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Bewertung

Bezahlte Lektion für‘s Leben

2,2
Nicht empfohlen
Ex-Angestellte/r oder Arbeiter/inHat im Bereich Personal / Aus- und Weiterbildung bei FERCHAU GmbH in Oldenburg gearbeitet.

Gut am Arbeitgeber finde ich

Das Gehalt ist für einen Recruiter-Job bei einem Personaldienstleister wirklich gut. Work-Life-Balance ist auch okay - man kann in der Niederlassung entscheiden, ob man von Zuhaus oder Büro aus arbeitet. Damit habe ich mir viel Zeit gespart.

Schlecht am Arbeitgeber finde ich

Wie mit Angestellten umgegangen wird ist ganz und gar nicht in Ordnung. Die Niederlassung Oldenburg hat ein ganz klares Führungsproblem!

Verbesserungsvorschläge

Führungskräfte mit sozialen Kompetenzen einstellen. Büro ist zweckmäßig, könnte man moderner gestalten. Aber es wird eh hauptsächlich aus dem HomeOffice gearbeitet.

Arbeitsatmosphäre

Unter den Kollegen in Ordnung, aber viel Druck von oben. KPIs sind nicht zielführend und werden massenhaft gefälscht.

Image

Für einen Personaldienstleister ist das Image gut. Aber viel besser als andere macht Ferchau inzwischen kaum noch etwas. Was mir gefällt: Verträge sind fast immer unbefristet. Gibt natürlich trotzdem keine Garantie auf ein Folgeprojekt bei technischen Mitarbeitern.

Karriere/Weiterbildung

Als Personalreferenz muss einem ganz klar sein, dass es sich um einen reinen Recruiter-Job ohne Aufstiegschancen handelt. Kann man mal eine Zeit lang machen. Der Begriff „Personalreferenz“ ist irreführend und erinnert an HR.

Kollegenzusammenhalt

Ich hatte wirklich ganz liebe und herzliche Kolleg*innen. Aber füreinander einstehen ist aufgrund der Führungsebene schwierig - jeder muss gucken wo er bleibt. Man spielt das Spiel mit oder man geht.

Umgang mit älteren Kollegen

Kein Verständnis wenn jemand aufgrund seines Alters mal einen Moment länger braucht.

Vorgesetztenverhalten

Hier fehlen mir die Worte: für mich DER Grund überhaupt das Unternehmen zu verlassen. Solch z.T. narzisstischen Persönlichkeiten habe ich (zum Glück) vorher noch nicht kennengelernt. Hier geht es vor allem darum sich selbst zu stärken und andere klein zu halten. Als ich Kritik äußerte, hieß es: „Es wäre schön, wenn du ausnahmsweise einmal reflektiert sein könntest!“. Es sind grundsätzlich immer die Mitarbeiter schuld bzw. das Problem. Als Personalreferentin werden gerne Frauen am Anfang ihrer Karriere eingestellt, die dann (leider) das Ganze mit sich machen lassen.

Gleichberechtigung

Ich habe viel Frauenfeindlichkeit erlebt. Es gibt Führungskräfte, welche Frauen stark auf ihr Äußeres reduzieren. So kann man diese natürlich auch klein halten, wenn man insgeheim weiß, dass sie einem intellektuell überlegen sind. Es kam sogar vor, dass ausschließlich ein Foto einer Bewerberin aufgrund ihrer äußeren Attraktivität an einen Kunden geschickt und anschließend eingestellt wurde. War aber eine Aktion einer einzelnen Person, die anderen fokussieren sich schon darauf fachlich passendes Personal zu finden. Das Problem: Es wird viel zu viel geduldet, solang es zum Erfolg (=Einstellung) führt. Der Mensch dahinter interessiert nicht.

Vertrieb steht über allem - als Personalreferenz hat man lediglich zu machen, was der Vertrieb einem sagt.


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