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FERCHAU
Bewertung

Leider sehr enttäuschend!

1,5
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat bis 2022 im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei FERCHAU GmbH in Berlin gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

- guter Onboarding
- strukturierte Prozesse

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

- zu viel um darüber zu schreiben
- Altmodische Denkweise, null Service und eine extrem sexistische Umgebung
- super ausländerfeindlich, was leider in Berlin und im 21. Jahrhundert immer noch passiert...
- viele gute Mitarbeiter sind leider weg, schade...

Verbesserungsvorschläge

- Bessere Personen als Führungskräfte auswählen, die keine Ego-Komplexe haben und emotionale Intelligenz besitzen, damit das Team motiviert und normal mit Mitarbeiter umgeht
- keine frauenfeindliche Kommentare

Arbeitsatmosphäre

Meine Arbeitskollegen in der Berliner Niederlassung haben mir bereits am ersten Tag offen mitgeteilt, dass ich als neue Mitarbeiterin einen sehr schwierigen Start im Team haben würde – begleitet von frauenfeindlichen Kommentaren

Kommunikation

- Am Anfang man kümmert sich, später nur Zahlen sich anschauen-
- jede Niederlassung hat andere Wünsche und Vorstellungen, leider 0 Transparenz (von der Teamleiterin) - > sie hat mir gesagt, dass sie meinetwegen extra von Potsdam nach Berlin kommen musste, obwohl sie im hybriden Modell arbeitet. Ich finde es etwas unpassend, sich darüber zu beschweren, da es zu den üblichen Alltagsaufgaben gehört.

Kollegenzusammenhalt

Sich als sehr offen für Quereinsteiger aus allen Bereichen zu präsentieren, aber gleichzeitig täglich darüber zu lachen, dass jemand Quereinsteiger ist (trotz Studienabschluss), empfinde ich als ziemlich heuchlerisch.

Work-Life-Balance

Urlaubsgeld fand ich gut

Vorgesetztenverhalten

Hier würde ich gerne weniger als einen Stern geben. Damals hatte ich eine neue Teamleiterin aus Potsdam, die ihr erstes Team übernommen hat und keine Erfahrung in Führung hatte.
Das wäre noch akzeptabel, aber wie sie mit Kolleginnen und Kollegen umging und wie toxisch sie war, kann man kaum beschreiben.
An meinem ersten Tag hat sie mir schon von ihren depressiven Phasen erzählt, was auf der Arbeit NICHTS zu suchen hat...

Interessante Aufgaben

Leider wurden die Projekte nicht immer transparent kommuniziert - obwohl nicht alle uninteressant waren (interessante Träger, IT-Unternehmen), die oft im öffentlichen Sektor tätig waren.

Gleichberechtigung

0 %

Umgang mit älteren Kollegen

Das war in Ordnung, 2 sehr nette Vertriebsassistentinnen, die schon länger im Unternehmen sind

Arbeitsbedingungen

- Ständiger Vergleich mit den Kollegen – das empfand ich als sehr unproduktiv.
- Übermäßiger Alkoholkonsum im Büro nach dem Motto „Work hard, play hard“
- Prämien für die Mitarbeiter wurden quartalsweise ausgezahlt – meine habe ich jedoch nie erhalten, da ich zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im Unternehmen war (dafür war jemand aus der Zentrale verantwortlich, der seinen Job nie ordentlich gemacht hat und später auch gekündigt hat)

Umwelt-/Sozialbewusstsein

Viele Unterlagen wurden ausgedruckt, wobei einige versehentlich doppelt gedruckt und dann in der Mülltonne entsorgt wurden.
Hier scheint die Zeit stillzustehen, und ich frage mich, ob die Kollegen in der Niederlassung Gummersbach noch ein Faxgerät nutzen...

Gehalt/Sozialleistungen

Das Gehalt war leider sehr niedrig – das absolute Minimum, trotz hoher Anforderungen.
Es gab leere Versprechungen, dass ab dem neuen Jahr mehr gezahlt würde, doch aufgrund „nicht so guter Ergebnisse“ sollte ich weiter abwarten

Image

In den sozialen Medien präsentiert sich Ferchau als ein modernes Unternehmen. Doch am Ende des Tages nutzt es das Outsourcing zu seinem Vorteil und erwirtschaftet hohe Gewinne – darüber spricht man intern allerdings unklar

Karriere/Weiterbildung

Man kann sich weiterentwickeln, aber man muss wirklich beweisen, dass man es wert ist, dass das Unternehmen Zeit in einen investiert.
Einmal im Jahr hat man die Möglichkeit, eine andere Niederlassung zu besuchen und sich anzusehen, wie dort gearbeitet wird – ob das tatsächlich etwas bringt, ist fraglich, aber immerhin ist es eine neue Erfahrung.

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Arbeitgeber-Kommentar

Liebe Ex-Kollegin,

danke für deine Bewertung, auch nach deinem Austritt in 2022. Hierzu haben wir uns mit den Kolleg:innen in Berlin austauscht.

Deine kurz geschilderten Vorfälle bedauern wir. Generell ist uns wichtig zu betonen, dass wir keinerlei Diskriminierungen dulden und hier unmittelbar dazu auffordern, die Vorwürfe an unsere CSR-Beauftragten einzureichen, damit diese unabhängig überprüft werden können und ggf. angemessene Korrekturmaßnahmen eingeleitet werden. Die Vertraulichkeit und der Schutz der Einreicher:innen gewährleisten wir gemäß dem Code of Conduct www.ferchau.com/go/code-of-conduct

In Bezug auf deine damalige Führungskraft empfehlen wir bei Vorbehalten, z.B. der Führungsebene darüber, alternativ auf unseren Kollegen Ralf Maasch, Head of Integrated Management System / CSR Officer in der Zentrale, als „Ansprechpartner in schwierigen Situationen“ zuzugehen.

Für deine Zukunft wünschen wir dir alles Gute.

Viele Grüße
Dein FERCHAU-Team

Dieser Kommentar bezieht sich auf eine frühere Version der Bewertung.
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