Etengo (Deutschland) AG als Arbeitgeber

Etengo (Deutschland) AG

15 von 118 Bewertungen von Mitarbeitern (gefiltert)

Mit Kommentar

kununu Score: 2,1Weiterempfehlung: 9%
Score-Details

15 Mitarbeiter haben diesen Arbeitgeber mit durchschnittlich 2,1 Punkten auf einer Skala von 1 bis 5 bewertet.

Ein Mitarbeiter hat den Arbeitgeber in seiner Bewertung weiterempfohlen. Der Arbeitgeber wurde in 10 Bewertungen nicht weiterempfohlen.

Ideen, Widerworte und eigene Meinung nicht gewünscht!!


2,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Etengo gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Benefits und die netten Kollegen

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die Kommunikation und der Umganz mit den Menschen.

Verbesserungsvorschläge

Wirkliche Kommunikation, Beförderungen auf Grund von Eignung und nicht von Betriebszugehörigkeit.

Arbeitsatmosphäre

Auch wenn man seine wöchentlichen/monatlichen Ziele erfüllt, wird man dazu aufgefordert, noch eine Schippe draufzulegen.
Wenn es mal nicht ideal läuft, spürt man das deutlich.

Kommunikation

Flurfunkt funktioniert super. Darüber erfährt man Neuerung auch viel schneller, als von den eigenen Vorgesetzten.
Mentoren, Teamleiter und Unitmanger (Abteilungsleiter) haben hier nichts zu sagen und dienen nur als Sprachrohr des Managements.

Kollegenzusammenhalt

Ich habe ein sehr gutes Team erwischt. Durch die hohe Fluktuation lernt man aber auch immer wieder neue Kollegen kennen, wenn es man nicht so passen sollte.

Work-Life-Balance

Homeoffice ist an einem Tag in der Woche möglich, dadurch kann man auch private Termine flexibel gestalten.
Wenn man ansonsten vor 18 Uhr geht, muss man sich Sprüche wie „na, arbeitest du heute halbtags?“ anhören.

Vorgesetztenverhalten

Das ist wirklich teamabhängig. Ich hatte Glück. Man wird immer wieder nach Ideen und Meinungen gefragt, bekommt aber auch ganz offen gesagt, wenn diese Meinung ihrer Ansicht nach „falsch“ ist. Man wird aufgefordert, seine Meinung zu überdenken und solche Dinge nicht mehr zu äußern, vor allem nicht den neuen Kollegen gegenüber, die sich leicht beeinflussen lassen.

Interessante Aufgaben

An Anfang alles noch spannend, nach ein paar Wochen ist es aber jeden Tag das Gleiche.

Gleichberechtigung

Zwischen Männern und Frauen ist mir noch nie aufgefallen, dass einer von beiden bevorzugt wird. Sollte also gegeben sein.

Umgang mit älteren Kollegen

Die sind quasi nicht vorhanden.

Arbeitsbedingungen

Tolles Gebäude und viele Benefits. Durch den Weggang langjähriger Mitarbeiter, gibt es zu vielen Themen keine wirklichen Ansprechpartner mehr, z.B. zum CRM-System. Wenn da etwas nicht funktioniert muss man hoffen, das sich jemand darum kümmert.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Machen schon viel und engagieren sich.

Gehalt/Sozialleistungen

Das ist Gehalt ist in Ordnung für einen Berufseinsteiger.

Karriere/Weiterbildung

Befördert wird, wer am längsten dabei ist und genug DB erzielt hat, nicht wer auch persönlich geeignet ist, neue Kollegen anzuleiten. Auch wenn man sein DB-Ziel erreicht hat, muss man nochmals eine Schippe drauf legen, um zu zeigen, dass man es auch wirklich will.
Hier werden Personen innerhalb von 2 Wochen von „normalen“ Mitarbeitern zu Führungskräften mit mehren Personen unter sich befördert, obwohl die Person vor ein paar Jahren schon gezeigt hat, dass sie dafür nicht geeignet ist.


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Arbeitgeber-Kommentar

Kathrin KuligHR-Advisor

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

schön, dass du nicht nur deine Kollegen schätzt, sondern auch deine Arbeitsumgebung und unsere Benefits. Ein gutes Miteinander ist die Basis für unseren Erfolg. Vielen Dank für dein Feedback. Auch wir möchten die Möglichkeit nutzen, auf einige von dir angebrachten Punkte einzugehen.

Du schreibst, dass „Ideen, Widerworte und [eine] eigene Meinung nicht gewünscht“ sind. Wir befinden uns als Unternehmen aktuell in einem Veränderungsprozess und unser Management wünscht ausdrücklich, dass wir Ideen teilen. Dieses Jahr wird unser Format „Meet the Management“ sogar im monatlichen Rhythmus angeboten, um insbesondere die Kommunikation und den Austausch zu verbessern. Bei dieser Veranstaltung werden wir nicht nur über aktuelle Entwicklungen und Entscheidungen informiert, sondern du hast auch die Möglichkeit, direkt und persönlich Fragen zu stellen, Vorschläge zu unterbreiten oder Themen zu diskutieren. Sei am Freitag bei Meet the Management dabei und melde dich gerne zu Wort. Und ja, letztendlich werden die für das Unternehmen vorantreibenden Entscheidungen natürlich durch unser Management getroffen, denn das ist ihr Job.

Es ist schade, dass du deine Aufgaben als nicht „mehr“ interessant erachtest. Das Aufgabenprofil eines Kollegen in der Personaldienstleistung gestaltet sich durch Kundengewinnung/-pflege bzw. Recherche und Rekrutierung passender Kandidaten.

Wir leben eine Leistungskultur, Ziele dienen uns nicht nur zur Orientierung, sondern spornen uns an auch über uns hinauszuwachsen. Dennoch wünschen wir uns, dass du dich auch weiterhin mit deinem Job bei Etengo identifizierst. Welche Aufgaben sind für dich interessant? Gestalte den Veränderungsprozess mit und teile uns mit, was den Job für dich spannender macht. Trete gerne in den direkten Austausch mit uns oder nutze unsere unterschiedlichen anonymen Feedbackmöglichkeiten. Etengo wünscht sich genau diese Art von Engagement. Auch werden interne Karriere- und Wechselmöglichkeiten zukünftig eine noch stärkere Rolle spielen, so dass wir dir ggf. eine Alternative anbieten können.

Die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter ist uns sehr wichtig. Dieses Jahr werden wir daher unser Angebot an Personalentwicklungsmaßnahmen komplett überarbeiten und für eine große Auswahl an Fach- und Führungskräftetrainings ein hohes Budget investieren. Neben dem vertrieblichen Erfolg wird auch die Eignung von Kollegen und Kolleginnen als Führungskräfte fokussiert und noch stärker betrachtet. Wir dürfen jedoch nicht außer Acht lassen, dass sich Führungsstile unterscheiden und es immer auch ein subjektives Empfinden ist, ob der jeweilige Führungsstil als geeignet oder ungeeignet erachtet wird.

Wir arbeiten also aktiv an deinen Verbesserungsvorschlägen, denn deine Meinung ist uns wichtig. Es wäre schön, wenn wir es gemeinsam schaffen, deine Zufriedenheit zu steigern. Komme gerne auf uns zu.

Bisher mein schlechtester Arbeitgeber.


1,6
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei Etengo (Deutschland) AG gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Nachdem ich Etengo inzwischen verlassen habe ist es Zeit, für eine ehrliche Bewertung. Ich wurde zuvor von meiner Führungskraft und HR "gebeten", positiv zu bewerten - was übrigens auf viele positive Bewertungen hier zutreffen dürfte. Wir wurden dazu alle nach der Probezeit aufgefordert und immer dann vehementer, wenn schlechte Bewertungen kamen. Jetzt mit ein bisschen Abstand möchte ich meine echten Erfahrungen bei Etengo bewerten.

Verbesserungsvorschläge

Ich habe versucht, meine Bewertung sachlich zu halten. Daher hier meine Vorschläge: flexible Arbeitszeiten (echte!!!Flexibilität schaffen), faire Bezahlung, Urlaubs- und Weihnachtsgeld einführen, Führungskräfte besser kontrollieren und aussortieren, nicht jeden befördern. Passende Weiterbildungen anbieten. Weniger Lästereien, Vertrauen in die Mitarbeiter. Home-Office erlauben. Kernarbeitszeit verkürzen. Fachliche Förderung. Alles Themen, um denen sich Führungsebene und Personalabteilung mal dringend kümmern sollten.

Und am wichtigsten: nehmt endlich ernst was Ihr hier so oft lesen müsst/dürft!! Ihr tut Etengo damit einen großen Gefallen. Weniger Marketing - mehr echte Veränderung.

Arbeitsatmosphäre

Mein Team habe ich sehr gemocht. Ansonsten ist Etengo geprägt von einem sehr oberflächlichen Miteinander. Bussi-Bussi-Gesellschaft aus einer anderen Bewertung trifft es eigentlich ganz gut. Gleichzeitig herrscht natürlich immer ein enormer Druck, seine Zahlen zu bringen. Muss man mit umgehen können.

Kommunikation

In eine Richtung - nämlich das Reporting an die Führungskraft - muss es funktionieren. Alles andere bekommt man nicht mit. Der Flurfunk funktioniert trotzdem ;-)

Kollegenzusammenhalt

Ohne meine Kollegen hätte ich glaube ich nach einigen Wochen schon gekündigt. So konnte ich die Zeit, bis ich den Absprung geschafft habe, einigermaßen gut überbrücken.

Work-Life-Balance

Kernarbeitszeit 10-17 Uhr: Man kann sich ausrechnen, wie flexibel das ist. Wenn man außerhalb der Kernarbeitszeit zum Arzt muss, und wenn es sich nur um eine halbe Stunde handelt, muss man das mit der Führungskraft besprechen. Homeoffice nicht erlaubt. Generell alles sehr kontrolliert. Länger sitzen heißt bei Etengo besser arbeiten - so ein Quatsch.

Vorgesetztenverhalten

Ich habe noch nie so schlechte Führungskräfte erlebt, das zieht sich ab der Mentorenschaft durch bis nach oben. Warum? Man befördert einfach nur, wenn jemand ein Zahlenziel knackt. Es wird nicht überprüft, ob derjenige eine geeignete Führungskraft ist, menschlich passende Züge aufweist und vor allem auch über die persönliche Reife verfügt. Führungskräfte, die auf Kritik patzig reagieren, die ihre Launen nach außen tragen und sich oft peinlich Verhalten. Da werden personelle Entscheidungen auch gerne mal über Mail oder das Intranet breitgetreten.

Interessante Aufgaben

Mein Aufgabenfeld war täglich gleich, die Möglichkeit selbst Einfluss zu nehmen beschränkt. Projektarbeit - wenn man das überhaupt so nennen kann (Projekte bei Etengo sind nicht ansatzweise so komplex wie in anderen Unternehmen) dürfen nur wenige Personen machen. Ich war unterfordert, ständig gelangweilt und die Tage gingen nicht rum. Irgendwann fährt man mit Bauchschmerzen auf die Arbeit weil man weiß: Und wieder ab ins Hamsterrad. Daher setzt Etengo fast ausschließlich auf Absolventen, die noch nicht viel Berufserfahrung gesammelt haben. Der Arbeitsmarkt ist umkämpft, man ist froh überhaupt einen Job zu haben. Für die Etengo-Maschinerie also gutes Futter, um schnell zu wachsen.

Gleichberechtigung

Überwiegend unfair. Sei es die Einstiegsgehälter oder die Gehaltserhöhungen, die Behandlung durch den Vorgesetzten oder die Wahrnehmung der Unternehmensbereiche. Es gibt einige wenige "Auserwählte", denen es bei Etengo sehr gut geht. Alle anderen laufen halt so mit.

Umgang mit älteren Kollegen

Es gibt nur sehr wenige Kollegen ü40. Ich gehe davon aus, die werden (finanziell) sehr gut behandelt, sonst wäre man mit dieser Berufserfahrung sicherlich bei einem anderen Arbeitgeber. Anders kann ich es mir nicht erklären. Durchschnittsalter würde ich bei circa 25-26 einschätzen.

Arbeitsbedingungen

Schönes neues Gebäude, sehr repräsentativ und macht Eindruck. Schöne Aufenthaltsbereiche, neue Büros. Das neue Gebäude macht die Arbeit und Etengo als Arbeitgeber aber nicht besser.
Zu Arbeitsbedingungen zähle ich ebenfalls die Arbeitszeit, die Bezahlung sowie das Vorgesetztenverhalten und das war unterirdisch.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Mir ist nicht bewusst, dass Etengo etwas gemacht hat außer "Weihnachten im Schuhkarton"

Gehalt/Sozialleistungen

Ungleiche Einstiegsgehälter und weit unter dem Durchschnitt. Nach meinem Wechsel in der gleichen Branche verdiene ich einfach 20% mehr. - FIX!!! Hier muss man dringend was machen. Kein Urlaubs- und Weihnachtsgeld. Provision bei Verkäufen, aber auch die sehr gering. Richtig profitieren tun nur die Führungskräfte.

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Ich denke bei Kunden ist das Ansehen gut, als Arbeitgeber kann ich nur abraten.

Karriere/Weiterbildung

Keine Aufstiegschancen, es sei denn man verkauft gut. Dann heißt man halt Mentor und muss die Etengo-Mentalität auf seine Mentees pressen. Alles was sich ändert: Ich muss selbst die Zahlen im KG überprüfen. Eine richtig inhaltliche Weiterentwicklung gibt es nicht. In der Heldenakademie werden Schulungen angeboten, die Inhalte kann man aber nicht anwenden - die Arbeit ist und bleibt stupide.


Arbeitgeber-Kommentar

Mitarbeiter von Etengo (Deutschland) AG

Hallo ehemalige Kollegin/ ehemaliger Kollege,

gerne möchte sich Dein „bisher schlechtester Arbeitgeber“ zunächst einmal für Dein Feedback bedanken ;-) Gerade diejenigen, die bei Etengo Verantwortung tragen, nehmen sich so einen „Rundumschlag“ arg zu Herzen. Das weiß ich aus vielen Gesprächen, die wir dazu mit Führungskräften schon geführt haben. Natürlich ist es total legitim, dass Du Deine subjektive Sichtweise hier kundtust. Klar schwingt in der Bewertung wahrscheinlich auch ein wenig Frust mit und es ist auch sicher eine Genugtuung, da nochmals eine Duftmarke zu setzen. Gekauft. Wir wissen auch, dass Etengo nicht für jeden Menschen passt. Und das ist auch gut so. Fest steht: nur wenn man sich in einem Unternehmen wohl fühlt, seine Arbeit mag, wird man langfristig damit glücklich sein und letztlich mit Spaß und Erfolg bei der Sache sein können.

Natürlich streben wir danach, unseren Kolleginnen/Kollegen inhaltlich anspruchsvolle und abwechslungsreiche Tätigkeiten zu bieten, wie auch das Miteinander positiv und motivierend zu gestalten. Wir investieren viel Geld und Zeit, um neue Kolleginnen/Kollegen für uns zu gewinnen und an unser Geschäft heranzuführen. Da wäre es betriebswirtschaftlicher Wahnsinn - und zudem sehr kurzfristig gedacht - wenn wir die Kolleginnen/Kollegen nur als „gutes Futter, um schnell zu wachsen“ betrachten würden. Im Übrigen ist es menschlich, dass die Wiese des Nachbarn grüner ist und der Job des Freundes spannender. Zur Wahrheit gehört aber auch, dass man erstmal Profi in seinem Job werden muss. Gerade zu Beginn, wenn man in einer Branche neu ist und/oder Berufsstarter. Da gilt der alte Spruch „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“. Dafür unabdingbar sind Übung und eine gewisse Erfahrung, die wiederum über viele Wiederholungen entsteht, so dass eine Lernkurve, genannt Routine, da ist.

Selbst der Fachanwalt mit Promotion und einem Stundensatz von 400 EUR verrichtet mindestens 90% des Tages wiederkehrende Tätigkeiten. Eine Sachverhaltsaufklärung, eine Gesetzesrecherche, ein Verhandlungstag vor Gericht etc. Die Fälle sind unterschiedlich, die Abläufe, Vorgehensweisen und Techniken aber immer wieder die gleichen. Nur so erreicht man Experten-Wissen und eine professionelle Routine, die wiederum zu einer hohen Qualität führt. Auch in solch vermeintlich begehrenswerten, topbezahlten und angesehenen Jobs wird nicht jeden Tag ein Feuerwerk der „Abwechslung“ gezündet.

Ein Arbeitgeber bzw. ein Arbeitsverhältnis hat zudem gar nichts mit der Netflix-Realität zu tun. Was meine ich damit? Bei Netflix steht das „Ich“ im Mittelpunkt. Ich bin der Commander, ich entscheide wann was läuft, was ich wann ausschalte, anhalte, wieder starte und für gut bewerte. Netflix „tanzt“ sprichwörtlich nach Deiner Pfeife. Im privaten Leben hast Du die Fernbedienung von Netflix in der Hand. Im beruflichen Alltag ist das natürlich anders. Da hat der Arbeitgeber bzw. die vom Arbeitgeber mit Führungsaufgaben betrauten Personen die Fernbedienung in der Hand und die bestimmen im übertragenen Sinne das Programm. Wir nehmen leider verstärkt wahr, das die „Generation Netflix“ mit dieser Realität ein Problem hat. Ja, ein Arbeitsverhältnis ist kein endloses Wunschkonzert. Kein Arbeitgeber kann jedem Partikularinteresse gerecht werden. Wer sich also bewusst und aus freien Stücken für ein abhängiges Beschäftigungsverhältnis entscheidet, ist eben Teil eines großen Ganzen und selbst nicht das Zentrum. Ein Arbeitgeber hat Zurecht Vorstellungen, Ansprüche und Standards. Er trägt das unternehmerische Risiko und ist deshalb derjenige, der die Spielregeln festlegt und deren Einhaltung auch überwacht.

Mir war es wichtig da mal mit ein paar verklärten Ansichten aus der Traumwelt aufzuräumen. Nun aber noch zu ein paar ganz konkreten Ausführungen von Dir:

„…noch nie so schlechte Führungskräfte erlebt.“

Echt jetzt?! Ich wusste gar nicht, dass man als Berufsstarter schon so eine große Vergleichsbasis hat. Ist auch interessant, dass wir seit 10 Jahren so erfolgreich sind, obwohl hier scheinbar nur „Vollidioten“ in Führungspositionen arbeiten.

„Man befördert einfach nur, wenn jemand ein Zahlenziel knackt.“

Klar, bei Etengo ist das wie im Lotto. Du hast die richtigen Zahlen, Bingo. Nein, ganz im Gegenteil ist uns die charakterliche Eignung und eine kontinuierliche Weiterentwicklung gerade bei Menschen mit (erster) Führungsverantwortung sehr wichtig. Aber wenn jemand in jungen Jahren bereit ist Verantwortung zu übernehmen, dann muss er da erst hineinwachsen und wird sicher nicht gleich alles perfekt machen. Dennoch sind Erfolge und damit Zahlen ein guter Indikator, dass jemand das Geschäft verstanden hat und seinen Job kann. Für uns eine wichtige Voraussetzung für nächste Schritte. Denn nur wer weiß wovon er spricht, wird langfristig akzeptiert werden. Führung kann man auch nicht einfach lernen. Dafür braucht es Empathie und echte Erfahrung. Aus dem Tun, nicht vom Lesen oder Hören. Wir trauen das jungen Menschen zu und fördern sie zielgerichtet. Für Dich hoffen wir, dass Du die perfekte Führungskraft, die Deinen Ansprüchen gerecht wird, im weiteren Verlauf Deiner Karriere findest.

„die ihre Launen nach außen tragen und sich oft peinlich Verhalten“

Das wollen wir nicht und gehen dagegen bei Kenntnis auch strikt vor. Launen wie Peinlichkeiten haben bei Etengo nichts zu suchen. Ebenso wenig ein von oben herabschauender Führungsstil nach Gutsherrenart. Wenn uns so etwas zu Ohren kommt, suchen wir umgehend den Dialog. Bitte meldet uns so was, gerne anonym und an oberster Stelle.

„Ich war unterfordert, ständig gelangweilt und die Tage gingen nicht rum.“

Da hilft als erstes der Dialog. Du musst uns schon sagen, wenn es so ist. Nur so können wir auch reagieren. Aber das dann einfach auszusitzen oder hinzunehmen und abzuwarten bis der Arbeitgeber was „neues“ serviert, ist sicher nicht der richtige Weg. Wir freuen uns, wenn jemand leistungsfähiger ist und anspruchsvollere Aufgaben übernehmen kann und will. Eine Weiterentwicklung ist aber nicht nur eine einseitige Bringschuld vom Arbeitgeber.

„Dann heißt man halt Mentor und muss die Etengo-Mentalität auf seine Mentees pressen. Alles was sich ändert: Ich muss selbst die Zahlen im KG überprüfen.“

Wenn Du das so siehst, dann sind wir froh, dass Du bei uns kein Mentor geworden bist. Ein schablonenhaftes Aufpressen funktioniert nämlich nicht. Erfolg und der Weg dahin sind fast immer individuell. Dennoch gibt es einige Parameter, an denen ein Mentor ablesen kann, ob es sich in die richtige Richtung entwickelt. Und ja, am Anfang muss man erstmal viel Erfahrung sammeln und das tut man indem man in der Praxis viel „übt“. Und da wir über die vielen Jahre schon nahezu alle möglichen Fehler gemacht und daraus gelernt haben, coachen wir Dich so, dass Du diese nicht nochmals machen musst.

„Nach meinem Wechsel in der gleichen Branche verdiene ich einfach 20% mehr.“

Das mag sein. Wir hoffen nur, dass das keine Milchmädchenrechnung ist. 20% mehr gehen übrigens recht einfach, wenn ich z.B. variable Gehaltsbestandteile kurzerhand zu fixen Bezügen mache. Dann hat man halt weniger Chance sich bei einer individuellen Leistung auch ein deutliches mehr an Gehalt zu sichern. Oder man bekommt ein „Mondzielgehalt“ versprochen. Mit Zielen die realistisch nicht zu erreichen sind. Dann hat man auf dem Papier zwar 20% mehr, aber in der Realität nachher halt nicht im Geldbeutel. Ob so ein Lockangebot interessant ist, muss jeder für sich selbst wissen. Ebenso zu berücksichtigen sind unserer Erfahrung nach die Aussichten in punkto Gehaltsentwicklung in der Zukunft. Wenn es sich nach den 20% „Wechselbonus“ dann über Jahre nur im Bereich der im deutschlandschnitt üblichen Erhöhungen von 2-3% bewegt hat man schon mittelfristig keinen Blumentopf gewonnen. Merke: deine 20% klingen fantastisch, nur muss man halt genau hinschauen um es richtig bewerten zu können ;-)

„Urlaubs- und Weihnachtsgeld“

Die Frage, die sich hier stellt, ist nur durch 12 oder 14, mehr nicht. Angebot und Nachfrage bilden einen Marktpreis. Der ist die Basis für das wettbewerbsfähige Bruttojahresgehalt. Zahlt man Weihnachts- und Urlaubsgeld wird das eben durch 14 geteilt und in einem Monat erhält man zwei Gehälter. Das ist administrativ deutlich aufwändiger und hat zudem den Nachteil, dass in den Doppelmonaten zunächst mehr Lohnsteuer vom Staat veranschlagt wird (Stichwort: kalte Progression) und damit zunächst weniger Netto rauskommt. Will der Arbeitnehmer das zurückhaben, muss er seine Jahressteuererklärung unbedingt machen. Die Idee von Weihnachts- und Urlaubsgeld stammt übrigens aus den 1950er Jahren. Die Männer haben nämlich sonst alles ausgegeben und zum Urlaub und an Weihnachten war nicht mehr genug Geld da. In modernen Unternehmen ist das heutzutage nicht mehr üblich, weil total veraltet.

„… länger sitzen heißt bei Etengo besser arbeiten...“

Nein, das heißt es ganz sicher nicht. Bei uns zählt das harte Ergebnis, sprich der Output. So vergüten wir auch. Wir sind insgesamt sehr leistungsorientiert und wollen alle gemeinsam etwas erreichen. Das funktioniert mit einer Durchschnittsleistung nur selten. Wer lange sitzt ist meist auch nicht effizient unterwegs, verzettelt sich, oder kann sein Handwerkszeug noch nicht ausreichend gut. Und nochmals: gerade am Anfang muss man schnell viel lernen. Eben um zügig ein Profi in unserem Fach zu werden. Wer nur einen reinen Broterwerb mit 9 to 5 Mentalität sucht, für den ist Etengo eher nichts.

„… mehr echte Veränderung …“

Irgendwie scheinst Du da etwas nicht mitbekommen zu haben. In den letzten 12 Monaten gab es so viel Veränderung wie nie zuvor bei Etengo. Mit der Einführung des Delivery Management haben wir z.B. unser internes Modell grundlegend verbessert, so dass die Aufgaben vielfältiger und spannender werden, wir uns besser am Markt bzw. den dortigen Bedürfnissen ausrichten und letztlich gemeinsam mehr Erfolg haben. Mit den Units, die nun Vertrieb und Rekrutierung umfassen, haben wir zudem zwei zuvor große Bereiche in viele kleine schlagkräftige Units aufgeteilt. Das bedeutet mehr Miteinander, eine bessere Kommunikation und ein angenehmeres Zusammenarbeiten. Zudem sind neue Formate wie etwa der Dialog „Meet the Management“, aber auch die Infotainment-Veranstaltung „Let’s talk about IT“ entstanden. Letztere kann man aber nur kennen, wenn man dort war ;-)

„… von meiner Führungskraft und HR "gebeten", positiv zu bewerten …“

Richtig ist, dass wir gerne Feedback haben wollen und an vielen Stellen aktiv dazu auffordern. Am liebsten mit offenem Visier im persönlichen Dialog. Für diejenigen, die sich das, warum auch immer nicht trauen, haben wir die Möglichkeit eines anonymen Feedbacks.

„… flexible Arbeitszeiten (echte!!!Flexibilität schaffen) …“
Leider agieren wir nicht im luftleeren Raum. Wir haben Kunden und die haben Erwartungen an uns als Dienstleister. Erfüllen wir diese dauerhaft nicht, können wir keine Gehälter mehr bezahlen. Unsere Dienstleistung ist zudem hochgradig dialog- und prozessorientiert. Homeoffice ist schlicht nicht für jede Tätigkeit geeignet. Und übrigens ein total rückläufiger Trend. Und dennoch sind wir schon dran, das Arbeiten bei Etengo zukünftig ortsunabhängiger zu machen. Zum Arzt kann übrigens auch jeder. Auch in der Kernarbeitszeit, wenn das vorher im Team abgestimmt ist. Das sollte als Hürde nicht allzu hoch sein. Übrigens haben wir genau dafür unser Freizeitplus-System geschaffen. Da kannst Du Plusstunden für genau so etwas verwenden. Das ist echte Flexibilität, aber dennoch kein unabgestimmtes Wunschkonzert.

Mir sind diese offenen Worte wichtig. Eine Medaille hat immer zwei Seiten.

Grüße

Nikolaus Reuter
Gründer und CEO von Etengo

Unternehmen mit Start-Up Atmosphäre .. Nunja.


3,0
Empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Etengo (Deutschland) AG gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wenig Parkplätze, Infrastruktur ist auch noch ausbaufähig.

Verbesserungsvorschläge

Mehr Vertrauen in seine Arbeitnehmer setzen und die strikten Kontrolle lockern. Außerdem auch unbequeme Sachen an Arbeitnehmern akzeptieren und nicht nur kritisch beäugen.

Arbeitsatmosphäre

Die Arbeitsatmosphäre ist stark Unit und Team abhängig.
Für einige kann es gut laufen, wer jedoch nicht "dazugehört" wird es teilweise zu einem Spießruten lauf.

Kommunikation

Schwierig. Es wird sich zwar offen geben, jedoch fällt die Kommunikation von Bereich zu Bereich anders aus, auch die Inhalte variieren.
Wöchentliche Gespräche mit Vorgesetzten, die eher an eine strikte Überwachung erinnern.

Kollegenzusammenhalt

Ein wenig Bussi-Bussi-Gemeinschaft. Trotzdem kann man nette und aufrichtige Kollegen finden.

Work-Life-Balance

Etwas unflexible Arbeitszeiten. Hier wird jedoch mit einem Gleitzeitkonto gearbeitet, bringt nur leider wenig, wenn sich dieses nur füllt.

Vorgesetztenverhalten

Kommt darauf an, wer der Vorgesetzte ist und wie die Verständnis/Kommunikation ist.

Interessante Aufgaben

Recht gleichbleibende Monotone Aufgaben. Vertrieb ist nicht jeder Man(n)s Sache ... im Recruiting gleichbleibende Arbeit bei unterschiedlichen Inhalten..

Gleichberechtigung

Manche Abteilungsleiter gehen nach der Leistung / Kompetenz .. andere nach der Sympathien.

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt kaum ältere Kollegen, der Durchschnitt liegt bei 25-33 Jahren.

Arbeitsbedingungen

Vom Großraumbüro zu "größeren" Team-Büro's .. Alles sehr Transparent.
Neue Techniken.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gebäude nach einem Modernem Standards gebaut.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt könnte im Vergleich zu anderen aus der Branche deutlich besser sein.

Image

Viel Marketing und Kommunikation nach außen für ein positives Image.

Karriere/Weiterbildung

Möglichkeiten für Weiterbildung wird einmal im Jahre gegeben. Ansonsten gibt es Möglichkeiten für Schulungen.


Arbeitgeber-Kommentar

Kathrin KuligHR-Advisor

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

Bewertungen sind uns wichtig, daher vielen Dank für Dein Feedback. Auch wenn Bewertungen und Stellungnahmen meist subjektiv sind, sehen wir diese als Möglichkeit uns zu verbessern und freuen uns natürlich auch über Lob. :-) Wir sind nun 10 Jahre erfolgreich am Markt und auf stolze 160 Mitarbeiter gewachsen. Viele positive Elemente eines Start-Ups möchten wir uns gerne beibehalten. Jedoch sind mit steigendem Erfolg und ab einer bestimmten Mitarbeitergröße Regeln, Strukturen und Ordnung notwendig, um weiterhin erfolgreich zu funktionieren. Daher möchten wir heute auf folgende Deiner Feedbackpunkte eingehen:

Kommunikation:
Kommunikation und Austausch sind wesentliche Knackpunkte im Umgang miteinander und für uns fundamental wichtig. Deshalb nutzen wir Workplace – Facebook für Unternehmen – für unsere interne Kommunikation, um miteinander Informationen und Neuigkeiten transparent zu teilen. Zudem haben wir das Format „Meet the Management“ etabliert. Hier haben alle Mitarbeiter die Möglichkeit sich direkt mit dem Vorstand auszutauschen.
Du schreibst, dass du die wöchentlichen Koordinationsgespräche mit Deinem Vorgesetzten, eher als Überwachung wahrnimmst. Hast Du über Dein Empfinden bereits mit Deiner Führungskraft gesprochen? In den wöchentlichen Koordinationsgesprächen nimmt sich jede Führungskraft extra die Zeit, um Dich zu unterstützen, um über Arbeitsinhalte, offene Fragen, Herausforderungen und Ziele zu sprechen. Und klar, wollen Sie Dich zu Höchstleistungen pushen, um Dich auf Dauer erfolgreich zu machen. Denn im Vertrieb sind Zahlen, Ziele, Performance ausschlaggebende Erfolgsfaktoren. Bei uns arbeiten viele unterschiedliche Charaktere mit unterschiedlichen Erwartungshaltungen und Empfindungen: Für den einen ist diese Unterstützung genau richtig, für den anderen ggf. „zu gut“ gemeint. Sicher kann ein offener Austausch helfen.

Work-Life Balance:
Wir sind in einem projektgesteuerten Umfeld tätig und selbst für unseren Erfolg zuständig. Dass sich in Hochphasen Mehrstunden auf dem Zeitkonto ansammeln ist hierbei nachvollziehbar. Wichtig ist natürlich, dass Dir die Zeit nicht verloren geht. Ob Mehrstunden in Form von freien Tagen oder einzelnen Stunden abgefeiert werden, ist immer auch abhängig vom Arbeitsaufkommen und Deiner Planung. Als Dienstleistungsunternehmen zählt für uns, dass alle Geschäftspartner zu jeder Zeit optimal betreut sind.

Infrastruktur:
Unser Standort in der Eastside in Mannheim erlebt gerade einen enormen Aufschwung. Durch neue Firmengebäude, die erst im Aufbau sind, ergeben sich aktuell Baustellen, die uns wichtigen Platz wegnehmen. Das ärgert! Wir engagieren uns sehr, den Aufbau des geplanten Parkhauses zu beschleunigen, sind jedoch von der Stadt abhängig, die hier das Machtwort spricht.
Die gute Nachricht: Wir haben uns schon 60 Parkplätze im neuen Parkhaus reserviert. Mit den aktuell genutzten 45 Etengo-Parkplätzen, werden wir Euch also in Summe 105 Parkplätze zur Verfügung stellen können. Das macht in etwa 2/3 unserer Mitarbeiter aus, die sich zukünftig jeden Morgen auf einen reservierten Parkplatz freuen können. Die Kosten übernimmt, wie bisher auch, Etengo.
Als Tipp können wir Dir bis dahin die Parkplätze am Carl-Benz-Stadion Nahe legen. Erst kürzlich getestet: die Parkplätze sind 6 Gehminuten von Etengo entfernt. :-)

#PainEnabler #EtengoInsider


1,3
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung bei Etengo (Deutschland) AG gearbeitet.

Verbesserungsvorschläge

siehe Bewertung

Arbeitsatmosphäre

Sehr stark teamabhängig. Es gibt tolle Teams, die einen großen Zusammenhalt haben und andere Teams, in denen der Spaß weit hinten steht. Kommt auch stark auf den Teamleiter an und davon hat Etengo leider hauptsächlich schlechte. Ein großes Problem ist das mangelnde Vertrauen in die Mitarbeiter – man wird rund um die Uhr kontrolliert: Wöchentliche "Koordinations"-Gespräche, Kontrolle im Tagesgeschäft durch Mentor/Teamleiter, eine erzwungene Anwesenheit von 10-17 Uhr (in Realität noch länger), Krankmeldungen ab Tag 1, intransparente Entscheidungen ...man könnte die Liste fortführen. Und genau das stört die meisten Mitarbeiter bei Etengo und zeigt sich aktuell wieder in einer großen Kündigungswelle.

Kommunikation

In wöchentlichen Koordinationsgesprächen, die man durchaus auch Kontrollgespräche nennen könnte, wird der aktuelle Stand abgefragt und anstehende Aufgaben besprochen. Wenn es nicht läuft wie der Vorgesetzte will gibt es einen auf den Deckel. Im Vorstellungsgespräch wird das als "eigenständiges Arbeiten" verkauft...Grundsätzlich werden Ziele bei Etengo gerne mal spontan geändert. Unangenehmes wird grundsätzlich totgeschwiegen.

Kollegenzusammenhalt

Für mich das einzig positive hier.

Work-Life-Balance

Wir arbeiten viel. Diese Stunden werden auch aufgezeichnet und man kann sie abfeiern. Was allerdings als "flexible Arbeitszeit" verkauft wird ist ein Witz! Kernarbeitszeit 10-17 Uhr, in der alle anwesend sein müssen. Eigentlich wird erwartet, dass man bis mindestens 18 Uhr sitzt. Wenn ich pünktlich gehe, bekomme ich einen Spruch gedrückt. Eine Lockerung auf 10-16 Uhr wäre hier schon ein Signal in die richtige Richtung. Über das fehlende Homeoffice wurde auf Kununu schon genug gesagt...

Vorgesetztenverhalten

Junge, unerfahrene Führungskräfte die ausschließlich aufgrund des Überschreitens von Schwellenwerten befördert werden, so dass jeder MA die Beförderung ab dem Punkt X schlichtweg voraussetzt. Das hat z.B. zur Folge, dass Mitarbeiter so lange gehalten werden, bis die eigene Beförderung durch ist. Wer gut verkauft ist leider Gottes aber nicht zwangsläufig eine gute Führungskraft und das bekommen wir täglich zu spüren. Hier wurde völlig versäumt, irgendwie die Sozialkompetenz der „Führungskräfte“ zu überprüfen.

Interessante Aufgaben

Immer gleiche, monotone Aufgaben. Furchtbar.

Gleichberechtigung

Hauptsache der Vertrieb läuft! Sales zählt eigentlich am meisten. Wertschätzung, dass ohne PAM und Backoffice gar nichts läuft, ist nicht vorhanden. Ungleiche Möglichkeiten zwischen SAM und PAM. Sales Manager, die immer den gleichen Leuten ihre Projekte geben – und das unter der Hand. Es gibt Neueinsteiger ohne relevante Erfahrung, die mehr verdienen als langjährige Mitarbeiter anderer Abteilungen, …um nur einige Beispiele zu nennen...

Umgang mit älteren Kollegen

Kollegen Ü40 kann man an einer Hand abzählen und das ist auch so gewollt.

Arbeitsbedingungen

2 Sterne für das neue Gebäude. Die Büroräume sind hell und modern. Schöne Aufenthaltsbereiche. Statt allerlei Schnickschnack (2 Cafes, Sportarena, Ruheraum), hätte man besser in die Arbeitsmittel investieren sollen. Obwohl Etengo sich selbst als „Change Enabler“ darstellt, der Unternehmen in die neue Arbeitswelt geleitet, wird Flexibilität nach innen nicht gelebt. Homeoffice ist kategorisch ausgeschlossen (Warum?), wir haben keine Laptops. So kann man das neue Gebäude gar nicht richtig nutzen. Nicht mal in der Arbeitsposition ist man flexibel, Stehschreibtische gibt es ausnahmslos nur für Führungskräfte. Bei Etengo sind Möbel auch Statussymbol.

Gehalt/Sozialleistungen

Der fixe Gehaltsanteil ist weit unterdurchschnittlich und sollte dringend angehoben werden. Weder Urlaubs- noch Weihnachtsgeld. Am Jahresende wird das Gehalt angepasst, hier ist die Erhöhung abhängig von der Gnade des Vorgesetzten. Man muss schriftlich einen Wunsch äußern und bekommt das Ergebnis dann in einem Gespräch mitgeteilt. Der persönliche Kontakt mit dem Mitarbeiter wird gescheut, verhandelt wird nicht. Absolut fehlende Anerkennung des Mitarbeiters und auch ein Zeichen von fehlendem Anstand und Respekt. Der Unmut darüber und über die Gehaltstrukturen wird wie immer ignoriert. Aber hey: Luft, Liebe und der Etengo-Spirit reichen zum Leben ;-) Da hilft auch eine schöne Weihnachtsfeier nichts - besonders wenn das Jahr so erfolgreich war. Wir waren am Erfolg auch beteiligt!

Image

Die Außendarstellung ist wirklich gut. Ich war begeistert von der Homepage, den vielen netten Gesichtern auf Facebook und anschließend auch vom Vorstellungsgespräch. Die Mitarbeiter in meinem Gespräch waren nett, überzeugt von Etengo und haben mir viel zu Entwicklungsmöglichkeiten und der Aufgabenvielfalt erklärt. An alle Bewerber: LASST EUCH NICHT BLENDEN!!! Die Bewertungen die hier stehen sind wahr. Wenn man bei Etengo gestartet ist merkt man gleich, dass die Realität ganz anders ist. Im Nachhinein ist mir klar geworden, dass das Vorstellungsgespräch eine reine Werbeveranstaltung war – inklusive vieler falscher Versprechungen.

Karriere/Weiterbildung

Aus "Beförderungen" heraus definiert, die aber (meist) nur eine Namensänderung darstellen. Irgendwas muss man denen, die lange dabei sind, ja anbieten. Das hat aber nichts mit Führungskompetenz zu tun. So gibt es „Team“-Leiter mit einem Mitarbeiter oder „Abteilungs“-Leiter mit 3 Mitarbeitern. Weiter kommt man bei Etengo nur durch 2 Möglichkeiten: Entweder man freundet sich mit den richtigen Leuten an, pflegt Beziehungen in die Führungsebene und greift dadurch gute Kunden/POs/Themen/Aufgaben ab oder man übernimmt einen guten Kunden von einem, der vor einem gekündigt hat/wurde.

Richtige Weiterbildung gibt es nicht. Auch hier werden viele falsche Versprechungen im Vorstellungsgespräch gemacht. Pro Jahr kann man sich ein Seminar auswählen, dass man besuchen darf. Das sind jedes Jahr die gleichen. Als ich zwei Schulungen auswählen wollte durfte ich nicht, obwohl es noch freie Plätze im Kurs gegeben hätte. In der Einarbeitung wird hauptsächlich in Schulungen für die Sales Manager investiert.


Arbeitgeber-Kommentar

Romana ReebDepartment Manager | Human Resources | Prokuristin

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für Dein Feedback. Wir lesen jede Bewertung aufmerksam und sehen vorgebrachte Kritik als Möglichkeit, uns zu verbessern und nehmen diese daher auch sehr ernst. Allerdings möchten auch wir die Möglichkeit nutzen, Dir ein Feedback zu einigen der genannten Punkte zu geben.

Karriere/Weiterbildung:
Uns liegt die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter sehr am Herzen, denn der Erfolg von Etengo beruht auf dem Können jedes einzelnen Mitarbeiters. Daher erhalten schon zu Beginn alle Kollegen und Kolleginnen eine intensive Einarbeitung mit individuellen Schulungen zu Themen wie zum Beispiel IT, Kommunikation, Recruiting und Vertrieb. Darüber hinaus hat jeder Mitarbeiter die Möglichkeit, sich aus einem Zusatzangebot an Trainings, ein Training pro Jahr auszuwählen. Da uns die Gleichberechtigung aller Mitarbeiter wichtig ist, kann jeder Mitarbeiter auch „nur“ ein zusätzliches Training pro Jahr auswählen. Wir müssen als Arbeitgeber natürlich auch folgende Aspekte berücksichtigen, da wären die Trainingskosten und der Arbeitsausfall, den ein Kollege kompensieren muss, während ein anderer Kollege eine Weiterbildungsmöglichkeit wahrnimmt. Letztendlich versuchen wir natürlich allen Mitarbeitern gerecht zu werden, indem kein einzelner Kollege mehrere Seminare besuchen kann, während die restlichen Kollegen dies nicht tun können. Bezüglich der Monotonie - wir freuen uns, wenn Du mit neuen Ideen auf uns zukommst und wir prüfen dann, ob andere Mitarbeiter auch von der Schulung profitieren und wir diese umsetzen können.

Gleichberechtigung:
Wir wissen, dass wir alle gemeinsam für den Erfolg von Etengo verantwortlich sind. Jede Abteilung zählt und ist wichtig. Das Sales Management kann nur erfolgreich sein, wenn das Partner Management erfolgreich ist und umgekehrt. Ohne Backoffice läuft sowieso nichts. ;-) Daher haben auch alle Mitarbeiter die gleichen Möglichkeiten sich jobbezogen weiterzuentwickeln und Karriere zu machen.

Zum Thema Gehalt: Du schreibst, dass Neueinsteiger mehr verdienen, als langjährige Mitarbeiter anderer Abteilungen. Natürlich gilt es auch in diesem Beispiel einige Faktoren zu berücksichtigen: Arbeitsinhalte, Bildungsabschluss oder relevante Berufserfahrung. Natürlich beeinflussen diese Faktoren, wie in jedem anderen Unternehmen auch, die Gehälter. Du kannst Dir jedoch sicher sein, dass die Leistung eines jeden Einzelnen gesehen und sich in den Gehaltsrunden am Ende des Jahres wiederspiegelt.

Wir wissen, jeder Mitarbeiter hat seinen eigenen Betrachtungswinkel und mag manche Unternehmensentscheidungen nicht nachvollziehen können, jedoch stehen wir nicht umsonst da, wo wir heute sind – nämlich auf Platz 5 der erfolgreichsten und bedeutendsten IT-Personaldienstleistungsunternehmen deutschlandweit. Es wird immer Menschen geben, die als Arbeitnehmer nicht zu Etengo passen, genau wie Etengo im Umkehrschluss als Arbeitgeber nicht zu jedem passt. Das ist auch ok so.

Lästereien von ganz oben!


2,2
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Etengo (Deutschland) AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- Fairness und Transparenz nach außen
- Umgang mit Kunden und Freelancern

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- Prozesse, die willkürlich geändert werden
- Fehlende Fairness und Transparenz nach innen
- Lästereien von Oben
- Umgang miteinander ist zum Teil respektlos

Verbesserungsvorschläge

Nach innen so agieren wie nach außen. Denkt euch euren Teil aber über Mitarbeiter lautstark auf dem Flur oder in der Küche zu lästern ist unangebracht und hat mit Professionalität nichts zu tun!

Arbeitsatmosphäre

Intern ist von Fairness und Vertrauen wenig zu erkennen. Prozesse und Ziele werden willkürlich angepasst. Die Atmosphäre scheint zweigeteilt: die einen finden alles super (das sind meist Teamleiter) und die anderen denken sich ihren Teil und haben aber kapiert, dass es besser ist nichts zu sagen.

Kommunikation

Man erfährt als Mitarbeiter erst sehr spät von Entscheidungen. Der Flurfunk ist meistens schneller. Das führt nicht selten zu schlechter Stimmung und Frust.

Kollegenzusammenhalt

unterschiedlich. Kommt auf das Team an. Es wird nicht immer ehrlich mit einem umgegangen und Infos werden zurück gehalten. Transparenz nach innen ist verbesserungsfähig.

Work-Life-Balance

Schwierig. Der Druck wird unendlich groß, wenn der Erfolg nicht stimmt. Darunter leidet nicht selten die Work-Life-Balance.

Vorgesetztenverhalten

Selbst auf Leitungsebene wird mit der Meinung über Mitarbeiter und ehem. Mitarbeiter nicht hinter dem Berg gehalten und es wird auf unterstem Niveau abgelästert. Etengo leistet nach außen super Arbeit, ist fair und offen. Muss man sich so respektlos seinen eigenen Leuten gegenüber äußern? Es gibt Verkaufsschulungen und Führungskräftetraining, aber das 1x1 des höflichen Umgangs mit den Mitarbeitern, die jeden Tag alles geben, wird bis ganz oben scheinbar vergessen.

Interessante Aufgaben

Je mehr Erfolg, desto unterschiedlicher die Aufgaben.

Gleichberechtigung

Gibt es meiner Meinung nach nicht. Wenn man mit den richtigen Leuten gut kann, sieht es gut aus. Wenn nicht, wird gelästert und man schaut sich besser schon nach einem neuen Job um.

Prozesse werden, je nachdem welchen Mitarbeiter es betrifft, angepasst, ganz nach dem Motto "wir sind alle gleich aber manche sind gleicher".

Umgang mit älteren Kollegen

Gibt es nicht.

Arbeitsbedingungen

Der Lärmpegel ist zum Teil sehr hoch, was bei einem Großraumbüro natürlich schwer zu vermeiden ist. Ansonsten wird hier aber viel getan, um das Arbeiten so angenehm wie möglich zu machen.

Image

Freelancer berichten überwiegend positiv. Mitarbeiter überwiegend negativ. Viele warten nur auf ein anderes Angebot. Leider kein Wunder, wenn so übereinander hergezogen wird.

Karriere/Weiterbildung

Das Weiterbildungsangebot wird ständig erweitert und verbessert. Leider kommt, wie schon erwähnt, das 1x1 des höflichen und respektvollen Umgangs zu kurz.


Umwelt-/Sozialbewusstsein

Gehalt/Sozialleistungen


Arbeitgeber-Kommentar

Romana ReebDepartment Manager | Human Resources | Prokuristin

Liebe ehemalige Mitarbeiterin,

vielen Dank für Deine offenen Worte. Schön, dass wir uns nun im Nachhinein nochmals telefonisch austauschen und einige Deiner Punkte tiefer und mit expliziten Beispielen besprechen konnten. Mir ist es sehr wichtig, solche Dinge immer direkt zu klären und ich hätte es schön gefunden, wenn Du von Anfang an direkt auf mich zugekommen wärst (direkte Kommunikation und Transparenz sind dir selbst ja auch sehr wichtig). Bei einigen Themen und Beispielen hat sich nun gezeigt, dass meist nicht alle Hintergrundinformationen klar waren und dadurch ein falscher Eindruck entstehen kann.
Außerdem haben wir beide festgestellt, dass man es nicht immer allen Recht machen kann und teilweise sowohl die eine, als auch die andere Richtung zu negativen Interpretationen führen kann, da die Menschen eben alle sehr unterschiedliche sind.

Zum Beispiel hast Du in Deiner Bewertung die Willkür bzgl. einzelner Prozesse und Personen beklagt. Hier ging es um einen Auftrag bei einem Deiner Kunden, der mit nur 5 Beauftragungstagen angesetzt und eine folgende Verlängerung äußerst unsicher war (für Etengo also ein Verlustgeschäft). Auf ein anderes Projekt hat der Freiberufler ebenfalls sehr gut gepasst, weshalb wir ihn dort vorgestellt und ins Projekt gebracht haben (dort ist er nun nach knapp 8 Monate Einsatz mit über 160 Beauftragungstagen auch immer noch). Eine Verlängerung gab es damals bei Deinem Kunden dann tatsächlich nicht, weshalb es sehr gut war, dass wir hier die Interessen des Freiberuflers, unserer Kunden und letztlich auch von Etengo im Blick hatten. Du hast selbst eingeräumt, dass es dann letztendlich besser so war, obwohl Du es in dem Moment Dir gegenüber als unfair empfunden hattest. So ist es leider häufiger mit Themen, bei welchen man eher das Wohl der Allgemeinheit im Blick haben muss, als die Empfindungen des Einzelnen.

Zudem haben wir über die „Lästereien von ganz oben“ gesprochen, was der zentrale Kern Deiner Bewertung ist. Hierzu konntest Du mir nur ein konkretes Beispiel nennen, welches mittlerweile knapp 1 Jahr her ist. Darüber haben wir nun ausführlich gesprochen und ich habe Dir erklärt wie es dazu kam. Es geht hierbei um eine ehemalige Mitarbeiterin, mit der wir über Monate hinweg versucht haben den gewünschten Vertriebserfolg zu erzielen. Denn am Ende des Tages muss klar sein, dass jeder Vertriebler bei Etengo angestellt ist, um etwas verkaufen (das hat der Job nun einmal so an sich). Leider rechnet sich kein Mitarbeiter, indem er einfach „nur da“ ist. Die Leistung muss am Ende des Tages auch stimmen. So wie jeder Mitarbeiter am Ende des Monats auch sein Gehalt haben möchte. Zurück zum Niveau der Lästereien: es geht um ein Gespräch, das in der Küche zwischen mir und einer Teamleiterin stattfand. Dazu stehe ich. Wir sprachen darüber, dass die Mitarbeiterin, die wir kürzlich gekündigt hatten (nachdem sich über Monate und durch uns versuchter Hilfe keine Verbesserung bzgl. der vertrieblichen Leistung gezeigt hatte) bereits einen neuen Job hat, den sie sich während der vermeintlichen „Anstrengungsphase“ gesucht hatte (sie wollte also so oder so gehen und wir hätten uns das auch sparen können). Dann fiel der Satz, dass sie dort nun einen Sachbearbeiter Job macht. Unter „unterstes Niveau“ fällt das für mich nicht wirklich, aber wie wir bereits festgestellt haben, nimmt jeder Mensch Dinge anders wahr.

Zuletzt haben wir intensiver darüber gesprochen, dass sich Mitarbeiter (inkl. Dir selbst) anscheinend nicht trauen ihre Meinung zu sagen. Es gibt bei Etengo sehr wohl einige Mitarbeiter mit denen ich nicht immer einer Meinung bin und Konflikte entstehen können (das ist im täglichen Miteinander auch völlig normal). Diese Mitarbeiter sind jedoch immer noch da und größtenteils auch sehr erfolgreich. Es gibt bei Etengo einige Mitarbeiter im Vertrieb, mit denen ich überhaupt nicht „eng verbandelt“ bin und sie machen „trotzdem“ – weil sie eben Erfolge haben - Karriere. Deshalb kann ich nur an alle appellieren mutiger zu sein, und das zu sagen was man denkt, anstatt sich selbst in die Opferrolle zu begeben. Denn nur so kann man ein Unternehmen mitprägen und gehört werden. Dies mag sicherlich auch der Grund sein, warum es den Teamleitern gut bei Etengo gefällt. Sie haben sich durchgebissen, viel geleistet und sich den Erfolg schlicht verdient. Das ist eine grundsätzliche Einstellung, die niemals aufhört (heißt sie tun das auch heute noch). Manchmal kommt es mir so vor, als ob es eine schöne Begründung sein kann zu sagen: „Klar ist derjenige jetzt Teamleiter, er kann ja auch gut mit dem Vorstand.“ Ganz so einfach ist dann allerdings doch nicht. Erfolgreiche Menschen arbeiten stets an sich und möchten stets besser werden, anstatt die Ursache für mangelnden Erfolg bei anderen zu suchen.

Ich habe es Dir bereits persönlich gesagt, und möchte das hier nochmals tun: ich habe Dich immer sehr gemocht, fand es schön, dass wir uns nun austauschen konnten und wünsche Dir im neuen Job alles Gute!

Liebe Grüße,

Sabrina
Vorstand Vertrieb

Für Freelancer ja, als Arbeitgeber nein!


1,3
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2016 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Etengo (Deutschland) AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Umgang mit den Freelancern ist ganz gut, daran sollte man sich auch gegenüber dem Innendienst orientieren. Die vielen lieben und tollen Kollegen. Schade dass man die nicht mitnehmen kann :(

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Die vielen falschen Versprechungen im Vorstellungsgespräch, das niedrige Gehalt, die monotonen Aufgaben.

Verbesserungsvorschläge

Mitarbeiter fair behandeln und nicht nach Sympathie, Geld in die Mitarbeiter investieren und nicht in so nen "fancy shit" wie nen Campus, ein Etengo Fahrrad oder riesen Weihnachtsfeiern.

Arbeitsatmosphäre

hoher Druck, wenn es nicht läuft wird man aussortiert

Kollegenzusammenhalt

abhängig vom Team, in den meisten ganz gut

Work-Life-Balance

Arbeitszeit 09-18.00, es steht einem aber frei früher zu kommen und länger zu bleiben. Unbezahlt natürlich. Im Vorstellungsgespräch wird einem das als Gleitzeit verkauft

Vorgesetztenverhalten

Vorgestezte sind meist unqualifiziert und kommen in die Positionen weil sie sich gut mit den richtigen Leuten verstehen. Verhalten sich dann dementsprechend arrogant und unangemessen. Sollte man lieber gut ausbilden und dann die befördern die auch geeignet sind

Interessante Aufgaben

langweilig, immer das gleiche. Man bekommt auch keine neuen Aufgaben. Einarbeitung ist in 2 Wochen komplett abgeschlossen da kennt man alle Aufgaben und es kommt auch nichts dazu, so ist man auch schnell austauschbar

Gleichberechtigung

So eine ungleichbehandlung habe ich noch nie erlebt, in keinem Unternehmen!!!!!!!

Arbeitsbedingungen

Büros sehr modern aber leider Großraum, konzentriertes arbeiten ist kaum möglich

Gehalt/Sozialleistungen

weit unter Branchendurchschnitt

Image

Außen Hui, innen Pfui

Karriere/Weiterbildung

eigentlich nicht vorhanden, selbst wenn man zum auserwählten Kreis derer gehört die sich irgendwann Teamleiter o.ä. nennen dürfen hat man nur den Titel, die Aufgaben bleiben immer die gleichen. Weiterbildung gibt es keine


Arbeitgeber-Kommentar

Romana ReebDepartment Manager | Human Resources | Prokuristin

Lieber ehemaliger Kollege, liebe ehemalige Kollegin,

vielen Dank für dein Feedback. Wir sehen jede Kritik als Möglichkeit uns zu verbessern und nehmen diese daher auch sehr ernst. Gerade konstruktives Feedback kann uns helfen, uns weiterzuentwickeln. Allerdings möchten wir auch die Möglichkeit nutzen, Äußerungen, die schlichtweg erfunden bzw. wahrscheinlich nur mit der Intention uns zu schaden veröffentlicht wurden, in diesem Kontext klarzustellen.

Karriere/Weiterbildung:
Gerade die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter liegt uns sehr am Herzen. Der Erfolg von Etengo beruht auf dem Können jedes einzelnen Mitarbeiters. Wir haben uns über die Jahre hinweg einiges einfallen lassen, um ein entsprechendes Weiterbildungsangebot anbieten zu können. Mehrmals im Jahr bieten wir Kommunikations- und Vertriebstrainings, Einzelcoachings (nicht nur für Führungskräfte) und IT-Schulungen an. Dazu kommt eine intensive Einarbeitung in der Karriereakademie. In wohlgemerkt drei (!) und nicht wie fälschlicherweise genannt, zwei Wochen, bereiten wir unsere Vertriebsmitarbeiter gezielt auf den Start in den Arbeitsalltag vor und legen somit den ersten Grundstein für den weiteren Erfolg. Das soll auch bewusst nur der erste Grundstein sein und keine „Vollausbildung“. Ergänzt wird das Ganze durch ein Trainingsangebot, das unsere Mitarbeiter auch persönlich weiterbilden soll: aus Business-English Kursen, Zeitmanagement-Seminaren oder MS Office-Schulungen kann sich jeder Mitarbeiter sein individuelles Weiterbildungsangebot zusammenstellen. Wer hier also behauptet, bei Etengo gäbe es keine Weiterbildung hat entweder während der gesamten Arbeitszeit geschlafen oder lügt hier bewusst. Oder er/sie vermisst Strickkurse ;-)

Gehalt und Work-Life-Balance:
Wir sind ein vertriebsorientiertes Unternehmen und setzen daher, wie in dieser und vielen anderen Branchen üblich, auf eine Mischung aus fixem und variablem Gehalt. Unser Vergütungsmodell hat sich seit Jahren bewährt, sodass Leistung und der sogenannte „Extra-Schritt“ entsprechend belohnt werden. Soll heißen: Du hast es selbst in der Hand, dein Gehalt zu deinem eigenen Vorteil zu bestimmen. Oder eben nicht. Denn eines sollte Dir klar sein: im Vertrieb wird die Leistung immer anhand des Verkaufserfolgs gemessen. Bist Du also bereit, vielleicht auch mal über längere Durststrecken deine Motivation und dein Leistungswille hoch zu halten, wirst Du dafür auch belohnt. Wir haben dafür einen tollen Spruch von dm-Gründer Götz Werner, der an dieser Stelle hervorragend passt: „Wer etwas will, findet Wege. Wer etwas nicht will, findet Gründe“.

Und in diesem Zusammenhang möchten wir auch gleich noch etwas zum Thema Arbeitszeit sagen: Wie im Vertrieb üblich, gibt es Zeiten, an denen man Kunden und Ansprechpartner besser erreicht (sog. Servicezeiten). Wir haben uns jedoch bewusst dazu entschieden, von diesen Servicezeiten Abstand zu nehmen und das Zeitmanagement jedem selbst zu überlassen. Niemand muss sich verpflichtet fühlen, länger sitzen zu bleiben, nur weil es ein Kollege tut. Allerdings sollte man selbst so reflektiert sein und sich fragen, woran es liegen könnte, dass entsprechender Kollege vielleicht erfolgreicher ist als man selbst. Wo wir wieder beim Thema Leistungsgedanke wären. Dieses Verständnis nennt sich übrigens Dienstleistungsgedanke und den sollte jeder gute Vertriebler verinnerlicht haben.

Das bedeutet für deine Arbeitszeit konkret: Wir haben ein Gleizeitmodell mit einer Kernarbeitszeit von 10:00-17:00 Uhr. Mehr oder Minderstunden werden auf dem Gleitzeitkonto festgehalten und die geleisteten Mehrstunden können in Freizeit umgewandelt werden. Wer hier von „unbezahlt“ spricht, hat schlicht das Gleitzeitmodell und die Arbeitszeitgestaltung nicht verstanden. Denn unbezahlt sind nur solche Dinge für die es gar keinen Ausgleich gibt, also weder in Zeit noch in Geld. Wenn dir deine Zeit jedoch nichts wert ist, dann können wir ja zum Beispiel auch auf die Gehaltszahlung im Urlaub verzichten. ;-)

Etengo-Campus & Weihnachtsfeier
Du erwähnst in deinem „Verbesserungsvorschlag“, dass wir mehr Geld in unsere Mitarbeiter investieren sollten und nicht in so nen „fancy shit“ wie nen Campus oder die riesen Weihnachtsfeier. Wer sich das Weiterbildungsangebot wirklich anschaut, sollte festgestellt haben, dass Etengo alleine schon hier überproportional in seine Mitarbeiter investiert. Dies möchten wir auch weiter mit dem Etengo-Campus unterstützen, denn bekanntlich trägt ein schönes, inspirierendes und modernes Arbeitsumfeld viel zu einer positiven Arbeitsatmosphäre und einem besseren Miteinander bei. Oder warum glaubst Du sieht es bei erfolgreichen Unternehmen immer anders aus als beim 0815-Büro um die Ecke? Wir könnten ja auch einfach den ganzen Gewinn immer an die Mitarbeiter ausschütten und jeder sitzt im Keller an einem kargen Schreibtisch aus dem Baumarkt;-) So gewinnt man dann ganz sicher richtig tolle neue Kolleginnen und Kollegen für das Unternehmen. In Wahrheit ist unser Campus – gerade was die Betriebskosten angeht - viel günstiger als unsere heutigen bzw. vergleichbaren Flächen. Denn modernste Umwelttechnik wie etwa Geothermie, Solarstrom, Photovoltaik etc. sorgen für sehr niedrige Nebenkosten, attraktive Gesamtkosten und gleichzeitig schonen wir die Umwelt. Uns war das wichtig.

Und zum Thema Weihnachtsfeier: wer das ganze Jahr über hart arbeitet, darf auch schön feiern. Und das machen wir genau 2x im Jahr bei einem tollen Sommerfest und einer schönen Weihnachtsfeier, bei der wir eine große Party schmeißen und uns so bei unseren Mitarbeitern bedanken. Wer diese Denkweise nicht versteht ist vielleicht wirklich falsch bei Etengo. Wir haben uns auch den Spaß erlaubt und die Kosten für die Weihnachtsfeier einmal überschlagen und auf unsere Mitarbeiter runtergerechnet. Daraus würde sich nach Steuern ein einmaliger Bonus von ca. 60 Euro ergeben, wenn man diesen an die Mitarbeiter schütten würde. Jetzt mal ehrlich, dann ist das Geld doch besser in eine bomben Weihnachtsfeier investiert!?


Viele Grüße,

Romana Reeb & Nikolaus Reuter
Etengo (Deutschland) AG

Es ist nicht alles Gold, was glänzt


1,0
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Etengo (Deutschland) AG gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- über Mitarbeiter, die gehen, wird schlecht geredet
- keine Wertschätzung
- Worte sind wie Schall und Rauch
- Mitarbeiter werden gezielt klein gehalten
- hohe Fluktuationsrate bzw. Kündigungswelle

Verbesserungsvorschläge

mehr in die Mitarbeiter investieren, weniger in das Marketing

Arbeitsatmosphäre

große Unzufriedenheit, man steht unter ständiger Beobachtung, keine Wertschätzung, nach außen sind alle freundlich, in Wirklichkeit wird oft schlecht über Kollegen geredet

Kommunikation

Transparenz wird zwar nach außen kommuniziert, ist aber nicht vorhanden, selbst Führungskräfte sind oft ahnungslos

Kollegenzusammenhalt

teilweise starker Zusammenhalt aufgrund des bestehenden Drucks, jedoch ist man eher Einzelkämpfer

Work-Life-Balance

aufgrund der hohen Arbeitsbelastung nicht wirklich gegeben, Zeit für Familie, Freunde und Freizeit ist kaum mehr übrig; Flexibilität wird vorgegaukelt (Gleitzeit), in Wirklichkeit wird man schräg angeschaut, wenn man von den üblichen Zeiten abweicht

Vorgesetztenverhalten

Verhalten ist oft sehr kindisch, Führungskräfte sind nicht ausgebildet, seltsame Beziehungen in der Führungsebene

Interessante Aufgaben

Mitarbeiter werden gezielt klein gehalten, Aufgaben sind monoton

Gleichberechtigung

Wertschätzung im Allgemeinen nicht gegeben

Umgang mit älteren Kollegen

die gibt es nicht, es werden fast ausschließlich Studienabgänger eingestellt

Gehalt/Sozialleistungen

Gehälter liegen unter dem Marktdurchschnitt, kaum nennenswerter Anstieg des Grundgehalts, trotz überdurchschnittlicher Leistung, variabler Anteil ebenfalls mager

Image

außen hui, innen pfui - die Außendarstellung ist super, entspricht jedoch nicht der internen Realität

Karriere/Weiterbildung

kaum Karrierechancen "irgendwann mal", man soll mehr Aufgaben übernehmen, wird aber nicht dafür belohnt/entlohnt, befördert wird (wenn überhaupt) nach Zahlen und Sympathie, ohne auf die persönliche Eignung zu achten


Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein


Arbeitgeber-Kommentar

Romana ReebDepartment Manager | Human Resources | Prokuristin

Lieber ehemaliger Kollege, liebe ehemalige Kollegin,

vielen Dank für Dein Feedback. Vorweggeschickt: Wir sehen jede Kritik als Chance uns zu verbessern und nehmen diese immer sehr ernst. Allerdings können und wollen wir die letzten Äußerungen und Bewertungen, die ja inhaltlich auch nahezu deckungsgleich sind, so nicht unkommentiert stehen lassen. Im Schutze der Anonymität des Internets ist es heute (leider) sehr einfach, sich den Frust von der Seele zu schreiben und einfach mal den Ex-Arbeitgeber nach allen Regeln der Kunst an den Pranger zu stellen und durch den Kakao zu ziehen. Oft in einer Art und Weise die fast schon rufschädigend, zumindest aber böswillig ist.

Da wir als Arbeitgeber auch nicht ganz verblödet sind, wissen wir meist ziemlich genau, von welchen Personen die letzten Bewertungen stammen und können uns deshalb ein ganz gutes Gesamtbild der Situation machen.

In meiner Funktion als Gründer und Vorstand von Etengo möchte ich heute gerne „en bloc“ auf die letzten paar, sehr auffällig ähnlichen und überzogen negativen Bewertungen persönlich antworten bzw. eingehen.

Vergütung/Bezahlung
Etengo ist ein vertriebsorientiertes Unternehmen und setzt daher auf eine markt- und branchenübliche Mischung aus einem fixen und einem variablen Gehalt. Unser seit Jahren gut funktionierendes Vergütungssystem ist leistungsorientiert und belohnt den berühmten „Extra-Schritt“. Bedeutet, wer mehr Leistung bringt, bekommt auch mehr Gehalt. Da Vertrieb nicht für jeden etwas ist, gibt es leider auch Einzelfälle, wo entweder wir als Arbeitgeber oder Ihr als Mitarbeiter selbst feststellt, dass Euch das nicht liegt bzw. Eure Stärken einfach woanders liegen. Das ist doch auch völlig in Ordnung und normal. Nun wird moniert, dass die Bezahlung so furchtbar schlecht sei. Wir nehmen an, dass Du Dich bei der Jobsuche bei mehreren Unternehmen mit verschiedenen Jobangeboten beworben hast. Da Du gut bist, gehen wir weiter davon aus, dass Du mehrere Unternehmen im Vorstellungsgespräch von Dir und Deinen Qualitäten überzeugt hast. Es lagen Dir dementsprechend mehrere Angebote inkl. Gehalt vor. Der logische Menschenverstand muss uns dazu führen, dass Du sicherlich das beste Angebot, zumindest aber ein attraktives Angebot für Dich in Anspruch genommen hast. Kein Mensch wird sich freiwillig für ein Angebot mit einer miesen Bezahlung entscheiden. Es sei denn er ist doch nicht so gut und hat keine attraktiveren, anderen Angebote. Das mit der „ach so schlechten Bezahlung“ ist also Blödsinn und enttarnt Deine wahre Intention uns einfach nur eine „reinzudrücken“. Im Übrigen beobachten wir seit längerem ein stark auseinanderfallendes Eigen- und Fremdbild. Gerne und schnell vergleicht man sich mit echten Leistungsträgern, die mit einem selbst aber weder in Leistungswille, noch Leistungsfähigkeit zu vergleichen sind. Neulich forderte beispielsweise ein Bachelor-Absolvent mit eher durchschnittlichen Abschlussnoten ohne jegliche Berufserfahrung von uns ein Einstiegsgehalt von 120.000 EUR pro Jahr mit der Begründung „er wüsste, dass er gut verkaufen kann“. Solche Gehälter kann man als Absolvent erzielen. Allerdings muss man dafür zu den Jahrgangsbesten einer Kaderschmiede gehören, meist eine summa cum laude Promotion in der Tasche haben und auch bereit sein in der Woche 60-80 Stunden hart zu arbeiten. Und denkt an eins: McKinsey z.B. nimmt nur 1% derjenigen die sich dort bewerben! Man sollte sich immer bewusst machen, dass hohe und total überzogene Gehaltsforderungen ebenso hohe Erwartungen an die zu erbringende Gegenleistung beinhalten. Denn jeder einzelne Mitarbeiter muss sich für ein Unternehmen in der Vollkostenrechnung lohnen. Leider ist das Fazit folgendes: Die, die hier so rumnörgeln sind leider diejenigen, die als Vertriebler/Mitarbeiter mäßig bis gar nicht erfolgreich sind und eben genau deshalb auch nicht mit Geld überhäuft werden. Bitter, aber wahr! Gerne zitiere ich an dieser Stelle das sehr treffende Zitat „…Es gibt leider Menschen, die ernsthaft glauben, Sie haben das Recht auf einen super tollen Job, enorme Aufstiegschancen und ein astronomisches Gehalt, allein durch Anwesenheit…“ aus einer sehr reflektierten Bewertung vom 14.10.2015. Wie wahr!

Schulungen
Weiterbildung ist für uns ein wichtiger Punkt. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter in Ihrem täglichen Fortkommen durch ein gezieltes Angebot an Weiterbildungen. Derzeit bieten wir drei Mal im Jahr ein Kommunikations- und Vertriebstraining, regelmäßige IT-Schulungen sowie Führungskräftecoachings an. Im kommenden Jahr werden wir die Etengo-Karriereakademie einführen und in diesem Zug werden wir auch unser bestehendes Weiterbildungsangebot z.B. mit Business-Englischkursen, Zeitmanagement etc. weiter ausbauen. Auch hier noch ein offenes Wort zum Vorwurf „der immer gleichen monotonen Schulungen“: Diejenigen, die sich über monotone Schulungen beschweren, sind leider oft auch diejenigen, die scheinbar nach nur einem Wochenende schon wieder alles vergessen haben. Schulungserfolg lebt vom Anwenden in der Praxis, also der Wiederholung und nicht vom nur Dasitzen und die Arbeitszeit durchstehen. Wer also monotone Schulungen moniert sollte sich mal kurz zum Selbstcheck fragen, ob er denn in dem geschulten Inhalt schon wirklich ein Anwendungsprofi ist. Wir bieten die Inhalte in jedem Fall mehrfach an, weil es schlicht notwendig ist.

Führungskräfte
Zu unserer seit Jahren sehr erfolgreichen Unternehmensstrategie gehört seit jeher, dass wir unsere Führungskräfte konsequent aus den eigenen Reihen rekrutieren. Dies bedeutet, dass jeder bei uns, je nach Engagement und ja auch persönlichem Erfolg, vergleichsweise schnell Führungsverantwortung übernehmen kann. Nur wenn Leistung und Führungspotential stimmen, wird man bei uns Führungskraft. Im Vertrieb ist und bleibt Leistung – bei uns wie bei allen anderen Vertriebsorganisationen auf der Welt - übrigens immer hart messbarer Verkaufserfolg in Euros. Alle unsere Mentoren werden auf dem Weg zur Führungskraft durch gezielte Führungskräftetrainings in Ihrer Entwicklung unterstützt. Ja, viele Führungskräfte bei uns übernehmen zum ersten Mal Verantwortung für andere Mitarbeiter, hier entstehen Fehler. Genauso wie Mitarbeiter Fehler machen dürfen, ist es uns wichtig, dass auch Führungskräfte Fehler machen dürfen. Das A und O hierbei ist die Kommunikation – Kommunikation funktioniert allerdings immer in zwei Richtungen. Wir bleiben jedoch weiterhin davon überzeugt, dass das „kalte Wasser“ für neue Führungskräfte ein guter Start ist. Denn nur wer schnell Erfahrungen – positive wie negative – sammelt erkennt was funktioniert oder eben nicht. Auf neunmalschlaue ewig andauernde Pseudo-Schulungen zur Vorbereitung von uniform geschulten Führungskräften verzichten wir bewusst. Das hat man sprichwörtlich „vorgestern“ gemacht.

Aufgaben/Zahlendruck
Früher sagte man so schön „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ bzw. „Übung macht den Meister“. So ist es auch bis heute geblieben, deshalb kommt vor der Meisterschule eben die Lehrzeit. Am Anfang muss man sich gerade im Vertrieb erst einmal einen treuen Kundenstamm aufbauen. Das dauert etwas und ist auch immer mal wieder mit Durstrecken verbunden. Deswegen brauchen und suchen wir Leute mit Ehrgeiz, Zielen und Biss. Solche die wirklich bereit sind etwas zu leisten, nicht beim ersten Gegenwind umfallen und sich dann bei Mama am Schoss der Vollkasko-Mentalität ausheulen. Von nichts kommt eben nichts; besonders im Vertrieb! Und ja, wer sich für Vertrieb entscheidet, der wird immer hart an Umsätzen und Deckungsbeiträgen gemessen werden. Denn das ist, wofür Vertriebsmitarbeiter bezahlt werden. Wer lieber weichgespülte Faktoren zur Bewertung der eigenen Leistungen braucht, will oder wünscht, der ist im Vertrieb schlicht falsch!

Und noch einige Abschlussbemerkungen. Ja, hier bei Etengo wird offen, ehrlich, direkt und transparent kommuniziert. Wer sich also mit schlechten Leistungen in der Komfortzone verstecken möchte, der wird von uns geradeaus darauf angesprochen. Dies immer ordentlich, begründet und mit einer helfenden Hand. Eine „Geradeaus-Kommunikation“ als vulgär oder „schlecht reden“ zu bezeichnen ist aber sicher nicht gerechtfertigt und weltfremd. Das sich Führungskräfte, die seit Jahren erfolgreich miteinander zusammenarbeiten auch einander emotional und menschlich annähern ist auch das normalste der Welt. Man verbringt eben über Jahre viel Zeit miteinander, feiert Erfolge, analysiert Niederlagen und wächst als Etengo-Familie zusammen. Von „merkwürdigen Beziehungen“ kann nur jemand sprechen, der sich in seinem Kokon versteckt oder den Dialog scheut. Übrigens: Würden wir unsere Mitarbeiter gezielt klein halten, dann hätten wir ganz sicher nicht diesen seit vielen Jahren andauernden Markterfolg. Vielmehr kann sich jeder unser Vertrauen erarbeiten und sich mit Engagement, Ergebnissen und Herzblut selbst empfehlen.

Eine ehrliche und offene Antwort von Nikolaus Reuter
Vorstand und Gründer der Etengo (Deutschland) AG

Nicht zu empfehlen!


1,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Etengo (Deutschland) AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Die Ausstattung in den Büros

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Siehe Bewertung!

Verbesserungsvorschläge

Mehr in die Mitarbeiter investieren!

Arbeitsatmosphäre

Man achtet nur auf Verkaufszahlen, dementsprechend wird auch viel Druck ausgeübt - Bei nicht erreichen der angegebenen Zielen, wird auch gerne ein Ultimatum gesetzt. Vorgesetzte lästern gerne über die eigenen Mitarbeiter. Viele Mitarbeiter sind unzufrieden und suchen den Absprung.

Kollegenzusammenhalt

Das einzig Positive sind die wenigen netten Mitarbeiter

Work-Life-Balance

Wenn man pünktlich geht, kann es sein, dass man einen blöden Spruch zugeworfen bekommt

Vorgesetztenverhalten

Merkwürdige Beziehungen in der Führungsebene -
Die Auswahl erfolgt nach Verkaufszahlen, persönliche Eignung wird nicht geprüft. Neue Vorgesetzte werden ins kalte Wasser geworfen...
Der Ton ist oft vulgär.

Interessante Aufgaben

Sehr eintönig mit wenig Perspektive - Man wird gezielt kleingehalten

Umgang mit älteren Kollegen

Es werden nur Absolventen eingestellt

Gehalt/Sozialleistungen

Alle anderen Dienstleister zahlen mehr, bei Gehaltsverhandlungen wird die Leistung nicht berücksichtigt... Hohe Fluktuation im gesamten Unternehmen. Provision wird nur alle 2 Monate ausgezahlt. Nach der Kündigung werden noch anstehende Zahlung nicht ausgezahlt...

Image

Von außen hui, Innen pfui! Investments werden in das Unternehmen und nicht in die Mitarbeiter getätigt.

Karriere/Weiterbildung

Vertriebsschulung ist jedes Jahr die gleiche, sogar mit gleichen Fallbeispielen


Kommunikation

Gleichberechtigung

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein


Arbeitgeber-Kommentar

Romana ReebDepartment Manager | Human Resources | Prokuristin

Lieber ehemaliger Kollege, liebe ehemalige Kollegin,

vielen Dank für Dein Feedback. Vorweggeschickt: Wir sehen jede Kritik als Chance uns zu verbessern und nehmen diese immer sehr ernst. Allerdings können und wollen wir die letzten Äußerungen und Bewertungen, die ja inhaltlich auch nahezu deckungsgleich sind, so nicht unkommentiert stehen lassen. Im Schutze der Anonymität des Internets ist es heute (leider) sehr einfach, sich den Frust von der Seele zu schreiben und einfach mal den Ex-Arbeitgeber nach allen Regeln der Kunst an den Pranger zu stellen und durch den Kakao zu ziehen. Oft in einer Art und Weise die fast schon rufschädigend, zumindest aber böswillig ist.

Da wir als Arbeitgeber auch nicht ganz verblödet sind, wissen wir meist ziemlich genau, von welchen Personen die letzten Bewertungen stammen und können uns deshalb ein ganz gutes Gesamtbild der Situation machen.

In meiner Funktion als Gründer und Vorstand von Etengo möchte ich heute gerne „en bloc“ auf die letzten paar, sehr auffällig ähnlichen und überzogen negativen Bewertungen persönlich antworten bzw. eingehen.

Vergütung/Bezahlung
Etengo ist ein vertriebsorientiertes Unternehmen und setzt daher auf eine markt- und branchenübliche Mischung aus einem fixen und einem variablen Gehalt. Unser seit Jahren gut funktionierendes Vergütungssystem ist leistungsorientiert und belohnt den berühmten „Extra-Schritt“. Bedeutet, wer mehr Leistung bringt, bekommt auch mehr Gehalt. Da Vertrieb nicht für jeden etwas ist, gibt es leider auch Einzelfälle, wo entweder wir als Arbeitgeber oder Ihr als Mitarbeiter selbst feststellt, dass Euch das nicht liegt bzw. Eure Stärken einfach woanders liegen. Das ist doch auch völlig in Ordnung und normal. Nun wird moniert, dass die Bezahlung so furchtbar schlecht sei. Wir nehmen an, dass Du Dich bei der Jobsuche bei mehreren Unternehmen mit verschiedenen Jobangeboten beworben hast. Da Du gut bist, gehen wir weiter davon aus, dass Du mehrere Unternehmen im Vorstellungsgespräch von Dir und Deinen Qualitäten überzeugt hast. Es lagen Dir dementsprechend mehrere Angebote inkl. Gehalt vor. Der logische Menschenverstand muss uns dazu führen, dass Du sicherlich das beste Angebot, zumindest aber ein attraktives Angebot für Dich in Anspruch genommen hast. Kein Mensch wird sich freiwillig für ein Angebot mit einer miesen Bezahlung entscheiden. Es sei denn er ist doch nicht so gut und hat keine attraktiveren, anderen Angebote. Das mit der „ach so schlechten Bezahlung“ ist also Blödsinn und enttarnt Deine wahre Intention uns einfach nur eine „reinzudrücken“. Im Übrigen beobachten wir seit längerem ein stark auseinanderfallendes Eigen- und Fremdbild. Gerne und schnell vergleicht man sich mit echten Leistungsträgern, die mit einem selbst aber weder in Leistungswille, noch Leistungsfähigkeit zu vergleichen sind. Neulich forderte beispielsweise ein Bachelor-Absolvent mit eher durchschnittlichen Abschlussnoten ohne jegliche Berufserfahrung von uns ein Einstiegsgehalt von 120.000 EUR pro Jahr mit der Begründung „er wüsste, dass er gut verkaufen kann“. Solche Gehälter kann man als Absolvent erzielen. Allerdings muss man dafür zu den Jahrgangsbesten einer Kaderschmiede gehören, meist eine summa cum laude Promotion in der Tasche haben und auch bereit sein in der Woche 60-80 Stunden hart zu arbeiten. Und denkt an eins: McKinsey z.B. nimmt nur 1% derjenigen die sich dort bewerben! Man sollte sich immer bewusst machen, dass hohe und total überzogene Gehaltsforderungen ebenso hohe Erwartungen an die zu erbringende Gegenleistung beinhalten. Denn jeder einzelne Mitarbeiter muss sich für ein Unternehmen in der Vollkostenrechnung lohnen. Leider ist das Fazit folgendes: Die, die hier so rumnörgeln sind leider diejenigen, die als Vertriebler/Mitarbeiter mäßig bis gar nicht erfolgreich sind und eben genau deshalb auch nicht mit Geld überhäuft werden. Bitter, aber wahr! Gerne zitiere ich an dieser Stelle das sehr treffende Zitat „…Es gibt leider Menschen, die ernsthaft glauben, Sie haben das Recht auf einen super tollen Job, enorme Aufstiegschancen und ein astronomisches Gehalt, allein durch Anwesenheit…“ aus einer sehr reflektierten Bewertung vom 14.10.2015. Wie wahr!

Schulungen
Weiterbildung ist für uns ein wichtiger Punkt. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter in Ihrem täglichen Fortkommen durch ein gezieltes Angebot an Weiterbildungen. Derzeit bieten wir drei Mal im Jahr ein Kommunikations- und Vertriebstraining, regelmäßige IT-Schulungen sowie Führungskräftecoachings an. Im kommenden Jahr werden wir die Etengo-Karriereakademie einführen und in diesem Zug werden wir auch unser bestehendes Weiterbildungsangebot z.B. mit Business-Englischkursen, Zeitmanagement etc. weiter ausbauen. Auch hier noch ein offenes Wort zum Vorwurf „der immer gleichen monotonen Schulungen“: Diejenigen, die sich über monotone Schulungen beschweren, sind leider oft auch diejenigen, die scheinbar nach nur einem Wochenende schon wieder alles vergessen haben. Schulungserfolg lebt vom Anwenden in der Praxis, also der Wiederholung und nicht vom nur Dasitzen und die Arbeitszeit durchstehen. Wer also monotone Schulungen moniert sollte sich mal kurz zum Selbstcheck fragen, ob er denn in dem geschulten Inhalt schon wirklich ein Anwendungsprofi ist. Wir bieten die Inhalte in jedem Fall mehrfach an, weil es schlicht notwendig ist.

Führungskräfte
Zu unserer seit Jahren sehr erfolgreichen Unternehmensstrategie gehört seit jeher, dass wir unsere Führungskräfte konsequent aus den eigenen Reihen rekrutieren. Dies bedeutet, dass jeder bei uns, je nach Engagement und ja auch persönlichem Erfolg, vergleichsweise schnell Führungsverantwortung übernehmen kann. Nur wenn Leistung und Führungspotential stimmen, wird man bei uns Führungskraft. Im Vertrieb ist und bleibt Leistung – bei uns wie bei allen anderen Vertriebsorganisationen auf der Welt - übrigens immer hart messbarer Verkaufserfolg in Euros. Alle unsere Mentoren werden auf dem Weg zur Führungskraft durch gezielte Führungskräftetrainings in Ihrer Entwicklung unterstützt. Ja, viele Führungskräfte bei uns übernehmen zum ersten Mal Verantwortung für andere Mitarbeiter, hier entstehen Fehler. Genauso wie Mitarbeiter Fehler machen dürfen, ist es uns wichtig, dass auch Führungskräfte Fehler machen dürfen. Das A und O hierbei ist die Kommunikation – Kommunikation funktioniert allerdings immer in zwei Richtungen. Wir bleiben jedoch weiterhin davon überzeugt, dass das „kalte Wasser“ für neue Führungskräfte ein guter Start ist. Denn nur wer schnell Erfahrungen – positive wie negative – sammelt erkennt was funktioniert oder eben nicht. Auf neunmalschlaue ewig andauernde Pseudo-Schulungen zur Vorbereitung von uniform geschulten Führungskräften verzichten wir bewusst. Das hat man sprichwörtlich „vorgestern“ gemacht.

Aufgaben/Zahlendruck
Früher sagte man so schön „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ bzw. „Übung macht den Meister“. So ist es auch bis heute geblieben, deshalb kommt vor der Meisterschule eben die Lehrzeit. Am Anfang muss man sich gerade im Vertrieb erst einmal einen treuen Kundenstamm aufbauen. Das dauert etwas und ist auch immer mal wieder mit Durstrecken verbunden. Deswegen brauchen und suchen wir Leute mit Ehrgeiz, Zielen und Biss. Solche die wirklich bereit sind etwas zu leisten, nicht beim ersten Gegenwind umfallen und sich dann bei Mama am Schoss der Vollkasko-Mentalität ausheulen. Von nichts kommt eben nichts; besonders im Vertrieb! Und ja, wer sich für Vertrieb entscheidet, der wird immer hart an Umsätzen und Deckungsbeiträgen gemessen werden. Denn das ist, wofür Vertriebsmitarbeiter bezahlt werden. Wer lieber weichgespülte Faktoren zur Bewertung der eigenen Leistungen braucht, will oder wünscht, der ist im Vertrieb schlicht falsch!

Und noch einige Abschlussbemerkungen. Ja, hier bei Etengo wird offen, ehrlich, direkt und transparent kommuniziert. Wer sich also mit schlechten Leistungen in der Komfortzone verstecken möchte, der wird von uns geradeaus darauf angesprochen. Dies immer ordentlich, begründet und mit einer helfenden Hand. Eine „Geradeaus-Kommunikation“ als vulgär oder „schlecht reden“ zu bezeichnen ist aber sicher nicht gerechtfertigt und weltfremd. Das sich Führungskräfte, die seit Jahren erfolgreich miteinander zusammenarbeiten auch einander emotional und menschlich annähern ist auch das normalste der Welt. Man verbringt eben über Jahre viel Zeit miteinander, feiert Erfolge, analysiert Niederlagen und wächst als Etengo-Familie zusammen. Von „merkwürdigen Beziehungen“ kann nur jemand sprechen, der sich in seinem Kokon versteckt oder den Dialog scheut. Übrigens: Würden wir unsere Mitarbeiter gezielt klein halten, dann hätten wir ganz sicher nicht diesen seit vielen Jahren andauernden Markterfolg. Vielmehr kann sich jeder unser Vertrauen erarbeiten und sich mit Engagement, Ergebnissen und Herzblut selbst empfehlen.

Eine ehrliche und offene Antwort von Nikolaus Reuter
Vorstand und Gründer der Etengo (Deutschland) AG

Schlechter geht's nicht


1,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2015 im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Etengo (Deutschland) AG gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Werben mit Transparenz, sind aber nach innen absolut intransparent.
Die meisten sind sehr unzufrieden nur keiner traut sich etwas zu sagen, da innerhalb der Führungsebene private Beziehungen vorhanden sind.
Aktuell große Kündigungswelle. Jeder der ein Angebot von einem Wettbewerber bekommt geht.

Arbeitsatmosphäre

Insgesamt alle sehr unzufrieden, aber keiner traut sich etwas zu sagen.

Work-Life-Balance

Es wird stark beobachtet wer wann geht...

Vorgesetztenverhalten

Teamleiter reden schlecht über ihre eigenen Teammitglieder.

Interessante Aufgaben

Monotone Aufgaben, man wird nicht gefördert

Gehalt/Sozialleistungen

Branchenunterdurchschnittlich. Selbst bei sehr guter Leistung bleibt das Gehalt miserabel.

Image

Mehr Schein als Sein

Karriere/Weiterbildung

2x im Jahr Vertriebsschulung, leider immer das Gleiche.


Kommunikation

Kollegenzusammenhalt

Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

Arbeitsbedingungen

Umwelt-/Sozialbewusstsein


Arbeitgeber-Kommentar

Romana ReebDepartment Manager | Human Resources | Prokuristin

Lieber ehemaliger Kollege, liebe ehemalige Kollegin,

vielen Dank für Dein Feedback. Vorweggeschickt: Wir sehen jede Kritik als Chance uns zu verbessern und nehmen diese immer sehr ernst. Allerdings können und wollen wir die letzten Äußerungen und Bewertungen, die ja inhaltlich auch nahezu deckungsgleich sind, so nicht unkommentiert stehen lassen. Im Schutze der Anonymität des Internets ist es heute (leider) sehr einfach, sich den Frust von der Seele zu schreiben und einfach mal den Ex-Arbeitgeber nach allen Regeln der Kunst an den Pranger zu stellen und durch den Kakao zu ziehen. Oft in einer Art und Weise die fast schon rufschädigend, zumindest aber böswillig ist.

Da wir als Arbeitgeber auch nicht ganz verblödet sind, wissen wir meist ziemlich genau, von welchen Personen die letzten Bewertungen stammen und können uns deshalb ein ganz gutes Gesamtbild der Situation machen.

In meiner Funktion als Gründer und Vorstand von Etengo möchte ich heute gerne „en bloc“ auf die letzten paar, sehr auffällig ähnlichen und überzogen negativen Bewertungen persönlich antworten bzw. eingehen.

Vergütung/Bezahlung
Etengo ist ein vertriebsorientiertes Unternehmen und setzt daher auf eine markt- und branchenübliche Mischung aus einem fixen und einem variablen Gehalt. Unser seit Jahren gut funktionierendes Vergütungssystem ist leistungsorientiert und belohnt den berühmten „Extra-Schritt“. Bedeutet, wer mehr Leistung bringt, bekommt auch mehr Gehalt. Da Vertrieb nicht für jeden etwas ist, gibt es leider auch Einzelfälle, wo entweder wir als Arbeitgeber oder Ihr als Mitarbeiter selbst feststellt, dass Euch das nicht liegt bzw. Eure Stärken einfach woanders liegen. Das ist doch auch völlig in Ordnung und normal. Nun wird moniert, dass die Bezahlung so furchtbar schlecht sei. Wir nehmen an, dass Du Dich bei der Jobsuche bei mehreren Unternehmen mit verschiedenen Jobangeboten beworben hast. Da Du gut bist, gehen wir weiter davon aus, dass Du mehrere Unternehmen im Vorstellungsgespräch von Dir und Deinen Qualitäten überzeugt hast. Es lagen Dir dementsprechend mehrere Angebote inkl. Gehalt vor. Der logische Menschenverstand muss uns dazu führen, dass Du sicherlich das beste Angebot, zumindest aber ein attraktives Angebot für Dich in Anspruch genommen hast. Kein Mensch wird sich freiwillig für ein Angebot mit einer miesen Bezahlung entscheiden. Es sei denn er ist doch nicht so gut und hat keine attraktiveren, anderen Angebote. Das mit der „ach so schlechten Bezahlung“ ist also Blödsinn und enttarnt Deine wahre Intention uns einfach nur eine „reinzudrücken“. Im Übrigen beobachten wir seit längerem ein stark auseinanderfallendes Eigen- und Fremdbild. Gerne und schnell vergleicht man sich mit echten Leistungsträgern, die mit einem selbst aber weder in Leistungswille, noch Leistungsfähigkeit zu vergleichen sind. Neulich forderte beispielsweise ein Bachelor-Absolvent mit eher durchschnittlichen Abschlussnoten ohne jegliche Berufserfahrung von uns ein Einstiegsgehalt von 120.000 EUR pro Jahr mit der Begründung „er wüsste, dass er gut verkaufen kann“. Solche Gehälter kann man als Absolvent erzielen. Allerdings muss man dafür zu den Jahrgangsbesten einer Kaderschmiede gehören, meist eine summa cum laude Promotion in der Tasche haben und auch bereit sein in der Woche 60-80 Stunden hart zu arbeiten. Und denkt an eins: McKinsey z.B. nimmt nur 1% derjenigen die sich dort bewerben! Man sollte sich immer bewusst machen, dass hohe und total überzogene Gehaltsforderungen ebenso hohe Erwartungen an die zu erbringende Gegenleistung beinhalten. Denn jeder einzelne Mitarbeiter muss sich für ein Unternehmen in der Vollkostenrechnung lohnen. Leider ist das Fazit folgendes: Die, die hier so rumnörgeln sind leider diejenigen, die als Vertriebler/Mitarbeiter mäßig bis gar nicht erfolgreich sind und eben genau deshalb auch nicht mit Geld überhäuft werden. Bitter, aber wahr! Gerne zitiere ich an dieser Stelle das sehr treffende Zitat „…Es gibt leider Menschen, die ernsthaft glauben, Sie haben das Recht auf einen super tollen Job, enorme Aufstiegschancen und ein astronomisches Gehalt, allein durch Anwesenheit…“ aus einer sehr reflektierten Bewertung vom 14.10.2015. Wie wahr!

Schulungen
Weiterbildung ist für uns ein wichtiger Punkt. Wir unterstützen unsere Mitarbeiter in Ihrem täglichen Fortkommen durch ein gezieltes Angebot an Weiterbildungen. Derzeit bieten wir drei Mal im Jahr ein Kommunikations- und Vertriebstraining, regelmäßige IT-Schulungen sowie Führungskräftecoachings an. Im kommenden Jahr werden wir die Etengo-Karriereakademie einführen und in diesem Zug werden wir auch unser bestehendes Weiterbildungsangebot z.B. mit Business-Englischkursen, Zeitmanagement etc. weiter ausbauen. Auch hier noch ein offenes Wort zum Vorwurf „der immer gleichen monotonen Schulungen“: Diejenigen, die sich über monotone Schulungen beschweren, sind leider oft auch diejenigen, die scheinbar nach nur einem Wochenende schon wieder alles vergessen haben. Schulungserfolg lebt vom Anwenden in der Praxis, also der Wiederholung und nicht vom nur Dasitzen und die Arbeitszeit durchstehen. Wer also monotone Schulungen moniert sollte sich mal kurz zum Selbstcheck fragen, ob er denn in dem geschulten Inhalt schon wirklich ein Anwendungsprofi ist. Wir bieten die Inhalte in jedem Fall mehrfach an, weil es schlicht notwendig ist.

Führungskräfte
Zu unserer seit Jahren sehr erfolgreichen Unternehmensstrategie gehört seit jeher, dass wir unsere Führungskräfte konsequent aus den eigenen Reihen rekrutieren. Dies bedeutet, dass jeder bei uns, je nach Engagement und ja auch persönlichem Erfolg, vergleichsweise schnell Führungsverantwortung übernehmen kann. Nur wenn Leistung und Führungspotential stimmen, wird man bei uns Führungskraft. Im Vertrieb ist und bleibt Leistung – bei uns wie bei allen anderen Vertriebsorganisationen auf der Welt - übrigens immer hart messbarer Verkaufserfolg in Euros. Alle unsere Mentoren werden auf dem Weg zur Führungskraft durch gezielte Führungskräftetrainings in Ihrer Entwicklung unterstützt. Ja, viele Führungskräfte bei uns übernehmen zum ersten Mal Verantwortung für andere Mitarbeiter, hier entstehen Fehler. Genauso wie Mitarbeiter Fehler machen dürfen, ist es uns wichtig, dass auch Führungskräfte Fehler machen dürfen. Das A und O hierbei ist die Kommunikation – Kommunikation funktioniert allerdings immer in zwei Richtungen. Wir bleiben jedoch weiterhin davon überzeugt, dass das „kalte Wasser“ für neue Führungskräfte ein guter Start ist. Denn nur wer schnell Erfahrungen – positive wie negative – sammelt erkennt was funktioniert oder eben nicht. Auf neunmalschlaue ewig andauernde Pseudo-Schulungen zur Vorbereitung von uniform geschulten Führungskräften verzichten wir bewusst. Das hat man sprichwörtlich „vorgestern“ gemacht.

Aufgaben/Zahlendruck
Früher sagte man so schön „es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen“ bzw. „Übung macht den Meister“. So ist es auch bis heute geblieben, deshalb kommt vor der Meisterschule eben die Lehrzeit. Am Anfang muss man sich gerade im Vertrieb erst einmal einen treuen Kundenstamm aufbauen. Das dauert etwas und ist auch immer mal wieder mit Durstrecken verbunden. Deswegen brauchen und suchen wir Leute mit Ehrgeiz, Zielen und Biss. Solche die wirklich bereit sind etwas zu leisten, nicht beim ersten Gegenwind umfallen und sich dann bei Mama am Schoss der Vollkasko-Mentalität ausheulen. Von nichts kommt eben nichts; besonders im Vertrieb! Und ja, wer sich für Vertrieb entscheidet, der wird immer hart an Umsätzen und Deckungsbeiträgen gemessen werden. Denn das ist, wofür Vertriebsmitarbeiter bezahlt werden. Wer lieber weichgespülte Faktoren zur Bewertung der eigenen Leistungen braucht, will oder wünscht, der ist im Vertrieb schlicht falsch!

Und noch einige Abschlussbemerkungen. Ja, hier bei Etengo wird offen, ehrlich, direkt und transparent kommuniziert. Wer sich also mit schlechten Leistungen in der Komfortzone verstecken möchte, der wird von uns geradeaus darauf angesprochen. Dies immer ordentlich, begründet und mit einer helfenden Hand. Eine „Geradeaus-Kommunikation“ als vulgär oder „schlecht reden“ zu bezeichnen ist aber sicher nicht gerechtfertigt und weltfremd. Das sich Führungskräfte, die seit Jahren erfolgreich miteinander zusammenarbeiten auch einander emotional und menschlich annähern ist auch das normalste der Welt. Man verbringt eben über Jahre viel Zeit miteinander, feiert Erfolge, analysiert Niederlagen und wächst als Etengo-Familie zusammen. Von „merkwürdigen Beziehungen“ kann nur jemand sprechen, der sich in seinem Kokon versteckt oder den Dialog scheut. Übrigens: Würden wir unsere Mitarbeiter gezielt klein halten, dann hätten wir ganz sicher nicht diesen seit vielen Jahren andauernden Markterfolg. Vielmehr kann sich jeder unser Vertrauen erarbeiten und sich mit Engagement, Ergebnissen und Herzblut selbst empfehlen.

Eine ehrliche und offene Antwort von Nikolaus Reuter
Vorstand und Gründer der Etengo (Deutschland) AG

Gute Idee, aber schlechte Umsetzung


3,0
Nicht empfohlen
Angestellte/r oder Arbeiter/inHat zum Zeitpunkt der Bewertung im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Etengo (Deutschland) AG gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

das Konzept, die Kollegen und die Arbeitsumgebung

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

das Führungsverhalten und die Work-Life-Balance - vor allem hinsichtlich Arbeitszeit

Verbesserungsvorschläge

transparentes und offenes Image auch nach innen umsetzen und mal Konzept für Work-Life-Balance überlegen

Arbeitsatmosphäre

Führung ist um gute Arbeitsatmosphäre bemüht, Teamevents gibt es... wirkt teilweise oberflächlich und scheinheilig.

Kommunikation

Transparenz wird gepredigt und nach außen gelebt. Nach innen ist man sich darüber nicht immer so sicher. Führungsetage um Kommunikation bemüht, Teamleiter nicht immer.

Kollegenzusammenhalt

Umgang untereinander ist super. Die Kollegen sind top und machen den Arbeitgeber attraktiv.

Work-Life-Balance

Überstunden werden erwartet - keine Gleitzeit, obwohl es so bezeichnet wird. Hier großer Nachholbedarf, sorgt für viel Unzufriedenheit.

Vorgesetztenverhalten

Führungskompetenz bei vielen Teamleitern nicht gegeben.

Interessante Aufgaben

An sich immer das Gleiche. Telefonieren, Emails schreiben, Telefonieren...

Umgang mit älteren Kollegen

kaum jemand über 40 oder älter

Arbeitsbedingungen

sehr modern, Getränke kostenfrei, auf dem besten Stand,...aber: Großraumbüro

Gehalt/Sozialleistungen

insgesamt zu wenig, vor allem die niedrige Provision bietet wenig Anreiz

Image

Konzept ist gut, Kunden mögen Etengo zu recht.

Karriere/Weiterbildung

Schulungen gibt es, sind aber immer die gleichen. Auch hier keine Flexibilität oder Wahlmöglichkeiten.


Gleichberechtigung

Umwelt-/Sozialbewusstsein


Arbeitgeber-Kommentar

Romana ReebDepartment Manager | Human Resources | Prokuristin

Lieber Kollege, liebe Kollegin,

vielen Dank für Dein offenes und detailliertes Feedback. Wir freuen uns sehr, dass Du den Kollegenzusammenhalt und die gute Arbeitsatmosphäre und -umgebung schätzt. Wir legen viel Wert darauf, dass sich jeder Mitarbeiter wohlfühlt und auch konzentriert arbeiten kann. Hierzu haben wir Raumtrenner, Schallsegel sowie verschiedene Rückzugsmöglichkeiten integriert.

Etengo steht für Transparenz und offene Kommunikation. Wie Du auch selbst bemerkt hast, möchten wir das Konzept auch nach innen Leben. Uns ist es wichtig, dass unsere Mitarbeiter bestmöglich informiert sind. Um dies zu gewährleisten, haben wir auch mehrere Maßnahmen implementiert: Infoboard, wöchentliche Koordinationsgespräche, Quartalsreporting etc. – über weitere Vorschläge freuen wir uns natürlich. Wenn Du das Gefühl hast, dass Du nicht immer ausreichend informiert bist, tut uns das leid. Bitte suche das Gespräch zu Deinem Teamleiter/Mentor oder zur Vertrauensperson, wenn Du Dir bei einem Punkt unsicher bist oder gerne mehr über ein Thema erfahren möchtest.

Wir wünschen Dir weiterhin alles Gute!

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