DZ BANK AG / Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank als Arbeitgeber

  • Frankfurt, Deutschland
  • BrancheBanken
DZ BANK AG / Deutsche Zentral-Genossenschaftsbank

18 von 383 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

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18 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 3,0 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

6 Mitarbeiter haben den Arbeitgeber in ihren Bewertungen weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 11 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Kultureller Wandel eröffnet vielfältige (Karriere-)Perspektiven - Ein "Ich freue mich auf die Arbeit-Arbeitgeber"

4,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DZ BANK AG in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gerade werden viele Veränderungen zum Positiven angestoßen.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Leistung lohnt sich noch nicht in allen Bereichen.

Verbesserungsvorschläge

An vielen Stellen konsequenter sein, Leistung belohnen, Nicht-Leistung sanktionieren. Die gute Stellung und Entwicklung der Bank mehr betonen, stolz sein, damit mehr Wir-Gefühl erzeugen.

Arbeitsatmosphäre

Dynamisches Umfeld mit vielfältigen aktuellen Aufgabenstellungen und super Kollegen. Es wird nie langweilig, viel Projektarbeit mit vielfältigen Schnittstellen in DZ BANK AG und Gruppe.

Image

Das Image nach außen ist positiv im Wandel. Vor ein paar Jahren wurde man teilweise belächelt als DZ - Mitarbeiter, wurde als etwas eingestaubt und als entspannter Job wahrgenommen. Jetzt zieht die Bank durch gute Ergebnisse und vielfältige Entwicklungsperspektiven immer mehr gute Leute an, es entwickelt sich immer mehr eine Leistungskultur. Könnte als Arbeitgeber imagemäßig schon als Branchen-Primus gelten. 1 Stern Abzug, da wir uns selbst oft schlechter reden als wir sind. Die Kultur entsteht durch jeden Mitarbeiter selbst, wer selbst positiver über den Arbeitgeber spricht, kann auch das (nicht mehr aktuelle) externe Bild positiv verändern.

Work-Life-Balance

Für die Vielfalt und Verantwortungsstufe der Aufgaben ist unsere Work-Life-Balance echt gut! Angesammelte Überstunden (ja, sie werden tatsächlich gesammelt und sind nicht direkt mit dem Gehalt abgegolten!) können je nach Arbeitsauslastung zum Teil abgefeiert werden oder ausbezahlt werden. Vergleichbare Inhalte / Tätigkeiten wären außerhalb der Bank nur in der Unternehmensberatung zu finden mit entsprechend schlechteren Arbeitszeiten / - Bedingungen.

Karriere/Weiterbildung

Wer nichts fordert, bekommt nichts. Da ist die DZ BANK AG keine Ausnahme, ist aber wohl normal. Wer aktiv nachhakt und Willen zur Weiterentwicklung kommuniziert, hat auch die Möglichkeit dazu. Das Netzwerk ist auch hier wichtig. "Karriere" wird in den nächsten Jahren sehr wohl möglich sein - hier spielt die Demographie der Belegschaft jüngeren Mitarbeitern in die Karten. Und das nicht nur in der DZ BANK AG, sondern in der DZ BANK Gruppe und der Genossenschaftlichen FinanzGruppe als Ganzes.
Das Angebot für Weiterbildungen ist vielfältig und gut zugänglich, hier wird nicht gespart. Auch für moderne Methoden und Zertifizierungen gibt es gute Angebote. Die Bank ist hier experimentierfreudig und bietet neben E-Learnings nun mit Masterplan auch Weiterbildung im "Netflix-Format" an.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Einstiegsgehalt nach Traineeprogramm ist ordentlich, das für "interne" Nachwuchskräfte hinkt diesem jedoch hinterher und sorgt für seltsame Konstellationen (z.B. verdient Mitarbeiter als Ex-Nachwuchskraft mit mehreren Jahren Berufserfahrung weniger als sein fachlicher Vertreter, der gerade aus Traineeprogramm übernommen wurde).
Persönlich bin ich zufrieden mit meiner gehaltlichen Entwicklung, Leistung wurde bisher belohnt. Manchmal ist jedoch ein interner Wechsel erforderlich, um weiterzukommen, diesen haben meine bisherigen Führungskräfte immer mitgetragen und unterstützt.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Die DZ BANK AG ist hier gut aufgestellt. Die Bank, sowie auch die gesamte genossenschaftliche FinanzGruppe sollte das Thema Nachhaltigkeit jedoch noch viel stärker aufgreifen. Obwohl es Teil der genossenschaftlichen DNA ist, wird das Feld aktuell viel zu sehr den Wettbewerbern überlassen, wenn es um Strategie, Produktentwicklung und Marketing geht. In Sachen Betriebsökonomie gibt es sicher die ein oder andere (Fern-)Dienstreise, die man CO2- und kostenwirksam (!) einsparen kann.

Kollegenzusammenhalt

Wir sind ein (im Gesamtvergleich der Bank gesehen) junges Team, der Zusammenhalt ist meist sehr gut, es wird viel gelacht, wir gehen auch gerne mal nach Feierabend gemeinsam essen oder nehmen ein, zwei Kaltgetränke. Der Zusammenhalt wird gefördert durch (jährliche) Offsites, die überwiegend zum Teambuilding genutzt werden. Ich komme gerne ins Büro und freue mich, die Kollegen zu sehen.

Umgang mit älteren Kollegen

Kann ich nicht viel zu sagen, da in meinem Umfeld nicht so viele ältere Kollegen arbeiten. Gefühlt ist es nicht vom Alter abhängig, ob man gefördert wird.

Vorgesetztenverhalten

Ich bin seit über 8 Jahren im Unternehmen und habe durchweg mindestens gute, überwiegend sehr gute Führungskräfte gehabt. Somit kann ich manch andere hier geschilderte Erfahrung bzgl. schlechten Vorgesetztenverhaltens absolut nicht teilen. Meine Führungskräfte haben Leistung immer belohnt und mich stets weiterentwickelt und gefördert. Feedback erhalte ich immer in angemessener und hilfreicher Form. In meinem Umfeld gab es auch durchaus schon Konsequenzen und Führungsaufgaben wurden neu besetzt, es kann sich hier niemand "an seinem Posten festhalten" und mittelfristig nicht performen. Gleichzeitig ist Verständnis da, wenn es mal private Umstände gibt, die mal einen Tag Homeoffice oder späteres Kommen oder früheres Gehen erfordern. Der Umgang ist menschlich und angenehm.

Arbeitsbedingungen

Sehr gut, für heutige Standards haben wir große, helle Büros mit guter technischer Ausstattung. Mobiles Arbeiten ist mit Laptop und RAS-Token möglich und zufriedenstellend, hier könnte sicher was die Performance angeht noch nachgerüstet werden. Tablets gibt es aktuell nur für Führungskräfte. Die Lage des Hauptstandortes fußläufig zum Frankfurter Hauptbahnhof ist attraktiv für Pendler mit ÖPNV und bietet rundherum zahlreiche Einkaufs- und Essensmöglichkeiten.

Kommunikation

"Die Bank" arbeitet aktuell spürbar daran, die Informationsflüsse in der Breite des Unternehmens zu verbessern. D.h. Informationen, die alle angehen, werden zeitnah und in modernen Kanälen (Podcast, Video-Interviews, etc.) für alle gut zugänglich transportiert. Kommunikation ist sicher abhängig von den jeweiligen Führungskräften, ich hatte bisher überwiegend gute Erfahrungen mit der Kommunikation. Gut funktioniert meist auch der "kleine Dienstweg", per Telefon anrufen oder per Skype anpingen und schon läuft die Kommunikation.

Gleichberechtigung

Persönlich habe ich als weibliche Mitarbeiterin bisher keine Nachteile gespürt. Im Gegenteil wird aktuell aktiv darauf geachtet, dass Frauen in der strategischen Personalentwicklung nicht übersehen werden. Auch gehaltlich sollte das passen. Jedoch gibt es bisher deutlich weniger weibliche Führungskräfte als männliche - hier hat die Bank noch Hausaufgaben.

Interessante Aufgaben

Die Bank ist im Wandel - das macht sich auch in den Aufgaben und in der Abwechslung darin bemerkbar. Es kam in den letzten Jahren zu mehreren Umstrukturierungen, auch dadurch ergeben sich neue Möglichkeiten und Chancen, sich weiterzuentwickeln und zu verändern.

Arbeitgeber-Kommentar

Katharina LewensKonzern Personal

Liebe Kollegin,

vielen Dank für Ihr ausführliches Feedback. Schön, dass Sie die Arbeit in unserer Bank so positiv erleben.
Wir, das Kulturteam, möchten Sie einladen, sich direkt mit uns zu Ihren Ideen und Verbesserungsvorschlägen auszutauschen.

Kontaktieren Sie mich hierzu gerne persönlich.

Viele Grüße,

Sicherer Arbeitgeber aber schlechtes Management mit leeren Versprechungen

2,1
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei DZ Bank in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Nette Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Starre Strukturen die nicht aufgebrochen werden. Der Vorstand hat beschlossen, dass niemand mehr Privat im Internet surfen darf. Seitdem ist die Stimmung gekippt meiner Meinung nach.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Jobrotation gerade für Führungskräfte. Viele haben nur ihr spezielles Arbeitsgebiet im Auge.

Arbeitsatmosphäre

Verschlechtert sich von Jahr zu Jahr. Die Mitarbeiter glauben schlicht nicht mehr, dass Dinge verändert werden. Darunter Leidet die Zusammenarbeit. Starkes Silodenken aber Nett sind die Kollegen trotzdem.
Seitdem man keine Privaten Internetseiten mehr aufrufen kann gibt es ein Großes Misstrauen gegenüber dem Arbeitgeber.

Image

Banken haben generell kein gutes Image mehr. Aber auf jedenfall besser als die Frankfurter Konkurrenz

Work-Life-Balance

Auch hier gut. Wobei oft kein homeoffice möglich ist.

Karriere/Weiterbildung

Keine Karrieremöglichkeiten da es keine Fluktuation gibt. Auch Bereichswechsel sind schwierig weil die Führungskräfte dies Boykottieren. Es gibt eine starke Silokultur und steile Hierarchien.
Weiterbildungsmöchlichkeiten gibt es nur in seinem speziellem Arbeitsgebiet. Über den Tellerrand darf nicht geschaut werden (das ist auch der Grund warum ich einen neuen Job suche).

Gehalt/Sozialleistungen

Zweigeteilt. Ältere Kollegen haben sehr gute Gehälter. Jüngere werden hingehalten. Es gibt ein vernünftiges Einstiegsgehalt aber danach keine Erhöhung mehr. Berufseinsteiger suchen sich meist nach 3-4 Jahren einen neuen Job.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Bei den Mitarbeitern schlecht. Die ganzen SUV Kolonnon vor dem Parkhaus sind mir fast schon peinlich. Der Vorstand fährt auch bevorzugt in der S Klasse herum. Hier fehlen Vorbilder. Dafür gibt es aber ein Jobticket, was sehr günstig ist.

Kollegenzusammenhalt

Zusammenhalt ist gut. Oft durch die lange Betriebszugehörigkeit geprägt. Leider ist der Altersschnitt recht hoch, sodass die Themen manchmal etwas langweilig sind (Haus, Kinder etc.)

Umgang mit älteren Kollegen

Guter Umgang mit älteren Kollegen. Auch Schulungen werden noch bezahlt obwohl die Rente in Sicht ist.

Vorgesetztenverhalten

Gute Führungskräfte sind die Ausnahme. Das liegt meiner Meinung nach daran, dass es kein Auswahlverfahren wie bei anderen Konzernen gibt. Oft werden Leute aus Seilschaften (überwiegend Männer) zu Führungskräften befördert. Viele Ältere Führungskräfte klammern an ihrem Job weil sie keine Lust auf eine Experten/Projektlaufbahn haben. Das Frustriert die Mitarbeiter weil dadurch viele Veränderungen und Vorschläge blockiert werden.

Arbeitsbedingungen

Das Hauptgebäude ist alt. PC Ausstattung aber gut. Iphone als Diensthandy ist auch nicht zu verachten.

Kommunikation

Von seiten des Mittleren Managements eine Katastrophe. Der Vorstand hat sich hier stark verbessert aber das bringt nichts wenn der Rest sich nicht dafür interessiert. Beispielsweise werden keine Infos aus Management Workshops an die Mitarbeiter weitergegeben.

Gleichberechtigung

Da hat sich was getan. Es ist zu beobachten, dass in den unteren Ebenen Frauen bevorzugt werden. Das bringt aber nichts wenn die ganzen Thomas'se und Rainer's an ihren Führungsjobs klammern. Es werden schlicht zu wenig Stellen frei

Interessante Aufgaben

Gerade im IT Bereich wird gerne auf externe Mitarbeiter gesetzt. Bei interessanten Projekten kommen die internen Mitarbeiter leider kaum zum Zug. Somit bleiben oft nur Linientätigkeiten mit hohem Regulatorik bezug übrig.
Bei Zukunftsthemen wie der Digitalisierung wird fast ausschließlich auf Unternehmensberatungen zugegriffen weil den eigenen es nicht zugetraut wird.

Arbeitgeber-Kommentar

Verena BeyerExpertin Personalmarketing

Liebe Kollegin, lieber Kollege,

vielen Dank für Ihre ausführliche Bewertung.

Viele Herausforderungen gehen wir bereits aktiv an. Mit der Strategieagenda Verbund First 4.0 hat sich die Bank das Ziel gesetzt, den Kulturwandel nachhaltig zu fördern: Für engere und produktivere Zusammenarbeit, wirksame Kommunikation auf allen Ebenen, klaren Karrieremöglichkeiten und der Würdigung von Leistung.

Grundsätzlich sind in unserer Bank die technischen Möglichkeiten gegeben, mobil oder im Homeoffice zu arbeiten. Ob dies in Ihrem Fall möglich ist, hängt aber natürlich auch von Ihren konkreten Arbeitsaufgaben und weiteren Rahmenbedingungen ab. Sprechen Sie hierzu gerne Ihre Führungskraft an.

Unsere Unternehmenskultur ist die Summe des täglichen Handelns eines jeden Einzelnen von uns und wir alle gestalten sie jeden Tag aufs Neue. In diesem Sinne freuen wir uns, auf einen konstruktiven Austausch zu Ihren Ideen und Anregungen.

Kontaktieren Sie mich hierzu gerne persönlich.

Viele Grüße
Katharina Lewens
stellvertretend für das Kulturteam der DZ BANK AG

baby boomers dream aber nichts für junge

2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DZ Bank in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work-Life-Balance
Eigentlich ist der Personalbereich auch auf Zack aber die nimmt halt keiner ernst

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Keine Perspektiven, Management

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter mehr fördern. Und man muss echt was mit den Führungskräften machen. Vielleicht muss man die mal für ne gewisse Zeit in die Tochterunternehmen schicken oderso. Das Top Management ist gut aber ich habe das Gefühl, dass das mittlere Management den Laden durch ihre Blockaden bald gegen die Wand fahren lässt.

Arbeitsatmosphäre

Wird immer schlechter. Viele Spannungen. Keiner traut sich die verkrusteten Strukturen zu durchbrechen. Manchmal wehren sich Leute aber die werden dann ruhig gestellt. Es gibt keine klare Strategie und das frustriert die Leute. Daher verziehen die Leute sich in ihre Schutzzone und machen dicht.

Image

Ist gut. Die Konkurrenz macht es sehr einfach und das Genossenschaftsmodell hat zukunft

Work-Life-Balance

Gute Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Keine Karriere möglich. Viele Führungskräfte möchten auch nicht das Leute aus anderen Bereichen in Ihre Gruppe oder Abteilung kommen. Das könnte die Lage verbessern ist aber nicht gewollt. Daher hocken alle auf ihre Posten. Viele Young Professionals haben daher bereits gekündigt.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist im Branchenvergleich ok. Das Problem ist, dass es keine Erhöhungen gibt. Leistung zu bringen ist egal. Es gibt dadurch keine Erhöhung.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Das kommt auf die Definition an. Ich finde es unsozial wenn jüngere Leute diskriminiert werden. Das Gesamtpaket passt aber.

Kollegenzusammenhalt

Insbesondere unter den älteren Kollegen gut, da diese sich schon lange kennen. Es ist eine Art gemeinsames Durchhalten bis zur Rente.
Da man aber kaum Karriere machen kann, fahren die ambitionierten auch gerne mal ihre Ellebogen aus. Durch die lange Betriebszugehörigkeit gibt es auch viel Gossip und Lästerei.

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere haben mehr Rechte als junge und werden auch durchweg ernster genommen. Es wird sehr darauf geachtet das sich nicht zu viel ändert (keine Umstrukturierungen immer der gleiche Chef ). Für Jüngere macht es das aber unattraktiv. Durch die Privilegien der Älteren wird ein Keil durch die Belegschaft geschlagen. Daher ist der Arbeitgeber für ältere wirklich der German Dream. Hohes Gehalt/wenig Verantwortung/geringe Arbeitszeit.

Vorgesetztenverhalten

Ziemlich schlecht. Es ist nicht transparent warum die Führungskräfte zu Führungskräften ausgewählt wurden. Viele haben sich wohl irgendwie durchgewurschtelt. Die hocken auch auf ihren Stühlen bis zur Rente. Da ist null Fluktuation. Förderung der Mitarbeiter findet kaum statt. Es wird aber so getan als ob man sich für die Mitarbeiter einsetzt. Das ist eine Masche um die eigene Inkompetenz zu verstecken nach dem Motto "wir sind die guten...die anderen sind das Problem". Teilweise echt unprofessionell. Dem Personalbereich ist das Phänomen bekannt. Die können die Leute aber nicht ohne eine Restrukturierung degradieren. Deswegen hocken sie da.

Arbeitsbedingungen

Ist normal würde ich sagen

Kommunikation

Eine Katastrophe. Die neuen Vorstände geben sich Mühe in den Dialog zu treten aber das mittlere Management gibt ungern Informationen weiter. Die haben Angst, dass man sie nicht mehr braucht. Das führt oft zu Situationen wo Mitarbeiter über Veränderungen von direkten Kollegen Informiert werden. Entscheidungen werden kaum kommuniziert und nie begründet.

Gleichberechtigung

Kommt auf den Bereich an. Zentralbereiche gut, Marktbereiche schlecht denke ich

Interessante Aufgaben

Die Linientötigkeiten muss man mögen. Das ist typische Arbeit. Was mich jedoch stört ist, dass interesannte Projekte an externe Beratungsunternehmen vergeben werden. Das lässt es langweiliger werden als die Arbeit sein könnte und kostet unmengen an Geld

Arbeitgeber-Kommentar

Jasmin LorenzPersonalreferentin

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

herzlichen Dank für das ausführliche Feedback. Ihre Schilderungen sind für uns wertvoller Input und fließen in die tägliche Arbeit ein. Gleichwohl sind wir uns der aktuellen Herausforderungen bewusst und gehen diese bereits aktiv an – zum Beispiel im Rahmen unserer Strategieagenda „Verbund First 4.0“. Durch dieses bankweite Programm ist bereits viel in Bewegung: Prozesse werden grundlegend neu gedacht, Technik wird modernisiert und auch die Grundlagen für unsere Zusammenarbeit kommen auf den Prüfstand. Für die Personalarbeit existiert ein eigenes umfangreiches Handlungsfeld, in welchem wir uns zum Beispiel mit klareren Karrieremöglichkeiten und der Würdigung von Leistung auseinandersetzen. Der strukturelle und kulturelle Umbruch vollzieht sich in einem großen und komplexen Unternehmen allerdings nicht über Nacht. Dennoch sind bereits erste Erfolge sichtbar, gewiss auch in Ihrem Arbeitsbereich.
Ich bitte Sie deshalb um ein wenig Geduld und eine weiterhin konstruktive Unterstützung des gemeinsamen Weges.

Gerne können Sie mich auch persönlich kontaktieren, ich würde mich sehr über den Austausch mit Ihnen freuen.

Viele Grüße
Jasmin Lorenz

schlechte Gruppenleitung

3,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DZ BANK AG in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Mitarbeiter anschreien geht gar nicht! Der Teamleiter sollte lernen, seine cholerischen Ausbrüche unter Kontrolle zu bekommen.

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte sorgfältiger auswählen und regelmäßig von den Teammitgliedern bewerten lassen

Vorgesetztenverhalten

Ständige Betonung "Ich bin hier Gruppenleiter!" ist unangebracht.

Kommunikation

Infos vom Gruppenleiter werden nur an einzelne Mitarbeiter weitergegeben - oft auch in widersprüchlichen Versionen


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Gehalt/Sozialleistungen

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Nan ChoGruppenleiterin Personalbetreuung

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihre differenzierte Rückmeldung, die zeigt, dass Sie sich tiefergehende Gedanken zu unserem gemeinsamen Arbeitgeber gemacht haben.

In den gut bewerteten Themen sehen wir eine Bestätigung für die Bank und die Gestaltung der Arbeitsbedingungen.

Das von Ihnen geschilderte Verhalten Ihres Vorgesetzten entspricht auch nicht unseren Erwartungen an unsere Führungskräfte. Bei der Entscheidung über die Besetzung von Führungspositionen und in der Führungskräfteentwicklung nehmen in der DZ BANK das Verhalten und eine professionelle Vorbildfunktion einen hohen Stellenwert ein. Sollte aus Ihrer Sicht ein direktes Gespräch zwischen Ihnen und Ihrer Führungskraft ggf. nicht zielführend sein, wenden Sie sich bitte an Ihre(n) zuständige(n) Personalreferentin/-en, um über Möglichkeiten zu sprechen, die zu einer Änderung führen.

Mit freundlichen Grüßen
Nan Cho
Personalbetreuung

Super TeamUp Traineeprogramm

4,5
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei DZ Bank in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Schwerpunkt Innovation/Digitalisierung
- viele Weiterbildungsmöglichkeiten, die ich selbst mitgestalten kann
- offene und ehrliche Kommunikation
- motiviertes und kreatives Team

Verbesserungsvorschläge

- Hospitationszeiträume besser beschreiben


Arbeitsatmosphäre

Work-Life-Balance

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Karriere/Weiterbildung

Kollegenzusammenhalt

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gehalt/Sozialleistungen

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Verena BeyerExpertin Personalmarketing

Vielen Dank für das tolle Feedback zu unserem Traineeprogramm TeamUp. Den Verbesserungsvorschlag nehmen wir gerne auf!

Weiterhin eine erfolgreiche Zeit und herzliche Grüße

Kerstin Manser
Programmverantwortliche TeamUp

Zunehmend schlechtes Klima aufgrund mangels offener Kommunikation

2,7
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DZ Bank in Frankfurt am Main gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

Ehrliche Wertschätzung der Mitarbeiter

Arbeitsatmosphäre

Die unterste Führungsebene ist idR an ihren Mitarbeitern interessiert, darüber hinaus sind Mitarbeiter nur Nummern. Kommunikation zu Personalmaßnahmen findet spät und unkoordiniert statt. Das fördert Wildwüchse der Gerüchteküche.
Vorgesetzte stellen sich idR vor ihre Mitarbeiter - positiv. Grund ist aber der Versuch, "Verschulden" auf andere abzuwälzen, nicht für Fehler verantwortlich gemacht werden zu werden. So werden seitens Abteilungs- und Bereichsleiter auch Themen,die z. B. mangels ausreichend Personals oder anderer, fehlender Voraussetzungen schlichtweg nicht möglich sind, nicht nach oben gespiegelt, um selbst nicht schwach und unfähig zu wirken.
Es fehlt die Wertschätzung. Die oberste Führungsebene ist entweder nicht informiert oder desinteressiert über die Zustände ihrer Mannschaft. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse, dass das Engagement der Mitarbeiter stark mit Zufriedenheit zusammenhängt, scheint in der DZ BANK noch nicht angekommen zu sein. Und da geht es oft nur um Kleinigkeiten.
Man bekommt das Gefühl vermittelt, dem Unternehmen und den Vorgesetzten dankbar für den Job sein zu müssen.
Konfliktlösung zwischen Mitarbeitern oder Mitarbeitern wird nicht unterstützt.

Image

Als Teil der Genossenschaftlichen FinanzGruppe ist das Image recht gut.
Bei externen Mitarbeitern besteht der Eindruck einer lahmen Behörde. Das Mittagessensdate sei das wichtigste Thema morgens für die Mitarbeiter. Manche, gerade jüngere Kollegen fördern ein solches Image, indem sie mangels ausreichender Erfahrung (z. B. Einblick in verschiedene Bereiche, Abteilungen) ähnliche Thesen verbreiten.

Work-Life-Balance

Das ist abhängig von der jeweiligen Führungskraft und dem eigenen Standing. Selbstdisziplin im Homeoffice wird nicht unterstützt. Die Fürsorgepflicht vor allem höherer Führungsebenen wird offenbar nicht gesehen.
Homeoffice wird in manchen Bereichen bzw. manchen Abteilungen nicht gern gesehen oder gar genehmigt. Es herrscht mitunter eine 2-Klassen-Gesellschaft, je nachdem wie "wichtig" der Mitarbeiter dem Abteilungsleiter ist.
Offiziell ist die Bank ein familienfreundliches Unternehmen und in der Theorie bestehen viele "Sozialleistungen". Ob diese in Anspruch genommen werden können, hängt aber idR vom direkten Vorgesetzten ab. Der Gruppenleiter setzt sich zumeist für seine Mitarbeiter ein, darüber nimmt das Interesse überproportional ab.

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist i. W. nur nach oben möglich. Voraussetzung ist ein gutes Netzwerk zu nächsthöherer Führungsebene.
Das Potenzial engagierter, jüngerer Mitarbeiter wird nicht genutzt. Die Kündigung dieser Mitarbeiter wird (noch) in Kauf genommen, statt der zunehmenden Veralterung der Mannschaft entgegenzuwirken. Nachwuchskräfte werden in ihrer Zukunftsplanung allein gelassen, sowohl vom Fachbereich, als auch von der Personalentwicklung.
Vieles wirkt behäbig "das ist historisch gewachsen"

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dein Mitarbeitern werden mit größeren und kleineren Maßnahmen Umwelt- und/oder Sozialbewusstsein näher gebracht. Umstellung auf digitale Akten ist teilweise erfolgt. FairTrade-Kaffee bei ca. 50% der Kaffeeautomaten. etc

Kollegenzusammenhalt

Persönlich habe ich fast nur positive Erfahrungen gemacht, aber es gibt sicher auch andere Erfahrungen. Der "kurze Dienstweg" ist zum Beispiel recht erfolgreich in der Zusammenarbeit.
Zusammenhalt und Loyalität zwischen den Mitarbeitern wird aber nicht unbedingt seitens der Vorgesetzten gefördert bzw. gar nicht gewünscht.

Umgang mit älteren Kollegen

Zunehmend schlechter. Aktuell wird das Verjüngen als Heilsbringer propagiert - im Hinblick auf die Digitalisierung. Dass auch ältere Mitarbeiter mitgenommen werden könnten, wenn man sie ansprechend einbindet, scheint keine Option zu sein.
Die Bank wird in manchen Bereichen in ca. 15-20 Jahren ein massives Problem bekommen, weil dann eine breite Schicht in Rente geht. Und bei dem Tempo der bisherigen "Modernisierung" wird bis dahin die neu entdeckte Digitalisierung keine Abhilfe geschaffen haben.

Vorgesetztenverhalten

Das ist sehr von der Persönlichkeit der einzelnen Führungskraft abhängig. Die Auswahl der Führungskräfte erfolgt aber ganz offenbar nicht auf Basis ihrer (potentiellen) Führungsqualitäten, sondern nach fachlicher, inhaltlicher Fähigkeit und/oder Ansehen bei der nächsten Führungsebene.

Arbeitsbedingungen

Die Klimaanlage ist in ihrer Steuerungsmöglichkeit und Funktionalität verbesserungsbedürftig. Der Trend zu "Großraumbüros" nimmt zu, obwohl zumindest in einem Turm die Wände weitgehend flexibel sind.
Stehtische und Arbeitsplätze mit 2 Monitoren sind kein Standard - je nach Bereich und Vorgesetzten.
Das Kantinenessen wird bezuschusst, ist aber undurchsichtig bepreist.
Nach bislang fast uneingeschränkt möglicher privater Nutzung der IT-Infrastruktur wird aktuell - unter Verweis auf das DSGVO - die private Nutzung komplett untersagt (inkl. Eintragung privater Termine in den digitalen Dienstkalender (privat gekennzeichnet und amit ohne für andere erkennbare Inhalte).

Kommunikation

Die Kommunikation zu Unternehmensmaßnahmen wirkt oft unkoordiniert, zu spät, nicht diplomatisch.
Informationen werden oft nicht ehrlich kommuniziert. Entweder geht man davon aus, dass die Mitarbeiter es nicht merken oder es ist der Führung egal.

Gleichberechtigung

In Führungspositionen sind Frauen in der Minderheit. Gruppenleitung ist noch gegeben, Abteilungsleitung bereits kaum.
Wiedereinstieg nach Elternzeit ist je nach Bereich und Personalengpässen möglich. Für Teilzeit muss man sich jedoch immer rechtfertigen, so wird z. B. selbst bei internen Terminen oft keine Rücksicht auf Teilzeitkräfte genommen. Projektarbeit in Teilzeit ist nur möglich, wenn auch in der Freizeit mind. telefonische Erreichbarkeit besteht.

Interessante Aufgaben

Je mehr man leistet, desto mehr Aufgaben bekommt man zugewiesen. So gibt es engagierte Mitarbeiter,die über die gesundheitlichen Grenzen gehen - von Fürsorge der Vorgesetzten keine Spur, stattdessen manchmal regelrecht "Verheizen" einzelner.
Mitarbeiter mit Einschränkungen bzw. tats. geringerem Stresslevel werden mitgetragen, das ist gut. Leider werden aber Mitarbeiter, die absichtlich weniger leisten, das z.T. auch offen kommunizieren, nicht sanktioniert.
Bei internen Themen oft ein Arbeiten "für die Tonne", weil erst gemacht wird und dann gedacht bzw. die Umsetzung ohne komplettes Beleuchten der Konsequenzen und den ggf. noch erforderlichen Begleitmaßnahmen erfolgt - trotz Einsatz teurer Unternehmensberatungen.


Gehalt/Sozialleistungen

Arbeitgeber-Kommentar

Karin KnoblauchPersonal - Personalmarketing

Sehr geehrter Mitarbeiter, sehr geehrte Mitarbeiterin,

vielen Dank für Ihre breit gefächerte Beurteilung, die sowohl die positiven als auch die negativen Seiten Ihrer Sichtweise auf die DZ BANK als Arbeitgeber beleuchtet. Ihre Bewertung ist für uns sehr wertvoll und wir haben Ihre Anmerkungen an die entsprechenden Verantwortlichen weitergeleitet. So geben Sie uns die Möglichkeit, entsprechende Lösungen intern zu erörtern. Für weitergehende Gespräche steht Ihnen die Bank gerne zur Verfügung.

Beste Grüße
Karin Knoblauch, Personalmarketing

Keine Veränderungsbereitschaft und Nullfehler Kultur

1,9
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DZ Bank in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es wird einfach keine Perspektive geboten. Ideen werden abgewiesen. Jüngere Mitarbeiter werden nicht ernst genommen. Es herscht eine ober sticht unter Mentalität. Die typischen Probleme sind dem Arbeitgeber bekannt aber es wird nichts unternommen um etwas zu verbessern. Viele Mitarbeiter sind auch fest davon überzeugt, dass sich nichts ändern wird und machen weiter wie gewohnt.

Verbesserungsvorschläge

Die Führungskräfte zwingen Informationen weiterzugeben. Zum Beispiel anhand eines Blogs. Dadurch wäre sichergestellt, dass alle Mitarbeiter die Information bekommen und es ist nachvollziehbar welche Führungskräfte Informationen unterschlagen.
Generell müssen Hierarchien abgebaut werden und der Austausch zwischen den Bereichen muss gefördert werden. Dies wird allerdings verhindert.
Altgediente Führungskräfte zu Spezialisten/Berater machen. Das wurde endlich Perspektiven für jüngere Mitarbeiter aufzeigen. Einige Führungskräfte müssen sonst zusammen mit ihrem Stuhl rausgetragen werden.
Die Personalabteilung sollte mit den Mitarbeitern sprechen. Nicht nur mit den Führungskräften da diese logischerweise eigene Interessen haben. 80% der Mitarbeiter sind nunmal keine Führungskräfte.

Arbeitsatmosphäre

Fast ausschließlich Linientätigkeit. Mitarbeiter hocken aufgrund der geringen Fluktuation teilweise Jahrzehnte aufeinander. Es gibt daher häufig unterschwelliges Konfliktpotential ("der hat mir mal vor 10 Jahren eine Stelle weggenommen")

Image

Außerhalb der Branche sehr gut. Innerhalb der Branche als Behördenähnlich beschrieben. Ähnlich wie die KFW.

Work-Life-Balance

Die ist grundsätzlich gut. Allerdings wurde Homeoffice vom AL verboten. Deswegen gibt es Punktabzug

Karriere/Weiterbildung

Karriere ist schlichtweg nicht möglich aufgrund der starren Strukturen und des hohen Durchschnittsalters der Führungskräfte, die noch Jahrzehnte auf ihrem Posten bleiben werden. Weiterbildung wird nur im Rahmen der aktuellen Tätigkeit gefördert. Alles was links und rechts davon liegt wird nicht gefördert.
Auf lange Sicht wird das zu großen Problemen Führen. Interdisziplinäre Teams sind in anderen Branchen längst standard.

Gehalt/Sozialleistungen

Die Gehälter sind seit Jahren eingefroren. Ältere Mitarbeiter haben sich in der Vergangenheit hohe Gehälter gesichert. Bei Jüngeren wird nichtmal darüber diskutiert. Es gibt einfach nichts. Dies führt vermehrt zu Kündigungen. Der Brexit lässt grüßen.

Kollegenzusammenhalt

Der ist gut, da sich viele schon lange kennen. Es ist fast wie in einem Dorf wo sich jeder seit Jahren kennt und alles vom anderen zu wissen scheint.

Umgang mit älteren Kollegen

Der ist sehr gut. Es wird sehr darauf geachtet, dass ältere Mitarbeiter "mitgenommen" werden. Alle Mitarbeiter 50+ fühlen sich Pudelwohl (die ich kenne). Bei jüngeren Mitarbeitern ist es genau umgekehrt. Der Personalbereich reagiert hier auch leider nicht auf Beschwerden.

Vorgesetztenverhalten

Es herrscht Silodenken und die Führungskräfte versuchen sich daher besonders gegenüber den eigenen Vorgesetzten zu Profilieren. Es wird den Leuten nach dem Mund geredet. Verbesserungsvorschläge werden aufgrund von Angst nicht angegangen (es könnte ja was schief gehen). Auch trauen sich viele Führungskräfte nicht Probleme anzugehen und sitzen die Sachen lieber aus. Man muss dazu sagen, dass Führungskräfte in der DZ Bank auf Lebenszeit (bis zur Rente) bestellt werden. Ähnlich wie Lehrer. Deswegen versucht sich jeder möglichst früh einen Posten zu schnappen.

Kommunikation

Die Kommunikation vom Vorstand wird mit den neuen CEO's besser. Da drunter ist es allerdings eine Katastrophe. Informationen werden gezielt zurückgehalten. Intranetnews sind mittlerweile das einizige Informationsmedium.

Gleichberechtigung

In meinem Bereich arbeiten ca. 80% Männer. Es gibt auch keine Frau auf Führungsebene. In anderen Bereichen ist das aber anders.

Interessante Aufgaben

Konzeptionelle Fähigkeiten werden oft nicht benötigt. Der Fokus liegt darauf das Fachwissen perfekt anwenden zu können um möglichst keine Fehler zu machen. Im Vergleich zu den eskapaden anderer Banken ist das nachvollziehbar aber die Aufgaben werden dadurch auf Dauer uninteressant.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Arbeitgeber-Kommentar

Frank-Michael WieschSenior Personalreferent

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter,

vielen Dank für Ihre detaillierte Rückmeldung, die auch auf diesem Wege eingehend wahrgenommen wird.
Um Ihre Kritikpunkte aufgreifen und daraus Verbesserungsvorschläge ableiten zu können, würden wir es begrüßen, im persönlichen Gespräch mit Ihnen Ihre bisherigen Hinweise zu konkretisieren und gemeinsam mit Ihnen Handlungsmöglichkeiten abzuleiten. Gerne stehe ich Ihnen hierfür zur Verfügung.

Die DZ BANK ist nach der erfolgreichen Fusion in einer Umbruchphase, in der es bis 2022 auf allen Ebenen in wesentlichen Teilen auch um die von Ihnen angesprochenen Themen geht. Die Bereiche sind beispielsweise aufgefordert, übergreifend besser zusammen zu arbeiten. Konzeptionelle Themen und Kommunikation sind wesentliche Inhalte, die uns in diesem Zuge in den nächsten Jahren intensiv beschäftigen werden, und das nicht nur auf Vorstandsebene.

Gleichwohl ist die Kultur unseres Hauses sowohl auf der Kunden- wie auf der Mitarbeiterseite von Nachhaltigkeit und Kontinuität geprägt. Dies wird intern und extern größtenteils sehr positiv gesehen.

Wir freuen uns auf den weiteren persönlichen Dialog mit Ihnen.

Viele Grüße

Viel Geld und nichts dahinter.

1,8
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei DZ BANK AG in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Gute Sozialleistungen dank starkem Betriebsrat. Gute Verkehrsanbindung für den ÖPNV.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wäre dies keine Bank sondern ein Unternehmen wäre hier schon lange Schluss. Mitarbeiter werden mit Geld gehalten. Die meisten Führungskräfte verstehen es die Mitarbeiter psychisch unter Druck zu setzen und die Mitarbeiter zu demotivieren. Viele sitzen einfach nur ihre Zeit hinter dem Schreibtisch ab. Es wird in den falschen Bereichen Geld in großem Maße verbrannt. Neues Wissen wird größtenteils nur durch externe Berater in das Unternehmen geholt.

Verbesserungsvorschläge

Führungskultur ändern und Führungskräfte austauschen.

Gehalt/Sozialleistungen

Wäre dies keine Bank sondern ein Unternehmen wäre hier schon lange Schluss. Mitarbeiter werden mit Geld gehalten. Die meisten Führungskräfte verstehen es die Mitarbeiter psychisch unter Druck zu setzen und die Mitarbeiter zu demotivieren. Viele sitzen einfach nur ihre Zeit ab. Homeoffice wird nur widerwillig geduldet.


Arbeitsatmosphäre

Image

Work-Life-Balance

Karriere/Weiterbildung

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kollegenzusammenhalt

Umgang mit älteren Kollegen

Vorgesetztenverhalten

Arbeitsbedingungen

Kommunikation

Gleichberechtigung

Interessante Aufgaben

Arbeitgeber-Kommentar

Karin KnoblauchPersonal - Personalmarketing

Vielen Dank für Ihr offenes Feedback. Wir würden uns sehr freuen, wenn Sie auf uns zukommen, um gemeinsam über die von Ihnen beanstandeten Punkte zu sprechen. Geben Sie uns die Chance auf ein Gespräch oder eine an uns persönlich gerichtete Nachricht, um die von Ihnen genannten Themen aufzuarbeiten. Gerne können Sie sich hierfür an mich persönlich wenden.

Beste Grüße
Hartmut Hans
Personalreferent

Solide Adresse aber keine Dynamik

3,4
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei DZ Bank in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work Life Balance und Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Ambitionierte Mitarbeiter werden leider ausgebremst

Verbesserungsvorschläge

Perspektiven aufzeigen und mehr in die Weiterbildung der Führungskräfte investieren.

Arbeitsatmosphäre

Die ist meistens gut. Die Kollegen sind nett und es ist immer Zeit für einen kleinen Schnack sobald man seine Leute gefunden hat. Leider bilden sich aber auch Cliquen.

Work-Life-Balance

Es stört niemanden wenn man um 16:00 - 17:00 nach Hause geht. Homeoffice ist aber leider nicht möglich

Karriere/Weiterbildung

Karriere kann man leider nicht wirklich machen. Es hat auch niemand ein Interesse die Strukturen zu ändern, da die Ertragslage im Vergleich zu anderen Instituten recht stabil ist.
Das ist schade, da gerade jüngere Kollegen vermehrt kündigen.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist am Anfang ziemlich gut. Es gab aber seit Jahren keine richtigen Gehaltserhöhungen mehr. Auch hier guckt man als Jüngerer Mitarbeiter nach ein paar Jahren leider in die Röhre

Kollegenzusammenhalt

Insbesondere unter den älteren Kollegen sehr gut, da viele leute bereits über Jahrzente zusammenarbeiten. Beim gemeinsamen Mitagessen oder Kaffee wird dann auch gerne über die gute alte Zeit philosophiert. Dementsprechend keine Ellenbogenmentalität

Umgang mit älteren Kollegen

Ältere Mitarbeiter stellen die größte Mitarbeitergruppe dar und haben die größte Lobby. Als jüngerer Mitarbeiter wird man leider oft nicht ernst genommen.

Vorgesetztenverhalten

Sehr unterschiedlich. Generell hat die DZ Bank in der Vergangenheit per Nasenfaktor Befördert. Viele Vorgesetzte sind sympatisch haben aber keine Ahnung von Leadership oder Personalentwicklung. Ein zweischneidiges Schwert.

Kommunikation

Dies hängt an der direkten Führungskraft (also i.d.R Gruppenleiter). Es gibt offizielle Kommunikation die gute Führungskräfte weitergeben und eigene Informationen ergänzen. Dadurch bekommt man einen guten Überblick über die aktuellen Themen.
Viele bleiben aber bei der offiziellen Kommunikationen und dann ist der Flurfunk das einzige Mittel.
Ab Abteilungsleiterebene wird fast nicht mit den untergebenen gesprochen. Die Bank ist hier leider sehr hierarchisch geprägt.

Gleichberechtigung

Frauen in Führungspositionen sind wie bei den meisten Konzernen eher die Ausnahme

Interessante Aufgaben

Wenn man seine Traumtätigkeit in der Linie gefunden hat definitiv, da sich wenig ändert. Für ambitionierte Mitarbeiter mangelt es aber an Perspektiven und Abwechslung. Vorschläge werden abgewiesen. Durch die geringe Fluktuation kleben Mitarbeiter auch an den interessanten Aufgaben und versuchen sich unersätzlich zu machen.


Image

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitsbedingungen

Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Mitarbeiterin, lieber Mitarbeiter!
Sie haben sich Zeit genommen und sehr ausführlich und differenziert Feedback gegeben – dafür herzlichen Dank!
Ihre Kritikpunkte sind in Teilen bekannt und ich versichere Ihnen, dass an den Themen gearbeitet wird.
Die Führungskräfteentwicklung wurde über die Jahre deutlich ausgebaut, insbesondere neue Führungskräfte werden eng und umfassend begleitet. Die Leadershipentwicklung orientiert sich an den Prinzipien moderner transformationaler Führung im digitalen Umfeld.
Auch die internen Weiterbildungsangebote für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden stetig weiterentwickelt und sind somit „am Puls der Zeit“. In der Tat haben wir eine geringe Fluktuation, sodass nur begrenzt Positionen vakant werden. Allerdings lässt sich Karriere auch über Wege, wie zum Beispiel der Projektleiterqualifizierung machen.

Vielleicht lassen Sie sich zu einem weiteren und noch differenzierteren Blick einladen?
Viele Grüße

Gute Arbeitsbedingungen, faires Gehalt, nette Kollegen aber schwach in Karriereförderung und Weiterbildung

3,2
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich IT bei DZ BANK AG in Frankfurt am Main gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Work-/Life-Balance

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Karrieresystem

Verbesserungsvorschläge

Prozesse entschlacken
Politik bitte nur auf Ebene Bereichsleitung und Vorstand
Mitarbeiter stärker weiterbilden und fördern
Karrierewege transparent gestalten
Mehr Risiken bei neuen Themen

Arbeitsatmosphäre

Kolleginnen und Kollegen sind nett. Man spürt aber auch, dass jede Einheit in der Bank eher nur auf sich schaut, anstatt auf das große Ganze. Es gibt viel zu wenige Mitarbeiter, die für ein Thema brennen. Man hat das Gefühl, dass die Motivation etwas zu ändern, bei fast allen Mitarbeitern nicht mehr vorhanden ist. Schade.

Image

Sehr gutes Image. Solides und seriöses Auftreten. Gehört zu den besten deutschen Banken.

Work-Life-Balance

Sehr gut. Es meckert bspw. niemand, wenn man nach 8 Stunden geht. Die Bank hat sich hier immer sehr fair verhalten.

Karriere/Weiterbildung

Mein größter Kritikpunkt. Leistung lohnt sich nicht. Ob man 8 Stunden arbeitet oder 10-12 Stunden jeden Tag, ist egal. Ob man befördert wird oder eine Gehaltserhöhung erhält, ist vom puren Zufall abhängig. Es gibt keinen klaren Karriereweg, bzw. ist es nicht ersichtlich, was man machen muss, um befördert zu werden. Der "Nasenfaktor" ist enorm und schadet dem Unternehmen. Viele gute Leute haben in letzter Zeit die Bank deswegen verlassen.
Die Bank ist attraktiv für Berufsanfänger und Urgesteine. Zu viele junge Mitarbeiter mit 5+ Jahren Berufserfahrungen werden jedoch im Regen stehen gelassen.
Der Bank ist es egal, ob sich Mitarbeiter weiterbilden oder nicht. Dies wird sich rächen.

Gehalt/Sozialleistungen

Gutes Anfangsgehalt. Nach ein paar Jahren Berufserfahrungen aber nichts mehr besonderes. Hohe Schwankungen innerhalb der Gehaltsstufen.

Kollegenzusammenhalt

Okay bei mir im Team.

Umgang mit älteren Kollegen

Der hohe Altersdurchschnitt lässt ja von vorneherein auf einen guten Umgang schließen.

Vorgesetztenverhalten

Gut. Nie Probleme gehabt. Der Wille was zu ändern, fehlt jedoch.

Arbeitsbedingungen

Räumlichkeiten und Ausstattung sind durchschnittlich.

Kommunikation

Insgesamt schwach. Man erfährt nur sehr spät wichtige Informationen oder über Flurfunk.

Gleichberechtigung

Passt. Auch bei im Umfeld keine negativen Erlebnisse gehabt.

Interessante Aufgaben

Nein, nicht wirklich. Viel zu viele Projekte und eine 0-Risiko-Kultur. Die Bank ändert erst etwas, wenn es mal richtig geknallt hat. Neue Themen werden über politische Grabenkämpfe ganz schnell im Keim erstickt.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Arbeitgeber-Kommentar

Karin KnoblauchPersonal - Personalmarketing

Liebe/r Mitarbeiter/in,

vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben, uns Ihr Feedback abzugeben. Gerne möchten wir die Gelegenheit nutzen, um Stellung zu beziehen. Die Belegschaft der DZ BANK weist über die Jahre hinweg eine geringe Fluktuation auf, denn bei uns gibt es keine Ellenbogenunternehmenskultur oder eine Hire and Fire Mentalität. Jedoch impliziert diese Stabilität auch, dass es keine Vielzahl an Karrierechancen gibt, da wenig Berufspositionen auf lange Dauer vakant sind. Dennoch bietet die DZ BANK besonders engagierten und talentierten Mitarbeitern Karrierewege, wie das Potenzialförderprogramm oder die Projektlaufbahn als Karriereweg an. Darüber hinaus gibt es ein großes Angebot von internen sowie externen Weiterbildungsmöglichkeiten, die unabhängig vom individuellen Weiterbildungsbudget jedem Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Zukünftig müssen die Genossenschaftswurzeln, auf welche wir stolz sind, in die digitale Welt überführt werden. Ein solches Digitalisierungsprojekt fällt Mitarbeitern sicher nicht leicht und es tut uns leid, wenn wir auf diesem Entwicklungspfad kluge Köpfe verlieren. Aus unserer Sicht lässt sich die technologische Transformation nämlich nur gemeinsam lösen, um erfolgreich Kurs auf die Zukunft zu nehmen.

Beste Grüße
Andrea Rossmar
Gruppenleiterin Change Management und Weiterbildung

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