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Die Techniker Bewertung

Der Fokus liegt leider auf den Schwächen

2,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Administration / Verwaltung bei Die Techniker in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Bezahlung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Dass nicht nach Leistung beurteilt wird

Verbesserungsvorschläge

Flachere Hierarchien einführen, Personalvollmachten sollten nicht pauschal verteilt werden.

Arbeitsatmosphäre

Die Atmosphäre ist in Ordnung, allerdings muss man wissen, dass man vom Vorgesetzten stets überwacht wird (z.B. ob man sich in das Telefon eingewählt hat um jederzeit erreichbar zu sein, auch Emails werden gern mitgelesen)

Kommunikation

Die Kommunikation stellt ein großes Entwicklungsfeld der TK dar. Vorallem die Kommunikation von oben nach unten. Hier besteht leider alles andere als Transparenz. Wenn man Glück hat, erfährt man durch gute Kontakte wichtige Infos, nicht aber durch den direkten Vorgesetzten. Eher unwichtige Themen werden dagegen in langen Meetings diskutiert, frei nach dem Motto "This meeting should have been an email".

Kollegenzusammenhalt

Wenn es darum geht, etwas gegen einen Kollegen/Vorgestzten erreichen zu wollen, hält man fest zusammen. Zusammenhalt, um z.B. ein positives Kundenerlebnis zu schaffen, dagegen eher selten. Egoismus ist hier leider sehr verbreitet.

Work-Life-Balance

Die Work-Life-Balance sollte bei einer 35,5 Std. Woche nicht zu kurz kommen, allerdings bietet die TK keine Benefits für Pendler (z.B. Homeoffice). Das ist im 21. Jahrhundert eher ungewöhnlich.

Vorgesetztenverhalten

Es gibt sehr menschliche Vorgesetzte bei der TK, dies bedeutet allerdings nicht automatisch, dass das Vorgesetztenverhalten positiv ist. Hier müsste mehr darauf geachtet werden, dass Gleichbehandlung mehr in der Vordergrund rückt und dass Vorgesetzte zu ihrem Wort stehen, sich für Ihre Mitarbeiter nachweislich und nachhaltig einsetzen und auch klar äußern, wenn jemand nicht die geforderte Leistung bringt, anstatt diese Personen auf Kosten des Team "mitzuschleifen". Auch in schweren Zeiten, sollte man zur Belegschaft stehen und diese nicht fallen lassen.

Interessante Aufgaben

Um seinen Alltag interessant gestalten zu können, muss man sich aktiv neue Aufgaben suchen, ansonsten gleicht die Arbeit schnell einer "Fließbandarbeit". Sich einzubringen und neue Anreize zu schaffen, kommt nur leider bei der TK nicht immer gut an. Im Prinzip ist die TK eben doch noch immer eine"Behörde", auch wenn sie alleas dafür tut, diesen Ruf loszuwerden.

Gleichberechtigung

Einer meiner Vorgesetzten hat die bunten Fahnen, die anlässlich des CSDs verteilt wurden, allesamt weggeworfen. Mehr muss man zum Thema Vielfalt nicht sagen, denke ich.

Arbeitsbedingungen

Die TK mietet grundsätzlich nur Immobilien an, ohne Klimaanlage. Im Sommer kann das bedeuten, dass man bei sehr unangenehmen Temperaturen im Büro sitzen muss. Auf Ergonomie am Arbeitsplatz wird geachtet, allerdings gleicht der Antrag auf einen Höhenverstellbaren Schreibtisch einem bürokratischen Staatsakt. Das passt nicht zu einer innovativen Krankenkasse.

Gehalt/Sozialleistungen

Über das Gehalt kann man sich nicht beschweren, allerdings wird nicht nach Leistung, sondern nach Betriebszugehörigkeit entlohnt, was nicht mehr zeitgemäß ist.

Image

Das Image ist super, blickt man allerdings hinter die Kulissen, findet man schnell ein paar Leichen im Keller. Es ist nicht alles gold was glänzt.

Karriere/Weiterbildung

Möchten man nach Hamburg ziehen, hat man beste Aufstiegsschancen, ansonsten muss man warten, bis in der eigenen Dienststelle/Stadt ein Platz frei wird.

Arbeitgeber-Kommentar

Julia Böttcher, HR-Marketing Managerin, Werbung & HR-Marketing
Julia BöttcherHR-Marketing Managerin, Werbung & HR-Marketing

Liebe/r ehemalige/r Kollege/in,

vielen Dank für Ihre offenen Worte und Ihre Bewertung der TK als Arbeitgeber.

Wir bedauern Ihre Wahrnehmung zutiefst. Es ist schade, dass Sie die TK mit solchen Eindrücken verlassen haben. Wir können natürlich nicht beurteilen, welche Erfahrungen Sie gemacht haben und was Sie zu Ihrer Einschätzung veranlasst hat. Eine Arbeitsbeziehung ist immer auch individuell. Zu Ihrer Kritik hinsichtlich der Themen "Vorgesetztenverhalten", "Gleichberechtigung" und "Kommunikation" kann ich Ihnen versichern, dass eine transparente Kommunikation sowie ein offener und wertschätzender Führungsstil ein zentrales Anliegen der TK als Arbeitgeber und daher auch fest in unseren Führungsleitlinien verankert sind. Da wir um eine stetige Weiterentwicklung und bei Bedarf Verbesserung bemüht sind, geben wir Ihre Kritik gerne an die Kollegen aus der Personalentwicklung weiter.

Lassen Sie mich Ihnen hinsichtlich des "Vorgesetztenverhaltens" noch versichern, dass wir großen Wert auf die Entwicklung unserer Führungskräfte legen. Sie durchlaufen interne Führungsprogramme und regelmäßige Aufbau-Veranstaltungen. Die Wertschätzung und Gleichbehandlung unserer Mitarbeitenden hat dabei oberste Priorität.

Zum Thema "Interessante Aufgaben" kann ich Ihnen sagen, dass es in der TK eine unternehmensweite Regelung gibt, die es jedem Mitarbeitenden ermöglicht verschiedene Hospitationen innerhalb der TK zu absolvieren. Auch eine flexible Einsatzplanung (im Einklang mit den Kundenbedürfnissen), umfangreiche Schulungen und breite Arbeitsinhalte gehören zur gelebten Praxis der TK als Arbeitgeber. Unser interner Stellenmarkt und mögliche Abordnungen in Projekten bieten zusätzlich Möglichkeiten der Veränderung und Weiterentwicklung.

Im Bereich "Arbeitsbedingungen" arbeiten wir täglich daran, unseren Kolleginnen und Kollegen einen Arbeitsplatz zu bieten, an dem sie sich wohl fühlen, der sie fordert und fördert. Wir fördern die Gesundheit unserer Mitarbeitenden beispielsweise durch verschiedenste Angebote wie die bewegte Pause, ergonomische Arbeitsplätze oder auch Betriebssport. Wir legen großen Wert auf ergonomische Arbeitsbedingungen, was uns u.a. dazu veranlasst hat, jegliche defekte Tische sukzessive durch höhenverstellbare Tische auszutauschen. Im Sinne der Nachhaltigkeit wird dies jedoch nicht flächendeckend parallel, sondern nach und nach passieren. Ihre Kritik zum bundesweiten Einsatz von Klimaanlagen zur Temperaturregelung, nehme ich jedoch gerne an und gebe es an die entsprechenden Stellen weiter.

Für Ihre berufliche und private Zukunft wünschen wir Ihnen alles Gute! Bleiben Sie gesund!

Freundliche Grüße
Julia Böttcher