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Deutsche Post & DHL Bewertung

Ich habe schon sehr viele Leute kommen und gehen sehen. Warum wohl?

1,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Deutsche Post & DHL in Bonn gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt ist immer pünktlich auf dem Konto!

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Budgetplanungen, die ein vernünftiges Arbeiten unnötig erschweren.

Verbesserungsvorschläge

Keine mehr, da diese eh einfach ignoriert werden...

Arbeitsatmosphäre

Quantität statt Qualität. Die Touren sind so groß geschnitten, dass sie nur noch zu schaffen sind, wenn man kerngesund, 25 Jahre alt ist und schon 20 Jahre Berufserfahrung mitbringt.
Ist aber ein hausgemachtes Problem, verursacht durch IBIS und Vorgesetzte, die den Bezug zur Realität verloren haben...

Kommunikation

Gibt es nur einseitig. Von oben nach unten...

Kollegenzusammenhalt

Die Kollegen sieht man morgens zwei Stunden, wenn man zusammen verteilt und die Post vorbereitet. Selbst das ist oftmals zuviel...

Work-Life-Balance

Von Life-Balance kann hier keine Rede sein. Sämtliche Freizeitaktivitäten nehmen ja unsere Vorgesetzten für sich in Anspruch...
Ein Stadionbesuch? Nicht möglich, da unser Arbeitgeber uns samstags gerne etwas länger arbeiten lässt. (EinkaufAktuell)
In Kürze beginnt wieder das sogenannte "Sommer-Zustellmuster". Das heißt, dass man nicht nach der regulären Tour ins Schwimmbad kann, sondern noch 40 Haushalte mehr zustellen darf, bei 40 Grad im Schatten und Saunatemperaturen im Dienst-KFZ. (Ist nur die Frage, wann einer mal umkippt und mit seiner Gesundheit bezahlt...)
Wegen der Corona-Pandemie kam man jetzt sogar auf die Schnaps-Idee, uns sonntags noch arbeiten zu lassen, was ja Gott sei Dank durch die Politik verhindert wurde...

Vorgesetztenverhalten

Die Vorgesetztenetage feiert sich gerne im Homeoffice und sieht zu, sämtliche Arbeit von sich abzuhalten. Am schlimmsten sind leider die Vorgesetzten, die selbst mal an der Basis gedient haben und den Etagenwechsel geschafft haben. Sie jammern uns voll, dass es uns ach so schlecht geht, weil Amazon nun seine Pakete selbst weg fährt...
Was sie aber daheim auf der Couch nicht sehen, dass im Frachtzentrum der Arbeitstag nicht reicht um alle Pakete zu bearbeiten und wir Zusteller uns in unseren Räumlichkeiten vor lauter Paketen nicht mehr bewegen können...

Interessante Aufgaben

Gibt es keine mehr... Du schleppst ein 31,5 Kilopaket an eine Haustür und hast noch zusätzlich eine Briefsendung mit der Aufschrift, "an die Bewohner des Hauses" in der Hand... Toll!

Gleichberechtigung

Gruppenbildung statt Gleichberechtigung...

Umgang mit älteren Kollegen

Kein Respekt vor´m Alter und vom Arbeitgeber wird diesbezüglich auch nicht wirklich was unternommen. Wahrscheinlich bewusst und in der Hoffnung, dass der ältere Kollege (evtl. im Besitzstand) freiwillig das Handtuch wirft...
Hierzu ist anzumerken, dass die viel propagierte Qualität durch die ältere Belegschaft gehalten wird! Junge Kollegen hingegen, bevorzugen gerne mal eine "runde Zustellung". Lästige Ecken werden an dem Tag wo sie dort laufen einfach nicht zugestellt. Auch sonstige Pflichten, wie z. B. die KFZ-Innenreinigung werden ignoriert mit der Begründung tags darauf: "Hab ich vergessen.."

Arbeitsbedingungen

Miserabel, durch veraltete Arbeitsmittel. Hier sind besonders die Paketbehälter zu benennen.
Auch die Handscanner sind am Ende ihrer Prozessorleistung angelangt, durch mehrmals fragwürdige Software-Updates...

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Existiert nur auf dem Papier. Und davon verbraucht die Post nach wie vor unendlich viel, obwohl alles digitalisiert ist.
Hinzu kommt, dass im Arbeitsbereich ein Fernseher hängt der ständig läuft und uns mit dem sogenannten PeP-TV unterhalten soll. Die Berichte sind semi-attraktiv und interessieren wirklich niemanden!!! Hinzu kommt, dass überhaupt keine Zeit da ist, um sich vor die Glotze zu stellen...

Gehalt/Sozialleistungen

Wer lange genug dabei ist, genießt Privilegien! Besitzstand, betrieblich Altersvorsorge...

Image

War mal gut und es werden die Credits von früher aufgebraucht. Diese haben die alten Kollegen erarbeitet und es kann aber nicht mehr lange dauern, bis alle weg sind.
(Die alten Kollegen sowohl auch die Credits...)

Karriere/Weiterbildung

Früher konnte man durch ordentlich geleistete Arbeit und Dienstjahren den Etagenwechsel vollziehen. Die Hierarchien waren dadurch klar zu erkennen...
Heute gibt es Teamleiter, Teamleitervertreter, Standortleiter, Standortleitervertreter, usw. und etc...
Man hat schnell verstanden, dass die Arbeit an der Basis hart ist und versucht diese zu minimieren und alsbald dieser zu entkommen über eine der o. g. Möglichkeiten. Es entsteht dadurch der Eindruck, dass der eigene Stützpunkt nur noch aus Häuptlingen besteht, aber keiner mehr den Indianer spielen mag. Der Wasserkopf wird immer größer und die Zustellbezirke dadurch auch...