FERCHAU GmbH als Arbeitgeber

FERCHAU GmbH

Den Erfolg verdankt dieses Unternehmen der Aufbaugeneration .


3,0
Empfohlen
Ex-Zeitarbeiter/inHat im Bereich Design / Gestaltung bei FERCHAU GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Dieses Unternehmen bietet eine echte Alternative im Vergleich zu anderen Arbeitgebern, in Bezug auf die Aufgabenstellungen.
Trotz der Fluktuation gelingt es den familiären Zusammenhalt zu bewahren .

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

In der heutigen schnelllebigen Zeit ist das Verfahren aus der
" Oldschool " = Lebenserfahrung / empirisches Wissen
/ Entscheidungen per Handschlag nicht mehr gefragt. -

Umso mehr ist das spekulative theoretische Risiko in den Projekten mit vorläufiger
rechnergestützter Risikoanalyse FMEA erwünscht .
CAD : clash detection ( Simulation )
Die Planung weist jegliche Verantwortung über FMEA hinaus von sich.
Am Ende muss die Restfehlerrate der Service im Aftersales des Kundenbetriebes ausgleichen !

Vielfach erweist sich der erfahrene, praktische Versuch auch heute noch als unverzichtbar ...!

Verbesserungsvorschläge

Bitte lesen Sie meine Kommentare und leiten Sie Verbesserungsvorschläge daraus ab .
Meine Erfahrungen beziehen sich auf die Vergangenheit . -
Geben Sie einem neugewonnenen Mitarbeiter etwas , das er woanders nicht bekommt. Achten Sie auf Nachhaltigkeit : Der neugewonnene Mitarbeiter muss
auch nach vielen Jahren noch zufrieden sein .
Begrenzen Sie die Mitarbeiterfluktuation, sorgen Sie für mehr langjährige Mitarbeiter, denn die schaffen Vertrauen beim Kunden.
Wenn Sie dies noch nicht getan haben, überdenken Sie die internen Prozesse.
Optimieren Sie die internen Prozesse , lassen Sie die eigenen Mitarbeiter an der Gestaltung der Prozesse teilnehmen.
Präsentieren Sie sich besser als die anderen Mitbewerber auf dem Markt.

Arbeitsatmosphäre

Im technischen Innendienst war die Atmosphäre abhängig vom persönlichen Auftritt des Vorgesetzten.
Einige der Vorgesetzten waren
sehr erfinderisch , ihre Mitarbeiter zu Höchstleistungen zu
motivieren .
Nicht immer befand sich die
Beziehung zwischen Vorgesetztem und untergebenem Mitarbeiter
auf Augenhöhe.
( Erfahrungen mit 5 Vorgesetzten in meiner
9 jährigen Beschäftigungszeit - Dek. 90 / 00 )

Im Aussendienst / in den Kundenprojekten habe ich mich besser gefühlt.
Begründet ist dies durch die Gast-Situation im menschlichen Umgang
Kunde ( Vorgesetzter ) - Projektmitarbeiter.
Ich habe den Aussendienst sehr geschätzt.

Kommunikation

Es gab ( gibt ? ) eine
Zeitschrift ,
in der die bedeutendsten laufenden relevanten Projekte angepriesen werden.
Auch interessante wirtschaftliche Belange wurden darin angesprochen, wie Belegschaftsstärke und
Gesamtjahresumsatz.
Interne Analysen , Statistiken / KPIs wurden intern nicht übermittelt,
da geheim .
Zu meiner Zeit existierten keine Betriebsversammlungen.
( Dekade 90 / 00 )
Es viel mir auf , dass
die externen Kundenbetriebe in Angelegenheiten betrieblicher Informationsübermittlung
dem Dienstleister voraus waren.
Die Kommunikation vom externen MA zu NL (intern ) war i.O.

Kollegenzusammenhalt

Meine Erfahrungen in Bezug auf den Kollegenzusammenhalt intern wie extern waren trotz der Fluktuation gut.
( Erfahrungen 9 J . in Dek. 90/00 )

Work-Life-Balance

Work-Life-Balance ...ob und wie sie in den einzelnen NLs gelebt wurde ( wird.. ) ,
war abhängig von der persönlichen Einstellung des Vorgesetzten.
Meine Erfahrungen hier sind durchwachsen.
Es gab ( gibt.. )
Gleitzeitregelungen.
Der gesetzliche maximale rahmen wurde ( wird.. ) strikt
beachtet.
Mit Überzeugungskraft und Verhandlungsgeschick im Hinblick auf die vom Mitarbeiter erbrachte
positive Leistung lies sich
im Hinblick auf Freizeit-Zugeständnisse
einiges mehr erreichen.

Vorgesetztenverhalten

Das Vorgesetztenverhalten war durch Regeln und Vorgaben der Konzern-Zentrale
festgeschrieben.
Sicherlich gab es eine Bandbreite, von freizügig zu sehr streng, in der jeder
Vorgesetzte seinen eigenen
Führungsstil hatte .

Interessante Aufgaben

In den interessanten, anspruchsvollen Projekten gibt es Freiräume der eigenen Arbeitseinteilung .
Die Arbeitsbelastung ist an die physische und intellektuelle Kompetenz gekoppelt.
Hier galt und gilt stets der Ausspruch : " Man wächst mit den Aufgaben "
Wer sich nichts zugetraut hat, der wurde in diesem Unternehmen nicht alt !

Gleichberechtigung

In Dekade 90 / 00 ... Leitungsebene : Männer in der Überzahl , es wurde denen mehr zugetraut.

In der Fachkompetenz sind Männer wie Frauen gleichermassen als gleichgesinnte Kollegen
schon immer respektiert worden.

Umgang mit älteren Kollegen

Meiner Erfahrung nach in Dekade 90 / 00 wurden teilweise ältere Kollegen geschätzt und
gefördert . Entscheidend für die Förderung älterer Kollegen war die vorhandene
langjährige Projektarbeit. Ältere Kollegen die nur in kleineren
Standprojekten intern eingesetzt waren , haben nicht lange im Unternehmen überlebt.

Arbeitsbedingungen

intern : Arbeitsplatz = Standard
extern : Arbeitsplatz i.O. / Stadard+
periphere Arbeitsbedingungen:
Anreise - Unterkunft - Am Verpflegungsmehraufwand wurde sehr gespart.
( Dekade 90 / 00) ""es wurde immer nur in Aussicht gestellt , nachzubessern ""
Meine Erfahrungen waren durchweg schlecht, erst nach zähem Verhandeln wurde ein Reiko -Zuschlag für den Verpflegungsmehraufwand ausserhalb gewährt !

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Dekade 90 / 00 : Umweltschutz spielte eine untergeordnete Rolle , auch wenn es bereits kommerzielle
technische Projekte auf diesem Sektor gab .

Gehalt/Sozialleistungen

Gezahlt wurde streng nach Qualifikation und nach Zeitarbeitstarif ( BZA / IGZ )
Für besondere Verdienste wurden Prämien ausgezahlt
(selten).
Es gab die üblichen Sonderzahlungen.
Dekade 90 / 00 gab es noch kein Equal pay / Equal threatment.
Die Gehaltszahlungen wurden pünktlich geleistet.

Image

Dieses Unternehmen ist ein prosperierendes Familienunternehmen in zweiter Generation . -
In der ersten Generation habe ich eine konjunkturbedingte Entlassungswelle durchlebt. Seitdem weiß ich , dass infolge einer Kündigung Einschnitte für so manchen Mitarbeiter sehr schmerzhaft
sein können.
Meines Wissens nach wurde die soziale Auswahl bei Entlassungen eingehalten.
Jedoch eine Arbeitnehmervertretung
im Bereich der Leiharbeit gab es nicht ( Dekade 90 / 00)

Karriere/Weiterbildung

Spezifische CAD - Schulungen wurden gewährt, sofern ein lohnendes Projekt in Aussicht gestellt war.
Generell galt :
Learning by doing .
Karriere:
Nach eigener Erfahrung ist es durchaus vorgekommen ,
intern Projekte zu leiten.