Der Fuchs GmbH als Arbeitgeber

  • Bad Fallingbostel, Deutschland
  • BrancheHandel
Kein Firmenlogo hinterlegt

17 Bewertungen von Mitarbeitern

kununu Score: 2,7Weiterempfehlung: 33%
Score-Details

17 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,7 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

4 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 8 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Langjährig zu frieden

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/in

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich finde es gut, dass man mit jedem Kollegen und Vorgesetzten auf gleicher Augenhöhe reden kann. Jeder darf seine ehrliche Meinung sagen und wird nicht verurteilt. Die Persönlichen Wünsche oder Bedürfnisse werden respektiert. Die Arbeit bietet ständige Abwechslung und Wachstum

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenn man nicht möchte das andere etwas erfahren dann sollte man es lieber keinem sagen, der Fuchs hat einen eigenen Buschfunk, dass empfinde ich als nicht so positiv.

Verbesserungsvorschläge

Die Lagermitarbeiter und Büromitarbeiter sollten öfter zusammen gebracht werden damit man alle Arbeitskollegen kennt

Arbeitsatmosphäre

Kritik wird schneller ausgesprochen als ein Lob aber diese Kritik führt dazu, dass man besser werden möchte

Work-Life-Balance

Man kann seine Arbeitszeiten in fast jedem Bereich selbst entscheiden. Urlaub kann nach Absprache mit den Kollegen aus der Abteilung fast immer genommen werden. Das Thema Familie wird beim Fuchs groß geschrieben und wird dementsprechend bei den Mitarbeiter berücksichtig

Karriere/Weiterbildung

Der Fuchs versucht auf alle persönlichen Wünsche einzugehen, der Firma sind die persönlichen Ziele genauso wichtig wie die eigenen

Gehalt/Sozialleistungen

Die Gehälter werden pünktlich gezahlt

Kollegenzusammenhalt

Es ist ein tolles Feeling beim Fuchs, dass Team wird immer größer aber jeder neue Mitarbeiter wird herzlich aufgenommen

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Kollegen sind hier kein Problem und werden nicht benachteiligt

Vorgesetztenverhalten

Man bekommt bei jedem Konflikt eine Lösung und die meisten Entscheidungen sind nachvollziehbar

Arbeitsbedingungen

Die Technik wird nach und nach auf den neusten Stand gebracht

Kommunikation

Die Kommunikation ist besser geworden und ist ein Prozess der aktuell ständig verbessert wird

Gleichberechtigung

Jeder hat in dieser Firma die gleichen Chancen, egal ob alt oder jung, ob männlich oder weiblich.

Interessante Aufgaben

Langeweile gibt es hier nicht, es kommen immer wieder neue und Interessante Aufgabe auf einen zu, mit denen man selbst über sich hinaus wachsen kann


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Theoretisch gesehen war ich Azubi.

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende/rHat 2015 eine Ausbildung zum/zur Auszubildende/r im Bereich IT abgeschlossen.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die beiden Hunde fand ich ganz cool

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Eigentlich ist alles schon geschrieben.

Verbesserungsvorschläge

Einfach mal die Meinung anderer anhören ohne diese gleich als Angriff zu werten.

Arbeitsatmosphäre

Da alle Mitarbeiter die Befürchtung haben unter ständiger Überwachung zu stehen ist das Betriebsklima sehr gedrückt. Ebenfalls sollte man gegenüber bestimmten Mitarbeitern aufpassen was man Sagt.

Karrierechancen

Da dieses Unternehmen für Eigenbedarf ausbildet, sind die Übernahmechancen recht gut, allerdings "lernt" man auch nur die Dinge, die für das Unternehmen relevant sind, was bedeutet das man es durchaus schwer haben könnte sollte man das Unternehmen wechseln wollen. Aber solange man nicht zur Familie gehört, sind die Karrierechancen eher schlecht.

Arbeitszeiten

Viele Abteilungen u.a. auch die IT haben Gleitzeiten, ansonsten sind Überstunden ein Muss, diese werden Bezahlt oder Gut geschrieben, da hat man sogar die freie Wahl.
Generell will keiner von oben was von Freizeit höre, man hat stets für das Unternehmen da zu sein, die eigene Interessen sind zweitrangig und werden oft ignoriert.

Ausbildungsvergütung

Miserabel. Was ich im dritten Lehrjahr verdient habe, verdienen andere Auszubildenden in anderen Betreiben im ersten Jahr. Durch Überstunden kann man sein Gehalt allerdings aufstocken. Monatlich gab es die sogenannten Lernziele, das Thema war ne reine Glückssache, meistens aber nicht viel mit dem Berufszweig zu tun. Dadurch konnte man je nach Leistung ebenfalls sein Gehalt ein wenig aufstocken. Die Vorbereitung für diese Lernziele fand zu Hause und nicht im Betrieb statt.

Die Ausbilder

Als ich in dem Unternehmen meine Ausbildung begonnen habe, war die Abteilung nur durch Auszubildende besetzt, eine qualifizierte Fachkraft fehlte, oft war man auf sich allein gestellt wenn man Fragen hatte. Erst später kam neuer Mitarbeiter hinzu der die Stelle eines Ausbilders besetzt hat.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Zeit um neue Sachen auszuprobieren bekam man nicht, es hieß immer nur, "Wir habe da schon so etwas ähnliches, kopiert das einfach und pass es an". Alle Aufgaben die man bekam, egal wie Zeitaufwendig diese waren, sollte man möglich schnell zusammenbasteln, keine Planung gewünscht, weil keine Zeit, später kam dann die Quittung.

Anfangs kam es sehr oft vor das die Auszubildende einfach mal tagelang oder wochenlang im Lager aushelfen mussten.

Variation

In der ganzen Ausbildung war ich nur in zwei Abteilungen, in der Ausbildungsrelevanten Abteilung und in der Logistik. Eine wirkliche Abwechslung gab es da nicht.


Spaßfaktor

Respekt

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona FuchsPersonalwesen

Lieber Bewerter,

danke für Dein Feedback!
Ich stimme dem zu, das die Ausbildung zum Anwendungsentwickler nicht optimal gelaufen ist und trotz Bemühungen einen geeigneten Ausbilder zu bekommen stets gescheitert sind. Ihr hatten dann zwar einen Abteilungsleiter, der jedoch trotz Zusage mit Ausbildung nichts am Hut hatte.
Auch wir haben daraus gelernt und bilden daher den Anwendungsentwickler nicht mehr aus.

Im Anschluss – und auch für alle anderen Leser dieses Kommentars – möchte ich auf die einzelnen von Dir genannten Punkte eingehen:

@Aufgaben/Tätigkeit
Ja, es kommt durchaus vor mal im Lager auszuhelfen, jedoch nicht Wochenlang und die Kollegen im Wechsel aus allen Abteilungen. Wir haben uns immer als Team betrachtet, wo jeder jedem hilft, Abteilungsübergreifend. Es wurde deshalb bei hohen Ausfällen durch Krankheit auch hier und da das Lager mit Personal aus den Büros unterstützt. Früher haben wir dies angeordnet, heute gehen nur noch die Kollegen, die es freiwillig machen. Ich danke den Kollegen, die das auch so als Team sehen.
@Karrierechancen
Es macht mich immer wieder traurig das behauptet wird, man muss zur Familie gehören um etwas zu erreichen. Ja wir haben sehr viele direkte Familienangehörige in unserem Betrieb, diesen haben wir ja auch aufgebaut, doch bei uns hat jeder eine Chance. Auch ich bekomme mein Wort zum Sonntag wenn ich meine Arbeit nicht mache. Wir trennen berufliches von privatem.
@Betriebsklima
Wie kommst Du auf „Überwachung“? – wir schreiben manuell unsere Stunden und haben Gleitzeit.
@Ausbildungsvergütung
Ja, die Ausbildungsvergütung war im unteren Bereich, wurde jedoch für die neuen Azubis bereits verbessert.
@Arbeitszeiten
Überstunden sind freiwillig und es gibt einige Kollegen, die keine Überstunden machen und das ist okay.

Chancen verschwendet

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 im Bereich Design / Gestaltung gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Bewertung

Verbesserungsvorschläge

Firmenstruktur und die Einstellung zu Mitarbeitern überarbeiten

Arbeitsatmosphäre

Nach diversen "Optimierungen" seitens der oberen Schicht, ist die Atmosphäre stetig tiefer gesunken. Sobald man denkt mehr geht nicht, kommt noch was oben drauf.
Einziges Feedback, dass man erwarten kann ist Kritik wenn etwas nicht nach dem Masterplan lief.

Image

Die Firma ist stets Bemüht ihren örtlichen Ruf zu verbessern. Die Realität sieht anders aus.
Mitarbeiter versuchen ihren Arbeitgeber als Gesprächsthema aus Unannehmlichkeiten zu vermeiden. Bei örtlichen Festen sollen möglichst günstige Shirt mit Firmenlogo getragen werden.
Die Vorstellungen der Obrigkeit und die Realität gehen in Komplett verschiedene Richtungen.

Work-Life-Balance

Gehört man nicht zur Familie hat man wenig Rücksicht zu erwarten. Ein wenig Flexibilität ist durch Gutstundenkonten und Gleitzeit gewährleistet. Jedoch sind Überstunden Pflicht.
Das FaMI-Siegel wirkt nicht verdient.
Mögliches Home Office wird strikt abgelehnt und verteufelt.

Karriere/Weiterbildung

Aufstiegsmöglichkeiten gibt es keine. Weiterbildungen möglichst nur am Wochenende und gegen geringe Kosten. Auch wenn der Mitarbeiter Weiterbildungen, die dem Betrieb nutzen, wünscht werden diese aus Kostengründen abgelehnt.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt befindet sich an der vorgeschriebenen Grenze. Verhandlungen diesbezüglich sind nur in sehr kleinem Rahmen möglich.
Sonderzahlungen oder Sozialleistungen werden nicht angeboten. Das Gehalt erhält man in der ersten Woche des Folgemonats.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kosten Minimierung geht über alles. Müll wird zwar größten Teils getrennt, doch das Licht wird eher aus Kostengründen ausgeschaltet.

Kollegenzusammenhalt

Der Zusammenhalt ist nur mitunter zu finden. Grüppchenbildung ist normal.
Sucht man das Gespräch wird man oft abgewimmelt und ignoriert. Lieber wird hinterrücks gelästert.

Umgang mit älteren Kollegen

Das Alter spielt keine Rolle. Siehe Gleichberechtigung.
Jeder muss das Gleiche leisten. Die Dauer im Betrieb wird kaum bis gar nicht gewürdigt.

Vorgesetztenverhalten

Man wurde größtenteils ignoriert. Die eigentlich anfallenden Aufgaben wurde an Externe ohne Angabe von Gründen weitergegeben. Die Abteilung hat keine Firmeninterne Entscheidungen mitbekommen. Mitunter wichtige Informanten hat man eher per Zufall erfahren.
Auf Gesprächen mit Kollegen aus anderen Abteilungen ging hervor, dass es keine klare und einheitliche Zielsetzung gibt. Entscheidungen werden oft willkürlich und spontan getroffen. Auf Raten von Mitarbeiten achtete man nicht.

Arbeitsbedingungen

Veraltete Technik und Software sind normal. Bevor Geld in die Hand genommen wird, wird noch einer kostenlosen Lösung gesucht. Das Ganze wirkt eher wie ein Flickenteppich.
Nach einem überraschenden Umzug, ist man nun von einem baufälligen Haus in ein moderneres Bürogebäude mit ausreichend Platz gewechselt. Dies hat die Arbeitsbedingung drastisch verbessert. Drucker stehen mit unter direkt neben Mitarbeiter. Trotz Beschwerden über Lärm und Gesundheitsgefahr (Wegen der veralteten Geräte).

Kommunikation

Jeder Mitarbeiter erhält andere Informationen. Die Kommunikation unter den Abteilungen findet höchstens über Flurfunk statt und auch nur nach Sympathie. Notwendige Informationen erhält man somit nur mit gut Glück. Trotzdem wird erwartet, dass jeder alles weiss und alles kann.
Ein regelmäßiger Informationsfluss oder Austausch findet nicht statt. Jede Abteilung und jeder Mitarbeiter arbeitet im Einzelnen für sich.
Die gewünschte Kommunikation sollte auch nur über Mail erfolgen und nicht in Person.

Gleichberechtigung

Egal welches Geschlecht, jeder hat das Gleiche zu leisten.
Es gelten aber Gewisse Regeln im Bezug auf die Haarlänge bei den Geschlechtern.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben sind eintönig und bieten keine Abwechslung. Aufgaben, die mehre Monate bräuchten sollen "mal eben schnell" erledigt werden. Auf der anderen Seite werden uralte Projekte nicht zu Ende geführt.
Oft hintertreibt der bittere Beigeschmack des " Übergangen werden".

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona FuchsPersonalwesen

Liebe Bewerterin,

Schade, dass Du nicht ehrlich auf uns zugegangen bist. Meine Tür stand immer für Dich offen und auch in den monatlichen Mitarbeitergesprächen hast Du nicht gesagt was Du denkst. Was mich enttäuscht ist, das Dir die Courage fehlte noch während des Arbeitsverhältnisses konstruktiv Dich an Veränderungen zu beteiligen und stattdessen jetzt Deinen Frust raus lässt.

Im Anschluss – und auch für alle anderen Leser dieses Kommentars – möchte ich auf die einzelnen von Dir genannten Punkte eingehen:

@ Vorgesetzenverhalten
Es sind Fehlinformationen, unsere Firma hat eine klare Zielsetzung, diese ist auch bekannt. Mit Deinem direkten Vorgesetzen wurde auch die externe Vergabe von Aufgaben besprochen und festgelegt, da die Abteilung das Arbeitsaufkommen nicht alleine bewältigen konnte.
@Kollegenzusammenhalt
Kann ich nicht so viel zu sagen, da würde ich Dir gerne auf den Weg geben über Dein Selbstbild nachzudenken.
@Interessante Aufgaben@Karriere/Weiterbildung@Gehalt
Diese Punkte möchte ich etwas zusammenfassen. Wir haben Dich nach der Ausbildung übernommen, da wir alle Azubis übernehmen um ihnen die Möglichkeit zu geben noch im gelernten Beruf zu arbeiten und so bessere Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu haben. Dies war eine soziale und keine leistungsorientierte Entscheidung, welche auch Einfluss auf die Aufgaben hatte. Welcher Arbeitgeber fördert Weiterbildung bei einem befristeten Arbeitsverhältnisses?
@Kommunikation
Da pflichte ich Dir bei, an der Kommunikation muss gearbeitet werden, deshalb haben wir jetzt wieder eine regelmäßige Teamleiterbesprechung ins Leben gerufen.
@Arbeitsbedingungen
Ja, die Technik ist veraltet, jedoch ist Dir auch bekannt, dass eine Agentur bereits dabei ist für uns ein neues ERP-System zu programmieren, welches im Lager noch in 2015 aktiviert wird und im Büro Anfang 2016.
@Work-Life-Balance
Auf das FamiSiegel sind wir sehr stolz, doch als Single, Mitte 20 ohne Kinder oder anderen familiären Schwierigkeiten hat man keine Erfahrungen der Leistungen/Flexibilität und kann sich dazu nicht wirklich ein Urteil bilden.
Überstunden sind freiwillig und es gibt einige Kollegen, die keine Überstunden machen und das ist okay.
@Gleichberechtigung@Umgang mit Kollegen 45+
Gleichberechtigung heißt aber auch, dass ein ältere Kollege auch Anweisungen von einem jüngeren Kollegen annimmt, wenn da die Fachkompetenz liegt.
@Image
Es gab nur 1 Fest mit Firmenlogo und das war gewünscht von den Kollegen, um als Team aufzutreten. Erläuterung: In diesem Jahr haben sich ca.15 Kollegen (mit ihren Kindern) zusammen getan und haben am Seifenkistenrennen in Bad Fallingbostel teilgenommen. Wochenlang haben sie an den Samstagen geschraubt, gebastelt und bemalt. Als Firma haben wir sämtliche Kosten übernommen; der 14 Seifenkisten und der Versorgung an den Basteltagen. Dafür wollten alle zusammen als „Racingteam“ auftreten. Ich fand das super, es hat sehr viel Spaß gemacht und ein toller Zusammenhalt. Ob groß oder klein, jeder hat jedem geholfen und das Gefühl wurde durch das T-shirt auch nach draußen transportiert.

Mehr Schein als Sein.

1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 im Bereich IT gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Durch die (leider nur teilweise) professionelle Hilfe von außen wird dem Unternehmen der richtige Weg aufgezeigt. Gegenüber eigenen Mitarbeitern scheint ja eine Beratungsresistenz zu bestehen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Das Gefühl mit Kollegen aus anderen Abteilungen überhaupt an einem Strang zu ziehen fehlt spürbar. Entscheidende Stellen vermitteln einen noch schlimmeren Eindruck, jeder hat seine eigenen Ziele, die nicht mit anderen abgesprochen zu sein scheinen.

Verbesserungsvorschläge

Das mittelständische Unternehmen ist stark gewachsen, die Kompetenzen der Führung aber scheinbar nicht über einen Kleinbetrieb hinaus, sodass diese den wesentlichen Flaschenhals für die Weiterentwicklung des Unternehmens darstellt. Es fehlt an Delegation und Vertrauen an die Mitarbeiter. Dem Anschein nach um die Kontrolle zu wahren.
Die Kommunikation ist eines der größten Probleme, die meisten Informationen werden wie stille Post von Mitarbeiter zu Mitarbeiter vermittelt. Über das Unternehmen selbst (Projekte, Erfolge und Ziele) wird seitens der Führung kaum geredet, außer man arbeitet mit an einer konkreten Umsetzung. Beispiel: Die Belegschaft wird erst zwei Wochen vor einem Umzug an einen neuen Standort informiert, welcher bereits beschlossen ist, ohne vorher potentielle Probleme bei den einzelnen Abteilungen zu ermitteln.

Arbeitsatmosphäre

Das permanente Gefühl unter geheimer Überwachung und Kontrolle zu stehen, die fehlende Kommunikation und Transparenz, diverser Vorfälle sowie die stille Post der Mitarbeiter erzeugen ein dominierend schlechtes Gefühl.

Image

Die positiven Bewertungen sind mit Vorsicht zu genießen, da mindestens einem Mitarbeiter angeblich Geld für eine positive Bewertung angeboten wurde. Bis auf den Kern des Familienbetriebs scheint niemand sich mit seinem Arbeitgeber identifizieren zu können oder wollen. In der Umgebung genießt der Betrieb einen schlechten Ruf und wichtige Gesichter sind für diverse Gerüchte bekannt. Schnell wurde es auch nur unangenehm seinen Arbeitgeber zu nennen, wenn man nach ihm gefragt wurde. Mit Häme ist die Überzeugung und Hoffnung weit verbreitet, dass das Unternehmen bald scheitert. Der mäßige Eindruck des Unternehmens ist besser als die Wirklichkeit, die neuen Räumlichkeiten sind ebenfalls "nur Fassade".

Work-Life-Balance

Mitarbeiter wurden dazu gedrängt Zusatzvereinbarungen zu unterschreiben, dass sie eine lange Periode im Sommer keinen Urlaub nehmen dürfen und abgesehen davon übertrieben viele Überstunden ansammeln sollen, damit sie bei Bedarf durch betriebliche Anordnung in Kurzarbeit geschickt werden können (was bei Bezahlung nach Stunden und dem niedrigen Lohnniveau für manche ein ernsthaftes Problem darstellt). Auch sonst werden Überstunden als natürlich betrachtet. In dem ganzen spiegelt sich auch die Oberflächlichkeit der vom Landkreis bescheinigten "Familienfreundlichkeit". Eine gute Work-Life Balance war dem inneren Kern des Familienbetriebs vorbehalten.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Umwelt- und Sozialbewusstsein wird vollständig ignoriert. Kosten drücken ist wichtiger, auch als soziale Verantwortung.

Karriere/Weiterbildung

Aufgrund der geringen Größe, den "flachen Hierarchien" hat man schon den Gipfel in dieser Abteilung erreicht, wenn man eingestellt wird. Karriere macht man hier, in dem man geht, wie alle bekannten Kollegen in der IT innerhalb von drei Jahren. Weiterbildungen sind erlaubt, so lange sie nichts kosten und nicht als Arbeitszeit gelten. Ausgenommen sind Fälle, die aus Notwendigkeit seitens des Unternehmens bestehen. Sich selbst weiterbringen kann man nicht, es wird einem kein Spielraum gelassen.

Kollegenzusammenhalt

Von den Kollegen bekommt man aufgrund der räumlichen und organisatorischen Trennung kaum etwas mit. Die IT Abteilung ist von einem halben Dutzend zu fast gar nichts geschrumpft. Teamarbeit ist nicht möglich, was aber nicht an den anderen Kollegen liegt.

Vorgesetztenverhalten

Konflikte und Probleme werden durch Schweigen "gelöst". Was heute entschieden wird kann morgen schon längst wieder Geschichte sein. Die Beweggründe sind oft nicht nachvollziehbar und Prioritätensetzung ebenso. Es fehlt oft an Verständnis für die fachlichen Sachverhalte, den darauf aufbauenden Entscheidungen und Konsequenzen. Jegliche Form der Beratung versiegt. Das Wort eines Mitarbeiters scheint nichts bewirken zu können, wohingegen das von externen Gold wert ist, auch wenn sie nur das gleiche sagen. Daraus lässt sich ein Teil des Verhältnisses zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer schlussfolgern.

Arbeitsbedingungen

Die neuen Räumlichkeiten waren glücklicherweise nicht mehr so beschämend wie die vorherigen.

Kommunikation

Ein Mal im Jahr gibt es eine Weihnachtsfeier, dort werden ein paar vage Zahlen vorgelesen. Die kaum existente Kommunikation verursacht einen Blindflug. Es besteht keine Transparenz bei Zielen, Vorgängen oder Ergebnissen. Das Unternehmen fühlt sich an, wie mit einem unbeleuchteten Bus durch die Finsternis ins Ungewisse zu rasen.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Bezahlung ist ohne Übertreibung unterirdisch und aufgrund der Stunden-basierten Abrechnung auch immer erst im Folgemonat. Wenn man bei Gehaltszahlungen dem unteren Ende der Konkurrenz um 30% Prozent unterlegen ist, sollte man sich nicht wundern, dass niemand wirklich lange da bleibt. Als Berufseinsteiger verdient man hier nicht viel mehr als mit Mindestlohn. Von finanziellen Extras wie vermögenswirksame Leistungen oder ähnlichem brauch man hier erst gar nicht träumen.


Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona FuchsPersonalwesen

Lieber Bewerter,

danke für Dein Feedback!

Im Anschluss – und auch für alle anderen Leser dieses Kommentars – möchte ich auf die einzelnen von Dir genannten Punkte eingehen:

@ Vorgesetztenverhalten @Kollenzusammenhalt
Es sind Fehlinformationen, unsere Firma hat eine klare Zielsetzung, diese ist auch bekannt.
Die IT wurde professionalisiert, dh. Wir haben uns entschieden ein neues ERP-System einzuführen und damit ein professionelles Unternehmen zu beauftragen, statt weiterhin hemdsärmlig mit eigener Entwicklung im Hause zu arbeiten, dadurch haben wir die Abteilung abgebaut.
@Arbeitsatmosphäre
Wie kommst Du auf „Überwachung“? – wir schreiben manuell unsere Stunden und haben Gleitzeit.
@Kommunikation
Da pflichte ich Dir bei, an der Kommunikation muss gearbeitet werden, deshalb haben wir jetzt wieder eine regelmäßige Teamleiterbesprechung ins Leben gerufen.
@Woke-Life-Balance
Das stimmt so nicht, der Urlaub wird aufgeteilt eine Hälfte im Sommer und eine Hälfte im Winter, da wir ein Saisonbetrieb sind und im Winter alle durch beschäftigen möchten. Eine Urlaubssperre gibt es nicht. Überstunden sind freiwillig und es gibt einige Kollegen, die keine Überstunden machen und das ist okay.
Auf das FamiSiegel sind wir sehr stolz, doch als Single, ohne Kinder oder anderen familiären Schwierigkeiten hat man keine Erfahrungen der Leistungen/Flexibilität und kann sich dazu nicht wirklich ein Urteil bilden.
@Karriere/Weiterbildung
Wenn wir potential in dem Mitarbeiter sehen unterstützen wir auch gerne eine Weiterbildung und fördern diesen. Nachzuvollziehen ist jedoch, das ein Unternehmen keine Weiterbildung finanziert bei Mitarbeitern, die vorhaben das Unternehmen zu verlassen.
@Gehalt/Sozialleistungen
Die Abrechnung erfolgt zum 1. des Folgemonats wie üblich. Wir zahlen zum Ende des Monats einen Abschlag, der mit dem Mitarbeiter vereinbart wird. Die Abrechnung erfolgt im Hause, so das die Restzahlung spätestens am 2./3. des Monats überwiesen wird. Schneller geht es nicht.
@Image
Es ist eine Beleidigung, wir haben es nicht nötig positive Meinungen zu kaufen, denn es gibt eine Menge Mitarbeiter die gerne hier sind, ihre Arbeit gefällt ihnen und sie haben Spaß.

Im Betrieb findet keine Ausbildung statt.

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Auszubildende/rHat 2015 eine Ausbildung zum/zur Auszubildende/r im Bereich IT abgeschlossen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die omnipräsente "quick'n'dirty" Mentalität der Führung (die jede Nachhaltigkeit im Keim erstickt) und die seit Jahren veralteten Arbeitsmittel.

Verbesserungsvorschläge

Nach mehr als 10 Jahren Wachstum (und darauf folgend gefühltem Verfall) bewegt sich das Unternehmen immer noch auf dem Niveau eines fünf Personen Betriebs, worunter alleine die Effizienz enorm leidet. Einige fundamentale Dinge sollten geändert werden.

Arbeitsatmosphäre

Mit den anderen Mitarbeitern ist der Umgang unkompliziert und angenehm, das Verhalten der Führung drückt jedoch die Stimmung weitreichend. Seitens der Führung wird jedoch alles als wunderbar dargestellt und Mitarbeiter dazu angehalten, dass sie es auch so sehen und ausdrücken sollen, unabhängig von dem, was sie wirklich denken.

Karrierechancen

Die Karriereleiter im Unternehmen ist ein weite Ebene. Zählt man zum inneren Kreis des Familienbetriebs ist da noch eine Stufe, deren Kante auch den Unterschied zwischen Familie und Angestellte auszumachen scheint. Wer etwas in seinem Beruf erreichen will sollte die Beine in die Hand nehmen.

Arbeitszeiten

Die Gleitzeit ist ein positiver Aspekt. Diese hat jedoch auch ihre Grenzen, spätestens dann, wenn man auf die Mitarbeiter mit den Haustürschlüsseln angewiesen ist.

Ausbildungsvergütung

Nach Vergleich mit den anderen Auszubildenden in der Berufsschule kann ich sagen, dass es sich am unteren Rand der üblichen Spanne bewegt. Überstunden werden jedoch deutlich lohnender vergütet. Sonderzahlungen (zum Beispiel Weihnachtsgeld) gibt es nicht. Die Auszahlung der Löhne erfolgt bedauerlicherweise immer im Folgemonat.

Die Ausbilder

Seit Mitte der Ausbildung war niemand mehr im Betrieb angestellt, der Inhalte des Ausbildungsberufs durch praktische Erfahrung oder anerkannte Qualifikation hätte vermitteln können. Zu Beginn wurden Inhalte vermittelt, doch standen diese fast immer entweder nicht im Bezug zur Ausbildung oder waren so trivial, dass man sie für selbstverständliche Kenntnisse hält, wenn jemand sich für die Ausbildung interessiert.

Spaßfaktor

Wer ausgebildet werden will, ist hier an der falschen Adresse, wer Spaß will, komplett auf dem Holzweg. Das monotone Abarbeiten von Aufgaben mit veralteten und primitiven Mitteln macht definitiv keinen Spaß.

Aufgaben/Tätigkeiten

Die Tätigkeiten haben sich vom ersten bis zum letzten Tag nicht verändert. Arbeiten im Betrieb ist normal, doch ohne den Ausbildungsteil ist man nur eine Arbeitskraft im Ausbildungsverhältnis. Die nicht zum Geschäftsfeld passende Mentalität eines Handwerksbetriebes aus lang vergangene Zeiten ist immer noch zu spüren. Man soll lieber machen als denken, was gerade in manchen Aufgabenfeldern kontraproduktiv ist.

Variation

Es gab im Groben nur zwei Aufgabenfelder: Entweder bestehende Dinge korrigieren, die zwischenzeitlich, warum auch immer, kaputt gegangen sind oder schnell etwas neues machen.

Respekt

Ausgerechnet die Stellen, von denen man üblicherweise vorbildliches Verhalten erwartet, stellen ihre Schwächen im sozialen Bereich zu oft unter Beweis. Mit unangebrachten Sprüchen muss man hier klarkommen können.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona FuchsPersonalwesen

Lieber Bewerter,

danke für Dein Feedback!
Hierzu möchte ich sagen, das zu dem Thema das Gleiche gilt wir in der Stellungnahme zur oberen Bewertung „Theoretisch gesehen war ich Azubi“.

Im Anschluss – und auch für alle anderen Leser dieses Kommentars – möchte ich auf die einzelnen von Dir genannten Punkte eingehen, die in der anderen Stellungnahme noch nicht erwähnt wurden:

@Spaßfaktor
Schade dass Du keinen Spaß auf der Arbeit hattest. Ich denke das hatte auch etwas mit der Einstellung von Dir und Deinen Kollegen aus der IT zu tun, ich kenne andere Abteilung wo sehr viel auch gemeinsam gelacht wird und die Aufgaben nicht monoton und langweilig sind.
@Respekt @ Betriebsklima
In den monatlichen Mitarbeitergesprächen hast Du nicht gesagt was Du denkst. Respektvoller Umgang ist für uns selbstverständlich und wir haben noch nie von unseren Mitarbeitern verlangt uns nach dem Bart zu reden, sondern sind für konstruktive Kritik jederzeit offen.
@Verbesserungsvorschläge @Contra
Ich hätte gerne gewusst was genau mit fundamentalen Dingen gemeint ist. Aus meiner Sicht hat sich in den letzten 10 Jahren sehr viel geändert und es wird sich auch weiterhin entwickeln, sonst wären wir auch heute noch ein Betrieb von 5 Personen und nicht 70.
Ja, die Technik ist veraltet, jedoch ist Dir auch bekannt, dass eine Agentur bereits dabei ist für uns ein neues ERP-System zu programmieren, welches im Lager noch in 2015 aktiviert wird und im Büro Anfang 2016.

Ich bin froh nicht mehr da zu sein

1,4
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 im Bereich Administration / Verwaltung gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Durch meine Zeit dort habe ich einen guten Einblick in die Welt des Online-Handels bekommen. Das ist eine Erfahrung die mir sehr geholfen hat aber nicht jeder machen muss.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Firma bewegt sich im Punkto Geben genau an der gesetzlichen Grenze(Hungerlohn, 20 Tage Urlaub) Bei manchen Dingen übersieht man aber auch die Gesetze. Wo kein Richter da kein Kläger und ansonsten gilt das jeder ersetzbar ist. Ein normaler Mitarbeiter wird dort immer nur ein Arbeitssklave bleiben.

Verbesserungsvorschläge

Schon zu meiner Zeit war die Geschäftsführung nicht offen über Verbesserungsvorschläge, außer sie selbst machen diese. Es macht daher gar keinen Sinn. Solche Vorschläge waren anscheinend auch der Grund warum man die Abteilungsleiter degradiert oder sogar rausgeworfen hat. Hopfen und Malz verloren.

Arbeitsatmosphäre

Ich bin froh nicht mehr Teil des Unternehmens zu sein. Gibt hier nur einen Punkt wo die Firma versucht auf die Atmosphäre einzuwirken. Es gibt 2 betriebliche Feiern im Jahr, welche allerdings nur vor Geiz strotzen.

Image

Von einem Ruf möchte ich hier nicht sprechen. Ich bevorzuge den Begriff Gebrandmarkt. Irgendwann finden die gar keinen mehr und werden auf externe zurückgreifen müssen. Neben den Niedriglöhnen und 20 Tagen Urlaub kursieren noch andere wilde Geschichten in dem Ort, aber darauf will ich nun nicht eingehen.

Work-Life-Balance

Wochenenddient, Feiertage, Überstunden und als Krönung die unterste Kante an gesetzlichen Urlaubstagen mit 20 satten Tagen. Von Freitzeit kann man hier als überhaupt nicht sprechen. Ob auf die Familie Rücksicht genommen wird, kann ich nicht beurteilen. Mitarbeiter mit Familie stellt man doch erst gar nicht ein. Ich wüsste maximal 2 Leute, die überhaupt Kinder haben.

Karriere/Weiterbildung

Früher muss es mal sowas wie Perspektiven gegeben haben. Mittlerweile ist die einzige Perspektive den Arbeitgeber zu wechseln. Ein Aufstieg ist unmöglich, dafür müsste man einheiraten.

Gehalt/Sozialleistungen

Zu meiner Zeit lagen wir noch unter dem nun geltenden gesetzlichen Mindestlohn. Eine Putzfrau verdient als wesentlich mehr. Jede Zeitarbeitsfirma wird die Arbeit besser honorieren. Sozialleistungen wären in diesem Fall eine Wurst bei einer Betriebsfeier.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Man strebt Umweltbewusstsein an, da kann man nicht meckern. Soziales engagiert, in der Außendarstellung sicherlich aber intern überhaupt nicht.

Kollegenzusammenhalt

Auf den ersten Blick gut, man muss aber vorsichtig sein, da 1/3 der Mitarbeiter aus der Familie kommt.

Umgang mit älteren Kollegen

Die Senioren kann man an einer Hand abzählen. Im Online-Handel sind mehr junge Leute unterwegs, daher mal kein Vorwurf an die Firma.

Vorgesetztenverhalten

Alles frei nach dem Motto - Wo ich stehe ist vorne- Eine Person entscheidet, andere Meinungen zählen nicht.

Arbeitsbedingungen

Als Firmengebäude dient ein altes Wohnhaus aus der Vorkriegszeit, mehr muss man dazu nicht sagen. Die Technik ist erschreckend hinterwäldlerisch für einen Online-Handel. Windows XP im Jahre 2014 und das nicht mal mit Lizenz. Das ganze technische Equipment erinnert mich an meine Anfänge mit PC´s. Low Budget meets High Life!

Kommunikation

Zu meiner Zeit gab es Treffen der Abteilungsleiter. Hier wurde über Ziele und Erfolge gesprochen. Gewinne bleiben aber ein Familiengeheimnis. Der allgemeine Informationsfluß läuft über Emails oder findet gar nicht statt. Ich habe die meisten Informationen durch Aufsuchen der Raucherecke erhalten. Ich denke als Nichtraucher läuft man wie ein Blinder durch die Firma.

Gleichberechtigung

Solange ein Mann keine langen Haare hat ist alles in Ordnung. Logisch dürfte sein das ein Familienmitglied immer über einem normalen Angestellten steht.

Interessante Aufgaben

Enorme Belastung bei Dumping Löhnen. Überstunden sind nicht erwünscht sondern eine Pflichtveranstaltung. Freiheiten genießt man hier überhaupt nicht. Es wird alles vorgegeben und das treue Äffchen klappert hinterher.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona FuchsPersonalwesen

Lieber Bewerter,

Schade, dass Du nicht ehrlich auf uns zugegangen bist. Meine Tür stand immer für Dich offen und auch in den monatlichen Mitarbeitergesprächen hast Du nicht gesagt was Du denkst. Was mich enttäuscht ist, das Dir die Courage fehlte noch während des Arbeitsverhältnisses konstruktiv Dich an Veränderungen zu beteiligen und stattdessen jetzt Deinen Frust raus lässt.

Im Anschluss – und auch für alle anderen Leser dieses Kommentars – möchte ich auf die einzelnen von Dir genannten Punkte eingehen:

@ Vorgesetztenverhalten @Kollegenzusammenhalt
Für konstruktive Meinungen sind wir immer offen, schade dass Du es nicht versucht hast diese bei den monatlichen Mitarbeitergesprächen einzubringen.
Zum Verhältnis 1/3 möchte ich richtig stellen, das incl. Geschäftsführer es 6 Familienmitglieder und wir zusammen 70 Mitarbeiter im Betrieb sind.
@Interessante Aufgaben
Ja, in der Administration hat man Zeiten mit großem Druck, wenn Systeme ausfallen müssen diese natürlich so schnell als möglich wieder zum Laufen gebracht werden. Unser Unternehmen ist nun mal abhängig von der Technik.
@Arbeitsatmosphäre (Geiz?)
Im Mai hatten wir eine Einweihungsparty der neuen Büroräume.
Im September haben sich ca.15 Kollegen (mit ihren Kindern) zusammen getan und haben am Seifenkistenrennen in Bad Fallingbostel teilgenommen. Wochenlang haben sie an den Samstagen geschraubt, gebastelt und bemalt. Als Firma haben wir sämtliche Kosten übernommen; der 14 Seifenkisten und der Versorgung an den Basteltagen.
Jetzt steht im Dezember die Weihnachtsfeier an in unseren Büroräumen mit Cateringservice und Fahrservice, damit keiner ein Taxi nehmen muss.
@Arbeitsbedingungen
Ja, die Technik ist veraltet, jedoch ist Dir auch bekannt, dass eine Agentur bereits dabei ist für uns ein neues ERP-System zu programmieren, welches im Lager noch in 2015 aktiviert wird und im Büro Anfang 2016.
@sonstige Punkte zusammengefasst
Wir haben jetzt ein tolles Team mit dem wir in unsere Zukunft schauen. Auch wir haben dazugelernt, es gibt wieder Teamleiterbesprechungen damit eine bessere Kommunikation gewährleistet ist. Das Betriebsklima ist gut, die Gehälter wurden verbessert, auch Weiterbildung und Urlaub werden mittlerweile anders gehandhabt. Überstunden sind freiwillig und es gibt einige Kollegen, die keine Überstunden machen und das ist okay.
Wir haben sehr viele Mitarbeiter mit Kindern und sind stolz auf das Fami-Siegel.

ich bin gerne hier!

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Die Motivation ist für die Firma wichtig, deshalb gibt es regelmäßig Mitarbeitergespräche. Ich gehe gerne zur Arbeit und wir lachen viel zusammen. Es gibt verschiedene Veranstaltungen über das Jahr verteilt, andenen man freiwillig teilnehmen kann.

Image

Ja, die Firma hat einen guten Ruf, ich kann mit stolz sagen, das ich gerne hier arbeite und jedem weiterempfehlen.

Work-Life-Balance

Es wird sehr auf Familien Rücksicht genommen - Auszeichnung FamiSiegel.
Mit Rücksprache in der eigenen Abteilung nutzen wir die Gleitzeit, kurzfristiger Urlaub ist kein Problem und ein Mitarbeiter hat seine Familie im Ausland, der bekommt seinen kompletten Jahresurlaub am Stück um dort hinfliegen zu können.

Karriere/Weiterbildung

Wenn ein Mitarbeiter das Potential mitbringt, dann fördert die Firma gerne.

Gehalt/Sozialleistungen

Ja

Umwelt-/Sozialbewusstsein

So weit es möglich ist ja. Der Umwelt zu liebe ist unser Füllstoff der Pakete ebenfalls aus Pappe.

Kollegenzusammenhalt

Ich komme mit meinen Kollegen gut zurecht. Natürlich möchte man nicht unbedingt seine private Zeit mit jedem verbringen, doch beruflich pflegen wir einen respektvollen Umgang miteinander.

Umgang mit älteren Kollegen

wir sind gemischt von Azubi bis weit über 50. Das Alter spielt hier keine Rolle, wichtig ist die Harmonie im Team.

Vorgesetztenverhalten

Mit dem Chef kann jeder zu jeder Zeit reden. Er bleibt immer ruhig und besonnen, jedoch ohne den ernst der Lage aus dem Fokus zu verlieren.

Arbeitsbedingungen

Die Technik wird gerade wieder auf den neuesten Stand gebracht um uns die Arbeit zu erleichtern.
Das Gebäude ist schon älter und von daher sind Aufenthaltsraum etc. nicht modern, jedoch ausreichend und sauber.
In den Pausen können Kicker, Dart und Tischtennisplatte genutzt werden.

Kommunikation

Ich erhalte alle Informationen, die für meine Tätigkeit wichtig sind.

Gleichberechtigung

Volle Gleichberechtigung - auch Frauen in Teilzeit sind Abteilungsleiter

Interessante Aufgaben

Meine Aufgaben sind sehr vielseitig und abwechslungsreich. Es gibt immer mal Themen wo man nicht so viel Spaß dran habt, aber das bringt doch jeder Job mit sich.

positiver Arbeitgeber

4,3
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

siehe Bewertung

Arbeitsatmosphäre

Auf jeden Fall: es gibt diverse Betriebsfeste pro Jahr, einen Betriebsausflug auch, so dass man zu allen Kollegen, auch aus anderen Abteilungen, Kontakt haben kann, wenn dieser gewünscht wird. Ich gehe jeden Tag gerne zur Arbeit

Image

Auf jeden Fall, das Unternehmen hat einen guten Ruf, empfehel ich weiter, arbeite gerne dort

Work-Life-Balance

Arbeitzeiten absolut normal. Ich kann jederzeit Urlaub nehmen, es hat noch nie Probleme gegeben.

Karriere/Weiterbildung

Kann ich nicht beurteilen, wollte noch keine Weiterbildung hier machen

Kollegenzusammenhalt

Zusammenarbeit unter Kollegen ist konstruktiv und gut (in meiner Abteilung, über andere Abteilungen in Firma kann ich keine Bewertung abgeben)

Umgang mit älteren Kollegen

Ich bin selbst über 45, habe noch nie ein Problem damit gehabt, hier habe ich auch erst in dem Alter mit dem Job angefangen

Vorgesetztenverhalten

Verhalten in Konfliktfällen ist immer ruhig und besonnen. Es gibt, auch wenn ein Fehler passiert, keine Vorwürfe oder Vorhaltungen

Arbeitsbedingungen

Alles ok, die Technik (Rechner etc) auf dem neuesten Stand - soweit ich das beurteilen kann (ich bin kein IT-ler)

Kommunikation

Die Informationen, die ich für meine Arbeit benötige, bekomme ich.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Firma zahlt ein zufriedenstellendes Gehalt. Dieses wird immer überpünktlich bezahlt.

Interessante Aufgaben

Die Aufgaben kann ich frei einteilen, durch flexible Arbeitzeiten kann die Arbeit gut geschafft werden. Bei Terminarbeiten habe ich ebenfalls immer genug Zeit, diese vernünftig auszuführen. Sehr vielseitiges Aufgabengebiet, interessanter Job.


Gleichberechtigung

Mitarbeiter sind ein notwendiges Übel!

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2014 im Bereich IT gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Ich kann leider nicht mehr viel Positives finden. Einzig die Fahrtstrecke zur Arbeit war gut.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mitarbeiter kosten nur Geld - eingentlich sind sie doch ein kostbares Gut - zumindest in gut geführten Firmen.
Eine Geschäftsführung - sofern sie denn aus mehreren Leuten besteht - wie hier - muss zusammen arbeiten und die gleichen Ziele verfolgen.
Schade, dass es hier nicht so ist.

Verbesserungsvorschläge

Letztes Jahr, unter einem eingesetzten Geschäftsführer entwickelte sich die Firma in die richtige Richtung.
Seit 2014 mit wieder mit drei Geschäftsführern, wurden alle positiven Entwicklungen wieder hinweg gespült.

Arbeitsatmosphäre

Die Geschäftsführung meint, dass ein gutes Klima vorhanden ist, die Belegschaft sieht dieses jedoch größtenteils anders.

Image

Durch die vielen wechselnden Mitarbieter ist der Ruf in der näheren Umgebung sehr beschädigt. Man wagte kaum noch zu sagen wo man arbeitete.

Work-Life-Balance

Rücksicht wird einzig auf die Firma genommen. Überstunden sind normal. Es wird ständige Bereitschaft für die Firma erwartet.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildung kostet Geld, daher muß daran gespart werden. Wenn Fortbildungen, dann gibt es jedesmal Diskusionen darüber, dass sie doch in der Freizeit zu nehmen sind.

Kollegenzusammenhalt

Guter Zusammenhalt, die wirklich guten wechseln aber schnell die Firma.

Vorgesetztenverhalten

Kein Vertrauen in Mitarbeiter, es wird sich häufig ohne Begründungen umentschieden. Die drei Führunspersonen verfolgen nicht die gleichen Ziele.

Arbeitsbedingungen

Auf gute Arbeitsbedingungen und gutes Arbeitsgerät wird wenig Wert gelegt.

Kommunikation

Meetings gab es bis 2013. Ab 2014 wurden keine mehr durchgeführt. Informationen nur noch über Flurfunk.

Gehalt/Sozialleistungen

Dieser Level wird aber nur mit Überstunden erreicht. Bei Krankheit oder Urlaub sieht es schlecht aus.

Gleichberechtigung

Nur solange die Firma Vorteile dadurch erzielen kann.

Interessante Aufgaben

Projekte wurden selten zu Ende gebracht, da dann schon wieder von der Geschäftsführung anderes wichtiger war.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona FuchsPersonalwesen

Lieber Bewerter,

wow - das ist ein echter Frontalangriff:
Ja, wir hatten für 1 Jahr 2 Geschäftsführer und es war nicht immer einfach, deshalb haben wir heute auch wieder nur 1 Geschäftsführer, aber 3 hatten wir noch nie.
Ich möchte nicht direkt zu einzelnen Passagen Stellung nehmen, sondern mich allgemein halten, da diese veraltet sind. Es hat sich eine Menge getan seit dem Du weg bist.
Wir haben jetzt ein tolles Team mit dem wir in unsere Zukunft schauen. Auch wir haben dazugelernt, es gibt wieder Teamleiterbesprechungen damit eine bessere Kommunikation gewährleistet ist. Das Betriebsklima ist gut, die Gehälter wurden verbessert, wir sind im Mai in ein schönes, helles Bürogebäude umgezogen und bekommen gerade neue Software (2015/2016). Auch Weiterbildung und Urlaub werden mittlerweile anders gehandhabt.

Potential wurde verbraucht

1,8
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2013 für dieses Unternehmen gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Positiv anzusiedeln ist auf jeden Fall der schnelle Auftrieb des Unternehmens.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die hohe Mitarbeiterfluktuation zeigt leider schon wie wertvoll die Mitarbeiter für das Unternehmen sind.

Verbesserungsvorschläge

Ich denke es ist aus den bereits abgegebenen Kommentaren und diese Stellungnahme mehr als ersichtlich wo noch an den Stellschrauben gedreht werden muss.

Arbeitsatmosphäre

Um eine angenehme Arbeitsatmosphäre wird sich stets bemüht.

Image

Das Image wurde bereits vor einiger Zeit in Mitleidenschaft gezogen. Ob man diesem glaubt oder nicht ist einem selbst überlassen.

Work-Life-Balance

Saisonbedingt wird in einigen Abteilungen über einen größeren Zeitraum kein Urlaub gewährt. Überstunden zählen eigentlich schon eher als Regelarbeitszeit.

Karriere/Weiterbildung

Weiterbildungen werden über die IHK angeboten und auch gezahlt, allerdings werden diese als Freizeit gewertet. Sprich Urlaub oder unbezahlt.

Kollegenzusammenhalt

Der Großteil der Mitarbeiter ist sehr angenehm und offen. Ein kleiner Teil ist allerdings mit Vorsicht zu genießen.

Vorgesetztenverhalten

Zwischenzeitlich hatte man das Gefühl, dass durch junges Blut frischer Wind weht... Allerdings: Fehlanzeige!

Arbeitsbedingungen

Da ich nichts Positives äußern kann, werde ich dies unterlassen.

Kommunikation

Teilweise werden Informationen weitergegeben, jedoch besteht hier noch einige Möglichkeiten.

Gehalt/Sozialleistungen

Man sollte schon gewillt sein auch Überstunden zu leisten, um eine entsprechende Gutschrift auf seinem Konto verbuchen zu können.

Interessante Aufgaben

Die Aufgabenverteilung erscheint teilweise sehr willkürlich und unfair.

Arbeitgeber-Kommentar

Ilona FuchsPersonalwesen

Lieber Bewerter,

danke für Dein Feedback!
Ich möchte nicht direkt zu einzelnen Passagen Stellung nehmen, sondern mich allgemein halten, da diese veraltet sind und sich bei uns viel getan hat.
Warum hast Du die monatlichen Mitarbeitergespräche nicht genutzt um konstruktiv etwas zu verändern, dass Du Dich hättest wohl fühlen können und sich im Aufgabenbereich etwas verbessert hätte?
Es hat sich eine Menge getan seit dem Du weg bist.
Wir haben jetzt ein tolles Team mit dem wir in unsere Zukunft schauen. Auch wir haben dazugelernt, es gibt wieder Teamleiterbesprechungen damit eine bessere Kommunikation gewährleistet ist. Das Betriebsklima ist gut, die Gehälter wurden verbessert und wir sind im Mai in ein schönes, helles Bürogebäude umgezogen. Auch Weiterbildung und Urlaub werden mittlerweile anders gehandhabt.

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