DRK-Düsseldorf als Arbeitgeber

DRK-Düsseldorf

Kollegenzusammenhalt top, Führungskräfte grauenvoll.

2,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DRK Rettungs- und Einsatzdienste Düsseldorf gGmbH gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Obst auf den Rettungswachen, neue Personalreferentin sehr bemüht, kämpft jedoch gegen Windmühlen und kann einem Leid tun.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Stellen Sie sich vor, in ihrem Vertrag stehen 39,5h Arbeitszeit. Durch geschickte Faktorisierung arbeiten Sie allerdings 48h pro Woche, ohne eine einzige Überstunde zu machen. Reihenweise sind Kollegen dadurch öfters krank und übermüdet, denn z.B. 4x12h Dienst in Folge oder 8x6h Frühdienst sind nicht gesund. Rein Gewinnoptimiert, keine Investitionen in die Mitarbeiter in Form von Dienstbekleidung oder fairer Arbeitsstruktur.

Verbesserungsvorschläge

Offene Fehlerkultur, dringend Austausch der Führungskräfte notwendig. Dienstbekleidung absolut mangelhaft, Aussagen der RDL nicht zuverlässig. Einstellung von qualifiziertem Personal und nicht allem, was der Markt hergibt.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre unter den Kollegen ist sehr gut. Leider wird die Atmosphäre durch Einstellung von sehr schlechten und unqualifizierten Mitarbeitern nicht gefördert.

Kommunikation

Es herrscht keine Kommunikation. Über Neuerungen in der Abteilung erfährt man über die öffentliche Facebook-Seite.

Kollegenzusammenhalt

Der Kollegenzusammenhalt ist prima, in unserer Wachgruppe gibt es keinen Streit oder Mobbing.

Work-Life-Balance

Schlecht, durch Faktorisierung von Diensten wird aus einer vertraglich vereinbarten Stundenwoche unbemerkt 1/4 mehr. Auch in der Freizeit wird man ständig angerufen und angebettelt noch mehr arbeiten zu kommen. Überstunden auf den ITWs sind an der Tagesordnung, Pausen werden nicht beachtet.

Vorgesetztenverhalten

Der direkte Vorgesetzte ist loyal und bemüht, die Abteilungsleitung langsam und unkoordiniert. Durch eine Neueinstellung in der Abteilungsleitung wurde zuletzt einiges besser, die Altlasten bleiben jedoch. Die Arbeit leidet unter Liebesbeziehung zwischen Führungskräften.

Interessante Aufgaben

Die Arbeitsbelastung ist ungerecht aufgeteilt, gleiche Faktorisierung für unterschiedliche Einsatzhäufigkeit zwischen den Wachgruppen. Einige Kollegen fahren 3 Einsätze in 12h und erhalten den gleichen Faktor, wie Kollegen, die durchschnittlich 10 Einsätze fahren. Ein Wechsel zwischen den Wachen wäre für alle Kollegen wesentlich fairer und auch im Durchschnitt weniger belastend.
Die Tätigkeiten im Rettungsdienst werden durch eine hohe Anzahl an einfachen Krankentransporten und Fußgängertransporten in Notfallrettung und Intensivtransport zunehmend langweilig und frustrierend.

Gleichberechtigung

Manche Kollegen werden bevorzugt und erschleichen sich durch vorgetäuschte Kündigungen Vorteile. Klare Konsequenzen für Fehlverhalten wird nicht gezogen.

Umgang mit älteren Kollegen

Keine Besonderheiten, ältere Kollegen werden nicht besonders gefördert oder auf Wünsche eingegangen, neue Kollegen bekommen teilweise höheres Gehalt bei gleicher Leistung.

Arbeitsbedingungen

Schlechte und peinliche Arbeitskleidung mit dem Ziel möglichst günstig zu sein, Reflexstreifen fallen ab. Keinerlei Arbeitsschutzbemühungen mit Kniepolstern, Nässesperre etc. Auf einer Rettungswache hausen die Kollegen auf improvisierten Sesseln in der Umkleide. Dort befindet sich im selben Raum auch das Büro und das Wäschelager. Kaffeetassen müssen auf der Toilette gespült werden.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Post (ein paar Briefe) wird zwischen den Wachen mit 12,5t LKW gefahren. Mehr ist dazu nicht zu sagen.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt durchschnittlich, durch Faktorisierung der Arbeitszeit wird schlechter Stundenlohn verschleiert.

Image

Das Image war überdurchschnittlich durch eine altbekannte Intensivtransport-Flotte. Bröckelt aber zunehmend.

Karriere/Weiterbildung

Keinerlei Karrierechancen, Weiterbildungsangebote nach den ersten Jahren nicht vorhanden.