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Die Techniker Bewertung

Langjährige Mitarbeit im Vertrieb - in München mehr Schein als Sein

2,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2013 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Techniker Krankenkasse in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Viel Gehalt für wenig Fleiß

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Fehlende Wertschätzung, katastrophale Kommunikation, ungerechte Behandlung und die fehlende Einsicht, dass auch Vorgesetzte nicht unfehlbar sind.

Verbesserungsvorschläge

Ressourcen und Potentiale besser ausschöpfen, die richtigen belohnen und bei gewissen Mitarbeitern gern mal genauer hinsehen.

Arbeitsatmosphäre

MitarbeiterInnen achten nur auf sich und sind nicht bereit, mehr als nötig zu machen. Das wichtigste Datum ist der 15. des Monats. Da gibt's Gehalt, sehr pünktlich.

Kommunikation

Unter verbündeten Kollegen ist die Kommunikation in Ordnung, allerdings muss man hier aufpassen, nicht von einem vermeintlichen Freund in die Pfanne gehauen zu werden. Transparente Kommunikation muss die TK noch üben, auch das Projekt "Kultur der Zusammenarbeit" scheint hier noch keine Früchte zu tragen. Wichtige Neuigkeiten werden ausschließlich über die oberen Ränge kommuniziert. Der kleine Sachbearbeiter/Vertriebler muss jedoch schauen, wo er bleibt, außer er hat ein gutes Verhältnis zum Vorgesetzen und kommt so an wichtige Infos.

Kollegenzusammenhalt

Im Grunde denkt auch unter den Kollegen jeder nur an sich selbst, da dies von den Vorgesetzten so vorgelebt wird. Man macht sich untereinander Konkurrenz anstatt für gemeinsame Ziele einzustehen. Die Vorgesetzen sehen hier nicht hin und nehmen sich Problemen unter den Kollegen nicht an, da sie deren Probleme nicht zu ihren eigenen machen möchten.

Work-Life-Balance

Der gemeine TK Mitarbeiter wird in Sachen Work-Life-Balance keine Schwierigkeiten haben. Am Freitag um spätestens 14 Uhr wird der Stift fallen gelassen. Für Mitarbeiter, die diesem Ideal nicht entsprechen, hat man nur müde Worte übrig.

Vorgesetztenverhalten

Sehr steile Hierarchien, man gerät leicht in den Fokus, egal ob man positiv oder vermeintlich negativ auffällt. Die Devise lautet, sich nicht angreifbar zu machen. Die meisten Vorgesetzen stellen keine Vorbilder dar und nehmen es sich auch gerne heraus, vor anderen Mitarbeitern über Kollegen zu lästern. Schwächere Kollegen werden hierbei dann auch gern mal als "Ackergaul" bezeichnet aus denen man kein "Rennpferd" machen könne.

Interessante Aufgaben

Allgemein bietet eine gesetzliche Krankenkasse wahrscheinlich eher wenig interessante Aufgaben. Mit genug Eigenmotivation kann man sich seine Aufgaben allerdings interessanter gestalten und sich dadurch Anerkennung und Wertschätzung von den Kunden einholen.

Gleichberechtigung

Leider, nach wie vor, wenige Frauen in Führungspositionen vertreten.

Umgang mit älteren Kollegen

Keiner wird ausgesondert, es werden Aufgaben entsprechend des Alters gefunden.

Arbeitsbedingungen

Die technische Ausstattung bei der "Techniker" war schon mal besser, Homeoffice ist ein absolutes No-go (außer für auserwählte Mitarbeiter und Vorgesetzte). Die 35,5 Stunden Woche ist attraktiv, allerdings wird es einem eher verwehrt, wenn man die wöchentliche Arbeitszeit hochsetzen will, aufgrund eines erhöhten Arbeitsaufwands.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Über Sozialbewusstsein verfügt die Techniker eher weniger. Man schreckt nicht zurück, Mitarbeiter vor die Hunde gehen zu lassen und hält es auch nicht für nötig, trotz bestehender Unterhaltspflicht, ausstehende Gehälter und Abfindungen zu leisten.

Gehalt/Sozialleistungen

Über das Gehalt kann man sich im Grunde nicht beschweren, allerdings bekommt jeder, egal ob faul oder fleißig, das gleiche. Provisionen gibt es nicht, nur einen fragwürdigen Spot-Bonus, der nur an 2 oder 3 Personen in der Marktregion vergeben wird. Keine eindeutigen Parameter vereinbart, um diesen Bonus zu erhalten. Auch hier eher Nasenfaktor.

Image

Außen hui, innen pfui. Absolut empfehlenswert als Krankenkasse, leider aber nicht als Arbeitgeber. Wer Anspruch an sich selbst hat, sollte hier besser nicht anfangen.

Karriere/Weiterbildung

Muss unbedingt besser werden. Die Talentförderung ist sehr veraltet, auch wenn sie auf den ersten Blick innovativ wirkt. Man bekommt hier auch den Eindruck, dass ein gewisser Nasenfaktor durchaus eine Rolle spielt. Wer lange dabei ist, der kann aufsteigen.

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Böttcher, HR-Marketing Managerin, Werbung & HR-Marketing
Julia BöttcherHR-Marketing Managerin, Werbung & HR-Marketing

Liebe/r ehemalige/r Kollege/in,

vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung der TK als Arbeitgeber.
Ihre Kritik werden wir selbstverständlich prüfen und zur weiteren Optimierung unserer internen Prozesse nutzen.

Wie wir erfahren haben, sind Sie aktuell schon in Gesprächen mit unseren Kollegen aus dem Bereich Personal. Wir bitten Sie auch weiterhin ausschließlich diesen Kommunikationsweg zu nutzen.

Für Ihre berufliche und private Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute.
Bleiben Sie gesund!

Freundliche Grüße
Julia Böttcher