Zeitarbeit für den Einstieg "ja" aber auf Dauer "fragwürdig"
Gut am Arbeitgeber finde ich
Ich hatte einen empatischen Vorgesetzten ( NL Berlin ) .
Ich habe durch die interessanten
vielseitigen Aufgaben viel dazugelernt....un konnte so mein Wissen bereichern.
Bei Ferchau habe ich Menschenkenntnis erworben , welche mir heute noch nützlich ist.
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
Arbeitsprozess / Abwicklung .
Meine Meinung ist heute veraltet.
Früher galt : Profit um jeden Preis ist nicht alles !
Heute wird ein Unternehmen an KPIs gemessen , um den gemeinschaftlichen Erfolg zu steigern....den Profit zu optimieren.
Das hier der eine oder andere Mensch auf der Strecke bleibt ,
ist nicht auszuschliessen.
Verbesserungsvorschläge
....auf jeden Fall die Jüngeren
aus der y - Gen. und z - Gen.
fragen , im Diskurs mit einbeziehen ...denn denen gehört die Zukunft ... und diese zahlen die Rente der Veteranen .
Arbeitsatmosphäre
...kommt ganz auf den Entleiher an. Mit ein wenig Glück wird man als Leihkraft voll in den Arbeitsprozess integriert.
Allerdings werden Dienstkontakt und Zugangsberechtigungen der Leiharbeiter sehr reglementiert.
Oftmals kommt aber das Gefühl auf , nur als Sekundärkraft für untergeordnete Details verantwortlich zu sein .
Image
Ferchau ist innovativ ....kocht aber auch nur mit Wasser, wie alle anderen Mitstreiter .
Work-Life-Balance
...hier steht der Profit im Vordergrund . Aber bei geringer Auftragslage wird schon mal
auf das Abbummeln des Jahresurlaub verwiesen .
Karriere/Weiterbildung
....learning by doing & do it yourself
Gehalt/Sozialleistungen
Gehalt : Hier gilt , wer gut verhandelt kann mehr erreichen .
Aber jede Verhandlung endet oft mit einem Kompromiss.
Insgesamt war ich zufrieden.
Umwelt-/Sozialbewusstsein
...Umweltbewusstsein gab es nicht. Sozialbewusstsein wurde
gelebt ensprechend der Regelung
der Arbeitsgesetzgebung .
Kollegenzusammenhalt
...hier muss man differenzieren zwischen intern und extern .
In meiner Berufslaufbahn mal besser, mal schlechter.
Umgang mit älteren Kollegen
Ältere Kollegen wurden immer geschätzt , sofern sie im Arbeitsprozess der innovativen Jüngeren mithalten konnten.
Vorgesetztenverhalten
Menschen sind verschieden .
Nicht immer stimmt die Chemie.
Ich hatte das Glück den Senior Firmengründer Heinz Ferchau persönlich zu treffen . Das Gespräch damals verlief auf Augenhöhe.
Allerdings gab es im Bereich der
Regionalleitung schon den einen oder anderen Dissenz.
Mein damaliger Vorgesetzter der NL Berlin war immer sehr nett und
hilfsbereit , "wenn einmal der Schuh drückte ".
Arbeitsbedingungen
...nicht immer wurde das beste Equipment bereitgestellt .
So war doch für mich stets erkennbar ,
welcher Platz für mich in einer Arbeitnehmerklassengesellschaft
vorort beim Entleiher galt.
Ausnahme : interne Werkaufträge.
Kommunikation
Grundsätzlich gilt : Ein Dienstleistungsunternehmen arbeitet profitorientiert.
Daher verursacht Kommunikation in Bezug auf organisatorische Klärung erhöhte Kosten.
z.B. der Verpflegungsmehraufwand über das normale Maß hinaus erfordert höhere Kosten , welche oftmals vom gut geschulten NL wegdiskutiert werden.
Gleichberechtigung
Aus dem Patriarchat der 80er & 90er Jahre dürfte sich heute ein ausgewogenes Miteinanderentwickelt haben .
Interessante Aufgaben
Gebotene Herausforderungen muß jeder Leiharbeiter annehmen . Dazu gehört Selbstvertrauen :
der Job wächst mit den steigenden Anforderungen der Aufgaben . Der Ma. der das erstmal erkannt hat , konnte sich über einen Mangel an interressanten Aufgaben nicht beschweren. .... So hatte ich immer ansprechende Aufgaben
bei Ferchau erhalten.

