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Disy Informationssysteme 
GmbH
Bewertung

Disy kann durchaus ein guter Arbeitgeber sein, dies ist jedoch abhängig von der Abteilung

2,8
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2013 im Bereich Administration / Verwaltung gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Geräte wie PC's sind auf dem neuesten Stand
- Toller Umgang mit den Kollegen
- Getränke werden kostenlos zur Verfügung gestellt

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Parkplätze nur im Parkhaus gegen monatliche Kosten
- keine gerade Linie was die Verhaltensweisen aller anbelangt (Sonderbehandlungen)
- Man steht, seitens der Geschäftsführung, hinter Personen, die allgemein bekannt, dem Betriebsklima schaden

Verbesserungsvorschläge

Für ein gutes Betriebsklima ist es wichtig das alle an einem Strang ziehen,
jedoch erscheint es einem so, das spezielle Personen das Privileg haben, nicht mitmachen zu müssen!
So funktioniert das nicht!

Arbeitsatmosphäre

2,3

Bei Betrachtung des Ganzen, im allgemeinen positiv.

Image

4,0

Das Image außerhalb ist durchaus positiv.

Work-Life-Balance

3,0

Wird zwar hoch angepriesen, jedoch wird man seitens des Vorgesetzten öfters Sonntags angerufen um das To-Do für die kommende Woche zu besprechen. Desweiteren bekommt man Sonntag Nachts um 1 Uhr eine SMS mit der Aufforderung das man am frühen Morgen arbeiten solle.

Karriere/Weiterbildung

2,3

Viel Gerede, wenig Taten.

Gehalt/Sozialleistungen

3,0

Gehalt entspricht dem Durchschnitt und ist OK.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

2,3

Es wird kaum auf einen sparsamen Energie-Verbrauch geachtet, da dies ja laut Berechnungen nur minimale Einsparungen zur Folge hätte.

Kollegenzusammenhalt

4,5

Die Kollgegen, und das muss man der Firma gutheißen, sind sehr hilfsbereit und freundlich. Man hat ein "Wir-Gefühl", geht zusammen Essen und lernt sich auch außerhalb der Arbeitswelt, kennen.

Umgang mit älteren Kollegen

4,0

Ist durchaus positiv zu werten.

Vorgesetztenverhalten

1,0

Das Verhalten des direkten Vorgesetzten ist mehr als fraglich.
Sozialkompetenz ist kaum vorhanden! Bei Aussagen wie "Ich weis eben alles" / "Ich bin der Beste" / "Meine Zeit ist zu kostbar, um mich mit Müll zu beschäftigen" verbunden mit der Überzeugung sich selbst als den Schöpfer des Wissens zu sehen, wundert das auch nicht weiter.
Cholerische Züge machen eine sinnvolle Diskussion über weitere Arbeitsschritte nicht möglich, deswegen hat es sich eingebürgert, zu allem "Ja und Amen" zu sagen, und den Mund zu halten.
Dieses Verhalten kann man auch sehr gut an den Azubis beobachten. Telefongespräche bestehen größtenteils nur aus "Ja / Richtig / OK / Aha". Wie ein Tonbandgerät, das immer das Gleiche abspielt! Und ja, kein Widerrede, oder gar noch schlimmer, eine Korrektur fachlich falscher Aussagen.
Das wäre die denkbar schlechteste aller Konstellationen.
Man versucht diesem Verhalten entgegenzuwirken, mit Hilfe eines Coachs, dessen Nutzen mehr als fraglich ist, da hier kein neutrales Verhältnis herrscht sondern Sympathien bestehen, die über das geschäftliche hinausgehen. Somit, absolut sinnlos. Oder was würden Sie sagen wenn sie Ihren Vorgesetzten und den Coach lachend und sich gegenseitig betätschelnd im Meetingraum antreffen? Neutrale, zielorientierte und professionelle Couchingtreffen sehen anders aus!
Bei den Meetings MIT dem Coach, kommt es einem so vor, als ob man komplett alleine da steht.
Wirkliche positive Verbesserungen, was das Verhalten des Vorgesetzten anbelangt, sind dabei nicht zum Vorschein gekommen. Man wird in der Zwischenzeit beschuldigt Leute zu "belästigen", wenn man diese zuvor um eine kurze Info-Mail zu einem Sachverhalt bittet. Man darf 45 Minuten nach einem Passwort suchen, das irgendwann vor mehreren Monaten, nebensächlich erwähnt wurde und wird deswegen knallhart am Telefon abgewiesen! Man bekommt so gut wie kein positives Feedback über die geleistete Arbeit, und weis dadurch nicht "Wo man steht" und betreibt Hirngymnastik über mögliche Gründe. Man hungert quasi aus! Ein "Teamgefühl" gibt es nicht!
Als diese kränkende Sachverhalte beim Coach angesprochen wurden, kam als Reaktion ein gegenseitiges Lachen und Beschmunzeln mit dem O-Ton "Wie kannst du nur so böse sein".
Desweiteren stehen tägliche Kontroll und/oder Schikane Anrufe an der Ordnung, da der Vorgesetzte hauptsächlich Home-Office betreibt und meistens nur 1 Tag in der Woche in der Firma anwesend ist.
3-4 Anrufe in einem Zeitraum von 10 Minuten sind keine Seltenheit!
Dabei geht es meist nur darum etwas einzuschalten oder zu patchen etc.
Durch diese Angewohnheiten wird man ständig aus seiner Arbeit herausgerissen und mit der Zeit geht es einem nur noch auf die Nerven.
Dabei wäre der Inhalt dieser Gespräche in einem Telefonat zusammenfassbar, und dadurch ein effizienteres Arbeiten möglich.
Mitarbeiter, die nicht seiner Meinung sind, werden direkt und indirekt hinter verschlossen Türen tituliert, und zwar mit Wörtern die man hier besser nicht niederschreibt. E-Mails mussten zum Teil, aufgrund der entwertenden Wortwahl, in ein höfliches Deutsch "übersetzt" werden, damit diese an die Mitarbeiter überhaupt verschickt werden konnten.
Eine Zusammenarbeit war unter diesen Umständen nicht möglich!

Arbeitsbedingungen

3,3

Arbeitsmaterialien sind einwandfrei und in sehr gutem Zustand.
Im Sommer heißt es allerdings Schwitzen. Klimageräte sind nicht in jedem Raum installiert.

Kommunikation

3,3

Es finden monatliche Meetings statt, bei denen die Mitarbeiter über den aktuellen Stand informiert werden. Dabei wird Essen und Trinken kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Meetings sind informativ und haben ein angenehmes Klima.

Gleichberechtigung

4,0

Es wird darauf geachtet, jeden gleich zu behandeln, und es wird auch größtenteils so umgesetzt.

Interessante Aufgaben

1,0

Leider wird viel versprochen und wenig eingehalten.
Die Arbeit konzentriert sich auf ein Mindestmaß an täglichen Routinekontrollen. Man kommt sich vor wie ein Lehrling und wird auch so behandelt! Konkrete und sinnvolle Verbesserungsvorschläge, wie z.B. Softwareupgrades werden vom Vorgesetzten, konsequent vom Tisch gewischt. Eigeninitiative, sowie selbstständiges Arbeiten werden gezielt unterbunden, um die Kontrolle über die (immer wieder betonte) eigens errichtete Infrastruktur zu wahren.
Selbstständig erledigte Aufgabe werden mit Skepsis geprüft, und nur dann aktiv freigegeben wenn es des Vorgesetzten Vorstellungen entspricht (Schwarz/Weiß-Denken). Eigene Ansätze oder Vorstellungen sind grundlegend falsch, und werden im Keim erstickt oder spöttisch totgeredet.
Für Aufgaben werden vom Vorgesetzten sogenannte Proccs, geschrieben, an die man sich punktgenau zu halten hat.
Man bekommt quasi alles vorgekaut!
Eigenständige und selbstbestimmte Lösungsermittlungen -> Fehlanzeige.
Allgemein stößt man bei der Frage "mehr Freiheit im System haben zu dürfen" auf Granit.
Man spürt einfach das dies nicht erwünscht ist.
Summa summarum, erreicht das Tätigkeitengebiet den Tiefgang einer IT-Hilfskraft. Herausfordernde Aufgaben, spannende Projekte und eigenständige Verfeinerungen der Infrastruktur, wie man sie in einem Admin-Job kennt und liebt, werden hier nur durch den Vorgesetzten durchgeführt. Für die einfachen und auf Dauer langweiligen Jobs, wie z.B. Druckerpatrone tauschen, Arbeitsplatz umziehen, Backup Monitoring etc. ist der "Admin" da. Erwähnenswert in diesem Zusammenhang sei nochmal die Aussage "Meine Zeit ist zu kostbar, um mich mit Müll zu beschäftigen".
Das ist Alles... Nur keine Administration!

Arbeitgeber-Kommentar

Leider mussten wir uns von diesem Mitarbeiter zum Ende der Probezeit trennen. Wir bedanken uns selbstverständlich trotzdem auf diesem Wege für sein Feedback und wünschen ihm für seine berufliche Zukunft alles Gute.

disy Informationssysteme GmbH
Petra Dörr-Thern
Leiterin Personal & Finanzen