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Bewertung

Ein Konzern gefangen im Körper eines kleinen Personaldienstleister

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2020 im Bereich Finanzen / Controlling bei ENITAS in Hamburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Manche Kollegen haben einem so viel Motivation und Mut gegeben, die Tage und Wochen, die meist schwierig waren, zu überstehen. Der Standort war ebenfalls ein Pluspunkt, die Dachterrasse, frisches Obst und kostenlose Getränke.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Es ist und bleibt ein Vertriebsunternehmen, das sollte man sich bewusst sein. Dennoch gibt es durchaus Momente, in denen die wirklich wichtigen und stillen Mitarbeiter so sehr unterschätzt werden, dass es dem Ganzen einen sehr bitteren Beigeschmack hinterlässt, trotz eines erfolgreichen Tages, aus dem Büro nach Hause zu gehen. Anderes in den obigen Punkten zu sehen.

Verbesserungsvorschläge

Siehe die obigen Punkte

Arbeitsatmosphäre

Wer die Arbeit in einem Vertriebsunternehmen mag und kein Problem mit einem Großraumbüro hat, in dem alles geteilt wird, wird sich bestimmt bei ENITAS wohl fühlen. Wer ab und zu seine Ruhe braucht, der Meinung ist, ständiger Druck, getriebenes Konkurrenzverhalten und ein rauher Ton fördert nicht die Produktivität eines Mitarbeiters, könnte sich nach kürzester Zeit unwohl fühlen. Wer sich erhofft von seinem Vorgesetzten gelobt zu werden, sollte Umsatz machen, ansonsten wird man konsequent ignoriert oder darf Bemerkungen, die unter anderem die eigene Motivation sinken lässt, in Kauf nehmen. Mitarbeiter werden nur dann gefördert, wenn sie sich nach einer sehr langen Laufzeit bewiesen haben.

Kommunikation

Es hätte nie geschadet Kritik, Anregungen oder Verbesserungsvorschläge auf direktem Weg zu Kommunizieren. Statt dessen wurde dies von oben über diverse Umwege zum Mitarbeiter getragen, der meist unangenehm und äußerst auffällig unauffällig damit überrascht wurde. Bei einem größeren Unternehmen oder Konzern ist dies bestimmt ein üblicher Ablauf. Aber in einem Team von fünf bis sechs Personen nicht zielführend. Außerdem könnte man fast schon sagen, dass in diesem Unternehmen mehr Meetings über Gewinne und Erfolge abgehalten werden, als Mitarbeiter die Toilette besuchen.

Kollegenzusammenhalt

Es gab Kollegen die einem den Tag versüßt haben, mit denen sich der stressige Alltag sehr gut durchstehen lassen hat.

Work-Life-Balance

Gibt es meiner Meinung nach grundsätzlich in einem Vertriebsunternehmen und in der Branche des Personaldienstleister nicht. Jeder der eine Karriere hier anstrebt, sollte sich vorher bewusst machen, worauf er/sie sich einlässt. Natürlich könnte der Arbeitgeber gewisse Rahmenbedingungen schaffen, um den stressigen und nervenaufreibendem Job, angenehmer zu gestalten. Meist passierte dies aber erst, wenn die Katze entweder aus dem Sack war oder bereits alles unausweichlich bergab ging. Frei nach dem Motto, erst wenn die Mitarbeiter/innen reihenweise und fluchtartig das Unternehmen verlassen, wird über eine Umgestaltung nachgedacht. Vorher bleibt alles so wie es ist, denn das haben wir schon immer so gemacht.

Vorgesetztenverhalten

Schwierig. Ein kleiner Rat für von mir: Es gibt einen Punkt, wo zu entscheiden ist, ob ich ein guter Kumpel für meine Mitarbeiter/innen sein möchte und oft, nicht angebrachte Scherze und Bemerkungen von mir lasse, weil ich weiß, dass diese das verstehen. Oder trenne ich strikt Berufliches und Privates, um somit auch meinen eigenen Respekt zu wahren. Beides funktioniert meiner Meinung nach nicht.

Interessante Aufgaben

Der Job in der Personaldienstleister Branche kann durchaus abwechslungsreich sein, da mit den unterschiedlichsten Charakteren gearbeitet wird. Dennoch bleiben die Arbeitsabläufe im Grunde die selben, sodass die Gefahr einer gewissen Monotonie in der Gestaltung der Aufgaben, entstehen könnte.

Gleichberechtigung

Kann ich nicht viel zu sagen. Im Grund haben Männer und Frauen fast ähnlich verdient. Auch in der Art und Weise, wie mit diversen Geschlechtern umgegangen wird, gab es meiner Meinung nach, keine negativen Vorkommnisse.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es nicht.

Arbeitsbedingungen

Durch die neuen flexibleren Arbeitszeiten deutlich besser, als vor einigen Monaten. Überstunden werden jetzt aufgezeichnet, damals nicht. Die Voraussetzung diese ohne wenn und aber abzuleisten, war damals sehr groß geschrieben und gehört meiner Meinung nach, auch in diese Branche. Ständige Kontrolle und das fast schon besessene Verhalten Vorschriften ins Detail genau zu befolgen, ungeachtet der Veränderungen am Markt, waren ein stetiger Begleiter im ENITAS Alltag.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Kann ich nicht viel zu sagen.

Gehalt/Sozialleistungen

Schwacher Einstieg. Bonusmodell/Provisionsmodell - überarbeitungswürdig, Sozialleistungen - sind auf der Website gut einzusehen und in Ordnung, Dennoch war es manchmal erschreckend, wie wenig manche Mitarbeiter mit langjähriger Erfahrung verdient haben, wenn man dies mit anderen Personaldienstleistern vergleicht, waren die Gehälter fast schon unterirdisch.

Image

Wie an der Überschrift schon zu erkennen, ein sehr kleiner Personaldienstleister, der in den letzten Jahren stark abgebaut hat und sich dennoch wie ein Großunternehmen verhält.

Karriere/Weiterbildung

Gab es, in einem gewissen Rahmen, irgendwie.