Digital Minds als Arbeitgeber

Kein Firmenlogo hinterlegt

Wer ein Praktikum für den Lebenslauf sucht und nichts anderes, der ist hier richtig.

2,3
Nicht empfohlen
Ex-Praktikant/inHat im Bereich Marketing / Produktmanagement gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Möglichkeit ein Praktikum im Homeoffice zu machen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keinerlei Kommunikation des Unternehmens, außer von den Betreuern.
Undurchsichtige Aufgabenstellungen.
Kein aussagekräftiges Zeugnis.
Schlechte Videos.
Mitarbeiter sollten zwischen 9-18 Uhr an Wochentagen zwingend zu erreichen sein.
Bei manchen Themen wurden einfach nur Links eingestellt und man sollte dann selbst auf YouTube Videos zu SEO und Content Marketing ansehen. Wofür macht man denn das Praktikum?

Verbesserungsvorschläge

Die Videos sollten von einem professionellen Sprecher vorbereitet werden, der die deutsche Grammatik fehlerfrei beherrscht (Einzigste) und sich zuvor auch mal überlegt hat worüber er sprechen möchte.
Von Praktikanten stetig Bereitschaft und "commitment" einzufordern wirkt lächerlich, wenn die Betreuer diese Werte selbst nicht spiegeln. Praktikanten fast den gesamten Tag auf Antworten/Freischaltungen warten zu lassen ist und dann zu erwarten, dass man am Wochende arbeitet ist unverschämt.

Arbeitsatmosphäre

Man kriegt nichts von der eigentlich Arbeitsatmosphäre bei Digital Minds mit. Ansonsten ist das Betriebsklima als Praktikant ok, das liegt aber eher an den anderen Praktikanten.

Kommunikation

Ich habe zu meinen wöchentlichen Aufgaben Rückmeldungen bekommen. Diese fielen allerdings eher knapp aus. Man bekommt nicht mit inwiefern positive Arbeitsergebnisse abgesehen von der Betreuerin in der Firma gesehen werden.
Es gab ein Meeting während des Praktikums. Das war eigentlich nur Selbstbeweihräucherung und einen vertiefenden Einblick hat man auch nicht erhalten.

Kollegenzusammenhalt

Unter den Praktikanten herrscht ein großer Zusammenhalt. Bei Fragen helfen sich die Praktikanten untereinander in jedem Fall.

Work-Life-Balance

An sich ist die freie Zeiteinteilung auf den ersten Blick ein großer Pluspunkt des Praktikums. Dieser ist allerdings hinfällig, wenn es darum geht für neue Aufgaben freigeschaltet zu werden.
Meine Betreurin tat das meist am späten Abend. Habe ich meine Aufgabe also beispielsweise morgens abgegeben. Konnte ich erst am nächsten Tag wieder arbeiten. Das war ärgerlich, da ich einen Job als Wekstudent habe, der auch 20 Stunde pro Woche in Anspruch nimmt.

Vorgesetztenverhalten

Meine eigentliche Betreuerin war freundlich und hat auf kurze Fragen auch innerhalb kürzester Zeit geantwortet.
Nach etwa 4 Wochen musste ich mich mit einer weiteren Betreurin auseinandersetzen. Die zu erldigende Aufgabe wurde nur als Text erklärt. Man sollte sich dann bei der Betreurin melden, um die konkrete Aufgabe zu erhalten. Das habe ich am Freitag getan, erhalten habe ich am Montag. Ab diesem Zeitpunkt fängt die wöchentliche Deadline an zu laufen. Bis Donnerstag kamen nur knappe Antworten und keine wirklichen Lösungen meiner Probleme. Der Ton war von oben herab. Bis Sonntag 24 Uhr hatte ich Zeit. Das führte natürlich dazu, dass ich eigentlich nur Freitag bis Sonntag zur Bearbeitung meiner Aufgabe hatte.
Sonst hatte ich nur noch Kontakt mit einer Dame, die mein Bewerbungsgespräch führte. Das war in drei Minuten abgeschlossen. Sie wirkte dabei eher als würde sie es gerne schnell hinter sich bringen.

Interessante Aufgaben

Für einen völligen Neuling waren die Videos und der Blick "hinter die Kulissen" interessant. Ich hatte auch den Eindruck, dass ich etwas gelernt habe. Man könnte allerdings noch mehr unterschiedliche Aufgabe anbieten.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gab eigentlich nur Leute im Alter bis Anfang 30.

Arbeitsbedingungen

Da es sich um mein Zimmer zu Hause handelt, gibt es hier nichts zu bemängeln. Jeder kann sich hier die optimalen Arbeitsbedingungen selbst schaffen.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

So gut wie nicht vorhanden. Bei den Aufgaben im Praktikum zählte es nicht, nachhaltige Produkte zu bewerben.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Praktikum ist nicht vergütet. An sich finde ich das nicht schlimm. Das gibt es auch bei anderen Unternehmen. Bei diesen erhält man aber wenigstens ein individuelles und aussagekräftiges Arbeitszeugnis. Zudem wird man auch nicht dazu angehalten am Wochenende zu arbeiten.

Image

Das Firmenimage unter den Praktikanten war eher schlecht.

Karriere/Weiterbildung

Angeblich gibt es regelmäßig freie Stellen. Ich habe nichts davon mitbekommen.