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Europcar Mobility Group 
Germany
Bewertung

Abwechslungsreicher Job in Konzernlandschaft

3,1
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Vertrieb / Verkauf bei Europcar Autovermietung GmbH in Bochum gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Hungerlöhne, Mitarbeiter sind reine Nummern.

Arbeitsatmosphäre

Dies lässt sich natürlich nur auf den jeweilen Standort beziehen in dem ich tätig war. Da sich dieser fußläufig nur wenige Minuten von Innenstadt einer Großstadt entfernt liegt, hat man hier leider auch mit entsprechendem Klientel zu kämpfen. Man bedient vom Geschäftsmann, der mal eben schnell zum Flughafen möchte, über Familien die in den Urlaub wollen, bis hin zu asozialen, respektlosen und teils aggressiven Kunden so ziemlich alles. Das kann ebenso so schön, wie undankbar und einfach ätzend sein. Durch die Vorgabe von Europcar, dass man als Mitarbeiter auch ans Telefon gehen soll, wenn man Kunden vor sich stehen hat und obwohl es extra ein Kunden-Callcenter gibt, entsteht so natürlich ein enormer Stress. An guten Tagen lässt es sich durch die abwechslungsreiche und durchaus anspruchsvolle Arbeit aber ganz gut aushalten.

Kommunikation

Hier sehe ich eine der größten Schwächen des Unternehmens. Eine absolute Katastrophe ist die Kommunikation zwichen dem Callcenter und den jeweiligen Stationen. Da die ungelernten und teils völlig ahnungslosen Menschen die dort arbeiten, dem Kunden alles zusagen und versprechen, auch wenn es noch so unrealistisch, utopisch und einfach falsch ist! Ausbaden darf es dann der arme Angestellte vor Ort, in dem er kurz vor Feierabend enttäuschte Kunden beruhigen und sich beschimpfen lassen muss, obwohl er für nichts was kann. Auch in anderen, eigentlich einfachen Dingen, wie die verzögerte Rücküberweisung einer Kaution, kann der Mitarbeiter vor Ort nicht direkt bearbeiten. Es bedarf eines aufwendigen Verfahrens und einer Weiterleitung an dritte, ehe dem Kunden mal geholfen wird. Ich habe wirklich viele Kunden, sich ärgernd und fluchend die Filiale verlassen sehen. In vielen Fällen konnte ich den Ärger auch vollkommen nachvollziehen.

Kollegenzusammenhalt

Hier ist es mir natürlich ausschließlich möglich den Kollegenzusammenhalt in dem Standort zu beurteilen, in dem ich tätig war. Hier war es eine tolle Truppe, vom Filialleiter, über die Serviceangestellten, bis hin zu den Fahrern/Wagenpflegern!

Work-Life-Balance

Auch hier ist es ganz davon abhängig, ob man in einer Stadtstation, einer 24h Station oder am Flughafen arbeitet. In meinem Fall gab es ganz unkompliziert eine Früh- und eine Spätschicht. Ganz normale Arbeitszeiten also.........

Vorgesetztenverhalten

Der Stationsleiter des Standorts an dem ich tätig war, war zu allen angestellten ausgesprochen fair. Es wurde streng und ausschließlich nach genormter Vorgabe gearbeitet, so wie es für große Ketten nun mal so üblich ist. Dennoch hätte ich mir hier und da etwas mehr "kurzer Dienstweg" statt "Formular 4B" gewünscht.

Interessante Aufgaben

Die Tätigkeit ist sehr abwechslungsreich und hat mir persönlich an und für sich auch spaß gemacht. Leider wurde die durch oben bereits erwähnte Unannehmlichkeiten erschwert.

Arbeitsbedingungen

Hier fällt ganz besonders auf, dass man dort Teil einer großen Kette ist, wo "Quantität vor Qualität" gilt. Wirklich alles, vom Bürostuhl, über die PC's, bis hin zu den Telefonen, alles veraltete Technik. Es wird für nichts außer das aller nötigste Geld locker gemacht.

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt ist absolut unterdurchschnittlich, trotz eines anspruchsvollen Jobs, bei dem einem durchaus was abverlangt wird. Weihnachtsgeld gibt es für die meisten Mitarbeiter, aber auch nicht für alle. Ich habe in meiner Zeit leider keines bekommen, weil ich durch den Zusammenschluss von Europcar und Buchbinder einen alten Vertrag mit übernommen habe, bei dem es leider auch nicht angepasst wurde.

Image

Als weltweit etabliertes Unternehmen ist Europcar durchaus eine Größe, allerdings auch mit einigen Schönheitsmacken.

Karriere/Weiterbildung

Das kommt wohl ganz auf den Bereich an in dem man tätig ist. Als Angestellter in einem der Standorte, gibt es lediglich die Möglichkeit irgendwann Filialleiter zu werden, sofern diese Stelle denn überhaupt zeitnah frei wird.


Gleichberechtigung

Umgang mit älteren Kollegen

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