Leider sehr enttäuschend!
Gut am Arbeitgeber finde ich
- guter Onboarding
- strukturierte Prozesse
Schlecht am Arbeitgeber finde ich
- zu viel um darüber zu schreiben
- Altmodische Denkweise, null Service und eine extrem sexistische Umgebung
- super ausländerfeindlich, was leider in Berlin und im 21. Jahrhundert immer noch passiert...
- viele gute Mitarbeiter sind leider weg, schade...
Verbesserungsvorschläge
- Bessere Personen als Führungskräfte auswählen, die keine Ego-Komplexe haben und emotionale Intelligenz besitzen, damit das Team motiviert und normal mit Mitarbeiter umgeht
- keine frauenfeindliche Kommentare
Arbeitsatmosphäre
Meine Arbeitskollegen in der Berliner Niederlassung haben mir bereits am ersten Tag offen mitgeteilt, dass ich als neue Mitarbeiterin einen sehr schwierigen Start im Team haben würde – begleitet von frauenfeindlichen Kommentaren
Kommunikation
- Am Anfang man kümmert sich, später nur Zahlen sich anschauen-
- jede Niederlassung hat andere Wünsche und Vorstellungen, leider 0 Transparenz (von der Teamleiterin) - > sie hat mir gesagt, dass sie meinetwegen extra von Potsdam nach Berlin kommen musste, obwohl sie im hybriden Modell arbeitet. Ich finde es etwas unpassend, sich darüber zu beschweren, da es zu den üblichen Alltagsaufgaben gehört.
Kollegenzusammenhalt
Sich als sehr offen für Quereinsteiger aus allen Bereichen zu präsentieren, aber gleichzeitig täglich darüber zu lachen, dass jemand Quereinsteiger ist (trotz Studienabschluss), empfinde ich als ziemlich heuchlerisch.
Work-Life-Balance
Urlaubsgeld fand ich gut
Vorgesetztenverhalten
Hier würde ich gerne weniger als einen Stern geben. Damals hatte ich eine neue Teamleiterin aus Potsdam, die ihr erstes Team übernommen hat und keine Erfahrung in Führung hatte.
Das wäre noch akzeptabel, aber wie sie mit Kolleginnen und Kollegen umging und wie toxisch sie war, kann man kaum beschreiben.
An meinem ersten Tag hat sie mir schon von ihren depressiven Phasen erzählt, was auf der Arbeit NICHTS zu suchen hat...
Interessante Aufgaben
Leider wurden die Projekte nicht immer transparent kommuniziert - obwohl nicht alle uninteressant waren (interessante Träger, IT-Unternehmen), die oft im öffentlichen Sektor tätig waren.
Gleichberechtigung
0 %
Umgang mit älteren Kollegen
Das war in Ordnung, 2 sehr nette Vertriebsassistentinnen, die schon länger im Unternehmen sind
Arbeitsbedingungen
- Ständiger Vergleich mit den Kollegen – das empfand ich als sehr unproduktiv.
- Übermäßiger Alkoholkonsum im Büro nach dem Motto „Work hard, play hard“
- Prämien für die Mitarbeiter wurden quartalsweise ausgezahlt – meine habe ich jedoch nie erhalten, da ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Unternehmen war (dafür war jemand aus der Zentrale verantwortlich, der seinen Job nie ordentlich gemacht hat und später auch gekündigt hat)
Umwelt-/Sozialbewusstsein
Viele Unterlagen wurden ausgedruckt, wobei einige versehentlich doppelt gedruckt und dann in der Mülltonne entsorgt wurden.
Hier scheint die Zeit stillzustehen, und ich frage mich, ob die Kollegen in der Niederlassung Gummersbach noch ein Faxgerät nutzen...
Gehalt/Sozialleistungen
Das Gehalt war leider sehr niedrig – das absolute Minimum, trotz hoher Anforderungen.
Es gab leere Versprechungen, dass ab dem neuen Jahr mehr gezahlt würde, doch aufgrund „nicht so guter Ergebnisse“ sollte ich weiter abwarten
Image
In den sozialen Medien präsentiert sich Ferchau als ein modernes Unternehmen. Doch am Ende des Tages nutzt es das Outsourcing zu seinem Vorteil und erwirtschaftet hohe Gewinne – darüber spricht man intern allerdings unklar
Karriere/Weiterbildung
Man kann sich weiterentwickeln, aber man muss wirklich beweisen, dass man es wert ist, dass das Unternehmen Zeit in einen investiert.
Einmal im Jahr hat man die Möglichkeit, eine andere Niederlassung zu besuchen und sich anzusehen, wie dort gearbeitet wird – ob das tatsächlich etwas bringt, ist fraglich, aber immerhin ist es eine neue Erfahrung.

