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expertree consulting 
gmbh
Bewertung

Ein Kommen und Gehen

1,8
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bei expertree consulting GmbH in Frankfurt am Main gearbeitet.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Umgang mit Kurzarbeit zu Coronazeiten
Leere Versprechungen
Mitarbeiterüberwachung
Vetternwirtschaft

Arbeitsatmosphäre

Dadurch, dass man vermehrt im Büro arbeiten musste, was ursprünglich anders kommuniziert wurde, hat die Arbeitsatmosphäre stark gelitten. In den Büros der Mitarbeiter und in der Küche durften die Türen nicht mehr verschlossen werden, wodurch die Mitarbeiter weniger offen miteinander gesprochen haben, besonders wenn es um negative Aspekte ging. Die zunehmende Mitarbeiterüberwachung (u.a. per Microsoft Plattform) hat die Atmosphäre zusätzlich negativ beeinflusst, da überwacht wurde, von wo aus sich Mitarbeiter einloggen. Auch durch die plötzliche Kurzarbeit, die einen Großteil der Mitarbeiter betroffen hat, hat die Atmosphäre zunehmend gelitten.

Kommunikation

Regelmäßige Events und Team-Calls finden statt, allerdings werden hier nicht immer alle Informationen transparent dargestellt und auf Nachfrage auch nicht ordentlich erläutert. Es werden viele Themen angesprochen, die dann niemals umgesetzt werden.

Kollegenzusammenhalt

Die meisten Kollegen halten zusammen und verstehen sich gut. Schwierig ist es bei den Kollegen, die auf Grund von Vetternwirtschaft im Unternehmen tätig sind.

Work-Life-Balance

Urlaub muss häufig zurückgestellt werden, da Kundenangelegenheiten vorgehen. Wenn man in seinem Urlaub nicht angerufen werden möchte, muss dies vorher ausdrücklich kommuniziert werden, da Mitarbeiter wegen belanglosen Angelegenheiten kontaktiert werden. Überstunden sind teilweise mit dem Gehalt abgegolten. Vor der Einführung der Kurzarbeit wurden Mitarbeiter dazu aufgefordert zu bestätigen, dass sie keine Überstunden mehr haben, auch wenn dies nicht der Fall war. Zusätzlich wurde den Mitarbeitern Urlaub während der Kurzarbeit gestrichen.

Vorgesetztenverhalten

Auf Grund von Vetternwirtschaft, findet man keine Vertrauensbasis zu seinem Vorgesetzen, bei dem man Kritik anbringen kann. Ein ehemaliger älterer Vorgesetzter nannte die jungen Mitarbeiterinnen "Schätzchen" und "Süße", dies wurde durch das Unternehmen toleriert.

Interessante Aufgaben

Man hat kein Mitspracherecht bei seinen Projekten, dadurch kann es passieren, dass man in Projekte verkauft wird, die einem nicht zusagen. Intern gibt es wenige Aufgaben, wenn es welche gibt sind dies oftmals das Erstellen von PowerPoint Präsentationen.

Gleichberechtigung

Ältere Mitarbeiter gibt es kaum. Frauen und Männer werden gleich behandelt. Einzelne Mitarbeiter werden unabhängig von ihrem Geschlecht bevorzugt (Vetternwirtschaft). Trotz Kurzarbeit gab es Neueinstellungen (Praktikanten, Werkstudenten, Consultants), obwohl Mitarbeiter in Kurzarbeit diese Aufgaben auch hätten erledigen können.

Arbeitsbedingungen

In dem alten Gebäude in dem der Firmensitz ist, wurden die Heizung mit einer Remote Steuerung ausgestattet, sodass nur der Geschäftsführer diese per App steuern konnte, dadurch war es oft sehr kalt in den Räumen. Die Arbeitsgeräte sind in der Regel neu, bei z.B. den Mäusen wird mehr auf Design als auf Funktionalität geachtet. Die meisten Mitarbeiter haben keine Schlüssel für das Büro und müssen ggf. vor der Tür warten, bis ein Mitarbeiter mit Schlüssel kommt. Die Tische sind Höhenverstellbar, was ein Pluspunkt ist, dafür befinden sich aber zu viele Schreibtische in einem Raum.

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Es wird an vielen Stellen darauf geachtet, z.B. Wasserfilter anstelle von Plastikflaschen, Bäume werden gepflanzt. Oftmals wirkt dies aber wie eine PR-Aktion für Social Media.

Gehalt/Sozialleistungen

Gehalt ist unterdurchschnittlich, Sozialleistungen gibt es keine.
Mitarbeiter wurden zu 100% in Kurzarbeit geschickt, was viele in finanzielle Nöte brachte- hier sollten Mitarbeiterkredite abhilfe schaffen. Zuvor wurde aber noch angefragt, ob ein Gehaltsverzicht stattfinden kann.

Karriere/Weiterbildung

Bisher ist kein Mitarbeiter innerhalb des Unternehmens langfristig auf Grund der hohen Fluktuation aufgestiegen. Es gibt ein (für die Branche niedriges) Schulungsbudget.