Umgang bei Problemen- ich habe mir meine Krankheit nicht ausgesucht, muss aber irgendwie weiterleben, nur wie, dass scheint den Entscheidern hier herzlich egal zu sein

Arbeitsatmosphäre
2,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
1,00
Interessante Aufgaben
1,00
Kommunikation
2,00
Umgang mit älteren Kollegen
1,00
Karriere / Weiterbildung
4,00
Gehalt / Sozialleistungen
3,00
Arbeitsbedingungen
3,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
4,00
Image
4,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Datev
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Aktueller Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in
  • Unternehmensbereich
    Recht / Steuern

Kommentar des Arbeitgebers

Lieber Bewerter, ich gehe davon aus, dass Sie vor Ihre Bewertung hier auf kununu mitbekommen haben, dass ich diese (gerne auch einmal kritisch) beantworte. Da ich im Vorfeld meiner intensiven Stellungnahmen stets möglichst genau verstehen möchte, was dem jeweiligen konkreten Fall zugrunde liegt, steige ich bei Eingang einer negativen Bewertung erst einmal in eine verständnisfördernde interne Recherche ein. Dabei interessiert mich kein Name, sondern nur, was passiert ist. In Ihrem Fall haben Sie recht konkrete Anhaltspunkte selbst geliefert, was Ihre Person und damit den Sachverhalt angeht. Dennoch werde ich natürlich nicht öffentlich so konkret Stellung nehmen, dass vertrauliche Informationen zu Ihrem eigenen Verhalten in dieser Angelegenheit auf diese Plattform wandern. Allerdings sei mir meine ganz persönliche Meinung erlaubt, dass ich sowohl Ihre Bewertung als auch deren Inhalte in diesem ganz konkreten Fall (!) mit Blick auf die Hintergründe als dreist und unverschämt empfinde. Sei es drum. Wer sich nur ein wenig mit Arbeitsrecht auskennt, der weiß, dass gerade krankheitsbedingte Maßnahmen von Arbeitgebern extrem hohen Hürden unterliegen. Und wenn ich mir anschaue, wie viel Geld und Zeit bei DATEV beispielsweise alleine in Maßnahmen des Betrieblichen Eingliederungsmanagements (BGM) fließen, wie intensiv das gesamte Haus im Falle eines (Krankheits-)Falles teilweise über viele Jahre hinweg bemüht ist, Kolleginnen und Kollegen bestmöglich zu unterstützen, konnte ich Ihre Aussage schon beim ersten Lesen nicht so recht glauben. Was die von Ihnen als „unterirdisches Originalzitat“ bezeichnete angebliche Aussage von Vorgesetzten angeht: Aus dem Zusammenhang gerissen klingt diese (den Wahrheitsgehalt Ihrer Aussage positiv unterstellt) auf den ersten Blick tatsächlich nach starkem Tobak. Ähnliches gilt für Ihre Wertung „Kollegen als Spitzel“. Bei Betrachtung der Tatsachen und im richtigen Gesamtzusammenhang, ergibt sich durchaus ein differenzierteres Bild. Mehr nicht an dieser Stelle. Nichtsdestotrotz wünsche ich Ihnen für Ihre Zukunft aufrichtig alles Gute und sende Grüße aus der DATEV

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation

  • 04.Aug. 2019 (Geändert am 07.Aug. 2019)
  • Mitarbeiter
  • Mit Arbeitgeber-Kommentar

Arbeitsatmosphäre

Der Druck von oben wird nach unten weitergegeben und es eskalierte regelmäßig, weinen und schreien der Führungskraft gehörte zum Alltäglichen

Vorgesetztenverhalten

Hinhalten und ausnutzen, etwas hintenrum

Kommunikation

ich denke, hier haben viele große Unternehmen Probleme.

Umgang mit älteren Kollegen

auch wenn ältere Kollegen immer mal wieder äußersten, dass sie nicht in neue Projekte und Technologien miteinbezogen werden würden, hatten meines Erachtens alle MA die gleichen Chancen und das Wissen und die Erfahrungen vieler langjähriger Kollegen wurde sehr geschätzt.

Karriere / Weiterbildung

Karriere negativ, Weiterbildung hängt stark von der Führungskraft ab, das Angebot ist im eigenen Schulungszentrum aber echt umfänglich und gut

Gehalt / Sozialleistungen

sie versuchen die Löhne zu drücken und stellen einige Sozialleistungen erst ab x-Jahren Betriebszugehörigkeit in Aussicht, das ist meiner Meinung nach nicht mehr State of the Art

Arbeitsbedingungen

Großraumbüros...

Work-Life-Balance

ein sehr freies Arbeiten

Verbesserungsvorschläge

  • eure Talente haltet ihr, indem ihr fair und transparent handelt und leistungsgerecht vergütet

Pro

ein sehr sicherer Arbeitgeber, da grundsätzlich nicht gekündigt wird

Contra

habe von Anfang an gute Leistung gebracht, zuerst hielt man mich über ein Jahr hin, "nächsten Monat stellen wir Sie fest ein", dann über Monate mit "wir vergüten Sie bald angemessen, gar kein Thema und Sie bekommen definitiv einen Bonus für Ihre Leistung". Nach ein paar Jahren Geheuchle und einer starken Arbeitsbelastung, zog ich den Schlussstrich und entschied, mich nicht weiter ausnutzen zu lassen. Auch über Perso und BR war keine Lösung zu erwirken.

Arbeitsatmosphäre
1,00
Vorgesetztenverhalten
1,00
Kollegenzusammenhalt
2,00
Interessante Aufgaben
2,00
Kommunikation
1,00
Gleichberechtigung
3,00
Umgang mit älteren Kollegen
4,00
Karriere / Weiterbildung
2,00
Gehalt / Sozialleistungen
2,00
Arbeitsbedingungen
2,00
Umwelt- / Sozialbewusstsein
1,00
Work-Life-Balance
3,00
Image
3,00

Folgende Benefits wurden mir geboten

flex. Arbeitszeit wird geboten Homeoffice wird geboten Kantine wird geboten Essenszulagen wird geboten Betr. Altersvorsorge wird geboten Barrierefreiheit wird geboten Gesundheitsmaßnahmen wird geboten Betriebsarzt wird geboten Parkplatz wird geboten gute Verkehrsanbindung wird geboten Mitarbeiterrabatte wird geboten Mitarbeiterevents wird geboten Internetnutzung wird geboten
  • Firma
    Datev
  • Stadt
    Nürnberg
  • Jobstatus
    Ex-Job
  • Position/Hierarchie
    Angestellte/r - Arbeiter/in

Kommentar des Arbeitgebers

Liebe Bewerterin, lieber Bewerter, das ist eine sehr wirkungsstarke Überschrift, die mir durchaus zu denken gibt. Die Situation, die Sie hier beschreiben (schreien und weinen) klingt mir danach, als ob dies nicht im Verborgenen geblieben sein kann. Was ist dann bislang in dieser Hinsicht passiert? Welche –nennen wir es ruhig mal „Eskalationsstufen“- hat das Thema bereits durchlaufen? Nachdem Sie die Führungskräfte in Ihrem engeren Umfeld hier massiv kritisieren (Stichwort „hinhalten“ und „ausnutzen“), wären ein wenig mehr Details hilfreich für eine konkretere Einschätzung. Vielleicht mögen Sie mich dazu (gerne via E-Mail) noch weiter informieren. Ich sehe hier durchaus Recherche- und auch Handlungsbedarf. Was genau meinen Sie mit „Löhne drücken“? Dass verschiedene Sozialleistungen erst nach einiger Zeit ihre volle Wirkung entfalten, ist tatsächlich nicht mehr State of the Art. Allerdings deswegen, weil viele der von DATEV angebotenen Sozialleistungen heute am Markt teilweise gar nicht mehr gezahlt bzw. geleistet werden. Ich denke, dass insbesondere DATEV im Bereich Benefits extrem gut aufgestellt ist. Was die Höhe der Gehälter insgesamt angeht, so bedarf es auf jeden Fall eines differenzierten Blicks unter Einbezug des jeweiligen Arbeitsmarktsegments (z.B. Jobprofil, Erfahrungs- und Qualifikationslevel). Auch wenn ich nicht weiß, wie die von Ihnen angesprochenen Gespräche mit der Personalabteilung und dem Betriebsrat gelaufen sind: Sollten tatsächlich seitens der Führungskräfte Zusagen gemacht oder Maßnahmen in Aussicht gestellt worden sein, die dann nicht umgesetzt wurden, ist das nicht akzeptabel. Auf anonymer Basis kann ich das von meiner Warte aus jedoch leider nicht einschätzen. Nicht ganz klar ist mir übrigens Ihre Aussage im Bereich „Work-Life-Balance“. Diese wird von Ihnen mit der Bestnote von fünf Sternen bewertet. Wie passt das zur Überschrift, dass Mitarbeiter ausgenutzt werden und „ausbrennen“? Ich hoffe, dass es uns in irgendeiner Weise gelingt, Sie als ehemalige Kollegin / ehemaligen Kollegen wieder soweit positiv gegenüber DATEV zu stimmen, als dass nichts mehr zwischen uns steht. Möglicherweise gibt es dafür aus Ihrer Sicht Ansatzpunkte? Ihnen jetzt erstmal einen guten Start in die neue Arbeitswoche. Herzliche Grüße

Stefan Scheller
Arbeitgeberkommunikation