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DAVASO
Bewertung

Mehr schlecht als Recht

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DAVASO in Leipzig gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Da gibt es nicht wirklich etwas aufzuzählen. Das einzige warum man hier noch gern hinkommt, sind die wenigen noch übriggeblieben langjährigen Kollegen und sein pünktlich gezahltes Gehalt.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Da wird die Liste wahrscheinlich recht lang. Daher einfach die Dinge lesen, die in der Bewertung stehen.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter sollten besser und mehr motiviert werden. Nicht nur durch Geld, auch durch entsprechendes Verhalten der Vorgesetzten.
Vorgesetzte sollten regelmäßige Schulungen erhalten um die Mitarbeiter adäquat zu führen und ihnen kompetent zu helfen.

Kommunikation

Kommunikation gibt es nur bedingt oder zu spät. Alle relevanten Informationen erfährt man meist nur über Umwege oder muss selbst aktiv werden um an die nötigen Infos zu kommen.

Kollegenzusammenhalt

Kollegenzusammenhalt ist in gewisser Weise da. Doch wird durch einen völlig unüberdachten neuen Sitzplan torpediert. Mitarbeiter eines Leistungsbereiches wurden in verschiedene Räume aufgeteilt, wo ein Fachbereichsübergreifendes Arbeiten schwer und nicht mehr effizient möglich ist.

Work-Life-Balance

Leider gibt es viel zu viele Überstunden. Seit Januar 2020 fast durchweg bis März. Auch in den Jahren zuvor gab es fast jede Woche angeordnete Mehrarbeit. Das kann nicht normal oder rechtmäßig sein.

Dann kam Corona und es wurde ein Schichtdienst eingeführt um die Mitarbeiter zu entzerren. Plötzlich gab es auch über ein halbes Jahr keine Überstunden mehr. Doch das Arbeitsvolumen war in etwa gleich.

Nun mussten aber scheinbar unbedingt wieder Überstunden her. Was macht man da? Richtig! Den Schichtdienst abschaffen. Denn im Schichtbetrieb konnte man keine Überstunden anordnen. Sonst wären ja die Mitarbeiter, die strikt getrennt wurden, aufeinandergetroffen.

Einziger Pluspunkt (außerhalb der Corona-Zeit) ist die Gleitzeit. Wo jeder selbst entscheiden kann, wann er mit der Arbeit beginnen kann.

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetzten gehen nicht auf die Mitarbeiter ein. Sie ziehen sozusagen ihr Ding durch. Was sehr auf das Gemüt der Mitarbeiter geht. Alle werden zusehends immer unzufriedener.

Hinzu kommt das man in Meetings (vor versammelter Mannschaft) gesagt bekommt, dass quasi alle Mitarbeiter der Abteilung faul sind und man mal in Sich gehen solle um die hohe Abwesenheitsquote (durch Krankheit etc.) zu überdenken.

So etwas finde ich sehr fragwürdig für einen Vorgesetzten und nur noch demotivierender, zumal es viele Kollegen gibt die so gut wie immer anwesend sind und jede Überstunde mitmachen (müssen) die angeordnet werden. Hier sollte man schlicht und ergreifend mit den tatsächlich Betroffenen persönlich ins Gespräch gehen und fragen woran es liegt und ob man da gegensteuern könnte. Aber das kommt den Vorgesetzten offenbar nicht in den Sinn. Hier sollten unbedingt mal regelmäßige Führungskräfteschulungen durchgeführt werden. Allerdings von externen Profi-Firmen.

Interessante Aufgaben

Es gibt keine interessanten Aufgaben. Im Prinzip tippt man den ganzen Tag nur Zahlen und ein Pluszeichen ein.

Arbeitsbedingungen

Im Sommer heizen sich die Räume massiv auf (vor allem auf der Sonnenseite). Ein Arbeiten in den Vor- und Nachmittagsstunden ist da sehr mühselig und unangenehm. Ventilatoren nützen da leider recht wenig. Auch die Jalousien halten die Wärme der Sonne nicht ab.

Viele Tische lassen sich nicht in der Höhe verstellen. Da hat das Unternehmen offenbar das Thema Ergonomie völlig ignoriert. Mir tun die größeren Kollegen leid, die nun an einem Tisch sitzen müssen, der viel zu niedrig ist (bzw. umgekehrt bei kleinen Kollegen, die an hohen Tischen sitzen müssen).

Dieser coronabedingte Schichtdienst war aber von Anfang an eine unüberlegte Sache. Die Kollegen sollten ja Kontakte vermeiden, wurden aber durch einen wöchentlich wechselnden Sitzplan ständig in den Zimmern vermischt und umgesetzt. Angeblich waren auch die Abstände zwischen den Tischgruppen nicht gegeben und jeder durfte nur diagonal einem Kollegen gegenüber sitzen. Doch das war falsch (selbst ausgemessen). Auch direkt gegenüber war der 1,5m Abstand gegeben. Wenigstens kurz vor Ende der Schichten hatte man diesbezüglich einsehen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Auf den Klimaschutz wird offenbar nicht wirklich geachtet. Essen gibt es in Plastik-Assietten und allgemein wird der Müll leider überhaupt nicht getrennt. Alles landet in einem großen grauen Sack und anschließend in einem Müllcontainer.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Arbeit die man hier unter den Bedingungen leistet wird nicht wirklich fair bezahlt. Die meisten bekommen gerade so den Mindestlohn. Lediglich für Sonderaufgaben gibt es einen kleinen monatlichen Obolus.

Image

Was man sowohl intern als auch extern so hört, da kommt DAVASO überhaupt nicht gut an. Man muss nur mal die Bewertungen der Leistungserbringer bei Google oder die vielen negativen Einträge bei Kununu lesen. Da kann sich dann auch jeder ein erstes eigenes Bild machen.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden für Mitarbeiter meines Wissens nicht angeboten.


Arbeitsatmosphäre

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

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